Es gibt keinen Grund außer für mich. Da ist kein Erlebnis in der Welt. Es gibt nur mich und meine Bilder, meine Wünsche, Träume und Sehnsüchte. Sie drängen auf mich ein, wie der Nebel, der abends langsam vom See ans Ufer kriecht. Es ist unheimlich, im Nebel zu verschwinden. Er ist so mächtig, so undurchsichtig. Er hüllt mich ein, nimmt mir die Sicht, doch er lässt mir die Handlungsräume offen.
Im Nebel schwimmt die Zeit. Das Klare wird trüb. Farben verschmelzen und lösen sich auf. Konturen verwischen, verschwinden und täuschen. Wohl bleiben die Gegenstände erhalten, weiß mein Verstand. Doch sehen und riechen, ja nicht einmal hören kann ich sie noch.
Die ganze äußere Welt ist verändert. In Nebel gehüllt. Ich finde mich wieder, an meinem Platz stehend. Um mich diese befremdliche Welt. Ohne Orientierung. Sie fehlt mir, die Orientierung. Ich vermisse sie. Ich vermisse ihren Halt. Auf was soll ich achten? Welche Schatten betrügen mich? Welche Klänge verführen mich? Es ist alles so fremdartig im Nebel.
Ich bin ohne Nebel aufgewachsen. Ohne Wind. Ohne Fluss. Ohne See. Ohne Meer. Bei mir gab es den Wald. Den konnte ich studieren. Aber nicht das, was ich als Bild verwende, wenn ich das beschreibe, was mir geschieht, wenn ich an dich denke im Nebel.
Du bist mein Nebel. Du bist die fehlende Welt. Du bist das Unbekannte, Mysteriöse, das, wovor ich Angst habe - manchmal, das, was mich am Handeln hindert, weil ich keine Orientierung habe. Du bist meine Welt im Nebel. Du bist mein Nebel.
Ich stehe am Ufer eines Sees. Die Sonne geht unter, das Licht nimmt ab. Gleichzeitig kommt der Nebel auf. Er kriecht auf mich zu, umschlängelt meine Beine. Er schlingt sich nach oben. Mit der nächsten Woge verschwinde ich ganz, er umhüllt mich, packt mich ein, umfasst und streichelt mich, nimmt mir den Atem, die Sicht, den Raum. Raubt mir die Welt, wie ich sie kenne. Ich verschwinde im Nebel.
Dunkelheit kenne ich. Sie ist die Einsamkeit. Darin gibt es nur mich. Der Nebel ist anders. Er bringt mich in Beziehung zur Welt. In eine fremde. In eine neblige.
Im düsteren Nebel einsam verloren, von plötzlichem Mut gepackt, schreite ich los. Mit mir als einsamer Quelle im ewigen Nichts. Ich hebe den Fuß, brineg ihn nach vorne, laufe ihm nach. Doch halt. Da ist doch wer? Ich kann dich sehen, hören, fühlen. Ich erkenne dich nicht. Wer bist du? Dort bis du, du wundersamer Engel ohne Augen. Du Decke ohne Wand. Du Wüste ohne Sand. Du Meer ohne Wellen. Du Alles mit dem vielen Nichts.
Für mich bist du unerreichbar. Undurchdringbar. Ich kann nicht fliegen, nicht schweben. Ich kann nicht schwimmen. Du bist nicht hier. Du bist nur eine Fantasie. Du bist meine Sehnsucht, mein im Nebel verborgenes Herz.
Mutig schreite ich zwei schnelle Schritte nach vorne. Doch hoppla! Etwas geschieht. Ich stolpere, ja wirklich, hinüber, eine Wurzel? Eine Hand? Zwei unsichere, hastige Schritte muss ich tun, sonst falle ich, stolpere weiter in die Nebelwelt, die unendliche, und dann stehe ich wieder.
Nichts lies mich stürzen? Nichts fing mich auf? Ich strebte, schritt und strauchelte - und stand erneut. Fest. Unbeweglich. Einige Meter weiter als bisher, doch erneut im selben feuchten Nebel, der auf mich wartet.
Was will der Nebel von mir? Was will er wirklich? Ich schreie ihn an: Was soll ich tun? Wer bin ich? Was willst du von mir? Er schluckt meine Worte und sprüht sie zurück. Ich spüre es: Er will mir etwas sagen. Mit seiner nebligen Stille. Ich soll zuhören. Ja?
Er lädt mich ein. Flüsternd. Ein Schauer läuft mir über den Rücken. Ich zittere. Mein Atem stockt. Ich kann den Nebel verstehen, mit meinen Gedanken, den Dunst schmecke, den Dies fühlen. Ich schließe die Augen und atme das Nass ein. Ich verwachse mit dem Boden, erreiche den Himmel und lasse dazwischen im Nebel mein Leben. Tief in mir, dort wo Glut und Feuer tanzen, dort tanzt der Nebel mit mir. Dort tanzt du mit mir, du Nebel, und löst dich auf, löst mich auf.
Liebe, ruft mir der Nebel zu. Liebe! Und vertraue mir! Was lerne ich mit dir, die du nicht da bist? Was lerne ich im Nebel? Du, du liebes Liebeswesen, du fehlendes Puzzleteil in einem Spiel ohne Bild. Du fehlende Geigerin in einem Orchester ohne Instrumente. Du, du meine Illusion der Unvollkommenheit, dein Glanz blendet mich und erfreut mein Herz obgleich die Sterne dunkeln.
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Wollen die Jungen Journalisten Krieg?
als ich eure 2/17 Ausgabe in die Hände bekam stockte mir der Atem. Schockartig explodierte der Gedanke: Ist das euer Ernst? Lasst ihr wirklich die Bundeswehr auf der Rückseite von 20.000 Heftchen für Jugendliche Werbung machen? Entsetzt fragte ich mich: Haben die den Verstand verloren? Nein, schloss sich mein besonnenes Ich an: Nein, haben Sie nicht. Der kalte Verstand durfte walten. Doch das Herz musste schweigen, oder wurde überhört.
Die Bezahlung war wahrscheinlich überzeugend. Oder seid ihr für Krieg? Das kann ich mir nicht vorstellen. Also zur Erinnerung: Die Bundeswehr ist eine Armee. Sie hat Soldaten und Waffen. Mit Waffen tötet man andere Menschen, zerstört Geschäfte und Wohnräume, vergiftet Landschaften, tötet Tiere, Hoffnungen, Träume, Kinder, Frauen, junge Männer. Bomben zerfetzen Leiber, löschen Leben aus. Aleppo sieht HEUTE so aus wie deutsche Städte 1945.
Habt ihr vergessen, was Krieg ist? Ich habe auch keinen erlebt. Ich bin 35 Jahre alt. Aber ich habe die Warnungen der Überlebenden, die Bilder in den Museen und Dokumentationen nicht vergessen. Ja, ich weiß, heute heißen Kriegseinsätze humanitäre Friedenseinsätze zur Demokratisierung oder Befreiung diktatorischer Regime. Die Kriegsministerien im Westen heißen Verteidigungsministerien. Das U.S.-Kriegsministerium verteidigte also mit einem Budget von 600 Milliarden Dollar den Frieden mit 26.000 Bomben im Jahr 2016. Ein grässlicher Frieden!
