Aus einem Buch der Weisheit


Würden Menschen mit Macht und Einfluss nach den Regeln der alten Ägypter leben, wäre es besser um diese Welt bestellt:

Aus dem Buch der Weisheit des ḏḥwtj (Thot/Tehuti):

"Wisse, das Tor zum Leben führt durch den Tod, aber nicht so, wie ihr den Tod kennt, sondern durch einen Tod, der das Leben, das Feuer und das Licht ist."

"Wisse, dass dein Körper, wenn er vollkommen im Gleichgewicht ist, niemals vom Finger des Todes berührt werden kann. Ja, sogar ein Unfall kann sich nur ergeben, wenn das Gleichgewicht verschwunden ist. Wenn du ausgeglichen bist, wirst du ewig leben und den Tod nicht kennen."

"Höre diese Worte der Weisheit, höre und mache sie zu deinen eigenen. Finde in ihnen das Formlose. Finde den Schlüssel zum Jenseits. Mysterien sind nur verborgenes Wissen. Wisse, und du wirst enthüllen. Finde die tief begabte Weisheit und sei ein Meister der Dunkelheit und des Lichts."

"Öffne deine Seele den Brüdern des Lichts. Lass sie herein, damit sie dich mit Licht erfüllen. Erhebe deine Augen zum Licht des Kosmos und wende dein Antlitz immer zum Ziel. Nur dadurch, dass du das Licht aller Weisheit erlangst, bist du eins mit dem unendlichen Ziel. Suche immer das ewige Eins-Sein, suche immer das Licht des Ziels."

"Wisse, oh Mensch, dass der gesamte Raum geordnet ist, denn nur durch Ordnung bist du eins mit Allem. Ordnung und Gleichgewicht sind das Gesetz des Kosmos. Befolge dies, und du wirst eins sein mit Allem."

"Erinnere dich, oh Mensch, dass alles, was existiert, nur eine Form ist von dem, was nicht existiert. Alles, was Wesen hat, wird in ein weiteres Wesen eingehen, und du selbst bist keine Ausnahme."

Text:
www.pcmthdietempelherren.org - das-buch-der-weisheit

Bild:
www.pcmthdietempelherren.org - das-goettliche-gesetz

Der Plan zur Weltherrschaft

Der angebliche Briefwechsel zwischen dem Freimaurer Albert Pike und dem angeblichen Anführer der Illuminaten Giuseppe Mazzini ist für viele Verschwörungstheorien von besonderer Relevanz. In ihm wird der Plan der Illuminaten geschildert eine neue Weltordnung mittels 3 Weltkriegen zu etablieren.

Der brisanteste Brief vom 15. August 1871 (der die 3 Weltkriege schildert) soll angeblich in der Bibliothek des Britischen Museums ausgestellt und später (bis 1925) entfernt worden sein. Das Britische Museum hat nach Eigenaussage einen solchen Brief nie ausgestellt oder katalogisiert, was natürlich die Anhänger der Echtheit des Briefes als Desinformation betrachten. Die frühste Erwähnung des Briefes war vermutlich bei William Guy Carr in den 50er Jahren (möglicherweise eine Erklärung warum so präzise der 1. und 2. Weltkrieg vorausgesagt sind, während der 3. noch auf sich warten lässt), andere primäre Quellen zu dem Brief sind unbekannt. Carr hatte einen großen Einfluss auf die Verschwörungstheorien bis heute (unter anderem stammt auch von ihm die Behauptung, das auf der Dollarnote das Illuminatensiegel wäre).

In Ermangelung eines Volltextes der Briefe werden hier die vielzitierten Textauszüge wiedergegeben. Englischer Text nach Carr "Satan: Prince of This World", Deutsche Übersetzung

Der ätherische Christus weckt unser Gewissen

Habe gerade ein schönes C.G. Jung Zitat gefunden, was ich Dir mailen wollte:

"Die Forderung der "imitatio" Christi, nämlich dem Vorbild nachzufolgen und diesem ähnlich zu werden, sollte die Entwicklung und Erhöhung des eigenen inneren Menschen bezwecken, wird aber vom oberflächlichen und zur mechanischen Formelhaftigkeit neigenden Gläubigen zu einem außenstehenden Kultobjekt gemacht, welches gerade durch die Verehrung daran verhindert wird, in die Tiefe der Seele einzugreifen und Letztere zu jener dem Vorbild entsprechenden Ganzheit umzuschaffen. Damit steht der göttliche Mittler als ein Bild draussen, der Mensch aber bleibt Fragment und in seiner tiefsten Natur unberührt. Ja, Christus kann bis zur Stigmatisation nachgeahmt werden, ohne dass der Nachahmende auch nur annähernd dem Vorbild und dessen Sinn nachgefolgt wäre".

"Von der Wiederkehr des Christus im Ätherischen"

".... Versuchen wir nun kurz zu betrachten, welches die Schritte sein werden, die der Christus tun wird, in dem Raume, der ihm zur Verfügung stehen wird [...] . Der Christus wurde gerichtet von der Menschheit. Nun hat Er die Möglichkeit, der Menschheit gegenüber als Richter aufzutreten.

