Die Dreigliederung des sozialen Organismus – oder die Soziale Dreigliederung – ist ein Leitbild für die gesellschaftliche Entwicklung, von Rudolf Steiner entwickelt.
Die soziale Dreigliederung beschreibt die Grundstruktur einer Gesellschaft. Die Koordination der gesamtgesellschaftlichen Lebensprozesse wird darin nicht zentral durch den Staat oder eine Führungselite erfolgt, sondern durch drei selbst verwaltete und relativ autonome Subsysteme, die sich in Balance halten.
Der soziale Organismus, der den zentral verwalteten Einheitsstaat ablöst, soll nach dem Muster des dreigliedrigen menschlichen Organismus aus dem lebendigen Zusammenwirken von drei selbstständigen Gliedern entstehen - aus dem Wirtschafts-, dem Rechts- und dem Geistesleben.
Das Wirtschaftsleben ist dabei vergleichbar dem Nerven-Sinnessystem, das Rechtsleben dem Rhythmischen System und das Geistesleben dem Stoffwechselsystem. (Siehe Esoterische Grundlagen II)
Das Wirtschaftslebens entfaltet sich auf der Grundlage des nutzbaren Bodens im Kreislauf der Warenherstellung (Produktion), des Vertriebs (Handel) und des Verbrauchs (Konsum). Geregelt wird es nach dem Prinzip der Brüderlichkeit durch Assoziationen.
Das Rechtsleben umfasst das eigentlich Politische und das Verwaltungsrecht. Es regelt das Verhältnis von Mensch zu Mensch nach dem Prinzip der Gleichheit in für alle gleich geltenden Gesetzen.
Das auf Freiheit gegründete Geistesleben wird nicht staatlich reglementiert. Es umfasst das gesamte Bildungswesen, Kunst, Religion, technische Erfindungen aber auch die Rechtsprechung im Privat- und Strafrecht.
anthrowiki.at/Soziale_Dreigliederung
Cusanus Hochschule in Bernkastel-Kues
Unsere Vision: Befähigung zur Selbstbildung
Wir verstehen die Fähigkeit, sich selbst lebendig zu gestalten, als wesentliche menschliche Qualität: Innerhalb der sozialen Gemeinschaft soll sich jede/r in moralischer und intellektueller Freiheit selbst bilden dürfen. Die Cusanus Hochschule befähigt zu einem solchen Können. Hierfür vertreten und entwickeln wir ein humanistisches Bildungsverständnis, das Menschen zur souveränen Gestaltung ihrer eigenen Biographie ermutigt, statt lediglich Kompetenzen zu vermitteln, ihr eigenes Fach und ihr eigenes Engagement über die reine Wissensvermittlung hinaus reflektieren und schöpferisch entwickeln lehrt und zum interdisziplinären Dialog sowie zur gestalterischen Teilhabe an Gesellschaft statt zum engen Spezialistentum anregt.
Dabei beziehen wir die Wert– und Sinnebene ausdrücklich mit ein: Wir ermutigen, individuelle und gesellschaftliche Zielsetzungen zu reflektieren und kritisch zu befragen sowie gesellschaftliche Verhältnisse in Verantwortung für Mitmensch und Mitwelt zu verändern.
Um unserem Bildungsverständnis in Lehre und Forschung gerecht zu werden, kultivieren wir methodisch das Fragende Denken und die geisteswissenschaftliche Reflexion. Zudem stellen wir Bildungsinhalte in ihre historischen, gesellschaftlichen und biographischen Kontexte.
Forschung: im Dialog
Die Forschung an der Cusanus Hochschule ist geprägt von akademischen Freiräumen; denn allein aus der Freiheit kann Kreativität entstehen. Unser Kernanliegen ist, Voraussetzungen von Wissenschaft offenzulegen und Grenzen des Erkennens produktiv zu überwinden. Wir nehmen bestehende wissenschaftliche Ansätze auf, die gesellschaftlich relevant sind, und entwickeln sie weiter.
Wir forschen transdisziplinär und interkulturell an Grenz– und Überschneidungsbereichen. Dazu pflegen wir ein vielperspektivisches, reflektiertes, engagiertes, diskursorientiertes und erfahrungsbezogenes Wissenschafts– und Forschungsverständnis. So lassen wir das oft zitierte Prinzip „Forschen mit statt forschen über“ lebendig werden.
Die Cusanus Hochschule ist in internationale Forschungsdiskurse eingebunden und akademisch weltweit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen vernetzt.
Studium: Selbstdenker werden
Die Lehre steht für uns in lebendiger Beziehung zur Forschung. Gemeinsam ist beiden das Fragende Denken, das von der Erfahrung ausgeht und prozessuale, vielperspektivische Erkenntnisformen an der Wirklichkeit entwickelt, um sie zu verändern. So wollen wir relevante Lehrinhalte aus wirtschaftlichem, therapeutischem, sozialem, kulturellem oder ökologischem Engagement entstehen lassen und zum reflektierten, verantwortlichen Handeln befähigen. Forschungsfragen werden dabei von Studierenden und Lehrenden ebenso entwickelt, wie sie von Akteuren aus der Praxis an uns herangetragen werden.
Alle Studiengänge sind interdisziplinär ausgerichtet und befähigen zu Kommunikation und Vermittlung zwischen Fächern und gesellschaftlichen Tätigkeitsfeldern. Ziel ist die Herausbildung von individuellen und zugleich fachspezifischen Fähigkeiten, die Menschen befähigen, ihre eigene Biographie souverän zu gestalten. Alle Studiengänge können berufsbegleitend studiert werden. Dabei bieten sich den Studierenden vielfältige Möglichkeiten, die berufliche Praxis in Projektform in das Studium zu integrieren und Zwischenräume von Theorie und Praxis für Studium sowie Beruf gleichermaßen produktiv zu machen.
Wir ermöglichen eine persönliche Begleitung unserer Studierenden. Hierfür stehen wir ihnen mit 15 Professorinnen und Professoren sowie einer Vielzahl weiterer Dozent/innen und Mitarbeiter/innen zur Seite.
Staatliche Anerkennung und Akkreditierung
Die Cusanus Hochschule ist eine staatlich anerkannte Hochschule in freier Trägerschaft mit Sitz in Bernkastel-Kues. Sie wurde im Februar 2014 als unselbstständige Stiftung ins Leben gerufen, erhielt im Mai 2015 die Betriebserlaubnis durch das zuständige rheinland-pfälzische Ministerium und gründete sich im Anschluss daran.
Alle an der Cusanus Hochschule angebotenen Studiengänge sind akkreditiert. Ihre Abschlüsse sind denen an staatlichen Fachhochschulen und Universitäten gleichgestellt.
www.cusanus-hochschule.de
www.postwachstum.de - studieren-an-der-cusanus-hochschule
www.volksfreund.de - endlich anerkannt
Empfehlenswerte Bücher von Ura Lind
Diesen Text, mit allen Links, fand ich dort, nur ist er dort kaum zu lesen. Darum gebe ich ihn hier wieder :
Leider bringen die ehemals führenden Verlage esoterischer/magischer Bücher (wie z.B. 'Hermann Bauer Verlag', 'Sphinx Verlag', 'Ansata Verlag' u.a.) nicht mehr geeignete Literatur heraus, weil sie ihre Arbeit eingestellt haben (s. 'H. Bauer Verlag') oder von großen Verlagsgruppen geschluckt wurden und das Niveau abgesunken ist. Den Windschatten dieser Entwicklung nutzten einige Möchtegern-'Verlage' (z.T. mit grossem Werbeaufwand), um zweifelhafte Bücher (gespickt mit 'Lieschen-Müller-Aberglauben', alberner Geheimnistuerei und 'freien Erfindungen') als esoterische-magische 'Literatur' anzupreisen.
Lasse dich von keiner lautstarken Marktschreierei eines Möchtegern-'Verlages' beeindrucken. Wenn du von solcheinem 'Verlag' Bücher kaufst, wirst du schnell feststellen, dass der 'phantasievolle' Inhalt dieser 'Bücher' noch nicht einmal Papierwert hat. Du wirst also nur 'abgekocht'! Ausserdem solltest du dir genau überlegen, welche Leute du mit deinem Kauf unterstützt?!
Um dir die Suche zu erleichtern, bringe ich nachfolgend die Adressen von seriösen Verlagen, von denen du ernstzunehmende esoterische-magische Bücher beziehen kannst:
Richard Schikowski Verlag,Berlin
Dieter Rüggeberg Verlag, Wuppertal
Drei Eichen Verlag,Hammelburg
Chiron Verlag, Tübingen (Astrologie)
TheosophischerVerlag, Hundsangen
Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart(Anthroposophie)
Turmverlag Friedrich Zluhan, Bietigheim
Verlag Neue Erde, Saarbrücken
Herold-Verlag, München(Radiästhisie)
Es ist wahrscheinlich, daß Du viele der nachfolgenden Bücher heute nicht mehr im Buchhandel bekommst. Ich halte es daher für angebracht, wenn Du öfter mal in Antiquariaten herumstöberst - es lohnt sich!
Leider bringen die ehemals führenden Verlage esoterischer/magischer Bücher (wie z.B. 'Hermann Bauer Verlag', 'Sphinx Verlag', 'Ansata Verlag' u.a.) nicht mehr geeignete Literatur heraus, weil sie ihre Arbeit eingestellt haben (s. 'H. Bauer Verlag') oder von großen Verlagsgruppen geschluckt wurden und das Niveau abgesunken ist. Den Windschatten dieser Entwicklung nutzten einige Möchtegern-'Verlage' (z.T. mit grossem Werbeaufwand), um zweifelhafte Bücher (gespickt mit 'Lieschen-Müller-Aberglauben', alberner Geheimnistuerei und 'freien Erfindungen') als esoterische-magische 'Literatur' anzupreisen.
Lasse dich von keiner lautstarken Marktschreierei eines Möchtegern-'Verlages' beeindrucken. Wenn du von solcheinem 'Verlag' Bücher kaufst, wirst du schnell feststellen, dass der 'phantasievolle' Inhalt dieser 'Bücher' noch nicht einmal Papierwert hat. Du wirst also nur 'abgekocht'! Ausserdem solltest du dir genau überlegen, welche Leute du mit deinem Kauf unterstützt?!
Um dir die Suche zu erleichtern, bringe ich nachfolgend die Adressen von seriösen Verlagen, von denen du ernstzunehmende esoterische-magische Bücher beziehen kannst:
Richard Schikowski Verlag,Berlin
Dieter Rüggeberg Verlag, Wuppertal
Drei Eichen Verlag,Hammelburg
Chiron Verlag, Tübingen (Astrologie)
TheosophischerVerlag, Hundsangen
Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart(Anthroposophie)
Turmverlag Friedrich Zluhan, Bietigheim
Verlag Neue Erde, Saarbrücken
Herold-Verlag, München(Radiästhisie)
Es ist wahrscheinlich, daß Du viele der nachfolgenden Bücher heute nicht mehr im Buchhandel bekommst. Ich halte es daher für angebracht, wenn Du öfter mal in Antiquariaten herumstöberst - es lohnt sich!
Esoterische Grundlagen II
Das Denken - Fühlen - Wollen. Ursprünglich waren
diese drei Seelenkräfte sehr eng miteinander verbunden, aber sie haben
sich im Zuge der Menschheitsentwicklung immer deutlicher voneinander
differenziert und diese Entwicklung wird weitergehen.
Die drei Seelenkräfte sind mit sehr unterschiedlichen Bewusstseinsgraden verbunden. Nur im Denken sind wir gegenwärtig vollständig wach und nur im Denken können wir daher gegenwärtig wirklich völlige Freiheit erringen - die freie Herrschaft des Ich ist an das Wachbewusstsein gebunden.