Ursula von der Leyen hätte gerne, dass die Bundeswehr wieder in der Mitte der Gesellschaft ankommt. So wie in der Kriegsromantik nach 1918? Gerade waren Million in sinnlosen Stellungskriegen gestorben. Darunter viele junge Männer mit gerade einmal zwanzig Jahren. Die Kriegshelden dieses sinnlosen Gemetzels wurden geehrt, der Krieg völlig verklärt und 1939 zog man erneut in den Krieg. Zeugt das von geistiger Gesundheit? Für mich ist das geisteskranker Wahn, kollektiver, gesellschaftlicher Irrsinn. Gesundheit will und braucht Frieden.
Soll unsere Bundeswehr wieder mehr jungen Menschen die Möglichkeit geben, an unseren Grenzen zu sterben, damit sich afrikanische Menschen, deren Kontinent der Westen, also wir, seit 500 Jahren plündern, nicht dorthin gelangen, wo „ihre“ Rohstoffe in Reichtum verwandelt werden? Sollen junge Männer in „ruhmreichen Kämpfen“ unbewaffnete Flüchtlinge auf Schlepperbooten „zur Not“ auch erschießen? Warum heißen die eigentlich Schlepper und nicht Fluchthelfer - so wie die Fluchthelfer der DDR? Ja, wir müssen achtsam sein. Die Sprache ist ein Mittel der Manipulation. Sie manipuliert unser Denken.
Wie wäre es wenn die Krankenhäuser werben würden mit: Wir brauchen nicht nur Ärzte. Wir brauchen auch Verletzte. Na, das wäre doch mal ehrlich, oder? Die Bundeswehr aber wirbt mit: „Mach was wirklich zählt“. Ich entgegne: Krieg? Nein! Setz dich gegen Waffenexporte ein, damit Deutschland nicht am Krieg verdient, bei dem Menschen sterben. Sei gegen jede Form von Gewalt – gegen Gewalt gegen Frauen, Kinder und junge Menschen, die verführt werden sollen, Krieg gut zu finden. Sei für Frieden. Sei für Diplomatie. Sei für Dialog. Sei für gerechten Handel. Sei für Umweltschutz. Sei für Respekt. Sei für Frieden.
Liebe Junge Menschen,
Ich habe großen Respekt für euer Engagement, Journalisten zu werden - oder es bereits zu sein. Doch auch Journalisten und der Bereich der Medien stehen unter dem Wahn der Ökonomisierung. Nur noch Zahlen zählen. Nur noch Geld entscheidet. Wo bleibt die Menschlichkeit? Denn auch ihr als Journalisten, sei es euer Job oder eure Berufung, seid zu allererst auch Menschen. Und damit wir Menschen frei unseren Berufen, Jobs, Hobbys und Sinnlosigkeiten nachgehen können, braucht es Frieden. Armeen machen keinen Frieden. Armeen, auch wenn sie Bundeswehr heißen, und so tun, als wären sie ein Club wilder Abenteurer, gibt es nur, um Krieg zu führen. Ich bitte euch. Schaut genau hin: Wichtige Themen sind: „Krieg und Frieden“, „Käuflich durch Werbeeinnahmen“, „Propaganda und PR“ und „Die menschliche Haltung eines jeden Menschen“. Sprecht bitte darüber.
Wenn Ihr Interesse an diesen Themen habt, unterstütze ich euch gerne mit Informationen, Büchern, Kontakten, Filmen und Gesprächspartnern. Es ist mir wichtig, weil: Die Zukunft einer Gesellschaft hängt von den Menschen unter 25 Jahren ab. Und ich freue mich auf eine Welt in Frieden - für mich und für euch!
Liebe und friedliche Grüße
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Medienmanipulation durchschauen
Willentliches Denken und gedankengeleitetes Wollen
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Weise Worte
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Endlich wäre Kunst das Problem
Orgasmen heilen die Welt
Die Bedeutung der Einheit von Körper und Geist
Das Wichtigste
Lieber Freund, in Gedanken an dich las ich in einem Buch von Richard Rohr folgendes:
„Religion ist weithin von Menschen bevölkert, die Angst vor der Hölle haben; Spiritualität beginnt erst für diejenigen ihren Sinn zu entfalten, die durch die Hölle durchgegangen sind, das heißt, die den vollen Becher der Schwierigkeiten des Lebens getrunken haben.“
„Jesus kam als das Opfer der Menschheitsgeschichte, weil, spirituell gesprochen, nur ein Opfer sowohl die dunklen als auch die hellen Seiten dieser Geschichte aufzeigen kann. Das Opfer weiß, worin der wahre Sieg besteht und wofür die Insider wirklich stehen. Warum sonst hätte Jesus etwas so Abwegiges sagen können wie: „Glücklich seid ihr, wenn euch die Menschen misshandeln und verfolgen und ihr auf alle möglichen Weisen verleumdet werdet.“ (Matthäus 5,11)
Das heißt nicht, dass erleuchtete Menschen auf jeden Fall abgelehnt werden müssten, aber wahr ist, dass verletzte und abgelehnte Menschen eine viel größere Chance haben, klarer zu sehen und etwas Wichtiges sagen können (allerdings auch eine größerer Chance haben, zu verbittern!) Jesus schickt seine Nachfolger immer noch in diese Richtung, denn Weisheit erwächst aus dem, was ein Mensch aus seinem Schmerz macht! Der Ort des Leidens eröffnet eine einzigartige und unerlässliche Perspektive. Dichtern, Künstlern und Sehern war das schon immer klar.“
Auch Martin Spura bringt es auf den Punkt:
„Nur der darf sich zu Licht, Hoffnung und geistigen Welten emporschwingen, der vorher seine „dunklen Ecken“ konfrontiert hat, seine Schattenseiten, Eitelkeiten, Feinheiten, auch die Verlockungen seiner wilden in archaische Bereiche reichenden Triebnatur.“
„Die archaische Kraft ist kein Dämon, den es abzuschütteln gilt, er ist ein Keim, der zum Edelstein hin entfaltet werden will.“
„Das Wärmelicht des Sterns findet uns nicht, wenn wir uns selbst immerzu ins Licht stellen, es findet uns nur dann, wenn wir uns in die Nacht wagen, damit auch in der abgelehnten Finsternis ein Licht der Liebe scheint. Nur indem wir das Abgespaltene heimholen, zurück in unser Herz, können wir heil und ganz werden.“
Mit anderen Worten:
„Nach alter tantrischer Anschauung ist das, wodurch wir fallen, zugleich auch das Mittel, durch das wir uns wieder erheben können.“
„Immer wenn wir körperlichen und seelischen Konflikten unterliegen, sollten wir unsere Bewusstheit auf sie richten, sie sogar noch zu steigern versuchen und schließlich mitten in sie hineingehen.“
Mein lieber Freund, du sagtest es neben mir mit Bier im Kopf: Du willst, dass es mir gut geht. OK, sage ich. Wenn du das ehrlich willst, dann kümmere dich um dich selbst! Mit einem Freund, der für sich sorgen kann, geht es mir gut. Alles Oberflächliche „gut gehen“ geht mir am… you know? Setz dich all dem, was du gerade durchmachst, auseinander – in all seiner Heftigkeit. Konfrontiere dich. Gehe rein – und durch. Sonst wird es zu Ballast.