"Richter" bedeutet jedoch im Sinne des Christus nicht eine Vergeltung, denn der Christus hat ja in die Welt zu bringen das Auslöschen des Vergeltungsprinzips! Sondern "richten" im Sinne des Christus bedeutet, dass der Christus das Gewissen wecken wird. Er wird die Möglichkeit haben, im Raume zu wirken, einen Schritt zu tun, welcher bei dem Menschen dieses Raumes Gewissens-Erweckungen hervorrufen wird.

Das erste Zeichen des kommenden Christus im Ätherischen wird eine Welle von Gewissengefühlen sein, vorläufig von Gefühlen, die zwar mit elementarer Gewalt die Menschen ergreifen werden, von denen sie aber noch nicht wissen werden, woher die verzehrenden Schamgefühle kommen, die in der Seele entstehen - so könnte man sagen, dass der Beginn, die Morgenröte der Erscheinung des Christus im Äthergewand, die Schamröte, die Röte der Scham sein wird.

Es werden die Menschen mit unwiderstehlicher Gewalt erleben, die Enttäuschungen in den Werten, die sie bisher als das Wahre und Schöne geschätzt haben. Und sie werden so eine Art Umwandlung aller Werte in ihrer Seele erleben müssen, so wie man im Kamaloka- Zustand eine Umwertung aller Werte des Lebens erleben muss, weil man in den Strahlen des Weltgewissens steht.

Fühlen ohne Denken?

In der heutigen modernen hochtechnisierten Welt, können wir unsere Gefühle und das, was uns gut tut, leider nicht mehr, oder nur ganz leise, wahrnehmen. Unser Verstand wird gefüllt von Massen an Informationen. Die eine Pressemitteileung preist etwas als super gut an, und zwei Tage später kommt die Meldung alles sei Quatsch und das Gegenteil wird behauptet. Diese Meldungen verwirren uns, haben leider nur gewinnorientierte Hintergründe und jeder möchte seine eigenen Interessen ins gute Licht stellen. Wie soll man da noch herausfinden, was einem wirklich gut tut? [...]

Leider ist das beim Menschen immer noch sehr kopfgesteuert. Wir lassen uns von wissenschaftlichen Forschungen, Büchern, Empfehlungen usw. immer mehr von unseren instinktiven Wahrnehmungen wegleiten. Unser Verstand hat leider nur die Kapazität alles Gehörte, Gelesene, Gesehene und Erlebte zu speichern, dann darüber eine Analyse laufen lassen um dann eine Schlussfolgerung anzubieten, die gar nichts mit unserem instinktiven Fühlen zu tun hat. Aber wie lernen wir wieder zu spüren was uns persönlich wirklich gut tut?  [...]

Wir sind auch von so vielen Geschmacksverstärkern und Suchtmittel verführt worden, dass wir das Fühlen, was uns gut tut, fast gänzlich verloren haben. Aber es gibt noch Möglichkeiten die eigene intuitive Führung wieder voll Vertrauen zu lernen. [...]

Fangen wir an, uns bewusst zu werden, dass wir diesen ganzen Gedankenschrott nicht immer brauchen, können die Informationen, die wir an uns heranlassen, sortieren. Dann wird es plötzlich klarer, wir werden innerlich ruhiger und können ganz klar feststellen, was uns gut tut und was nicht. Die Gefühle sind dazu ein ganz guter Wegweiser. Fühlt sich irgendetwas unangenehm an, dann beobachte ich mit, was mich gerade gedanklich beschäftig habe. Fühle ich mich gut, ist alles harmonisch, auch meine Gedanken, und das, womit ich mich gerade beschäftige, ist OK für mich, und mit mir im Einklang. [...]

Viele Herzen sind ganz fest zugemauert, um sich zu schützen, vor den vielen Gefahren, die anscheinend überall auf uns warten. Wir haben auch die Erfahrung gemacht, dass Fühlen auch weh tun kann. Wenn wir die Gefühle als negativ bewerten, wollen wir sie nicht fühlen, weil das auch weh tun kann - wie Verlassen-werden, Liebeskummer, wenn jemand stirbt usw. Wenn wir wieder frei fühlen können, ohne die Gefühle negativ zu bewerten, spüren wir auch, ob und wann uns etwas gut tut, oder wir lassen es, bevor es uns schaden zu fügen kann.

Text: Gerhilde Müller

Fühlen durch Denken?

Der Mensch kann sich in richtiger Art nur über sich aufklären, wenn er sich die Bedeutung des Denkens innerhalb seiner Wesenheit klarmacht. Das Gehirn ist das leibliche Werkzeug des Denkens. Wie der Mensch nur mit einem wohlgebildeten Auge Farben sehen kann, so dient ihm das entsprechend gebaute Gehirn zum Denken. Der ganze Leib des Menschen ist so gebildet, dass er in dem Geistesorgan, im Gehirn, seine Krönung findet.