Im Gefühlsleben träumen wir beständig. Was unser eigentliches Wollen ausmacht, es hat keinen helleren Bewusstseinsgrad als unser Tiefschlafbewusstsein. Schon im Träumen verliert das Ich erfahrungsgemäß weitgehend die Herrschaft über das Seelenleben und die eigentliche Willensfreiheit des Menschen ist heute entgegen einer weitverbreiteten Meinung erst sehr wenig ausgebildet.
Tatsächlich ist der menschliche Wille heute nur insofern indirekt frei, als er sich durch das bewusste Denken bestimmen lässt. Dadurch schöpfen wir aber nur den aller geringsten Teil unseres Willenspotentials aus.
Die dreifaltige Struktur des menschlichen Seelenlebens spiegelt sich äußerlich wider in der Dreigliederung des menschlichen Organismus. Darin ist das Nerven-Sinnessystem das physische Werkzeug des Denkens, das Fühlen stützt sich auf das rhythmische System und das Wollen sich auf das Stoffwechsel-Gliedmaßensystem.
Das Nerven-Sinnessystem ist hauptsächlich im Kopf zentriert. Es ist das physische Werkzeug für die sinnliche Wahrnehmung, das Vorstellen und Denken. Es gibt dem Menschen die Grundlage für sein waches, der sinnlichen Welt hingegebenes Tagesbewusstsein.
Das Rhythmische System umfasst Atmung und Kreislauf und ist im Brustbereich zentriert. Es ist das wesentlichste physische Werkzeug des Gefühlslebens - und der im lebendig strömenden Atem tönenden menschlichen Sprache.
Jede Stimmungsschwankung, jede Freude, jedes Leid spiegeln sich in einer leise veränderten Atmung und einem sich beschleunigenden oder verzögernden Pulsschlag wider, wie auch jede körperlich bedingte Veränderung in Atmung und Herzrhythmus sogleich auf unser Gefühlsleben zurückschlägt. Allerdings erleben wir diese Gefühle nicht so klar und wach wie das, was wir durch unser Nerven-Sinnessystem erfahren. In unserem Gefühlsleben träumen wir eigentlich beständig.
Noch unbewusster bleiben uns die inneren Vorgänge des Stoffwechsel-Gliedmassensystems, das grundlegend für die Entfaltung unseres Willens ist. Insbesondere ist auch der aufrechte Gang des Menschen in diesem System begründet. Was tatsächlich in den Tiefen unseres Organismus vorgeht, wenn wir aufrecht durch die Welt schreiten, oder mit den dadurch freigewordenen Händen willentlich einen Gegenstand ergreifen, entzieht sich weitestgehend unserem Bewusstsein.
Gerade darin liegt aber erst die eigentliche Realität des menschlichen Willens, und nicht in der bloßen gedanklichen Vorstellung, die ihn begleitet. Im Willen schlafen wir eigentlich beständig.
anthrowiki.at/Seelenleben
Die drei Seelenkräfte sind mit sehr unterschiedlichen Bewusstseinsgraden verbunden. Nur im Denken sind wir gegenwärtig vollständig wach und nur im Denken können wir daher gegenwärtig wirklich völlige Freiheit erringen - die freie Herrschaft des Ich ist an das Wachbewusstsein gebunden.
Im Gefühlsleben träumen wir beständig. Was unser eigentliches Wollen ausmacht, es hat keinen helleren Bewusstseinsgrad als unser Tiefschlafbewusstsein. Schon im Träumen verliert das Ich erfahrungsgemäß weitgehend die Herrschaft über das Seelenleben und die eigentliche Willensfreiheit des Menschen ist heute entgegen einer weitverbreiteten Meinung erst sehr wenig ausgebildet.
Tatsächlich ist der menschliche Wille heute nur insofern indirekt frei, als er sich durch das bewusste Denken bestimmen lässt. Dadurch schöpfen wir aber nur den aller geringsten Teil unseres Willenspotentials aus.
Die dreifaltige Struktur des menschlichen Seelenlebens spiegelt sich äußerlich wider in der Dreigliederung des menschlichen Organismus. Darin ist das Nerven-Sinnessystem das physische Werkzeug des Denkens, das Fühlen stützt sich auf das rhythmische System und das Wollen sich auf das Stoffwechsel-Gliedmaßensystem.
Das Nerven-Sinnessystem ist hauptsächlich im Kopf zentriert. Es ist das physische Werkzeug für die sinnliche Wahrnehmung, das Vorstellen und Denken. Es gibt dem Menschen die Grundlage für sein waches, der sinnlichen Welt hingegebenes Tagesbewusstsein.
Das Rhythmische System umfasst Atmung und Kreislauf und ist im Brustbereich zentriert. Es ist das wesentlichste physische Werkzeug des Gefühlslebens - und der im lebendig strömenden Atem tönenden menschlichen Sprache.
Jede Stimmungsschwankung, jede Freude, jedes Leid spiegeln sich in einer leise veränderten Atmung und einem sich beschleunigenden oder verzögernden Pulsschlag wider, wie auch jede körperlich bedingte Veränderung in Atmung und Herzrhythmus sogleich auf unser Gefühlsleben zurückschlägt. Allerdings erleben wir diese Gefühle nicht so klar und wach wie das, was wir durch unser Nerven-Sinnessystem erfahren. In unserem Gefühlsleben träumen wir eigentlich beständig.
Noch unbewusster bleiben uns die inneren Vorgänge des Stoffwechsel-Gliedmassensystems, das grundlegend für die Entfaltung unseres Willens ist. Insbesondere ist auch der aufrechte Gang des Menschen in diesem System begründet. Was tatsächlich in den Tiefen unseres Organismus vorgeht, wenn wir aufrecht durch die Welt schreiten, oder mit den dadurch freigewordenen Händen willentlich einen Gegenstand ergreifen, entzieht sich weitestgehend unserem Bewusstsein.
Gerade darin liegt aber erst die eigentliche Realität des menschlichen Willens, und nicht in der bloßen gedanklichen Vorstellung, die ihn begleitet. Im Willen schlafen wir eigentlich beständig.
anthrowiki.at/Seelenleben
Boom Festival 2014 - Reclaiming The Earth: Steps towards a Collective Awakening
Der Auftrag des Booms ist es, einen nachhaltigen Ethos zu entwickeln. Es ist weltweit bekannt, weil es nicht der Unterhaltungsindustrie dient, denn entgegen anderer internationaler Festivals dieser Größe bindet Boom sich nicht an einen kommerziellen Sponsor, nicht nur um die Wege von Werbung freizuhalten, sondern auch um die Besucher vor Marketingstrategien zu schützen. Obwohl dies im Allgemeinen als gute Strategie angesehen wird, sprechen sich einige für einen Kompromiss aus, um die Ticketpreise zu senken.
Bereits im Jahr 2004 begann das Boom Festival gezielt umweltfreundlicher zu werden. Dazu gehört die Entwicklung von Toiletten, die ohne chemische Stoffe auskommen, die Behandlung von Abwasser durch Biotechnologie, die Nutzung von Wind- und Solarenergie, Recyclingsystemen und das Angebot von Reinigungs-Kits, einschließlich Taschen-Aschenbechern und Abfallsäcken.
Ich wurde auf das Boom über diesen Vortrag aufmerksam. Er geht an die Nieren, die Leber und vor allem ans Herz.
Die Festival-Webseite
Esoterische Grundlagen I
Für alle, die sich bisher nicht mit Esoterik beschäftigt haben, stelle ich eine kleine Einführung in dieses Wissensgebiet voran.
Das esoterische und insbesondere das anthroposophische Menschenbild nimmt an, daß der Mensch in seiner irdischen Verkörperung nicht nur mit einem physischen Leib, sondern außerdem mit einem Äther- und einem Astralleib ausgestattet ist. Der Ätherleib ist der Sitz der Lebenskräfte und der Astralleib der Sitz der Gefühle und Triebe. Der Mensch hat mit der Pflanzenwelt den Ätherleib und mit dem Tierreich den Astralleib gemein. Dazu kommen höhere Wesenskräfte, die der Mensch entfalten kann.
Durch die Aktivierung der Chakren, einer Art Energiezentren im feinstofflichen Körper, entwickeln sich spezifische übersinnliche Fähigkeiten. Einem Hellsichtigen ist die Gefühls- und Gedankenart anderer in der Aura erkennbar. Er kann außerdem viele den groben Sinnen unsichtbare Wesen wie Elementargeister, Dämonen, Engel und andere mehr beobachten, denn in den diesen Welten ist genauso viel los wie in unserer Realität.
Der Mensch legt nach seinem Tode zwar seine physische Hülle ab, existiert aber mit seinen feinstofflichen Leibern fort. Was wir hier auf der Erde an Absichten hegten und an Taten vollbrachten, hat Auswirkungen auf unser Leben in der geistigen Welt. Unsere Beweggründe und die Prägung des Innenlebens sind ausschlaggebend; was wir auf der Erde äußerlich darstellten, ist dagegen belanglos.
Insbesondere die altindischen Weisheitslehren, die Theosophie und die Anthroposophie gehen von mehreren Erdenleben aus. Unser Verhalten in diesem Erdenleben bestimmt danach das Schicksal in den folgenden Inkarnationen. Nach der Lehre vom Karma entkommt kein Mensch den Wirkungen seines Tuns. Alles fällt auf ihn zurück. Unterlassungen können genauso folgenschwer sein wie verfehlte Taten.
Aktuell geht es im Menschenleben vor allem darum, das Herz zu aktivieren. Der Kopf, das Denken, hat seine Fähigkeiten ausgeprägt, nun ist der Fühlraum mit seiner Entwicklung dran. Sobald Menschen, was überall auf der Welt zunehmend geschieht, sich ihrem Fühlen hingeben, erleben sie ein blaues Wunder, was auch mit dem Begriff der Extase beschrieben werden kann, und sich meistens durch heftiges Weinen äußerst. Die Tränen fließen ob der jahrelang ignorierten Verbundenheit mit allem. Die neue Qualität des Erdenlebens steht und fällt mit der Bereitschaft, sich mit dem Herzen dem Leben zu öffnen. Lässt der Mensch das zu, wird er ein liebevoller, verantwortungsvoller Mitgestalter einer Welt voller Wohlstand und Frieden für alle im Einklang mit der Natur.
Judith Miller ist eine von vielen die genau daran mitarbeitet und vielen Menschen den Schlüssen gibt, sich ihren Herzraum selbst aufzuschließen.
Healing the Western Soul PDF
Eine Text - Quelle
Das esoterische und insbesondere das anthroposophische Menschenbild nimmt an, daß der Mensch in seiner irdischen Verkörperung nicht nur mit einem physischen Leib, sondern außerdem mit einem Äther- und einem Astralleib ausgestattet ist. Der Ätherleib ist der Sitz der Lebenskräfte und der Astralleib der Sitz der Gefühle und Triebe. Der Mensch hat mit der Pflanzenwelt den Ätherleib und mit dem Tierreich den Astralleib gemein. Dazu kommen höhere Wesenskräfte, die der Mensch entfalten kann.
Durch die Aktivierung der Chakren, einer Art Energiezentren im feinstofflichen Körper, entwickeln sich spezifische übersinnliche Fähigkeiten. Einem Hellsichtigen ist die Gefühls- und Gedankenart anderer in der Aura erkennbar. Er kann außerdem viele den groben Sinnen unsichtbare Wesen wie Elementargeister, Dämonen, Engel und andere mehr beobachten, denn in den diesen Welten ist genauso viel los wie in unserer Realität.
Der Mensch legt nach seinem Tode zwar seine physische Hülle ab, existiert aber mit seinen feinstofflichen Leibern fort. Was wir hier auf der Erde an Absichten hegten und an Taten vollbrachten, hat Auswirkungen auf unser Leben in der geistigen Welt. Unsere Beweggründe und die Prägung des Innenlebens sind ausschlaggebend; was wir auf der Erde äußerlich darstellten, ist dagegen belanglos.