Der Kapitalismus verkauft uns die Illusion, dass wir das Übel wegschieben können. Die aufgewachten Menschen erinnern uns daran, dass wir das Übel integrieren müssen, dass wir es nicht überspringen können, sondern durchleben müssen – um hinterher frei, stark und selbstständig zu sein. Ich tue es. Ich bemühe mich. Andere auch. Du hast Reisegefährten auf deiner persönlichen Heldenreise. Und du willst doch der Welt etwas ganz und gar Positives schenken können, oder?
Liebe Grüße Dein Freund
„Religion ist weithin von Menschen bevölkert, die Angst vor der Hölle haben; Spiritualität beginnt erst für diejenigen ihren Sinn zu entfalten, die durch die Hölle durchgegangen sind, das heißt, die den vollen Becher der Schwierigkeiten des Lebens getrunken haben.“
„Jesus kam als das Opfer der Menschheitsgeschichte, weil, spirituell gesprochen, nur ein Opfer sowohl die dunklen als auch die hellen Seiten dieser Geschichte aufzeigen kann. Das Opfer weiß, worin der wahre Sieg besteht und wofür die Insider wirklich stehen. Warum sonst hätte Jesus etwas so Abwegiges sagen können wie: „Glücklich seid ihr, wenn euch die Menschen misshandeln und verfolgen und ihr auf alle möglichen Weisen verleumdet werdet.“ (Matthäus 5,11)
Das heißt nicht, dass erleuchtete Menschen auf jeden Fall abgelehnt werden müssten, aber wahr ist, dass verletzte und abgelehnte Menschen eine viel größere Chance haben, klarer zu sehen und etwas Wichtiges sagen können (allerdings auch eine größerer Chance haben, zu verbittern!) Jesus schickt seine Nachfolger immer noch in diese Richtung, denn Weisheit erwächst aus dem, was ein Mensch aus seinem Schmerz macht! Der Ort des Leidens eröffnet eine einzigartige und unerlässliche Perspektive. Dichtern, Künstlern und Sehern war das schon immer klar.“
Auch Martin Spura bringt es auf den Punkt:
„Nur der darf sich zu Licht, Hoffnung und geistigen Welten emporschwingen, der vorher seine „dunklen Ecken“ konfrontiert hat, seine Schattenseiten, Eitelkeiten, Feinheiten, auch die Verlockungen seiner wilden in archaische Bereiche reichenden Triebnatur.“
„Die archaische Kraft ist kein Dämon, den es abzuschütteln gilt, er ist ein Keim, der zum Edelstein hin entfaltet werden will.“
„Das Wärmelicht des Sterns findet uns nicht, wenn wir uns selbst immerzu ins Licht stellen, es findet uns nur dann, wenn wir uns in die Nacht wagen, damit auch in der abgelehnten Finsternis ein Licht der Liebe scheint. Nur indem wir das Abgespaltene heimholen, zurück in unser Herz, können wir heil und ganz werden.“
Mit anderen Worten:
„Nach alter tantrischer Anschauung ist das, wodurch wir fallen, zugleich auch das Mittel, durch das wir uns wieder erheben können.“
„Immer wenn wir körperlichen und seelischen Konflikten unterliegen, sollten wir unsere Bewusstheit auf sie richten, sie sogar noch zu steigern versuchen und schließlich mitten in sie hineingehen.“
Mein lieber Freund, du sagtest es neben mir mit Bier im Kopf: Du willst, dass es mir gut geht. OK, sage ich. Wenn du das ehrlich willst, dann kümmere dich um dich selbst! Mit einem Freund, der für sich sorgen kann, geht es mir gut. Alles Oberflächliche „gut gehen“ geht mir am… you know? Setz dich all dem, was du gerade durchmachst, auseinander – in all seiner Heftigkeit. Konfrontiere dich. Gehe rein – und durch. Sonst wird es zu Ballast.
Der Kapitalismus verkauft uns die Illusion, dass wir das Übel wegschieben können. Die aufgewachten Menschen erinnern uns daran, dass wir das Übel integrieren müssen, dass wir es nicht überspringen können, sondern durchleben müssen – um hinterher frei, stark und selbstständig zu sein. Ich tue es. Ich bemühe mich. Andere auch. Du hast Reisegefährten auf deiner persönlichen Heldenreise. Und du willst doch der Welt etwas ganz und gar Positives schenken können, oder?
Liebe Grüße Dein Freund
Vom Welt Weit Wissen Kongress in Bonn 2016
Ich war vor zehn Tagen auf dem Welt-Weit-Wissen-Kongress in Bonn. Dort wurde mir erneut klar: Die Grundlage aller Aktivitäten ist ein offener, ehrlicher Kontakt zwischen uns Menschen. Ohne eine tiefgreifende, respektvolle Kommunikation werden viele unserer Mühen, die Welt zu verbessern, verpuffen. Die Zeit falscher Rollenspiele und künstlicher Funktionärsdenke muss enden. Und das tut sie Gott-sei-dank auch. Der Wandel beginnt bei unserer Haltung, die wir gegenüber uns selbst, der Welt und unseren Mitmenschen einnehmen: einer authentischen Haltung, voller Respekt - ja voller Liebe.
Besonders klar wurde mir das in Workshop 4 - Lust auf mehr! Globale Neugier wecken bei bildungsungewohnten Zielgruppen. Zwei Heldinnen des Alltags berichteten von ihrer Arbeit mit Menschen, die aus dem Bildungssystem gefallen sind, weil sie nicht normal genug sein konnten, um den Forderungen des Systems gerecht zu werden. Dass es tatsächlich Schuld des System ist, und nicht die der Schüler, nicht deren Unwillen gegenüber der Schule zuzuschreiben, zeigt die Arbeit der beiden Frauen. Sie erleben jeden Tag: Menschen haben immer Lust, etwas zu lernen, wenn die Lernbegleiter sie in ihrer Eigenheit respektieren, sie dort abholen, wo sie gerade stehen, sie nicht als Objekte betrachten, sondern liebevoll mit ihnen umgehen.
Die beiden Frauen ermöglichen es Menschen zwischen 17 und 27 unter anderem den Hauptschul- oder den Realabschluss nachzuholen; mit Hilfe von Methoden des Globalen Lernens, mit Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Sie verwenden die gleichen Methoden wie andere Lehrer bei hochgebildeten Lehrerfortbildungen.