Man kann den Bau des menschlichen Gehirnes nur verstehen, wenn man es im Hinblick auf seine Aufgabe betrachtet. Diese besteht darin, die Leibesgrundlage des denkenden Geistes zu sein. Das zeigt ein vergleichender Überblick über die Tierwelt. Bei den Amphibien ist das Gehirn noch klein gegenüber dem Rückenmark; bei den Säugetieren wird es verhältnismäßig größer. Beim Menschen ist es am größten gegenüber dem ganzen übrigen Leib.

Gegen diese Bemerkungen über das Denken, wie sie hier vorgebracht werden, herrscht manches Vorurteil. Manche Menschen sind geneigt, das Denken zu unterschätzen und das «innige Gefühlsleben», die «Empfindung», höher zu stellen. Ja man sagt wohl: nicht durch das «nüchterne Denken», sondern durch die Wärme des Gefühls, durch die unmittelbare Kraft der Empfindungen erhebe man sich zu den höheren Erkenntnissen. Menschen, die so sprechen, fürchten, durch klares Denken die Gefühle abzustumpfen.

Beim alltäglichen Denken, das sich nur auf die Dinge der Nützlichkeit bezieht, ist das sicher der Fall. Aber bei den Gedanken, die in höhere Regionen des Daseins führen, tritt das Umgekehrte ein. Es gibt kein Gefühl und keinen Enthusiasmus, die sich mit den Empfindungen an Wärme, Schönheit und Gehobenheit vergleichen lassen, welche angefacht werden durch die reinen, kristallklaren Gedanken, die sich auf höhere Welten beziehen. Die höchsten Gefühle sind eben nicht diejenigen, die «von selbst» sich einstellen, sondern diejenigen, welche in energischer Gedankenarbeit errungen werden.

Text: Steiner, Rudolf; Theosophie (1904), S. 26

Soziale Dreigliederung

Die Dreigliederung des sozialen Organismus – oder die Soziale Dreigliederung – ist ein Leitbild für die gesellschaftliche Entwicklung, von Rudolf Steiner entwickelt.

Die soziale Dreigliederung beschreibt die Grundstruktur einer Gesellschaft. Die Koordination der gesamtgesellschaftlichen Lebensprozesse wird darin nicht zentral durch den Staat oder eine Führungselite erfolgt, sondern durch drei selbst verwaltete und relativ autonome Subsysteme, die sich in Balance halten.

Der soziale Organismus, der den zentral verwalteten Einheitsstaat ablöst, soll nach dem Muster des dreigliedrigen menschlichen Organismus aus dem lebendigen Zusammenwirken von drei selbstständigen Gliedern entstehen - aus dem Wirtschafts-, dem Rechts- und dem Geistesleben.

Das Wirtschaftsleben ist dabei vergleichbar dem Nerven-Sinnessystem, das Rechtsleben dem Rhythmischen System und das Geistesleben dem Stoffwechselsystem. (Siehe Esoterische Grundlagen II)

Das Wirtschaftslebens entfaltet sich auf der Grundlage des nutzbaren Bodens im Kreislauf der Warenherstellung (Produktion), des Vertriebs (Handel) und des Verbrauchs (Konsum). Geregelt wird es nach dem Prinzip der Brüderlichkeit durch Assoziationen.

Das Rechtsleben umfasst das eigentlich Politische und das Verwaltungsrecht. Es regelt das Verhältnis von Mensch zu Mensch nach dem Prinzip der Gleichheit in für alle gleich geltenden Gesetzen.

Das auf Freiheit gegründete Geistesleben wird nicht staatlich reglementiert. Es umfasst das gesamte Bildungswesen, Kunst, Religion, technische Erfindungen aber auch die Rechtsprechung im Privat- und Strafrecht.

anthrowiki.at/Soziale_Dreigliederung

Cusanus Hochschule in Bernkastel-Kues


Unsere Vision: Befähi­gung zur Selb­st­bil­dung
Wir ver­ste­hen die Fähigkeit, sich selbst lebendig zu gestal­ten, als wesentliche men­schliche Qual­ität: Inner­halb der sozialen Gemein­schaft soll sich jede/r in moralis­cher und intellek­tueller Frei­heit selbst bilden dür­fen. Die Cusanus Hochschule befähigt zu einem solchen Kön­nen. Hier­für vertreten und entwick­eln wir ein human­is­tis­ches Bil­dungsver­ständ­nis, das Men­schen zur sou­verä­nen Gestal­tung ihrer eige­nen Biogra­phie ermutigt, statt lediglich Kom­pe­ten­zen zu ver­mit­teln, ihr eigenes Fach und ihr eigenes Engage­ment über die reine Wis­sensver­mit­tlung hin­aus reflek­tieren und schöpferisch entwick­eln lehrt und zum inter­diszi­plinären Dia­log sowie zur gestal­ter­ischen Teil­habe an Gesellschaft statt zum engen Spezial­is­ten­tum anregt.
Dabei beziehen wir die Wert– und Sin­nebene aus­drück­lich mit ein: Wir ermuti­gen, indi­vidu­elle und gesellschaftliche Zielset­zun­gen zu reflek­tieren und kri­tisch zu befra­gen sowie gesellschaftliche Ver­hält­nisse in Ver­ant­wor­tung für Mit­men­sch und Mitwelt zu verän­dern.
Um unserem Bil­dungsver­ständ­nis in Lehre und Forschung gerecht zu wer­den, kul­tivieren wir method­isch das Fra­gende Denken und die geis­teswis­senschaftliche Reflex­ion. Zudem stellen wir Bil­dungsin­halte in ihre his­torischen, gesellschaftlichen und biographis­chen Kontexte.