Insbesondere die altindischen Weisheitslehren, die Theosophie und die Anthroposophie gehen von mehreren Erdenleben aus. Unser Verhalten in diesem Erdenleben bestimmt danach das Schicksal in den folgenden Inkarnationen. Nach der Lehre vom Karma entkommt kein Mensch den Wirkungen seines Tuns. Alles fällt auf ihn zurück. Unterlassungen können genauso folgenschwer sein wie verfehlte Taten.
Aktuell geht es im Menschenleben vor allem darum, das Herz zu aktivieren. Der Kopf, das Denken, hat seine Fähigkeiten ausgeprägt, nun ist der Fühlraum mit seiner Entwicklung dran. Sobald Menschen, was überall auf der Welt zunehmend geschieht, sich ihrem Fühlen hingeben, erleben sie ein blaues Wunder, was auch mit dem Begriff der Extase beschrieben werden kann, und sich meistens durch heftiges Weinen äußerst. Die Tränen fließen ob der jahrelang ignorierten Verbundenheit mit allem. Die neue Qualität des Erdenlebens steht und fällt mit der Bereitschaft, sich mit dem Herzen dem Leben zu öffnen. Lässt der Mensch das zu, wird er ein liebevoller, verantwortungsvoller Mitgestalter einer Welt voller Wohlstand und Frieden für alle im Einklang mit der Natur.
Judith Miller ist eine von vielen die genau daran mitarbeitet und vielen Menschen den Schlüssen gibt, sich ihren Herzraum selbst aufzuschließen.
Healing the Western Soul PDF
Eine Text - Quelle
Die Weisheit des Herzens im Islam
Anthroposophie, Gnosis und Rosenkreuzertum lehren die Weisheit des christlichen Kulturraumes. Aber das sind nur spezifische Konzepte. Ein anderes Konzept, einen anderen Schulungsweg, bieten die Sufis. Der folgende Text gibt das gut wieder.
Entsprechend der Sufis ist der Verstand nicht der einzige Ort des Bewusstseins im Menschen. Es gibt noch andere, feinere Zentren, von denen das Herz das Wichtigste ist. Das Herz ist der Ort der Erleuchtung und kann die Wahrheit direkt wahrnehmen. Aber damit das passieren kann, muss es erweckt werden.
Entsprechend der Sufis ist der Verstand nicht der einzige Ort des Bewusstseins im Menschen. Es gibt noch andere, feinere Zentren, von denen das Herz das Wichtigste ist. Das Herz ist der Ort der Erleuchtung und kann die Wahrheit direkt wahrnehmen. Aber damit das passieren kann, muss es erweckt werden.
Transition - Welt im Wandel - von Rob Hopkins
Rauchen ist tödlich
Johann Wolfgang von Goethe
Quelle: »Das Rauchen macht dumm, es macht unfähig zum Denken und Dichten. Es ist auch nur für Müßiggänger, für Menschen, die Langeweile haben. Die ein Drittel des Lebens verschlafen, ein Drittel mit Essen und Trinken und anderen notwendigen oder überflüssigen Dingen hindudeln, alsdann nicht wissen, obgleich sie immer 'vita brevis' ('das Leben ist kurz') sagen, was sie mit dem letzten Drittel anfangen sollen. Für solche faulen Türken ist der liebevolle Verkehr mit den Pfeifen und der behagliche Augenblick der Dampfwolke, die sie in die Luft blasen, eine geistvolle Unterhaltung, weil sie ihnen über die Stunden hinweghilft.«Anthroposophie verstehen - und anhören
1. Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der das Geistige im
Menschenwesen zum Geistigen im Weltenall führen möchte. Sie tritt im
Menschen als Herzens- und Gefühlsbedürfnis auf. Sie muss ihre
Rechtfertigung dadurch finden, dass sie diesem Bedürfnisse Befriedigung
gewähren kann. Anerkennen kann Anthroposophie nur derjenige, der in
ihr findet, was er aus seinem Gemüte heraus suchen muss.
Anthroposophen können daher nur Menschen sein, die gewisse Fragen über das Wesen des Menschen und die Welt so als Lebensnotwendigkeit
empfinden, wie man Hunger und Durst empfindet.
Die Nebenübungen von Rudolf Steiner
Die Nebenübungen, auch die sechs Eigenschaften oder die sechs Tugenden genannt, dienen der Stärkung des Seelenlebens und sind eine wesentliche Vorbedingung für jeden, der eine geistige Schulung anstrebt. Konsequent ausgeübt führen sie bis an die imaginative Erkenntnis heran und weiter zur Inspiration und Intuition.
Diese Nebenübungen, die keinesfalls nebensächlich, sondern essentiell für jede zeitgemäße Geistesschulung sind, müssen stets die meditativen Hauptübungen begleiten. Indem man sich in diesen sechs Eigenschaften übt, wird die 12-blättrige Lotosblume, das Herzchakra, regelmäßig ausgebildet, wird aktiv und beginnt sich im Uhrzeigersinn zu drehen, womit die Basis für ein bewusstes, intuitives, in die Wesen eintauchendes Herzdenken geschaffen wird.
Die Nebenübungen wurden von Rudolf Steiner in verschiedenen Varianten gegeben. Im Kern geht es immer um die Entwicklung folgender sechs Eigenschaften:
Diese Nebenübungen, die keinesfalls nebensächlich, sondern essentiell für jede zeitgemäße Geistesschulung sind, müssen stets die meditativen Hauptübungen begleiten. Indem man sich in diesen sechs Eigenschaften übt, wird die 12-blättrige Lotosblume, das Herzchakra, regelmäßig ausgebildet, wird aktiv und beginnt sich im Uhrzeigersinn zu drehen, womit die Basis für ein bewusstes, intuitives, in die Wesen eintauchendes Herzdenken geschaffen wird.
Die Nebenübungen wurden von Rudolf Steiner in verschiedenen Varianten gegeben. Im Kern geht es immer um die Entwicklung folgender sechs Eigenschaften:
Joschka Fischers Visionen – Lockgesänge einer olivgrünen Sirene
Von Dirk Pohlmann
Wenn die deutsche Politik an einem schicksalhaften Scheideweg ankommt, meldet sich Joschka Fischer zu Wort und setzt einen Wegweiser – in die falsche Richtung. So wie jetzt in seinem Artikel: „Die Rückkehr der Geopolitik“ in der Süddeutschen Zeitung. Wieder einmal zieht Fischer aus falschen Grundannahmen falsche Schlüsse und gibt falsche Ratschläge.
http://
Als junger Mann, am Anfang seiner Karriere als Alpha-Rüde, setzte Fischer in der Frankfurter Hausbesetzer und Startbahn-Szene auf Gewalt. Die Brutalität, die letztlich im Mord am hessischen Wirtschaftsminister Heinz Herbert Karry
http://www.nrhz.de/flyer/
und dem Polizistenmord an der Startbahn-West kulminierte, führte zur Diskreditierung einer breit angelegten Bürgerinitiative. Die Mitglieder der Startbahnbewegung reichten seinerzeit vom Schwarzen Block bis zur Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Eine bunte Mischung, die genau wegen ihrer breiten Basis für die Staatsgewalt gefährlich war. Dass aus der Staats-Gewalt, durchaus im Wortsinn, auch tödliche Demonstrantengewalt wurde, erwies sich als der Spaltkeil, mit dem die Bürgerbewegung zerteilt und abgeräumt werden konnte.
Für das Überleben
Das Grundrezept dieses starken Tonikums kommt aus dem
mittelalterlichen Europa, als Viele echte Märchen-Rüstungen trugen - und sich darin wundscheuerten. Abor: Das Tonikum ist wirkungsvoll bei der Behandlung von Krankheiten - nicht bei Wunden. Es stärkt das Immunsystem, es wirkt
antiviral, antibakteriell, antimykotisch und gegen Parasiten. Wer es auf Wunden tut, dem tut es nicht helfen, eher umbringen. Abor: Es hilft, die schwersten Infektionen zu überleben. Bei der Zubereitung tragen sie besser Handschuhe und eine Gasmaske. Und einen Strahlenanzug.
Zutaten:
Hinweis: Sie brauchen das Tonikum nicht im Kühlschrank aufbewahren. Es ist lange haltbar. Wahrscheinlich ewig.
Tipp: Sie können das Tonikum auch in der Küche verwenden, als Salat-Dressing, als Desinfektionsmittel für den Küchenboden oder als Dipp für Mexikaner und Inder.
Danke LINK
Zutaten:
- 700 ml Apfel-Weinessig (Verwenden Sie den biologischen. Der ist härter.)
- ¼ Tasse fein gehackter Knoblauch
- ¼ Tasse fein gehackte Zwiebeln
- 2 frische Peperoni (Die schärfsten, die zu bekommen sind. Vorsicht! Handschuhe tragen!)
- ¼ Tasse geriebener Ingwer
- 2 EL geriebener Meerrettich
- 2 EL Kurkuma-Pulver oder 2 Turmeric-Wurzeln
- Alle Zutaten in eine Schüssel geben, außer den Weinessig.
- Die Mischung in ein Einweckglas umfüllen.
- Gießen Sie den Apfelessig ein und füllen Sie es an den Rand. Am besten ist es, wenn zwei Drittel des Glases aus trockenen Zutaten bestehen, und der Rest mit Essig aufgefüllt wird.
- Gut verschließen und schütteln.
- Bewahren Sie das Glas in einem kühlen und trockenen Platz für 2 Wochen auf. Mehrmals täglich gut schütteln.
- Nach 14 Tagen pressen Sie die Flüssigkeit in eine Plastikschale. Nehmen Sie am besten ein Sieb dafür. Quetschen Sie so lange, bis der ganze Saft heraus kommt.
- Verwenden Sie die trockenen Zutaten-Reste für’s Kochen.
- Die Flüssigkeit ist ihr Tonikum.
Hinweis: Sie brauchen das Tonikum nicht im Kühlschrank aufbewahren. Es ist lange haltbar. Wahrscheinlich ewig.
Tipp: Sie können das Tonikum auch in der Küche verwenden, als Salat-Dressing, als Desinfektionsmittel für den Küchenboden oder als Dipp für Mexikaner und Inder.
Danke LINK
Auf in den Kampf! - Zur Rettung des Bildungswesens
Quidquid id est, timeo Danaos et dona ferentes.“ Auf deutsch: „Traut nicht dem Pferde, Trojaner! Was immer es ist, ich fürchte die Danaer, auch wenn sie Geschenke tragen.“ Mit diesen Worten beginnt die Schrift Kompetenzen machen unmündig - Eine zusammenfassende Kritik zuhanden der demokratischen Öffentlichkeit von Jochen Krautz. Er fragt, sind die Bildungsdiktatoren denn total verrückt? Er antwortet: Ja, sind sie. Und weil sie vor lauter Verrücktheit, die Richtigkeit nicht mehr erkennen, ist es wichtig, dass wir die Bevölkerung auf das trojanische Pferd hinweisen, das den Namen "Kompetenz" trägt und die Bildung reformieren soll. Das ist bestes Orwell'sches Neusprech für ein Trojanisches Pferd.
Die Gleichschaltung des Schulsystems
Eberhard Keil war vierzig Jahre lang Gymnasiallehrer, Fachberater des
Regierungspräsidiums und zwei Jahrzehnte in der Lehrerbildung für
Fachdidaktik tätig. Er ist Studiendirektor i. R.. Er gehört seit 40
Jahren der SPD an. Sein Artikel erschienen in der FAZ am 05.11.2015 in Bildungswelten (Politik) auf Seite 7. Er ist bedeutend!