Auf meine Frage hin, was ihre Arbeit den nun speziell mache, antworteten beide: „Wir müssen uns noch ausführlicher den Menschen zuwenden. Das wichtigste ist, die Schüler_innen ernst zu nehmen, ihre Erfahrungen zu respektieren, ihnen Zeit zu geben, sie einzuladen und mit ihnen in Dialog zu treten. Mit viel Feingefühl lassen sich die Schüler_innen dann auf den Unterricht ein. Und schaffen die Schulabschlüsse.“
Entlang eines Oberthemas und vorgegebener Rahmenbedingungen werden die Schüler_innen mit Hilfe aktivierender Fragen dort abgeholt, wo sie stehen. Jedes Thema wird wiederum mit deren Lebensalltag zusammengeführt. Ich bin begeistert, wie genial diese Art des Unterrichts ist: Wissen erleben! Themen selbst diskutieren. Themen eigenständig mit dem eigenen Leben in Verbindung bringen. Ernst genommen werden. In die Selbstwirksamkeit finden! Seine wahren Bedürfnisse kennenlernen und darüber sprechen lernen. Eine wichtig Beobachtung ist: Die wahren, persönlichen Bedürfnisse sprechen nicht nur Schüler kaum aus, sondern auch Universitätsdekane haben Schwierigkeiten damit. Darum wirken die Methoden bei Kindern genauso wie bei Erwachsenen, die mitten im Beruf stehen.
Besonders klar wurde mir das in Workshop 4 - Lust auf mehr! Globale Neugier wecken bei bildungsungewohnten Zielgruppen. Zwei Heldinnen des Alltags berichteten von ihrer Arbeit mit Menschen, die aus dem Bildungssystem gefallen sind, weil sie nicht normal genug sein konnten, um den Forderungen des Systems gerecht zu werden. Dass es tatsächlich Schuld des System ist, und nicht die der Schüler, nicht deren Unwillen gegenüber der Schule zuzuschreiben, zeigt die Arbeit der beiden Frauen. Sie erleben jeden Tag: Menschen haben immer Lust, etwas zu lernen, wenn die Lernbegleiter sie in ihrer Eigenheit respektieren, sie dort abholen, wo sie gerade stehen, sie nicht als Objekte betrachten, sondern liebevoll mit ihnen umgehen.
Die beiden Frauen ermöglichen es Menschen zwischen 17 und 27 unter anderem den Hauptschul- oder den Realabschluss nachzuholen; mit Hilfe von Methoden des Globalen Lernens, mit Bildung für Nachhaltige Entwicklung. Sie verwenden die gleichen Methoden wie andere Lehrer bei hochgebildeten Lehrerfortbildungen.
Auf meine Frage hin, was ihre Arbeit den nun speziell mache, antworteten beide: „Wir müssen uns noch ausführlicher den Menschen zuwenden. Das wichtigste ist, die Schüler_innen ernst zu nehmen, ihre Erfahrungen zu respektieren, ihnen Zeit zu geben, sie einzuladen und mit ihnen in Dialog zu treten. Mit viel Feingefühl lassen sich die Schüler_innen dann auf den Unterricht ein. Und schaffen die Schulabschlüsse.“
Entlang eines Oberthemas und vorgegebener Rahmenbedingungen werden die Schüler_innen mit Hilfe aktivierender Fragen dort abgeholt, wo sie stehen. Jedes Thema wird wiederum mit deren Lebensalltag zusammengeführt. Ich bin begeistert, wie genial diese Art des Unterrichts ist: Wissen erleben! Themen selbst diskutieren. Themen eigenständig mit dem eigenen Leben in Verbindung bringen. Ernst genommen werden. In die Selbstwirksamkeit finden! Seine wahren Bedürfnisse kennenlernen und darüber sprechen lernen. Eine wichtig Beobachtung ist: Die wahren, persönlichen Bedürfnisse sprechen nicht nur Schüler kaum aus, sondern auch Universitätsdekane haben Schwierigkeiten damit. Darum wirken die Methoden bei Kindern genauso wie bei Erwachsenen, die mitten im Beruf stehen.
Wozu verwendest du die Angaben von R. Steiner?
Seit einigen Monaten lese ich Rudolf Steiner. Ich spreche mit einigen Menschen darüber und ich merke, man kann Existentialist sein, Surrealist, Nudist, Katholik, Fußball-Fanatiker und brutaler Atheist. Das wird alles ohne "Gefahr" toleriert. Wenn jemand anderer Meinung ist - kein Problem! Die meisten dieser "Spinner" sind in "Wirklichkeit" harmlos. (Vor allem die Fußball-Fanatiker sind besonders liebevolle Intellektuelle, gell?)
Wenn aber jemand von Rudolf Steiner spricht, ist das anders. Mir springt oft als Vorwurf der Begriff "Esoteriker" entgegen. So als wäre ich komplett daneben, als müsse man mich schützen, mich vor mir selbst bewahren, und vor allem würde ich bestimmt die anderen in "meine Sekte" entführen wollen. Hä? Was ist los mit euch?
Wenn aber jemand von Rudolf Steiner spricht, ist das anders. Mir springt oft als Vorwurf der Begriff "Esoteriker" entgegen. So als wäre ich komplett daneben, als müsse man mich schützen, mich vor mir selbst bewahren, und vor allem würde ich bestimmt die anderen in "meine Sekte" entführen wollen. Hä? Was ist los mit euch?
Neue Medien für den Wandel
Du hängst noch an Spiegel, SZ & Co.? Hin und wieder liest du auch hauptportalferne Blogartikel, aber im Großen und Ganzen konstruiert sich dein Weltbild aus den Fakten der großen Medienhäuser und einem fancy Fünkchen Kritik? Das vermute ich, denn ich muss solche Aussagen hören: „Dass auf den Nachdenkseiten ein alter Mann seinen Senf überall dazugibt und meint, er hätte den Durchblick, ist schon schlimm. Wer so etwas liest, ist einfach durch.“ Wenn ich Bock auf Stress habe, frage ich total dreist: „Hast du schon Texte auf der Seite gelesen?“
Ich schaue mal wieder auf die Nachdenkseiten. Von einem einzelnen Mann kann keine Rede sein. Es sind mehrere „verrückte“ Personen. Ein Beispiel:
Zu ihrer Einschätzung auf diese Frage sprach Jens Wernicke mit der in diesem Jahr mit dem Alternativen Medienpreis bedachten Journalistin Gaby Weber, die unter anderem für die ARD als Auslandskorrespondentin tätig ist.
Da klingt, hier alleine stehend, als wäre Gaby Weber vielleicht nur eine verstörte, verbitterte Journalistin, die keinen Fuß mehr in die Tür bekommt. Nach ein paar Zeilen mehr sieht das Bild anders aus. Nach einem langen Interview mit ihr entblößt sich mein erster Verdacht als idiotisches Vorurteil. Um zu verstehen, was sie in dem obigen Stück meint, und ich meine: verstehen! - nicht erahnen und für Quatsch abtun, empfehle ich einen Vortrag von Psychologe Prof. Dr. Rainer Mausfeld. Er beschreibt die ausgetüftelten Methoden der Manipulation. Aber dafür haben wir ja keine Zeit, oder?
Ich schaue mal wieder auf die Nachdenkseiten. Von einem einzelnen Mann kann keine Rede sein. Es sind mehrere „verrückte“ Personen. Ein Beispiel:
Zu ihrer Einschätzung auf diese Frage sprach Jens Wernicke mit der in diesem Jahr mit dem Alternativen Medienpreis bedachten Journalistin Gaby Weber, die unter anderem für die ARD als Auslandskorrespondentin tätig ist.