Forschung: im Dia­log
Die Forschung an der Cusanus Hochschule ist geprägt von akademis­chen Freiräu­men; denn allein aus der Frei­heit kann Kreativ­ität entste­hen. Unser Ker­nan­liegen ist, Voraus­set­zun­gen von Wis­senschaft offen­zule­gen und Gren­zen des Erken­nens pro­duk­tiv zu über­winden. Wir nehmen beste­hende wis­senschaftliche Ansätze auf, die gesellschaftlich rel­e­vant sind, und entwick­eln sie weiter.
Wir forschen trans­diszi­plinär und interkul­turell an Grenz– und Über­schnei­dungs­bere­ichen. Dazu pfle­gen wir ein vielper­spek­tivis­ches, reflek­tiertes, engagiertes, diskur­sori­en­tiertes und erfahrungs­be­zo­genes Wis­senschafts– und Forschungsver­ständ­nis. So lassen wir das oft zitierte Prinzip „Forschen mit statt forschen über“ lebendig wer­den.
Die Cusanus Hochschule ist in inter­na­tionale Forschungs­diskurse einge­bun­den und akademisch weltweit mit Uni­ver­sitäten und Forschung­sein­rich­tun­gen vernetzt.

Studium: Selb­st­denker wer­den
Die Lehre steht für uns in lebendi­ger Beziehung zur Forschung. Gemein­sam ist bei­den das Fra­gende Denken, das von der Erfahrung aus­geht und prozes­suale, vielper­spek­tivis­che Erken­nt­n­is­for­men an der Wirk­lichkeit entwick­elt, um sie zu verän­dern. So wollen wir rel­e­vante Lehrin­halte aus wirtschaftlichem, ther­a­peutis­chem, sozialem, kul­turellem oder ökol­o­gis­chem Engage­ment entste­hen lassen und zum reflek­tierten, ver­ant­wortlichen Han­deln befähi­gen. Forschungs­fra­gen wer­den dabei von Studieren­den und Lehren­den ebenso entwick­elt, wie sie von Akteuren aus der Praxis an uns herange­tra­gen wer­den.
Alle Stu­di­engänge sind inter­diszi­plinär aus­gerichtet und befähi­gen zu Kom­mu­nika­tion und Ver­mit­tlung zwis­chen Fäch­ern und gesellschaftlichen Tätigkeits­feldern. Ziel ist die Her­aus­bil­dung von indi­vidu­ellen und zugle­ich fach­spez­i­fis­chen Fähigkeiten, die Men­schen befähi­gen, ihre eigene Biogra­phie sou­verän zu gestal­ten. Alle Stu­di­engänge kön­nen berufs­be­glei­t­end studiert wer­den. Dabei bieten sich den Studieren­den vielfältige Möglichkeiten, die beru­fliche Praxis in Pro­jek­t­form in das Studium zu inte­gri­eren und Zwis­chen­räume von The­o­rie und Praxis für Studium sowie Beruf gle­icher­maßen pro­duk­tiv zu machen.
Wir ermöglichen eine per­sön­liche Begleitung unserer Studieren­den. Hier­für ste­hen wir ihnen mit 15 Pro­fes­sorin­nen und Pro­fes­soren sowie einer Vielzahl weit­erer Dozent/innen und Mitarbeiter/innen zur Seite.

Staatliche Anerken­nung und Akkred­i­tierung
Die Cusanus Hochschule ist eine staatlich anerkan­nte Hochschule in freier Träger­schaft mit Sitz in Bernkastel-Kues. Sie wurde im Feb­ruar 2014 als unselb­st­ständige Stiftung ins Leben gerufen, erhielt im Mai 2015 die Betrieb­ser­laub­nis durch das zuständige rheinland-pfälzische Min­is­terium und grün­dete sich im Anschluss daran.
Alle an der Cusanus Hochschule ange­bote­nen Stu­di­engänge sind akkred­i­tiert. Ihre Abschlüsse sind denen an staatlichen Fach­hochschulen und Uni­ver­sitäten gleichgestellt.

www.cusanus-hochschule.de

www.postwachstum.de - studieren-an-der-cusanus-hochschule

www.volksfreund.de - endlich anerkannt

Empfehlenswerte Bücher von Ura Lind

Diesen Text, mit allen Links, fand ich dort, nur ist er dort kaum zu lesen. Darum gebe ich ihn hier wieder :

Leider bringen die ehemals führenden Verlage esoterischer/magischer Bücher (wie z.B. 'Hermann Bauer Verlag', 'Sphinx Verlag', 'Ansata Verlag' u.a.) nicht mehr geeignete Literatur heraus, weil sie ihre Arbeit eingestellt haben (s. 'H. Bauer Verlag') oder von großen Verlagsgruppen geschluckt wurden und das Niveau abgesunken ist. Den Windschatten dieser Entwicklung nutzten einige Möchtegern-'Verlage' (z.T. mit grossem Werbeaufwand), um zweifelhafte Bücher (gespickt mit 'Lieschen-Müller-Aberglauben', alberner Geheimnistuerei und 'freien Erfindungen') als esoterische-magische 'Literatur' anzupreisen.