Naomi Klein
Foto: Murdo Macleo.
Was gesagt werden muss - Von Günter Grass
"Warum schweige ich, verschweige zu lange, was offensichtlich ist und in Planspielen geübt wurde,
an deren Ende als Überlebende wir allenfalls Fußnoten sind.
Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag, der das von einem Maulhelden unterjochte und zum organisierten Jubel gelenkte iranische Volk auslöschen könnte, weil in dessen Machtbereich der Bau einer Atombombe vermutet wird.
Doch warum untersage ich mir, jenes andere Land beim Namen zu nennen, in dem seit Jahren - wenn auch geheimgehalten - ein wachsend nukleares Potential verfügbar aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung zugänglich ist?
Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes, dem sich mein Schweigen untergeordnet hat, empfinde ich als belastende Lüge und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt, sobald er mißachtet wird; das Verdikt "Antisemitismus" ist geläufig.
Jetzt aber, weil aus meinem Land, das von ureigenen Verbrechen, die ohne Vergleich sind, Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird, wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert, ein weiteres U-Boot nach Israel geliefert werden soll, dessen Spezialität darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe dorthin lenken zu können, wo die Existenz einer einzigen Atombombe unbewiesen ist, doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will, sage ich, was gesagt werden muß.
Warum aber schwieg ich bislang? Weil ich meinte, meine Herkunft, die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist, verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit dem Land Israel, dem ich verbunden bin und bleiben will, zuzumuten.
Warum sage ich jetzt erst, gealtert und mit letzter Tinte: Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden? Weil gesagt werden muß, was schon morgen zu spät sein könnte; auch weil wir - als Deutsche belastet genug - Zulieferer eines Verbrechens werden könnten, das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld durch keine der üblichen Ausreden zu tilgen wäre.
Und zugegeben: ich schweige nicht mehr, weil ich der Heuchelei des Westens überdrüssig bin; zudem ist zu hoffen, es mögen sich viele vom Schweigen befreien, den Verursacher der erkennbaren Gefahr zum Verzicht auf Gewalt auffordern und gleichfalls darauf bestehen, daß eine unbehinderte und permanente Kontrolle des israelischen atomaren Potentials und der iranischen Atomanlagen durch eine internationale Instanz von den Regierungen beider Länder zugelassen wird.
Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern, mehr noch, allen Menschen, die in dieser vom Wahn okkupierten Region dicht bei dicht verfeindet leben und letztlich auch uns zu helfen."
Günter Grass Interview zu seinem Israel - Gedicht : " Was gesagt werden muss "
Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag, der das von einem Maulhelden unterjochte und zum organisierten Jubel gelenkte iranische Volk auslöschen könnte, weil in dessen Machtbereich der Bau einer Atombombe vermutet wird.
Doch warum untersage ich mir, jenes andere Land beim Namen zu nennen, in dem seit Jahren - wenn auch geheimgehalten - ein wachsend nukleares Potential verfügbar aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung zugänglich ist?
Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes, dem sich mein Schweigen untergeordnet hat, empfinde ich als belastende Lüge und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt, sobald er mißachtet wird; das Verdikt "Antisemitismus" ist geläufig.
Jetzt aber, weil aus meinem Land, das von ureigenen Verbrechen, die ohne Vergleich sind, Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird, wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert, ein weiteres U-Boot nach Israel geliefert werden soll, dessen Spezialität darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe dorthin lenken zu können, wo die Existenz einer einzigen Atombombe unbewiesen ist, doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will, sage ich, was gesagt werden muß.
Warum aber schwieg ich bislang? Weil ich meinte, meine Herkunft, die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist, verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit dem Land Israel, dem ich verbunden bin und bleiben will, zuzumuten.
Warum sage ich jetzt erst, gealtert und mit letzter Tinte: Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden? Weil gesagt werden muß, was schon morgen zu spät sein könnte; auch weil wir - als Deutsche belastet genug - Zulieferer eines Verbrechens werden könnten, das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld durch keine der üblichen Ausreden zu tilgen wäre.
Und zugegeben: ich schweige nicht mehr, weil ich der Heuchelei des Westens überdrüssig bin; zudem ist zu hoffen, es mögen sich viele vom Schweigen befreien, den Verursacher der erkennbaren Gefahr zum Verzicht auf Gewalt auffordern und gleichfalls darauf bestehen, daß eine unbehinderte und permanente Kontrolle des israelischen atomaren Potentials und der iranischen Atomanlagen durch eine internationale Instanz von den Regierungen beider Länder zugelassen wird.
Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern, mehr noch, allen Menschen, die in dieser vom Wahn okkupierten Region dicht bei dicht verfeindet leben und letztlich auch uns zu helfen."
Günter Grass Interview zu seinem Israel - Gedicht : " Was gesagt werden muss "
Die Grundlagen sind geschrieben
Präambel der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika vom 4. Juli 1776:
„Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, daß alle Menschen gleich erschaffen worden, daß sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt worden, worunter sind Leben, Freyheit und das Bestreben nach Glückseligkeit.Daß zur Versicherung dieser Rechte Regierungen unter den Menschen eingeführt worden sind, welche ihre gerechte Gewalt von der Einwilligung der Regierten herleiten; daß sobald einige Regierungsform diesen Endzwecken verderblich wird, es das Recht des Volks ist, sie zu verändern oder abzuschaffen, und eine neue Regierung einzusetzen, die auf solche Grundsätze gegründet, und deren Macht und Gewalt solchergestalt gebildet wird, als ihnen zur Erhaltung ihrer Sicherheit und Glückseligkeit am schicklichsten zu seyn dünket.
Zwar gebietet Klugheit, daß von langer Zeit her eingeführte Regierungen nicht um leichter und vergänglicher Ursachen willen verändert werden sollen; und demnach hat die Erfahrung von jeher gezeigt, daß Menschen, so lang das Uebel noch zu ertragen ist, lieber leiden und dulden wollen, als sich durch Umstossung solcher Regierungsformen, zu denen sie gewöhnt sind, selbst Recht und Hülfe verschaffen.
Wenn aber eine lange Reihe von Mißhandlungen und gewaltsamen Eingriffen, auf einen und eben den Gegenstand unabläßig gerichtet, einen Anschlag an den Tag legt sie unter unumschränkte Herrschaft zu bringen, so ist es ihr Recht, ja ihre Pflicht, solche Regierung abzuwerfen, und sich für ihre künftige Sicherheit neue Gewähren zu verschaffen.“
Unabhängigkeitserklärung
Präambel der Allgemeinen Menschenrechte vom 10. Dezember 1948:
Da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet, da die Nichtanerkennung und Verachtung der Menschenrechte zu Akten der Barbarei geführt haben, die das Gewissen der Menschheit mit Empörung erfüllen,und da verkündet worden ist, daß einer Welt, in der die Menschen Rede- und Glaubensfreiheit und Freiheit von Furcht und Not genießen, das höchste Streben des Menschen gilt, da es notwendig ist, die Menschenrechte durch die Herrschaft des Rechtes zu schützen, damit der Mensch nicht gezwungen wird, als letztes Mittel zum Aufstand gegen Tyrannei und Unterdrückung zu greifen, da es notwendig ist, die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Nationen zu fördern,
da die Völker der Vereinten Nationen in der Charta ihren Glauben an die grundlegende Menschenrechte, an die Würde und den Wert der menschlichen Person und an die Gleichberechtigung von Mann und Frau erneut bekräftigt und beschlossen haben, den sozialen Forschritt und bessere Lebensbedingungen in größerer Freiheit zu fördern, da die Mitgliedstaaten sich verpflichtet haben, in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen auf die allgemeine Achtung und Einhaltung der Menschenrechte und Grundfreiheiten hinzuwirken,
da ein gemeinsames Verständnis dieser Rechte und Freiheiten von größter Wichtigkeit für die volle Erfüllung dieser Verpflichtung ist, verkündet die Generalversammlung diese Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als das von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal,
damit jeder einzelne und alle Organe der Gesellschaft sich diese Erklärung stets gegenwärtig halten und sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung die Achtung vor diesen Rechten und Freiheiten zu fördern und durch fortschreitende nationale und internationale Maßnahmen ihre allgemeine und tatsächliche Anerkennung und Einhaltung durch die Bevölkerung der Mitgliedstaaten selbst wie auch durch die Bevölkerung der ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Gebiete zu gewährleisten.
Menschenrechte
Präambel der Allgemeinen Menschenpflichten:
Da die Anerkennung der allen Mitgliedern der menschlichen Familie innewohnenden Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte die Grundlage für Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt ist und Pflichten oder Verantwortlichkeiten einschließt, da das exklusive Bestehen auf Rechten Konflikt, Spaltung und endlosen Streit zur Folge hat und die Vernachlässigung der Menschenpflichten zu Gesetzlosigkeit und Chaos führen kann,da die Herrschaft des Rechts und die Förderung der Menschenrechte abhängen von der Bereitschaft von Männern wie Frauen, gerecht zu handeln, da globale Probleme globale Lösungen verlangen, was nur erreicht werden kann durch von allen Kulturen und Gesellschaften beachtete Ideen, Werte und Normen, da alle Menschen nach bestem Wissen und Vermögen eine Verantwortung haben, sowohl vor Ort als auch global eine bessere Gesellschaftsordnung zu fördern – ein Ziel, das mit Gesetzen, Vorschriften und Konventionen allein nicht erreicht werden kann,
da menschliche Bestrebungen für Fortschritt und Verbesserung nur verwirklicht werden können durch übereinstimmende Werte und Maßstäbe, die jederzeit für alle Menschen und Institutionen gelten, deshalb verkündet die Generalversammlung der Vereinten Nationen diese Allgemeine Erklärung der Menschenpflichten.
Sie soll ein gemeinsamer Maßstab sein für alle Völker und Nationen, mit dem Ziel, daß jedes Individuum und jede gesellschaftliche Einrichtung, dieser Erklärung stets eingedenk, zum Fortschritt der Gemeinschaften und zur Aufklärung all ihrer Mitglieder beitragen mögen.
Wir, die Völker der Erde, erneuern und verstärken hiermit die schon durch die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte proklamierten Verpflichtungen: die volle Akzeptanz der Würde aller Menschen, ihrer unveräußerlichen Freiheit und Gleichheit und ihrer Solidarität untereinander. Bewußtsein und Akzeptanz dieser Pflichten sollen in der ganzen Welt gelehrt und gefördert werden.
Menschenpflichten
Frau mit Meinung: Bilbo Calvez
11.12.2014
Sowohl als auch #1 - Links sein und gegen Frieden?
05.01.2015
Sowohl als auch #2 - Rassismus und andere Volkskrankheiten
09.04.2015
Sowohl als auch #3: Was kann der Einzelne tun?
09.06.2015
Sowohl Als Auch #4 - Männlichkeit oder Kooperation?
Die Anstalt
2014
Folge 1 - Revolution - 4. Februar 2014
Folge 2 - Rente - 11. März 2014
Folge 3 - Europäische Union - 29. April 2014
Folge 4 - Fußball-Weltmeisterschaft - 27. Mai 2014
Folge 5 - Erster Weltkrieg - 23. September 2014
Folge 6 - Steuern - 28. Oktober 2014
Folge 7 - Flüchtlinge - 18. November 2014
Folge 8 - Weihnachtsfeier und Jahresrückblick - 9. Dezember 2014
2015
Folge 9 - Religion - 3. Februar 2015
Folge 10 - Griechenland - 31. März 2015
Folge 11 - Feminismus - 28. April 2015
Folge 12 - Spionage - 26. Mai 2015
Folge 13 - Fluchtursachen - 22. September 2015
Folge 14 - Syrien-Konflikt - 20. Oktober 2015
Talkrunde mit Stil und Gehirn
03.06.2015
KenFM-Positionen #1: Krieg oder Frieden in Europa - Wer bestimmt auf dem Kontinent?