„Wie bereits erwähnt, ist die Propaganda-Maschinerie heute sehr viel mehr, wie sagt man das auf deutsch, „sophisticated“, also ausgetüftelter als einst. Die haben dazugelernt und wir kapitulieren. […] Gleichwohl tragen auch die Journalisten und vor allem die Medienhäuser und Redaktionen Mitverantwortung für die aktuelle Situation (großer Vertrauensverlust d.V.). Denn von ihnen kann und muss man schon erwarten, dass sie erstens den Leuten erzählen, wie es woanders aussieht und wie woanders die Leute Probleme lösen, zweitens, dass sie die Desinformation der Regierungen und die Werbekampagnen der Konzerne kritisch betrachten und recherchieren, wie es wirklich ist, und drittens, dass sie auch einmal Anregungen geben und Diskussionen anschieben. Das passiert in den großen Medienhäusern aber nicht mehr. Viele meiner Kollegen haben inzwischen das Handtuch geworfen, weil in der heutigen Medienstruktur kein Platz mehr ist für Recherche, die dann möglicherweise zu einem anderen Ergebnis als die von der Regierung vorgegebene „offizielle Geschichtsschreibung“ kommt.“
Da klingt, hier alleine stehend, als wäre Gaby Weber vielleicht nur eine verstörte, verbitterte Journalistin, die keinen Fuß mehr in die Tür bekommt. Nach ein paar Zeilen mehr sieht das Bild anders aus. Nach einem langen Interview mit ihr entblößt sich mein erster Verdacht als idiotisches Vorurteil. Um zu verstehen, was sie in dem obigen Stück meint, und ich meine: verstehen! - nicht erahnen und für Quatsch abtun, empfehle ich einen Vortrag von Psychologe Prof. Dr. Rainer Mausfeld. Er beschreibt die ausgetüftelten Methoden der Manipulation. Aber dafür haben wir ja keine Zeit, oder?
Auf in den Kampf! - Zur Rettung des Bildungswesens
Quidquid id est, timeo Danaos et dona ferentes.“ Auf deutsch: „Traut nicht dem Pferde, Trojaner! Was immer es ist, ich fürchte die Danaer, auch wenn sie Geschenke tragen.“ Mit diesen Worten beginnt die Schrift Kompetenzen machen unmündig - Eine zusammenfassende Kritik zuhanden der demokratischen Öffentlichkeit von Jochen Krautz. Er fragt, sind die Bildungsdiktatoren denn total verrückt? Er antwortet: Ja, sind sie. Und weil sie vor lauter Verrücktheit, die Richtigkeit nicht mehr erkennen, ist es wichtig, dass wir die Bevölkerung auf das trojanische Pferd hinweisen, das den Namen "Kompetenz" trägt und die Bildung reformieren soll. Das ist bestes Orwell'sches Neusprech für ein Trojanisches Pferd.
Will ich die Regierung abschaffen?
Die Recherche zu Libertarismus und Anarchie haben einen Dialog angezettelt. Er fand in mir statt. Ich habe mit mir diskutiert, ob die Menschheit zum Frieden fähig ist. Das Ich, das der Menscheit vertraut, hat das andere überzeugt. Die Menschheit kann aufatmen. Toll ist übrigens, ich habe beide Ichs besser kennengelernt. Wenn ihr sie auch kennenlernen wollt, lest!
Wovon träumen Libertäre?
Alle liberalen und libertären Strömungen haben als zentrales Prinzip das Selbsteigentum. Und sie wollen den Staat vollständig oder zumindest teilweise abschaffen. Das macht sie natürlich aktuell für staatliche Verfassungsschützer zu Staatsfeinden und Linksradikalen. Aber sind sie wirklich linksradikal? Sie fordern nämlich, aktuelle Staatsaufgaben so weit wie möglich auszulagern und auf private Hände zu übertragen. Und als Basis für die Gesellschaft verlangen sie robuste Eigentumsrechte und weit reichende wirtschaftliche Freiheit.
Eine Stadt im Tiefschlaf?
Vor fast zwanzig Jahren, am 10. November 1998, beschloss in Saarbrücken der Stadtrat, auf der Höhe der Zeit agierend, die Implementierung einer Lokalen Agenda 21. Ein Jahr später simulierte man auf dem *Forum Zukunftsfähiges Saarbrücken* Tatendrang. Aber noch heute liest sich auf Saarland.de die Liste der saarländischen Nachhaltigkeitspartner so, als hätte Nachhaltigkeit absolut nichts mit Wirtschaft zu tun. Quelle 1
Nur das erste aller Ziele der globalen Agenda wurde angegangen. So wie es der Deutsche Bundestag am 1. Juli 2004 einstimmig formulierte und beschloss: „Es ist das wesentliche Ziel des Nationalen Aktionsplans, den Gedanken der Nachhaltigen Entwicklung in (1) allen Bildungsbereichen in Deutschland zu verankern, in (2) alle für nachhaltige Entwicklung relevanten Politikbereiche zu integrieren und (3) als Querschnittsthema zu etablieren.“ Lokal klingt das so: „Mit der Kooperation verschiedener Verbände und Dachorganisationen ist ein wesentlicher Schritt zur Verankerung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung im (vor)schulischen und außerschulischen Bereich gelungen.“ Für mich klingt das nach: Wir sprechen von Nachhaltigkeit, erziehen unsere Kinder zur Nachhaltigkeit, tun aber nichts Konkretes. Das geht übrigens munter so weiter: Quelle 2
In welche Zukunft zieht die Menschheit?
Zwei aktuelle Leitschriften skizzieren nichts Geringeres als zwei mögliche Szenarien für die Rettung des Planeten Erde und das Überleben der Menschheit. Es treten an: Die Evangelische Kirche Deutschlands gegen amerikanische Ökomodernisten.
„Ohne technischen Fortschritt, Wachstum und Verstädterung gibt es weder eine humane noch eine ökologische Zukunft“, behaupten die Amerikaner. Es müsse endlich Schluss sein mit der Technikmüdigkeit und dem irrationalen Wunsch, eine Rückkehr zur Natur könne den Menschen heilen. Gentechnik, schreiben die Wissenschaftler, sei ein Mittel zur Lösung vieler Probleme. Auch die Urbanisierung biete mehr Vorteile als Nachteile. Sie verringere vor allem den Nutzungsdruck auf die Fläche, sorge „für eine bessere Materialversorgung der Menschen“ und reduziere die Umweltfolgen. Vor allem weil erstmals in der Geschichte mehr als die Hälfte aller Menschen in Städten lebe, verlangsame sich nun die Wachstumsrate der Weltbevölkerung.
Ein „Paradox der Modernisierung“ formulieren sie selbst: Gerade die Entfremdung von der Natur führe zur Möglichkeit, sie zu erhalten. Als Beispiel funktioniert: Erst die Abkehr vom Holz als Brennstoff ermöglichte die Aufforstung. Als weiterer Beleg soll ein Aspekt aus der Landwirtschaft dienen: Aufgrund technischen Fortschritts würden Landwirte immer weniger grundwasserschädlichen Stickstoffdünger verwenden müssen. Aber die eindimensionale Betrachtungsweise endet noch nicht.