Lasse dich von keiner lautstarken Marktschreierei eines Möchtegern-'Verlages' beeindrucken. Wenn du von solcheinem 'Verlag' Bücher kaufst, wirst du schnell feststellen, dass der 'phantasievolle' Inhalt dieser 'Bücher' noch nicht einmal Papierwert hat. Du wirst also nur 'abgekocht'! Ausserdem solltest du dir genau überlegen, welche Leute du mit deinem Kauf unterstützt?!

Um dir die Suche zu erleichtern, bringe ich nachfolgend die Adressen von seriösen Verlagen, von denen du ernstzunehmende esoterische-magische Bücher beziehen kannst:

Richard Schikowski Verlag,Berlin
Dieter Rüggeberg Verlag, Wuppertal
Drei Eichen Verlag,Hammelburg
Chiron Verlag, Tübingen (Astrologie)
TheosophischerVerlag, Hundsangen
Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart(Anthroposophie)
Turmverlag Friedrich Zluhan, Bietigheim
Verlag Neue Erde, Saarbrücken
Herold-Verlag, München(Radiästhisie)

Es ist wahrscheinlich, daß Du viele der nachfolgenden Bücher heute nicht mehr im Buchhandel bekommst. Ich halte es daher für angebracht, wenn Du öfter mal in Antiquariaten herumstöberst - es lohnt sich!

Esoterische Grundlagen II

Das Denken - Fühlen - Wollen. Ursprünglich waren diese drei Seelenkräfte sehr eng miteinander verbunden, aber sie haben sich im Zuge der Menschheitsentwicklung immer deutlicher voneinander differenziert und diese Entwicklung wird weitergehen.

Die drei Seelenkräfte sind mit sehr unterschiedlichen Bewusstseinsgraden verbunden. Nur im Denken sind wir gegenwärtig vollständig wach und nur im Denken können wir daher gegenwärtig wirklich völlige Freiheit erringen - die freie Herrschaft des Ich ist an das Wachbewusstsein gebunden.

Im Gefühlsleben träumen wir beständig. Was unser eigentliches Wollen ausmacht, es hat keinen helleren Bewusstseinsgrad als unser Tiefschlafbewusstsein. Schon im Träumen verliert das Ich erfahrungsgemäß weitgehend die Herrschaft über das Seelenleben und die eigentliche Willensfreiheit des Menschen ist heute entgegen einer weitverbreiteten Meinung erst sehr wenig ausgebildet.

Tatsächlich ist der menschliche Wille heute nur insofern indirekt frei, als er sich durch das bewusste Denken bestimmen lässt. Dadurch schöpfen wir aber nur den aller geringsten Teil unseres Willenspotentials aus.

Die dreifaltige Struktur des menschlichen Seelenlebens spiegelt sich äußerlich wider in der Dreigliederung des menschlichen Organismus. Darin ist das Nerven-Sinnessystem das physische Werkzeug des Denkens, das Fühlen stützt sich auf das rhythmische System und das Wollen sich auf das Stoffwechsel-Gliedmaßensystem.
 
Das Nerven-Sinnessystem ist hauptsächlich im Kopf zentriert. Es ist das physische Werkzeug für die sinnliche Wahrnehmung, das Vorstellen und Denken. Es gibt dem Menschen die Grundlage für sein waches, der sinnlichen Welt hingegebenes Tagesbewusstsein.

Das Rhythmische System umfasst Atmung und Kreislauf und ist im Brustbereich zentriert. Es ist das wesentlichste physische Werkzeug des Gefühlslebens - und der im lebendig strömenden Atem tönenden menschlichen Sprache.

Jede Stimmungsschwankung, jede Freude, jedes Leid spiegeln sich in einer leise veränderten Atmung und einem sich beschleunigenden oder verzögernden Pulsschlag wider, wie auch jede körperlich bedingte Veränderung in Atmung und Herzrhythmus sogleich auf unser Gefühlsleben zurückschlägt. Allerdings erleben wir diese Gefühle nicht so klar und wach wie das, was wir durch unser Nerven-Sinnessystem erfahren. In unserem Gefühlsleben träumen wir eigentlich beständig.

Noch unbewusster bleiben uns die inneren Vorgänge des Stoffwechsel-Gliedmassensystems, das grundlegend für die Entfaltung unseres Willens ist. Insbesondere ist auch der aufrechte Gang des Menschen in diesem System begründet. Was tatsächlich in den Tiefen unseres Organismus vorgeht, wenn wir aufrecht durch die Welt schreiten, oder mit den dadurch freigewordenen Händen willentlich einen Gegenstand ergreifen, entzieht sich weitestgehend unserem Bewusstsein.