- Mit Willy Wimmer, CDU-Urgestein, ehemaliger Vize-Präsident der OSZE/KSZE und Autor des Buches "Wiederkehr der Hasardeure";
- Mathias Bröckers, TAZ-Mitbegründer und Autor des Buches "Wir sind die Guten";
- Dirk Pohlmann, Dokumentarfilmer für ARTE und ZDF
- Dr. Daniele Ganser; Historiker und Friedensforscher aus der Schweiz, sein bekanntestes Buch: "NATO-Geheimarmeen in Europa - Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung".
29.09.2015
KenFM-Positionen #2: Ethik oder Etat - Sind unsere Werte nur Börsenwerte?
- Mit Prof. Dr. Athanassios Giannis, Leiter des Instituts für organische Chemie der Universität Leipzig,
- Peter König, der über 20 Jahre für die Weltbank Wasserentwicklungsprojekte geleitet hat,
- Ernst Wolff, Autor des Buches "Weltmacht IWF - Chronik eines Raubzuges",
- Albrecht Müller, Ökonom, ehemaliger Wahlkampfleiter von Willy Brandt und Kopf des alternativen Nachrichtenportals NachDenkSeiten.
04.01.2016
KenFM-Positionen #3: Demokratie oder Markt - Was kostet uns der Casino-Kapitalismus?
- Mit Giorgos Chondros, Umweltpolitischer Sprecher und Mitglied im Zentralkomitee von Syriza
- Dirk C. Fleck, Romancier und Zeitzeuge, Autor von „Feuer am Fuss“ und weiteren Titeln
- Owe Schattauer, Musiker, Bauunternehmer und Friedensaktivist, auch bekannt als die „Stimme des Zorns“
- Elias Tsolakidis, Politischer Aktivist und Mitbegründer des griechischen Selbstversorger-Projektes „O Topos Mou“
Druckt das Internet aus - Free21.org
www.free21.org
Das aktuelle Heft als PDF
Der Erfinder im Interview:
27.08.2014
KenFM im Gespräch mit: Tommy Hansen
10.09.2014
KenFM im Gespräch mit: Tommy Hansen (Free21.org)
22.12.2014
KenFM im Gespräch mit: Tommy Hansen (Free21.org)
KenFM - Me, Myself & Media
Me, Myself and Medien #1 - Reaktionen auf PEGIDA
06.01.2015
Me, Myself and Medien #2 - Pegida, NoPegida und Reptiloidenschwachsinn
13.01.2015
Me, Myself and Medien #3 - Wer ist alles Charlie?
25.01.2015
Me, Myself and Medien #4 - Sharif Hebdo und die Ukraine im deutschen TV
27.02.2015
Me, Myself and Medien #5 - Schicksalstage in der deutschen Presse - auf wen hört Jauch noch?
08.03.2015
Me, Myself and Medien #6 - Gierige Griechen, Rachsüchtige Russen und Arrogante Amerikaner
27.05.2015
Me, Myself and Medien #7 - USA erfinden IS, G7-Treffen und Programmausblick
18.06.2015
Me, Myself and Medien #8 - Panorama, G7 und der Marsch der Entschlossenen
02.09.2015
Me, Myself and Media #9 - Recherche? Fehlanzeige!
02.10.2015
Me, myself and Media #10 - Flüchtlinge und Überforderung
22.10.2015
Me, Myself and Media #11 - Putin greift an, TTIP, Kundus, Flüchtlinge in der ARD
30.10.2015
Me, Myself and Media #12 - Flucht nach vorn.
15.11.2015
Me, Myself and Media #13: NATO-Presse auf Kollisionskurs.
22.11.2015
Me, Myself and Media #14 - Paris, Terror-Übungen und die Ausweispflicht für Attentäter
07.12.2015
Me, Myself and Media #15. Im Fadenkreuz: Putin, Naidoo, Mali und Syrien
25.12.2015
Me, Myself and Media #16 - Das Schicksal der Andersdenkenden
10.01.2016
Me, Myself and Media #17 - KÖLN. Die innere Sicherheit und der starke Staat!
26.01.2016
Me, Myself and Media #18: Das Ende der Hysterie?
Mehr Koans
Ein Professor wanderte weit in die Berge, um einen berühmten Zen-Mönch zu besuchen. Als der Professor ihn gefunden hatte, stellte er sich höflich vor, nannte alle seine akademischen Titel und bat um Belehrung.
„Möchten Sie Tee?“, fragte der Mönch.
„Ja, gern“, sagte der Professor.
Der alte Mönch schenkte Tee ein. Die Tasse war voll, aber der Mönch schenkte weiter ein, bis der Tee überfloss und über den Tisch auf den Boden tropfe.
„Genug!“, rief der Professor. „Sehen Sie nicht, dass die Tasse schon voll ist? Es geht nichts mehr hinein.“
Der Mönch antwortete: „Genau wie diese Tasse sind auch Sie voll von Ihrem Wissen und Ihren Vorurteilen. Um Neues zu lernen, müssen Sie erst Ihre Tasse leeren.“
„Möchten Sie Tee?“, fragte der Mönch.
„Ja, gern“, sagte der Professor.
Der alte Mönch schenkte Tee ein. Die Tasse war voll, aber der Mönch schenkte weiter ein, bis der Tee überfloss und über den Tisch auf den Boden tropfe.
„Genug!“, rief der Professor. „Sehen Sie nicht, dass die Tasse schon voll ist? Es geht nichts mehr hinein.“
Der Mönch antwortete: „Genau wie diese Tasse sind auch Sie voll von Ihrem Wissen und Ihren Vorurteilen. Um Neues zu lernen, müssen Sie erst Ihre Tasse leeren.“
Nachhaltigkeit kommt von innen
Das Thema der Woche acht im Online-Seminar Nachhaltigkeit der
Uni Kaiserslautern hieß Pädagogische Herausforderungen einer gesellschaftlichen
Transformation für Nachhaltigkeit. Unter diesem Titel ist der Mensch mehr als ein statistischer Akteur des gesamten menschlichen Handelns. Hier geht es nicht um Materialien, Produktionsweisen und Managementstrukturen, die außerhalb des Menschen stehen. Es geht um den Menschen mit seinem Selbst.
Kleiner Text-Wahn
Schreiben kann man lernen, oder auch nicht. Schlimm ist, wenn man nicht schreiben kann, aber trotzdem schreibt und dann behauptet, es sei richtig richtig gut. Ok, eines muss man dem folgenden Text lassen, er hat Persönlichkeit. Aber nutze ich Quasimodos Hackfresse im Kundenkontakt?
"Welche Ursache liegen diesem für die südliche Rhône fast einzigartigen Stil zu Grunde? In erste Linie spielt die relativ hohe Lage der extrem kalkhaltigen Parzellen inmitten der pittoresken Naturlandschaft der Dentelles de Montmirail eine große Rolle, welche besonders große Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht ermöglicht, die wiederum ideal sind zur komplexen Aromenbildung der Trauben. Des weiteren ist die hohe Pflanzdichte der sehr alten Reben bedeutsam, wodurch deren Wurzeln zur Nahrungsaufnahme aus Konkurrenzgründen tief in die Erde gezwungen werden und die nördlich orientierte Ausrichtung der Parzellen, die eine späte, selektive und behutsame Handlese sehr aromatischer, hochreifer Trauben mit genügend Säure (wichtig für die Frische der Weine) aus einem relativ langen Vegetationszyklus ermöglichen. Danach vinifiziert Louis in seinen uralten unterirdischen, in die Felsen getriebenen Kelleranlagen (in Stein gehauene Bottiche aus der Römerzeit zeugen hier von einer langen Weinbautradition) unter traumhaften klimatischen Bedingungen „Weltklasse-Gigondas und sehr preiswerte Côtes-du-Rhône in höchster Qualität die meine Leser nicht vermissen sollten”, wie Parker enthusiastisch urteilt! Lassen Sie sich, werte Kunden, diese Trouvaillen auf keinen Fall entgehen."
Was ich damit anstellen musste?
"Welche Ursache liegen diesem für die südliche Rhône fast einzigartigen Stil zu Grunde? In erste Linie spielt die relativ hohe Lage der extrem kalkhaltigen Parzellen inmitten der pittoresken Naturlandschaft der Dentelles de Montmirail eine große Rolle, welche besonders große Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht ermöglicht, die wiederum ideal sind zur komplexen Aromenbildung der Trauben. Des weiteren ist die hohe Pflanzdichte der sehr alten Reben bedeutsam, wodurch deren Wurzeln zur Nahrungsaufnahme aus Konkurrenzgründen tief in die Erde gezwungen werden und die nördlich orientierte Ausrichtung der Parzellen, die eine späte, selektive und behutsame Handlese sehr aromatischer, hochreifer Trauben mit genügend Säure (wichtig für die Frische der Weine) aus einem relativ langen Vegetationszyklus ermöglichen. Danach vinifiziert Louis in seinen uralten unterirdischen, in die Felsen getriebenen Kelleranlagen (in Stein gehauene Bottiche aus der Römerzeit zeugen hier von einer langen Weinbautradition) unter traumhaften klimatischen Bedingungen „Weltklasse-Gigondas und sehr preiswerte Côtes-du-Rhône in höchster Qualität die meine Leser nicht vermissen sollten”, wie Parker enthusiastisch urteilt! Lassen Sie sich, werte Kunden, diese Trouvaillen auf keinen Fall entgehen."
Was ich damit anstellen musste?
KLOOC - Fairphone und das Rauchen
Das Online-Seminar Nachhaltige Entwicklung der Uni Kaiserlautern KLOOC dauerte acht Wochen im Sommer 2015. Jaja, sage ich heute, es war informativ. Aber viel wichtiger ist: In Woche vier lachte ich den Prof aus.
Der rundliche Professor steht vor einer weißen Wand und schwadroniert, was die Ressourcen angeht, man müsse schon vorsichtig sein, gerade in Handys befänden sich viele Seltene Erden, unter grausamen Umständen gefördert, aber die technischen Vorteile seien eben überzeugend, meint er. Er holt zur Anschauung sein iphone aus der Tasche. Er hält das Gerät in die Kamera. Er wiederholt mahnende Worte, die Produktionbedingungen des iphones seien ja schon mies, müsse man bedenken. Ich spüre einen leichten Würgereiz. Noch blöder wäre nur, mit einer Kippe im Maul vom Rauchen zu plappern, wie schädlich es sei, man solle auf keinen Fall rauchen, aber der Geschmack liege halt gut auf der Zunge.
Aber dem war nicht genug, so fiel dem Prof ein aktuelles Beispiel für eine nette Idee ein, ja, eine nette Idee, es gäbe da wohl, wähnte er, in den Niederlanden eine junge Unternehmung, die wolle zeigen, dass man ein Handy auch fair produzieren könne. Fairhandy würden sie es nennen wollen. Ich nagte am Bildschirm. Nur mal kurz nebenbei, Herr Professör: Das Online-Nachhaltigkeit-Seminar findet im Sommer 2015 statt. Das Handy heißt Fairphone und ist seit September 2013 erhältlich. Reisen sie noch mit der Droschke?