„Ohne technischen Fortschritt, Wachstum und Verstädterung gibt es weder eine humane noch eine ökologische Zukunft“, behaupten die Amerikaner. Es müsse endlich Schluss sein mit der Technikmüdigkeit und dem irrationalen Wunsch, eine Rückkehr zur Natur könne den Menschen heilen. Gentechnik, schreiben die Wissenschaftler, sei ein Mittel zur Lösung vieler Probleme. Auch die Urbanisierung biete mehr Vorteile als Nachteile. Sie verringere vor allem den Nutzungsdruck auf die Fläche, sorge „für eine bessere Materialversorgung der Menschen“ und reduziere die Umweltfolgen. Vor allem weil erstmals in der Geschichte mehr als die Hälfte aller Menschen in Städten lebe, verlangsame sich nun die Wachstumsrate der Weltbevölkerung.
Ein „Paradox der Modernisierung“ formulieren sie selbst: Gerade die Entfremdung von der Natur führe zur Möglichkeit, sie zu erhalten. Als Beispiel funktioniert: Erst die Abkehr vom Holz als Brennstoff ermöglichte die Aufforstung. Als weiterer Beleg soll ein Aspekt aus der Landwirtschaft dienen: Aufgrund technischen Fortschritts würden Landwirte immer weniger grundwasserschädlichen Stickstoffdünger verwenden müssen. Aber die eindimensionale Betrachtungsweise endet noch nicht.
Die Missstände des Bloggens als eine Chance für den Journalismus
Es gestehen immer mehr Journalisten, dass in den durch Steuern finanzierten, öffentlichen Medienformaten zunehmend mehr Werbekunden und andere Interessenverbände den Ton beeinflussen, zumindest an Schlüsselstellen wie der Titelseite. Öffentliche Medienhäuser würden mehr und mehr den privaten, auf Gewinn ausgerichteten ähneln, lautet ein Vorwurf.
Zuschauer und Leser kündigen diesem abhängigen Journalismus die Treue, wechseln zu Blogs und neuen, sogenannten alternativen Medien. Sie heißen alternativ, weil sich die Mainstreammedien so wenig unterscheiden wie die Politik von CDU und SPD, also eine echte Alternative zur Pseudo-Vielfalt der Mainstream-Medien sind.
Es veröffentlichen immer mehr Menschen selbst Meinungen und Rechercheergebnisse. Damit reihen sie sich in das (un)überschaubar „alternative Medienagebot“ ein. Ich bewerte das positiv, zeugt es doch von Verantwortung im Sinne von: Wenn die es nicht machen, muss ich es selbst tun. Gleichzeitig entsteht ein riesiges Durcheinander und große Verunsicherung.
Die Frage, wer glaubwürdiger ist, ein professioneller Journalist in einem nicht unabhängigen Haus oder ein Blogger, über den man nichts weiß, ist müßig. Ich stelle eine andere Frage: Wie können die Akteure des gewissenhaften Journalismus damit umgehen, dass ein Großteil der Bevölkerung sich zweifelhaften Privatbloggern zuwendet, bei denen es weder kontrollierende Teamarbeit gibt, noch organisierte Transparenz?
Zuschauer und Leser kündigen diesem abhängigen Journalismus die Treue, wechseln zu Blogs und neuen, sogenannten alternativen Medien. Sie heißen alternativ, weil sich die Mainstreammedien so wenig unterscheiden wie die Politik von CDU und SPD, also eine echte Alternative zur Pseudo-Vielfalt der Mainstream-Medien sind.
Es veröffentlichen immer mehr Menschen selbst Meinungen und Rechercheergebnisse. Damit reihen sie sich in das (un)überschaubar „alternative Medienagebot“ ein. Ich bewerte das positiv, zeugt es doch von Verantwortung im Sinne von: Wenn die es nicht machen, muss ich es selbst tun. Gleichzeitig entsteht ein riesiges Durcheinander und große Verunsicherung.
Die Frage, wer glaubwürdiger ist, ein professioneller Journalist in einem nicht unabhängigen Haus oder ein Blogger, über den man nichts weiß, ist müßig. Ich stelle eine andere Frage: Wie können die Akteure des gewissenhaften Journalismus damit umgehen, dass ein Großteil der Bevölkerung sich zweifelhaften Privatbloggern zuwendet, bei denen es weder kontrollierende Teamarbeit gibt, noch organisierte Transparenz?
Mut zur Systemkritik
„Es wäre schlecht, wenn die Bevölkerung das Vertrauen in die Medien verliert“, sagte ein Medienforscher. Mir wäre es lieber, er hätte folgendes gesagt: „Es wäre schlecht, wenn die Medien das Vertrauen der Bevölkerung verspielen.“
Im Grunde wacht die die Bevölkerung zunehmend auf. Sie beginnt zu realisieren, dass in der Medienwelt das Gleiche stattfindet, wie in anderen Bereichen der Berufswelt, beispielsweise im Gesundheitssystem. Über Ärzte, die vermeintlichen Götter in weiß, dachte man lange Zeit vertrauensvoll, sie hätten nur und ausschließlich das Wohl ihrer Patienten im Sinn.
Im Laufe der letzen Jahre wurde leider deutlich, dass viele Ärzte keine reinen Wohltäter sind. Einige von ihnen sind sogar regelrechte Gewinnoptimierer; und beim Blick hinter die Kulissen wurde noch etwas klar: Selbst diejenigen, die ihren Beruf menschlich und würdevoll ausführen möchten, werden von Krankenkassen und Pharmaindustrieeinflüssen gedrängt, die Gewinne zu erhöhen. Sie werden systematisch genötigt, ökonomischen Gewinn zu optimieren, anstatt menschliche Gesundheit zu maximieren. Seither kämpfen einige um den guten Ruf ihres Berufsstand. Andere um menschenwürdige Verhältnisse für Ärzte, Krankenpfleger und Patienten. Einige beginnen den Job allein mit der Vision, viel Geld verdienen zu können.
Ein ähnliches Phänomen findet auch in der Medienbranche statt. Selbst bei kritischen Journalisten. Mögen sie sich auch auf ihre Überzeugung berufen und sich an die ethischen Werte ihrer Ausbildung erinnern. Sie werden im gewinngetriebenen Mahlwerk der Medienanstalten zu Opportunisten in eigener Sache. Wer nicht spurt, verliert seinen Job.
Für mich sind Gesundheits- und Medienkrise logische Konsequenzen einer schädlichen Ökonomisierung der Gesellschaft. Erfolg wird fast ausschließlich in der Mehrung von finanziellem Gewinnen erkannt. Allerdings hat diese Entwicklung in der Medienbranche besonders gefährlich Effekte auf die Gesellschaft.
Informierten uns die Medien zwar ausführlich über Missstände in anderen Branchen, stellt sich nun die Frage, wer über die Missstände der Medienbranche berichten soll. Aus eigenverantwortlichen Gründen schaffen es die dort Angestellten anscheinend (noch) nicht. Wie kann breit über Systemkritik diskutiert werden, wenn diejenigen, die darüber berichten sollten, von diesem System abhängig sind und es folglich nicht kritisieren?