Gerade darin liegt aber erst die eigentliche Realität des menschlichen Willens, und nicht in der bloßen gedanklichen Vorstellung, die ihn begleitet. Im Willen schlafen wir eigentlich beständig.

anthrowiki.at/Seelenleben

Boom Festival 2014 - Reclaiming The Earth: Steps towards a Collective Awakening

Das Boom Festival findet seit 1907 alle zwei Jahre in Portugal statt, im Kreis Idanha-a-Nova. Es vereint Musik, Malerei, Skulpturen, Videokunst, Kino, Installationen und Theater. Zuerst als Psytranceveranstaltung geplant, wuchs schrittweise der Platz anderer Medien. Es entstanden eine Kunstgalerie, Raum für natürliche Skulpturen, Straßentheater und Feuertanz. Daneben, im Liminal Village, ist seit einigen Jahren ein großer schattiger Platz für Vorträge, Yoga, Filme, Meditation und Diskussionen.

Der Auftrag des Booms ist es, einen nachhaltigen Ethos zu entwickeln. Es ist weltweit bekannt, weil es nicht der Unterhaltungsindustrie dient, denn entgegen anderer internationaler Festivals dieser Größe bindet Boom sich nicht an einen kommerziellen Sponsor, nicht nur um die Wege von Werbung freizuhalten, sondern auch um die Besucher vor Marketingstrategien zu schützen. Obwohl dies im Allgemeinen als gute Strategie angesehen wird, sprechen sich einige für einen Kompromiss aus, um die Ticketpreise zu senken.

Bereits im Jahr 2004 begann das Boom Festival gezielt umweltfreundlicher zu werden. Dazu gehört die Entwicklung von Toiletten, die ohne chemische Stoffe auskommen, die Behandlung von Abwasser durch Biotechnologie, die Nutzung von Wind- und Solarenergie, Recyclingsystemen und das Angebot von Reinigungs-Kits, einschließlich Taschen-Aschenbechern und Abfallsäcken.

Ich wurde auf das Boom über diesen Vortrag aufmerksam. Er geht an die Nieren, die Leber und vor allem ans Herz.


Vortrag von Max: Boom Festival 2014 - Reclaiming The Earth: Steps towards a Collective Awakening

Die Festival-Webseite

Esoterische Grundlagen I

Für alle, die sich bisher nicht mit Esoterik beschäftigt haben, stelle ich eine kleine Einführung in dieses Wissensgebiet voran.

Das esoterische und insbesondere das anthroposophische Menschenbild nimmt an, daß der Mensch in seiner irdischen Verkörperung nicht nur mit einem physischen Leib, sondern außerdem mit einem Äther- und einem Astralleib ausgestattet ist. Der Ätherleib ist der Sitz der Lebenskräfte und der Astralleib der Sitz der Gefühle und Triebe. Der Mensch hat mit der Pflanzenwelt den Ätherleib und mit dem Tierreich den Astralleib gemein. Dazu kommen höhere Wesenskräfte, die der Mensch entfalten kann.

Durch die Aktivierung der Chakren, einer Art Energiezentren im feinstofflichen Körper, entwickeln sich spezifische übersinnliche Fähigkeiten. Einem Hellsichtigen ist die Gefühls- und Gedankenart anderer in der Aura erkennbar. Er kann außerdem viele den groben Sinnen unsichtbare Wesen wie Elementargeister, Dämonen, Engel und andere mehr beobachten, denn in den diesen Welten ist genauso viel los wie in unserer Realität.

Der Mensch legt nach seinem Tode zwar seine physische Hülle ab, existiert aber mit seinen feinstofflichen Leibern fort. Was wir hier auf der Erde an Absichten hegten und an Taten vollbrachten, hat Auswirkungen auf unser Leben in der geistigen Welt. Unsere Beweggründe und die Prägung des Innenlebens sind ausschlaggebend; was wir auf der Erde äußerlich darstellten, ist dagegen belanglos.

Insbesondere die altindischen Weisheitslehren, die Theosophie und die Anthroposophie gehen von mehreren Erdenleben aus. Unser Verhalten in diesem Erdenleben bestimmt danach das Schicksal in den folgenden Inkarnationen. Nach der Lehre vom Karma entkommt kein Mensch den Wirkungen seines Tuns. Alles fällt auf ihn zurück. Unterlassungen können genauso folgenschwer sein wie verfehlte Taten.