Dieser Prof dient mir seither als schlechtes Beispiel für die Abgründe der Lehre an der Uni und, viel wichtiger, als Mahnmal des Versagens des Menschen im Bereich Nachhaltigkeit. Wissen ja - handeln nein! Glücklicherweise tauchte in Woche acht ein Prof auf, der mir auch die gute Seite offenbarte. Dazu im nächsten Text, denn ich soll mich kurz fassen, damit Leser nicht so viel lesen müssten, wähnt es mir.
www.fairphone.com
KLOOC
Harald Welzer - gegen die Infantilisierung der Gesellschaft
Der Titel der Veranstaltungsreihe lautet "Weiterbauen". Welzer stellt sich allerdings die Frage, kann Weiterbauen auch Nicht-Bauen oder Abbauen bedeuten? Und welches Bauen gilt es zu verhindern? Die Beantwortung seiner Fragen bezieht der Soziologe nicht allein auf das physische Bauen von Gebäuden, sondern auf das Bauen am zivilistorischen Modell, auf unsere Gesellschaft, auf unser Zusammenleben. Denn eines ist offensichtlich: Obwohl der nachhaltige Lebensstil wissentlich in aller Köpfe ist, breitet sich der katastrophale Konsumkapitalismus rasend schnell aus. Er wächst. Wie lässt sich auf dasjenige Handeln einwirken, das Kapitalismus überwindet? Wie finden die Menschen in die Aktion, die eine anders geordnete Gesellschaft formt, nachdem sie jetzt bereits wissen, wie ein nachhaltiger Lebensstil aussieht? Gibt es bereits tätige Akteure für den Umbau der Gesellschaft? Die Pioniere dieser neuen Welt stellt die Stiftung Futur zwei vor.
Welzer spricht frei, unterhaltsam und er schafft den Zuhörern Gelegenheiten über sich, als Teil einer irren Gesellschaft, zu lachen. Mit Harald Welzer fällt die gemeinsame Selbstkritik leicht. Und er motiviert uns, in Kooperationen mit anderen die Themen anzusprechen, vor denen wir uns selbst am liebsten verstecken, weil sie absolut subjektiv sind, mit dem Fokus auf unserem Selbst und unserer Handlungsfreiheit.
Gegenwärtig 8
Mein Outfit: Gelb soll es leuchten.
Letzte gegessene Pflanze: Würssing.
Motto: Lebe, Junge, lebe!
Vergangenheit: Endlich verstanden.
Neue Richtung: Tanzend vorwärts.
Zum Nachtisch: Rein gar nichts.
Zitat der Stunde: "Um ganz wir selbst zu sein, müssen wir unser wahres Selbst zulassen. So einfach ist das. Es liegt nur an uns, wenn es schwer erscheint." (John Strelecky)
Sein Name ist Guz
Wenn sie das noch nicht wussten, dann wird es höchste Zeit, dass Sie sich meinen Namen merken, denn ich habe eine CD gemacht! Ein gutes Album sollte klingen, wie wenn es das Erste wäre: Als hätte jemand 20 Jahre darauf gewartet, der Welt endlich zu sagen, was los ist und dahinter rumpelt eine zu allem entschlossene Band entlang am Abgrund. Natürlich habe ich genau so ein Album gemacht und wenn Sie die CD einlegen, beweise ich es Ihnen! Sie werden sehen: Man braucht nicht mehr als 4 Akkorde für ein Album und für ein Lied reicht auch schon mal einer. Zählen Sie nach! Die Musik nennen wir der Einfachheit halber mal BLUES. Allerdings interessiere ich mich auch sehr für schöne POPMUSIK und STUMPFPUNK. Das sind drei gute Stichwörter, den Rest müssen Sie nun selber herausfinden. Ach ja, die Texte: Fassen wirs mal so zusammen: /"Alles was ich weiss, ist dass ich nichts weiss, aber davon eine ganze Menge!"/ Ich halte mich fern von jeglicher Ideologie und propagiere die entschlossene Ratlosigkeit! Ich gucke den Verrückten und Normalen zu und sehe, dass ich genauso verrückt und normal bin. Ich war schon immer sehr altklug. Ausserdem halte ich mich für sehr witzig.
Also! schieben Sie endlich die CD ein, stampfen Sie rücksichtslos auf den Boden und schreien Sie den Refrain mit! Wenn die Bullen kommen, löschen Sie das Licht und tun Sie so als ob sie nicht da wären!
Olifr M. Guz
Und die Kurzbeschreibung, ebenfalls verfasst von Herrn Olifr M. Guz:
GUZ (*1967) wohnt in Schaffhausen (Schweiz) und hat schon einige CDs gemacht und die Band auf dieser CD ist er selber. Er ist Sänger bei den AERONAUTEN und GUZ nennt er sich, wenn er alleine Musik macht. Daneben ist er noch Theatermusiker und ein bisschen Schauspieler. Nebenbei spielt er noch in einer üblen Bierzeltkapelle namens DIE ZORROS. Und damit es ihm nicht langweilig wird, arbeitet er als Tontechniker und Produzent im STARTRACK TONSTUDIO in Schaffhausen. Noch nie hat ihn jemand ohne ein Buch angetroffen. Der Künstler über die CD
Nichts zu verbergen?
"Amsterdam gilt seit jeher als Musterbeispiel gelungener Stadtplanung. Bereits 1851 begann die Stadt, systematisch Daten der Bevölkerung zu erheben, um optimal ihre Ressourcen zu verteilen. Fürs „Bevölkingsregister“ gaben die Einwohner bereitwillig Beziehungsstatus, Beruf und Religionszugehörigkeit an. 1936 stieg man sogar auf die Datenerfassung mit einem hochmodernen Lochkartensystem um. 1939 aktualisierte eine Volkszählung das Stadtregister nochmals.
Im Mai 1940 rissen die einmarschierten deutschen Besatzer das Register an sich und ermittelten anhand dieses Datenschatzes in wenigen Tagen fast alle jüdischen Einwohner. Ein Großteil der rund 100 000 Amsterdamer Juden wurde ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Von einem Tag auf den anderen entschied ein Marker im Big-Data-Pool über Leben und Tod. Zuvor hatte 90 Jahre lang niemand etwas zu verbergen gehabt – schließlich diente die Erfassung ja dem Wohl aller."
Gedanken am Tresen
Die Kunst, Pflanzen zur Blüte zu ziehen, ist der Achtsamkeit zuzurechnen, die manchen menschlichen Beziehungen fehlt. Ob eine Pflanze zu wenig Wasser hat, oder ob ihre Wurzeln ertrinken, ob ihr zu wenig Sonnenenergie keine Kraft schenkt, oder ob die Hitze ihre Zellen verbrennt, ob die müde Luft im Raum schlechte Träume schafft, oder ob ständiger Durchzug keine Ruhe lässt - wir müssen achtsam sein, dass die Bedingungen optimal sind. Sind wir nicht zu Recht stolz auf die Blühte einer Pflanze, die wir selbst gesät haben?
Die kleine Schülerin lernt Geige. Ihre Wangen sind rosig und prall, wie ein reifer Apfel. Wenn sie spielt, verwandelt sich Wein in Wasser, aus den Dielen sprießen Knospen und die Perlen am Collier der Lehrerin springen davon und hüpfen zurück in ihre Muscheln.
Will ich die Regierung abschaffen?
Die Recherche zu Libertarismus und Anarchie haben einen Dialog angezettelt. Er fand in mir statt. Ich habe mit mir diskutiert, ob die Menschheit zum Frieden fähig ist. Das Ich, das der Menscheit vertraut, hat das andere überzeugt. Die Menschheit kann aufatmen. Toll ist übrigens, ich habe beide Ichs besser kennengelernt. Wenn ihr sie auch kennenlernen wollt, lest!
Schloss Tempelhof
In Baden-Württemberg, in der Nähe von Crailsheim, wird in einem kleinem Dorf eine andere Gesellschaft erprobt, basierend auf den Erkenntnissen "glücklichen Lebens". Das Projekt umfasst alle Lebensbereiche wie Landwirtschaft, Politik und Schule. Alle Beteiligten haben sich selbstermächtigt auf gemeinsame Werte geeinigt. Sie lesen sich wie Regeln für das Paradies.
Gemeinschaft
Verbindender Hintergrund unserer Vision ist der gemeinschaftliche Einsatz für das Wir, um für jeden Beteiligten einen Raum zu gestalten, in dem er seine persönlichen geistig-spirituellen und praktischen Wege gehen kann. Durch ein bewusstes Ich, das seinen Platz einnimmt, kann ein gemeinsames Wir geschaffen werden. So entsteht ein Raum der Stille und der Aktivität, offen für alle Weisheitstraditionen.C.G. Jung - Das rote Buch
Das Rote Buch ist ein rotes Buch, in Leder gebunden, im brutalen Format 30 x 40 cm und 10,5 cm dick. Es ist wahrlich ein Mammutwerk. Nicht nur wegen seiner Ausmaße. Es dokumentiert Jungs langes Experiment mich sich selbst. Es zeigt seine Träume, seine Imaginationen und Gedanken, die aus seinem Unterbewusstsein aufstiegen. Nach eigenen Angaben arbeitete er 16 Jahre lang am roten Buch. Von 1913 bis 1928. Also vor ungefähr einhundert Jahren.
Texte und Bilder überarbeitete Jung mehrfach bevor er sie ins rote Buch brachte. Seine lluminierte, mittelalterliche Handschrift ist grandios. Jede Seite hat ihr eigenes Gesicht. Jeder Buchstabe, fein säuberlich geschrieben, zeugt von Achtsamkeit. Das ganze Buch wirkt wie das wichtigste, was Jung in seinem Leben geschaffen hat. Im Jahre 1958 kommentierte er seine Auseinandersetzung mit seinem Unbewussten mit den Worten:
Texte und Bilder überarbeitete Jung mehrfach bevor er sie ins rote Buch brachte. Seine lluminierte, mittelalterliche Handschrift ist grandios. Jede Seite hat ihr eigenes Gesicht. Jeder Buchstabe, fein säuberlich geschrieben, zeugt von Achtsamkeit. Das ganze Buch wirkt wie das wichtigste, was Jung in seinem Leben geschaffen hat. Im Jahre 1958 kommentierte er seine Auseinandersetzung mit seinem Unbewussten mit den Worten:
"Meine gesamte spätere Tätigkeit bestand darin, das auszuarbeiten, was in jenen Jahren aus dem Unbewussten aufgebrochen war und mich zunächste überflutete. Es war der Urstoff für ein Lebenswerk."Warum das Rote Buch erst im Jahr 2000 veröffentlicht wurde, ist unklar. Hauptgrund war vermutlich, dass es keinen wissenschaftlichen, sondern autobiographischen Charakter hat. Denn im Gegenzug zu den meist "wissenschaftlichen Werken, in denen Jung sachlich-distanziert eine objetkive Betrachtungsweise pflegt, dokumentiert das rote Buch subjektive Imaginationen, persönliche Eindrücke und namentlich auch Emotionen."
Wovon träumen Libertäre?
Alle liberalen und libertären Strömungen haben als zentrales Prinzip das Selbsteigentum. Und sie wollen den Staat vollständig oder zumindest teilweise abschaffen. Das macht sie natürlich aktuell für staatliche Verfassungsschützer zu Staatsfeinden und Linksradikalen. Aber sind sie wirklich linksradikal? Sie fordern nämlich, aktuelle Staatsaufgaben so weit wie möglich auszulagern und auf private Hände zu übertragen. Und als Basis für die Gesellschaft verlangen sie robuste Eigentumsrechte und weit reichende wirtschaftliche Freiheit.
Die libertäre Grundeinstellung
Murray Newton Rothbard, 1926 in New York City geboren und 1995 dort gestorben, war ein US-amerikanischer Ökonom und politischer Philosoph. Warum ich ihn ausgrabe? Er war der maßgebliche Vordenker der anarcho-kapitalistischen Bewegung und der Libertarian Party in den USA. Um die Grundeinstellung eines Libertären zu verstehen, zitiere ich
einige Aussagen aus einem seiner Essays.
Einordung: Als Ökonom stand er in der Tradition der Österreichischen Schule. Kulturell war er konservativ eingestellt und wurde als junger Mann durch den Geist der amerikanischen Old Right beeinflusst. Schubladierer verpassen ihm das Label des Paläolibertarismus.