Das Hauptziel aufrichtiger Systemkritik muss - für mich - die offensichtliche Ursache der Medienkrise sein: die Ökonomisierung der Gesellschaft. Aber wo wird die indoktrinierte Alternativlosigkeit verordneter Privatisierungen unter der Dominanz einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung laut diskutiert? Auf den Titelseiten der Mainstreammedien sucht man lange.
Ich meine: Ohne die Wirtschaftsordnung zu kritisieren, läuft jeder Versuch, Lösungen für die aktuellen Teilkrisen zu finden, ins Leere. Ich halte mich hier gerne an Einstein, der sagte: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“
Im Grunde wacht die die Bevölkerung zunehmend auf. Sie beginnt zu realisieren, dass in der Medienwelt das Gleiche stattfindet, wie in anderen Bereichen der Berufswelt, beispielsweise im Gesundheitssystem. Über Ärzte, die vermeintlichen Götter in weiß, dachte man lange Zeit vertrauensvoll, sie hätten nur und ausschließlich das Wohl ihrer Patienten im Sinn.
Im Laufe der letzen Jahre wurde leider deutlich, dass viele Ärzte keine reinen Wohltäter sind. Einige von ihnen sind sogar regelrechte Gewinnoptimierer; und beim Blick hinter die Kulissen wurde noch etwas klar: Selbst diejenigen, die ihren Beruf menschlich und würdevoll ausführen möchten, werden von Krankenkassen und Pharmaindustrieeinflüssen gedrängt, die Gewinne zu erhöhen. Sie werden systematisch genötigt, ökonomischen Gewinn zu optimieren, anstatt menschliche Gesundheit zu maximieren. Seither kämpfen einige um den guten Ruf ihres Berufsstand. Andere um menschenwürdige Verhältnisse für Ärzte, Krankenpfleger und Patienten. Einige beginnen den Job allein mit der Vision, viel Geld verdienen zu können.
Ein ähnliches Phänomen findet auch in der Medienbranche statt. Selbst bei kritischen Journalisten. Mögen sie sich auch auf ihre Überzeugung berufen und sich an die ethischen Werte ihrer Ausbildung erinnern. Sie werden im gewinngetriebenen Mahlwerk der Medienanstalten zu Opportunisten in eigener Sache. Wer nicht spurt, verliert seinen Job.
Für mich sind Gesundheits- und Medienkrise logische Konsequenzen einer schädlichen Ökonomisierung der Gesellschaft. Erfolg wird fast ausschließlich in der Mehrung von finanziellem Gewinnen erkannt. Allerdings hat diese Entwicklung in der Medienbranche besonders gefährlich Effekte auf die Gesellschaft.
Informierten uns die Medien zwar ausführlich über Missstände in anderen Branchen, stellt sich nun die Frage, wer über die Missstände der Medienbranche berichten soll. Aus eigenverantwortlichen Gründen schaffen es die dort Angestellten anscheinend (noch) nicht. Wie kann breit über Systemkritik diskutiert werden, wenn diejenigen, die darüber berichten sollten, von diesem System abhängig sind und es folglich nicht kritisieren?
Das Hauptziel aufrichtiger Systemkritik muss - für mich - die offensichtliche Ursache der Medienkrise sein: die Ökonomisierung der Gesellschaft. Aber wo wird die indoktrinierte Alternativlosigkeit verordneter Privatisierungen unter der Dominanz einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung laut diskutiert? Auf den Titelseiten der Mainstreammedien sucht man lange.
Ich meine: Ohne die Wirtschaftsordnung zu kritisieren, läuft jeder Versuch, Lösungen für die aktuellen Teilkrisen zu finden, ins Leere. Ich halte mich hier gerne an Einstein, der sagte: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“
Idealismus & Freiheitssinn - ohne Kampf
Lou Salomé in „Und Nietzsche weinte“ von Irvin D. Yalom,
Piper, 2005:
Der Konflikt in der Realität ist allerdings offensichtlich: Oft kann ich einigen Regeln nichts abgewinnen und versuche sie zu durchbrechen, in dem ich mich ihnen verweigere. Andererseits kann ich mich auch immer wieder beobachten, wie ich Regeln aufnehme und unüberlegt nach ihnen handele. Längeres Nachdenken darüber brachte mich zu einer Lösung:
Lou Salomé macht etwas kluges. Sie stemmt sich den gesellschaftlich diktierten Regeln nicht einfach so entgegen und landet dann im leeren, regel- und ordnungslosen Raum, sondern Sie vertraut auf ihre eigene Wahrnehmung und ihr eigenes Handeln. Sie ist der Ansicht, dass die eigenen moralischen Vorstellungen auf die Gesellschaft übertragbar sind.
Woherher kommt dieses Vertrauen? Hat sie das Recht, ihre eigenen Maßstäbe als Grundlage ihres Handelns anzunehmen?
„Doch wir sind Freigeister und Idealisten, wir lehnen gesellschaftlich diktierte Regeln ab. Wir vertrauen auf unsere Kraft, uns eigene moralische Maßstäbe zu setzen.“Das Eingangszitat laß ich im Zug auf der Fahrt von Paris nach Straßburg. Mir gefiel die Aussage sofort. In vielerlei Hinsicht vertrete ich diese Auffassung. Ich denke jedoch auch, dass es gesellschaftliche Regeln geben muss, um die sehr komplexen zwischenmenschlichen Verflechtungen zu organisieren und zu überschauen.
Der Konflikt in der Realität ist allerdings offensichtlich: Oft kann ich einigen Regeln nichts abgewinnen und versuche sie zu durchbrechen, in dem ich mich ihnen verweigere. Andererseits kann ich mich auch immer wieder beobachten, wie ich Regeln aufnehme und unüberlegt nach ihnen handele. Längeres Nachdenken darüber brachte mich zu einer Lösung:
Lou Salomé macht etwas kluges. Sie stemmt sich den gesellschaftlich diktierten Regeln nicht einfach so entgegen und landet dann im leeren, regel- und ordnungslosen Raum, sondern Sie vertraut auf ihre eigene Wahrnehmung und ihr eigenes Handeln. Sie ist der Ansicht, dass die eigenen moralischen Vorstellungen auf die Gesellschaft übertragbar sind.
Woherher kommt dieses Vertrauen? Hat sie das Recht, ihre eigenen Maßstäbe als Grundlage ihres Handelns anzunehmen?
Geistige Größe
Das Große posaunet sich nie aus, es ist bloß und wirkt so. Meist weiß das Große nicht, dass es groß ist, daher die höchsten Künstler der Welt die lieblichste, kindlichste Naivität haben und dem Ideale gegenüber, das sie immer leuchten sehen, stets demütig sind.
Albert Stifter an Aurelius Buddeus, 21.August 1847
In meiner Jugend dominierte eine feste Überzeugung. Ich war damals der Meinung, dass man das Leben, wenn man es richtig erleben möchte, nur in Extremen mitbekommen darf: Extrem frei, extrem laut, extrem individuell, extrem dicht!