Aktuell geht es im Menschenleben vor allem darum, das Herz zu aktivieren. Der Kopf, das Denken, hat seine Fähigkeiten ausgeprägt, nun ist der Fühlraum mit seiner Entwicklung dran. Sobald Menschen, was überall auf der Welt zunehmend geschieht, sich ihrem Fühlen hingeben, erleben sie ein blaues Wunder, was auch mit dem Begriff der Extase beschrieben werden kann, und sich meistens durch heftiges Weinen äußerst. Die Tränen fließen ob der jahrelang ignorierten Verbundenheit mit allem. Die neue Qualität des Erdenlebens steht und fällt mit der Bereitschaft, sich mit dem Herzen dem Leben zu öffnen. Lässt der Mensch das zu, wird er ein liebevoller, verantwortungsvoller Mitgestalter einer Welt voller Wohlstand und Frieden für alle im Einklang mit der Natur.

Judith Miller ist eine von vielen die genau daran mitarbeitet und vielen Menschen den Schlüssen gibt, sich ihren Herzraum selbst aufzuschließen.

Healing the Western Soul PDF

Eine Text - Quelle

Die Weisheit des Herzens im Islam

Anthroposophie, Gnosis und Rosenkreuzertum lehren die Weisheit des christlichen Kulturraumes. Aber das sind nur spezifische Konzepte. Ein anderes Konzept, einen anderen Schulungsweg, bieten die Sufis. Der folgende Text gibt das gut wieder.

Entsprechend der Sufis ist der Verstand nicht der einzige Ort des Bewusstseins im Menschen. Es gibt noch andere, feinere Zentren, von denen das Herz das Wichtigste ist. Das Herz ist der Ort der Erleuchtung und kann die Wahrheit direkt wahrnehmen. Aber damit das passieren kann, muss es erweckt werden.

Transition - Welt im Wandel - von Rob Hopkins

Mehr als 1000 engagierte Kommunen und Initiativen haben begonnen, lokal und vor Ort eine neue Welt aufzubauen. Die Bewegung heisst Transition. Ihre Ziele sind Krisenfestigkeit und der Übergang in eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft. Hier und dort werden Solaranlagen errichtet, in Seattle ensteht eine »Tool Library«, im hessischen Witzenhausen wachsen »Pflückoasen«, es wird gemeinsam geträumt, geplant, gehandelt und gefeiert – überall auf der Welt! Die Menschen werden aktiv und nehmen ihre Zukunft selbst in die Hand. Anhand zahlreicher Beispiele des Gelingens schildert das Buch, wie man Probleme vor Ort identifiziert, Lösungen entwickelt und Mitmenschen mobilisiert, frei nach dem Motto: »Mit lokalem Tun die Welt verändern.«

Rauchen ist tödlich

Johann Wolfgang von Goethe

Quelle: »Das Rauchen macht dumm, es macht unfähig zum Denken und Dichten. Es ist auch nur für Müßiggänger, für Menschen, die Langeweile haben. Die ein Drittel des Lebens verschlafen, ein Drittel mit Essen und Trinken und anderen notwendigen oder überflüssigen Dingen hindudeln, alsdann nicht wissen, obgleich sie immer 'vita brevis' ('das Leben ist kurz') sagen, was sie mit dem letzten Drittel anfangen sollen. Für solche faulen Türken ist der liebevolle Verkehr mit den Pfeifen und der behagliche Augenblick der Dampfwolke, die sie in die Luft blasen, eine geistvolle Unterhaltung, weil sie ihnen über die Stunden hinweghilft.«

Anthroposophie verstehen - und anhören

1. Anthroposophie ist ein Erkenntnisweg, der das Geistige im Menschenwesen zum Geistigen im Weltenall führen möchte. Sie tritt im Menschen als Herzens- und Gefühlsbedürfnis auf. Sie muss ihre Rechtfertigung dadurch finden, dass sie diesem Bedürfnisse Befriedigung gewähren kann. Anerkennen kann Anthroposophie nur derjenige, der in ihr findet, was er aus seinem Gemüte heraus suchen muss. Anthroposophen können daher nur Menschen sein, die gewisse Fragen über das Wesen des Menschen und die Welt so als Lebensnotwendigkeit empfinden, wie man Hunger und Durst empfindet.

Die Nebenübungen von Rudolf Steiner

Die Nebenübungen, auch die sechs Eigenschaften oder die sechs Tugenden genannt, dienen der Stärkung des Seelenlebens und sind eine wesentliche Vorbedingung für jeden, der eine geistige Schulung anstrebt. Konsequent ausgeübt führen sie bis an die imaginative Erkenntnis heran und weiter zur Inspiration und Intuition.

Diese Nebenübungen, die keinesfalls nebensächlich, sondern essentiell für jede zeitgemäße Geistesschulung sind, müssen stets die meditativen Hauptübungen begleiten. Indem man sich in diesen sechs Eigenschaften übt, wird die 12-blättrige Lotosblume, das Herzchakra, regelmäßig ausgebildet, wird aktiv und beginnt sich im Uhrzeigersinn zu drehen, womit die Basis für ein bewusstes, intuitives, in die Wesen eintauchendes Herzdenken geschaffen wird.