Einordung: Als Ökonom stand er in der Tradition der Österreichischen Schule. Kulturell war er konservativ eingestellt und wurde als junger Mann durch den Geist der amerikanischen Old Right beeinflusst. Schubladierer verpassen ihm das Label des Paläolibertarismus.
Murray N. Rothbard schrieb 1974:
„Erstaunlicherweise findet man unter der wachsenden Zahl Libertären in diesem Land viele Menschen, die aus einer sehr begrenzten und persönlichen Sichtweise heraus zu einer Libertären Haltung gelangt sind. Viele von Ihnen erliegen der Freiheit als einem intellektuellen Gedankenkonstrukt, oder einem ästhetischen Zweck. Sie bleibt dabei jedoch eine rein intellektuelle Spielwiese, völlig losgelöst vom alltäglichen, „wirklichen“ Leben.An was glauben Christen?
Klar ist, Christ zu sein, hat etwas mit Jesus Christus als
Person zu tun. Und Jesus Christus ist für Christen der Mensch gewordene Gott. Soweit so gut. Nun geben manche Theologen mit Gott und Jesus Christus dem Menschen ein Gegenüber. Andere setzten Jesus Christus als "Geist" und "Licht" ins innere des Menschen. Weil ich das bisher nicht klar verstanden hatte, habe ich mal nachgelesen, was andere dazu sagen.
Buckminster Fuller
Er verließ das Ufer wieder und begab sich zurück in die Gesellschaft. Sein Ziel: "herauszufinden, wie viel ein Individuum dazu beitragen kann, die Welt zum Nutzen der gesamten Menschheit zu verändern." Alsdann entwickelte sich dieser Mensch zum "Leonardo da Vinci unserer Zeit". So nannte ihn der Kommunikationstheoretiker Marshall McLuhan. Er selbst nannte sich lieber "Guinea Pig B". Seine Freunde ihn einfach Bucky.
In den folgenden Jahren bis zu seinem Tod im Jahre 1983 agierte er als Architekt, Konstrukteur, Visionär, Designer, Philosoph und Schriftsteller. Er konstruierte geodätische Kuppeln. Er formte die Erdkugel zu einem Ikosaeder und entfaltet sie. Bereits 1932 baute er ein noch nach heutigen Maßstäben futuristisches Auto. Stets war er bemüht, der Menschheit zu dienen, die Armut in der Welt zu bekämpfen. Seine Arbeit war weitreichend. Sie inspirierte Architekten und Designer auf der ganzen Welt, damals - und tut es noch heute.
Warum hörten wir in der Schule nichts von ihm? Egal. Hier ist er: Buckminster Fuller. Einige seiner philosophischen, gesellschaftskritischen Aussagen zeigen, mit welch gründlicher Klarsicht er sich seinen Projekten widmete:
C.G. Jung
(Quelle: Wikipedia)
C. G. Jung lebte von 1875 und gilt als der Begründer der analytischen Psychologie. Aber die analytische Psychologie? Hat die nicht Freud begründet? Er und Freud waren zumindest eine Zeit lang Freunde.
Jung sagte in einem Referat zu Freuds Schrift mit dem Titel Über den Traum: "Ich hatte das Buch wieder weggelegt, weil ich es noch nicht begriff. 1903 nahm ich die Traumdeutung noch einmal vor und entdeckte den Zusammenhang mit meinen eigenen Ideen." In Folge wies Jung bis 1905 in nahezu allen publizierten Werken auf Freuds Arbeiten positiv hin - nur nicht auf seine Sexualtheorie. Deren Inhalt führte zum Streit.
Mobiler Dialog
Im Auto, während sie miteinander sprechen, blicken sich die beiden fremden Personen nicht an. Nur hin und wieder schauen sie nach, ob der andere noch zuhört. Vielleicht prüfen sie auch, ob er noch da ist. Ich denke, sie suchen die Augen des Anderen aus einer Gewohnheit heraus. Man sucht den Blick des Gesprächspartners, weil man ihn interpretieren kann. Blicke kommunizieren ja viel mehr als Worte, aber lenken auch vom Inhalt der Sprache ab.
Nebeneinandersitzend, im Auto, sehen sich zwei Menschen wenig an. Man blickt meist geradeaus auf die Straße. Ist das ein Vorteil für das inhaltliche Gespräch? Ich empfinde das so. Oft entstehen im Auto besonders tiefe Gespräche. Vielleicht weil sich die Gedanken frei bewegen, ich mich selbst nicht bewege, ich von der visuellen Kommunikation befreit nur auf die sprachliche Ebene fokussiert bin.
Beim Spazierengehen ist es ähnlich. Nur noch schöner. Leider gehe ich zu selten mit meinen Freunden spazieren und seltsamerweise nie mit fremden Menschen.
(Bild: SIMON PRADES)
Gehirnlust
Vor mir auf dem Tresen steht noch kein Bier. Hinter dem Tresen arbeitet ein Sex-Vulkan. Ein lockig brünetter. Ich würde ihn gerne anlocken. Traue mich aber nicht. Ich würde wahrscheinlich zerlaufen. Oder riskiere ich es?
Meine Unsicherheit füllt sich mit Gedanken: Warum muss diese neonrot gefärbte Hitzequelle auch noch hübsch sein? Es macht doch keinen Sinn, sich von dieser glühenden Attraktion irritieren zu lassen. Aber es ist nicht die Irritation, die mich stört. Es ist die brutale Gewalt, mit der sich diese scharfe Braut in meine Aufmerksamkeit schlingelt.
Diese Lustbombe rutscht mir durch den Leiter und robbt mir in die Eier. Warum brennt sie sich nicht einfach durch den Bauchnabel? Von den Hoden rast sie als heiße Begierde direkt ins Hirn. Dort angekommen zieht sie sich als nackte Fraulichkeit wie Raclette-Käse durch meine neuronalen Windungen und verklebt Sinne und Gedanken. Mein Sprachzentrum schmilzt. Die Zunge wird lang. Meine Sätze korsisch.
Vielleicht, damit alles wieder gut wird, muss ich nur mit ihr vögeln, der fleischlichen Versuchung die Zunge bis zum Würgereiz reinstecken und ihr dabei den Hals zudrücken, weil sie so lebendig ist, während ich wie eine Marionette auf ihre Reize hereinfalle und mir nichts sehnlicher wünsche, als bestialisch zu explodieren.
Meine Wille ist zerstört. Meine Moral verreckt. Und das Subjekt meiner Triebe stellt vor mir ab, was sie mir geben kann. Mit dem Griff zum Bier drehe ich mich weg.
Meine Unsicherheit füllt sich mit Gedanken: Warum muss diese neonrot gefärbte Hitzequelle auch noch hübsch sein? Es macht doch keinen Sinn, sich von dieser glühenden Attraktion irritieren zu lassen. Aber es ist nicht die Irritation, die mich stört. Es ist die brutale Gewalt, mit der sich diese scharfe Braut in meine Aufmerksamkeit schlingelt.
Diese Lustbombe rutscht mir durch den Leiter und robbt mir in die Eier. Warum brennt sie sich nicht einfach durch den Bauchnabel? Von den Hoden rast sie als heiße Begierde direkt ins Hirn. Dort angekommen zieht sie sich als nackte Fraulichkeit wie Raclette-Käse durch meine neuronalen Windungen und verklebt Sinne und Gedanken. Mein Sprachzentrum schmilzt. Die Zunge wird lang. Meine Sätze korsisch.
Vielleicht, damit alles wieder gut wird, muss ich nur mit ihr vögeln, der fleischlichen Versuchung die Zunge bis zum Würgereiz reinstecken und ihr dabei den Hals zudrücken, weil sie so lebendig ist, während ich wie eine Marionette auf ihre Reize hereinfalle und mir nichts sehnlicher wünsche, als bestialisch zu explodieren.
Meine Wille ist zerstört. Meine Moral verreckt. Und das Subjekt meiner Triebe stellt vor mir ab, was sie mir geben kann. Mit dem Griff zum Bier drehe ich mich weg.
Folter mit Jazz
Der Jazz sollte fernab von Gefrickel sein, stand auf der Ankündigung. Sogar geeignet zum Abtanzen. Das war ein Irrtum. Entweder der Autor hatte die falsche Musik gehört, oder, was wahrscheinlicher war, die Musiker hatten den Text geschrieben. Es war Fragezeichen-Jazz und Gefiepse. Die Blasinstrumente kannten nur falsche Töne oder spielten Tonkaskaden ohne Mitleid.
Und genau darin offenbart sich das Problem des akademischen Jazz. Er scheint nicht für ein gewöhnliches Publikum gespielt zu werden. An diesem Abend sogar ganz offensichtlich nicht: Es war das Abschlussprüfungskonzert eines Musikakademikers.
In der Bar, wo das Folterkonzert stattfand, versammelten sich dürre Studenten, bärtige Professoren, blasse Profimusiker und noch blassere, selbst ernannte Jazz-Kenner. Sie saßen in Stuhlreihen. Die Hände auf den Schenkeln. Die Blicke stur auf die Musiker gerichtet. Noch ein Fehler.
Wer Jazz mag, darf nicht hinsehen müssen. Die Bewegungen der meisten Instrumentalisten erinnern, insbesondere wenn Sie ein Solo improvisieren, an epileptische Anfälle. Sie geben der Musik etwas unverdient Krankhaftes das jegliche humane Ästhetik beleidigt.
Ach, mache ich den Eindruck, ich möge keinen Jazz? Das ist falsch. Ich mag keine musikalischen Masturbationssessions, bei denen Solisten das Publikum vergewaltigen und ich gezwungen bin zuzusehen.
Erlebnisse für die Erkenntnis
Mit einem Schritt zum Tresen stirb mein Tod. Ich bin wieder lebendig.
Neben mir sitzen meine Fausts und verbreiten Heimlichkeit. Mein
Sprechorgan funktioniert wieder. Es lacht.
Angelockt von meinem Lärm stellt sich ein Bauch neben mich und sagt Worte. Ich antworte ihm, dass ich nichts zu sagen habe. Er widerspricht und packt aus.
Sein Schwäbisch mit polnischem Akzent lässt mich mein Bier austrinken und ich fange an, mich zu löschen: Vorgang zur Beschleunigung durch Ichlosigkeit eingeleitet.
Plötzlich stirbt ein Schwarm Flöhe in meinem Unterbauch an Selbstentzündung. Ich stehe auf Richtung Abort. Auf dem Weg zum Klo muss ich alle Wände beruhigen, mich nicht anzuspringen. Ich kann sie beruhigen.
Leider fällt mir der Boden in den Rücken. Ohne mich zu verabschieden, verliere ich mich.
---
Verteufeltes schwarzes Licht.
Wie eine Kobra springe ich aus dem Schlaf ins Leben. Das erste lebendige Geräusch ist das Klacken von Plastiktasten. Es wird unterbrochen von E.’s Gekicher.
Ich bin also wieder im Hotel und E. chattet mit einer Maschine. Ich frage mich, ob das Wetter heute eine Dusche empfiehlt. Mit dem Blick an die Decke weiß ich es.
Ich stehe auf und dusche mich. Kalt. Warm. Kalt. Warm. Das Warm konserviere ich und nehme es mit zurück in das Teppichzimmer, in dem wir seit vier Tagen ausnüchtern wollen. Bisher ohne Erfolg.
Das Scheitern des Ausnüchterns ist der ewigen Fresse zu verdanken, die uns morgendlich ins Gesicht kotzt und der wir verbissen beweisen müssen, dass wir sie nicht ertragen.
Ich gebe E. die Sporen und wir verlassen ohne Frühstück unser Zuhause. Auf dem Weg zum Kefirek, dem lokalen Futteranbieter, werden wir zu Wachs und fließen am Eingang vorbei.