Das war zwar eine Zeit lang intensiv, aber nicht erfüllend. Dann habe ich vom „Mittelweg“ gehört, vom buddhistischen "Ausgeglichen-sein" gelesen. Ich probierte es einmal kurz aus. Aber es erschien mir nicht als das Wahre. Zu langweilig war es. Ich mochte die Extreme. Die waren wenigstens lebendig. Sie bescherten mir extreme Gefühle. Ich dachte also, dass der Mittelweg langweilig sei, so wie ich ihn damals verstand. Für mich bedeutete er: Keine Liebe mehr, keine Trauer mehr, kein Glück mehr, kein Unglück mehr. Dumpfe Zufriedenheit stellte ich mir als Mittelweg vor.
Einige Jahre später, nachdem ich vorerst bei den Extremen geblieben war, beschlich mich mit zunehmender Bildung und Umsicht der Eindruck, dass es auch noch einen anderen „Mittelweg“ geben müsse, einen lebendigen, der glücklich machen könnte, einen Weg, der nicht so anstrengend wäre, wie das ständige auf und ab von Extrem zu Extrem.
Also beschloss ich, weiterhin alle Höhen und Tiefen des Lebens mitzunehmen und mir zusätzlich einen Grundstock, eine Basis der guten Laune und der Ausgeglichenheit, zuzulegen. Wenn schon Mittelweg, dann auf hohem Niveau. Aber er sollte nicht ausschließen, dass ich Höhen und Tiefen intensiv erleben kann.
In dieser Aufgabe bin ich nun schon ein ganzes Stück vorangekommen. Das heißt, dass ich mir schon einen gutes Fundament angelegt habe. Ein eigenes, freies und gutes Fundament. Auf diesem Fundament, kann ich mir vorstellen, kann sich ein Leben aufbauen.
Die Wirkung dieser stabilen Grundlage, die Ausgeglichen-sein erschafft, ist interessant: Ich lasse mich nicht mehr von Krisen in die Tiefe zerren. Tief bleibt tief, aber ich kentere nicht schon auf dem Weg nach unten. In Wirklichkeit, so meine ich inzwischen, hindert der Mittelweg nicht daran, ein exktatisches Leben zu leben, sondern er schützt davor, sich von "Zufällen" und "Schicksalsschlägen" aus der Bahn werfen zu lassen.
Das geistige Niveau meines Mittelwegs entscheidet also mit über den Einfluss der Mächte, die mein Leben lenken. Höhen bleiben Höhen - und ich genieße sie in vollen Zügen. Tiefen bleiben Tiefen - und ich erkenne sie als Chance zum Neuanfang. Diese Erkenntnis ist für mich ein Aspekt geistiger Größe.
Die intensivste Woche meines Lebens
Auf dem Fragebogen, den ich für die Anmeldung ausfüllen sollte, war ich gefragt, was ich von der Woche Gemeinschafts-Intensiv-Prozess erwarte. Ich schrieb: Erfahrung! Ich wollte mehr über mich, mehr über den Menschen im Allgemeinen und mehr über das Miteinander verschiedener Menschen herausfinden. Das war abstrakt. Aber es ist mir in der Tat gelungen. Ich habe, metaphorisch gesprochen, im Nebel des Lebens einen Schritt Richtung Licht gemacht.
Unsere Seele ist ein Vorgarten
Der Garten wird anfangs auf frischer Erde gesät. Im Laufe der Jahre würde ein Dschungel voller Nischen und Verstecke enstehen. Tiere würden sich ansiedeln. Darunter tausende von Ameisen, die mithelfen, den Stoffkreislauf in Betrieb zu halten. Alle Vögel, Schnecken, Mäuse und Läuse würden Erde bewegen, Pflanzen essen und Samen pflanzen. Ohne planerischen Eingriff würde der kleine Vorgarten ein reiches Biotop werden. Er würde funktionieren, das Leben ihn regeln - ganz einfach und in unvorstellbar komplexen Zusammenhängen.
Verwirrung zugeben ist Stärke zeigen !
Liebe FB-Freunde,
nein, ich bin weder verrückt geworden (glaube ich) noch hysterisch, möchte nicht missionarisch auftreten und Euch mit meiner begrenzten Sicht auf die Dinge belehren oder nerven, auch bin ich nicht unter die Seelenexhibitionisten gegangen, um hier öffentlich mit meinen Tagebuchintimitäten hausieren zu gehen. Wer in den folgenden Zeilen dergleichen empfindet, der sei an die Maus verwiesen, die mich mit einem Klick aus Eurem Äther der sozialnetzwerklichen Totalkommunikation zu entfernen vermag.
Ich habe seit einiger Zeit irgendwie ein diffuses Gefühl von Angst. Leute, die mich näher kennen – was auf Facebook ja nun nicht zwingend gegeben ist -, wissen, dass das für mich, der ich eigentlich eher ein in den Sphären der Naivität schwebender Optimist bin, untypisch ist. Dennoch beschleicht mich das ungute, eben: beängstigende Gefühl, in eine Welt geworfen zu sein, die sich zunehmend meinem verstehenden Zugriff entzieht. Das kann daran liegen, dass ich dümmer geworden bin, das kann auch daran liegen, dass die Welt an Komplexität gewonnen hat (laaangweilig, ich weiß). Verschonen wir mich mit einer selbstkritischen Auseinandersetzung hinsichtlich Lebenswandels usw., die erstere Hypothese stützen würde, und konzentrieren wir uns auf zweitere, was schon insofern gerechtfertigt wird, als ich mich in dieser Lage nicht alleine zu befinden glaube.
Verwirrung zugeben ist Stärke zeigen !!
Hallo F.,
ich habe von einem guten Freund deinen offenen Facebook-Brief bekommen. Nach einiger Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, dir mit einem lieben Brief zu antworten, denn: Ich kann deinen Eindruck nachvollziehen, auch mitfühlen und verstehen. Ich kann dich sogar ein wenig beruhigen. Es sind bereits viele andere stark verunsichert. Du bist nicht allein. Das ist aber schon die einzige Beruhigung.
Wenn du wirklich an einer neuen Perspektive auf die Welt interessiert bist, die dir das „Gefühl des Verstehens“ gibt, braucht es einen längeren Atem, als du dir vielleicht vorstellst. Ich kann nicht genau sagen, wie viel ich in den letzten Wochen und Monaten gelesen habe, Bücher, Webseiten und Zeitschriften, aber eines ist klar. Es hat mich viel Mühe und Zeit gekostet, mir ein neues, mein eigenes Bild von der Lage der Welt zu machen. Und leider ist nichts bequemer, vieles viel unschöner geworden. Hoffnung gibt es dennoch. Ich fand auch viele gute Ideen, tolle Menschen und neue Projekte.
Ich frage dich: Bist du gewillt, dir deine eigene
Meinung zu erarbeiten? Bist du bereit etwas zu tun? Zu lesen, zu
sehen, zu fragen, zu recherchieren. Bist du bereit deine eigene
Verunsicherung zu tolerieren, weil sie der Motor für weitere
Recherchen sein kann? Bist zu bereit, Schranken und Vorurteile zu
überwinden, weil Vorurteile dich daran hindern, weiter zu bohren?
Willst du unvoreingenommen nachfragen, um hinter die Fassade zu
blicken? Bist du bereit an die Grenzen deiner aktuellen
Vorstellstellungen zu gehen?
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