Als wir schließlich doch umgeben von Nahrungsverpackungen sind, frage ich E: „Welcher Tag ist heute?“ Er grunzt verächtlich: „Wahrscheinlich Toast und Rührei!“
Dann geht es zu S. Die Wette, ob er schon sprechen kann, gewinne ich. Seine Küche sieht aus wie ein Stall, in dem sich Hähnchen selbst abnagen und auf den Misthaufen in der Mitte schmeißen.
Wir vermischen Ei und Tomatensoße. Aber das Frühstück macht zu wenig Spaß, als dass es schmecken könnte.
---
Ohne hinzusehen, verbinden mich die Fausts mit meinem Selbst. Ich brauche nur die Augen zu schließen und schon ist das Herz offen. Es ist kein bewusstes Erleben. Aber immer ein Kampf mit den eigenen Endgegnern, die unsichtbar bleiben.
Nach dem Sieg über meine inneren Monster kommt das Gleiche noch einmal, nur eine Stufe härter. Ich stelle alle meine Freundschaften auf die Probe und fordere mich heraus, mich zur situativen Einseitigkeit zu bekennen und gleichzeitig das Übergeordnete, das was wirklich verbindet, zu verdeutlichen.
Meine Erlebnisse füllen meine Leben. Die Kompliziertheit meiner Erkenntnisse macht mir Mut.
Angelockt von meinem Lärm stellt sich ein Bauch neben mich und sagt Worte. Ich antworte ihm, dass ich nichts zu sagen habe. Er widerspricht und packt aus.
Sein Schwäbisch mit polnischem Akzent lässt mich mein Bier austrinken und ich fange an, mich zu löschen: Vorgang zur Beschleunigung durch Ichlosigkeit eingeleitet.
Plötzlich stirbt ein Schwarm Flöhe in meinem Unterbauch an Selbstentzündung. Ich stehe auf Richtung Abort. Auf dem Weg zum Klo muss ich alle Wände beruhigen, mich nicht anzuspringen. Ich kann sie beruhigen.
Leider fällt mir der Boden in den Rücken. Ohne mich zu verabschieden, verliere ich mich.
---
Verteufeltes schwarzes Licht.
Wie eine Kobra springe ich aus dem Schlaf ins Leben. Das erste lebendige Geräusch ist das Klacken von Plastiktasten. Es wird unterbrochen von E.’s Gekicher.
Ich bin also wieder im Hotel und E. chattet mit einer Maschine. Ich frage mich, ob das Wetter heute eine Dusche empfiehlt. Mit dem Blick an die Decke weiß ich es.
Ich stehe auf und dusche mich. Kalt. Warm. Kalt. Warm. Das Warm konserviere ich und nehme es mit zurück in das Teppichzimmer, in dem wir seit vier Tagen ausnüchtern wollen. Bisher ohne Erfolg.
Das Scheitern des Ausnüchterns ist der ewigen Fresse zu verdanken, die uns morgendlich ins Gesicht kotzt und der wir verbissen beweisen müssen, dass wir sie nicht ertragen.
Ich gebe E. die Sporen und wir verlassen ohne Frühstück unser Zuhause. Auf dem Weg zum Kefirek, dem lokalen Futteranbieter, werden wir zu Wachs und fließen am Eingang vorbei.
Als wir schließlich doch umgeben von Nahrungsverpackungen sind, frage ich E: „Welcher Tag ist heute?“ Er grunzt verächtlich: „Wahrscheinlich Toast und Rührei!“
Dann geht es zu S. Die Wette, ob er schon sprechen kann, gewinne ich. Seine Küche sieht aus wie ein Stall, in dem sich Hähnchen selbst abnagen und auf den Misthaufen in der Mitte schmeißen.
Wir vermischen Ei und Tomatensoße. Aber das Frühstück macht zu wenig Spaß, als dass es schmecken könnte.
---
Ohne hinzusehen, verbinden mich die Fausts mit meinem Selbst. Ich brauche nur die Augen zu schließen und schon ist das Herz offen. Es ist kein bewusstes Erleben. Aber immer ein Kampf mit den eigenen Endgegnern, die unsichtbar bleiben.
Nach dem Sieg über meine inneren Monster kommt das Gleiche noch einmal, nur eine Stufe härter. Ich stelle alle meine Freundschaften auf die Probe und fordere mich heraus, mich zur situativen Einseitigkeit zu bekennen und gleichzeitig das Übergeordnete, das was wirklich verbindet, zu verdeutlichen.
Meine Erlebnisse füllen meine Leben. Die Kompliziertheit meiner Erkenntnisse macht mir Mut.
Richard Ballarian
Richard Ballarian (*1928 in Pittsford, New-York) durfte seine beeindruckenden Fotos in Saarbrücken ausstellen. Im Hauberrisser Saal im Rathaus St. Johann. Leider war die Ausstellung unfassbar schrecklich aufgebaut. Die Bilder hingen dicht gedrängt an groben Stahlketten an billigen Plastikaufstellwänden. Die Wände standen labyrinthisch verwinkelt und teilweise direkt hinter Säulen, sodass man fast kein Bild aus angenehmer Entfernung wahrnehmen konnte. Unfassbar. Für mich war das eine krasse Beleidung der Fotokunst des alten Herrn. Ballarian war ein großer Modefotograf. Doch mehr interessieren mich seine experimentellen, mit Chemie und Unschärfe spielenden Kunstwerke. Seine Industriereihe entstand zum Teil auch in der industriellen Rostlaube der Völklinger Hütte.
Ein Blick
Die Bar sitzt voller amerikanischer Highschool-Schüler. Sie schlürfen bunte Getränke durch Strohhälme. Damit befeuchten sie wohl das Stroh unter ihren Helmen. An den Tischen im Vordergrund sitzen Eltern. Sie füttern andere Kinder mit Eiscreme. Manches ist farblich gesättigt, anderes tinte-sparend punktiert. Das Meiste ist einfache Filzstiftzeichnung. Links oben steht Picture 4. Hoffentlich ist das Irreführung und das Bild das einzige seiner Art.
Anthroposophie kennenlernen
Früher hielt ich die Typen von der Waldorfschule für "ein wenig weltfremd". Heute halte ich meine Schule für wesentlich weltfremder. Dennoch, was sich hinter dem Begriff Anthroposophie verbirgt, ist mir so unbekannt wie das, was in einem 3-Sterne-Restaurant in der Küche passiert. Das Essen, das auf meinem Tisch landet, schmeckt gut. Ich baß bereits in Demeter-Landbau, Waldorfpädagogik, christliche
Esoterik und inneres Seelenleben hinein. Die ersten Bissen schmeckten
gut. Sogar vorzüglich. Aber wo kommt es her? Was passiert in der Küche? Wer wirkt dort? Ich weiß fast nichts über Anthroposophie und noch weniger über Rudolf Steiner. Fangen wir mal beim Anfang an.
Geboren wurde der Mensch mit dem Namen Rudolf Joseph Lorenz Steiner am 27. Februar 1861 in Kraljevec, dem damaligen Kaisertum Österreich, heute Kroatien. Am 30. März 1925 starb er in der Schweiz in Dornach. Das Lexikon schreibt, er war ein österreichischer Esoteriker und Philosoph. Zur Anthroposophie schreibt die Wikipedia: Diese spirituelle Weltanschauung knüpft an die Theosophie, das Rosenkreuzertum, die Gnosis sowie die idealistische Philosophie. Jetzt müsste man halt wissen was Gnosis, Rosenkreuzertum und Theosophie ist, nicht? Ich füge hinzu: Anthroposophie knüpft auch an das Christenum an.
Geboren wurde der Mensch mit dem Namen Rudolf Joseph Lorenz Steiner am 27. Februar 1861 in Kraljevec, dem damaligen Kaisertum Österreich, heute Kroatien. Am 30. März 1925 starb er in der Schweiz in Dornach. Das Lexikon schreibt, er war ein österreichischer Esoteriker und Philosoph. Zur Anthroposophie schreibt die Wikipedia: Diese spirituelle Weltanschauung knüpft an die Theosophie, das Rosenkreuzertum, die Gnosis sowie die idealistische Philosophie. Jetzt müsste man halt wissen was Gnosis, Rosenkreuzertum und Theosophie ist, nicht? Ich füge hinzu: Anthroposophie knüpft auch an das Christenum an.
Die verschollenen Schriften von Tao-hsin
Ein Fundstück aus dem globalen Datennetz:
Die verschollenen Schriften von Tao-hsin. Eine Geschichte in Zen-Koans. Herausgeber Christian Rusche, c.rusche@raizen.org, www.raizen.org/schriften.pdf
ERSTER STEIN
Ein Mann kam zu Tao-hsin, warf sich vor ihn auf den Boden und sagte "Lehre mich die Wahrheit." Tao-hsin reagierte nicht, daraufhin der Mann "Sag mir, wo ich suchen muss." Als er wieder keine Antwort bekam, flehte er "Ist das Leben den wirklich so leer?" Tao-hsin schüttelte den Kopf. Der Mann stand auf und ging.
Später sagte Tao-hsin "Ich hätte nicken sollen."
Ein Mann kam zu Tao-hsin und setzte sich ohne zu grüssen vor ihn. Tao-hsin fragte ihn "Hast du eine Frage?" Der Mann schwieg. Tao-hsin weiter "Hast du eine Antwort?" Der Mann schwieg. Daraufhin Tao-hsin "Meine Fragen sind zu einfach." Der Mann schwieg weiter.
Tags darauf traf Tao-hsin den Mann beim Essen. Nach dem Essen sprach Tao-hsin ihn an "Du bist ein schlechter Schüler, und ein schlechter Lehrer." Daraufhin der Mann "Warum?"
ERSTER STEIN
Ein Mann kam zu Tao-hsin, warf sich vor ihn auf den Boden und sagte "Lehre mich die Wahrheit." Tao-hsin reagierte nicht, daraufhin der Mann "Sag mir, wo ich suchen muss." Als er wieder keine Antwort bekam, flehte er "Ist das Leben den wirklich so leer?" Tao-hsin schüttelte den Kopf. Der Mann stand auf und ging.
Später sagte Tao-hsin "Ich hätte nicken sollen."
Ein Mann kam zu Tao-hsin und setzte sich ohne zu grüssen vor ihn. Tao-hsin fragte ihn "Hast du eine Frage?" Der Mann schwieg. Tao-hsin weiter "Hast du eine Antwort?" Der Mann schwieg. Daraufhin Tao-hsin "Meine Fragen sind zu einfach." Der Mann schwieg weiter.
Tags darauf traf Tao-hsin den Mann beim Essen. Nach dem Essen sprach Tao-hsin ihn an "Du bist ein schlechter Schüler, und ein schlechter Lehrer." Daraufhin der Mann "Warum?"
Kōan - Verstehen bei gleichzeitigem Nicht-Verstehen
Kōan sind rätselhaft. Es ist kaum möglich, sie auf Anhieb zu verstehen. Darum soll man, wenn man einen hört, der als Frage formuliert ist, sofort antworten - ohne Nachdenken, rein impulsiv und intuitiv. Eine Antwort, die nicht augenblicklich und spontan und ohne jede Überlegung erfolgt, ist für Zen nicht akzeptabel. Denn genau darum geht es. Alle Kōan, ob kurz oder lang, sind letztlich Zen-Geschichten. Sie drücken eine Zen-Situation oder ein Zen-Problem aus. Zen, das uns hilft, das Leben in seiner Dualität, in seiner Rätselhaftigkeit zu erkennen - und vielleicht auch zu verstehen - ist aber alleine mit dem Verstand nicht zu begreifen.
Abonnieren
Posts (Atom)


