Die Nebenübungen wurden von Rudolf Steiner in verschiedenen Varianten gegeben. Im Kern geht es immer um die Entwicklung folgender sechs Eigenschaften:

Joschka Fischers Visionen – Lockgesänge einer olivgrünen Sirene

Bildquelle Textquelle

Von Dirk Pohlmann

Wenn die deutsche Politik an einem schicksalhaften Scheideweg ankommt, meldet sich Joschka Fischer zu Wort und setzt einen Wegweiser – in die falsche Richtung. So wie jetzt in seinem Artikel: „Die Rückkehr der Geopolitik“ in der Süddeutschen Zeitung. Wieder einmal zieht Fischer aus falschen Grundannahmen falsche Schlüsse und gibt falsche Ratschläge.
http://www.sueddeutsche.de/politik/aussenansicht-die-rueckkehr-der-geopolitik-1.2727302

Als junger Mann, am Anfang seiner Karriere als Alpha-Rüde, setzte Fischer in der Frankfurter Hausbesetzer und Startbahn-Szene auf Gewalt. Die Brutalität, die letztlich im Mord am hessischen Wirtschaftsminister Heinz Herbert Karry
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=19037

und dem Polizistenmord an der Startbahn-West kulminierte, führte zur Diskreditierung einer breit angelegten Bürgerinitiative. Die Mitglieder der Startbahnbewegung reichten seinerzeit vom Schwarzen Block bis zur Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Eine bunte Mischung, die genau wegen ihrer breiten Basis für die Staatsgewalt gefährlich war. Dass aus der Staats-Gewalt, durchaus im Wortsinn, auch tödliche Demonstrantengewalt wurde, erwies sich als der Spaltkeil, mit dem die Bürgerbewegung zerteilt und abgeräumt werden konnte.

Für das Überleben

Das Grundrezept dieses starken Tonikums kommt aus dem mittelalterlichen Europa, als Viele echte Märchen-Rüstungen trugen - und sich darin wundscheuerten. Abor: Das Tonikum ist wirkungsvoll bei der Behandlung von Krankheiten - nicht bei Wunden. Es stärkt das Immunsystem, es wirkt antiviral, antibakteriell, antimykotisch und gegen Parasiten. Wer es auf Wunden tut, dem tut es nicht helfen, eher umbringen. Abor: Es hilft, die schwersten Infektionen zu überleben. Bei der Zubereitung tragen sie besser Handschuhe und eine Gasmaske. Und einen Strahlenanzug.

Zutaten:
  • 700 ml Apfel-Weinessig (Verwenden Sie den biologischen. Der ist härter.)
  • ¼ Tasse fein gehackter Knoblauch
  • ¼ Tasse fein gehackte Zwiebeln
  • 2 frische Peperoni (Die schärfsten, die zu bekommen sind. Vorsicht! Handschuhe tragen!)
  • ¼ Tasse geriebener Ingwer
  • 2 EL geriebener Meerrettich
  • 2 EL Kurkuma-Pulver oder 2 Turmeric-Wurzeln
Zubereitung
  1. Alle Zutaten in eine Schüssel geben, außer den Weinessig.
  2. Die Mischung in ein Einweckglas umfüllen.
  3. Gießen Sie den Apfelessig ein und füllen Sie es an den Rand. Am besten ist es, wenn zwei Drittel des Glases aus trockenen Zutaten bestehen, und der Rest mit Essig aufgefüllt wird.
  4. Gut verschließen und schütteln.
  5. Bewahren Sie das Glas in einem kühlen und trockenen Platz für 2 Wochen auf. Mehrmals täglich gut schütteln.
  6. Nach 14 Tagen pressen Sie die Flüssigkeit in eine Plastikschale. Nehmen Sie am besten ein Sieb dafür. Quetschen Sie so lange, bis der ganze Saft heraus kommt.
  7. Verwenden Sie die trockenen Zutaten-Reste für’s Kochen.
  8. Die Flüssigkeit ist ihr Tonikum.

Hinweis: Sie brauchen das Tonikum nicht im Kühlschrank aufbewahren. Es ist lange haltbar. Wahrscheinlich ewig.
Tipp: Sie können das Tonikum auch in der Küche verwenden, als Salat-Dressing, als Desinfektionsmittel für den Küchenboden oder als Dipp für Mexikaner und Inder.

Danke LINK

Auf in den Kampf! - Zur Rettung des Bildungswesens

Quidquid id est, timeo Danaos et dona ferentes.“ Auf deutsch: „Traut nicht dem Pferde, Trojaner! Was immer es ist, ich fürchte die Danaer, auch wenn sie Geschenke tragen.“ Mit diesen Worten beginnt die Schrift Kompetenzen machen unmündig - Eine zusammenfassende Kritik zuhanden der demokratischen Öffentlichkeit von Jochen Krautz. Er fragt, sind die Bildungsdiktatoren denn total verrückt? Er antwortet: Ja, sind sie. Und weil sie vor lauter Verrücktheit, die Richtigkeit nicht mehr erkennen, ist es wichtig, dass wir die Bevölkerung auf das trojanische Pferd hinweisen, das den Namen "Kompetenz" trägt und die Bildung reformieren soll. Das ist bestes Orwell'sches Neusprech für ein Trojanisches Pferd.

Die Gleichschaltung des Schulsystems

Eberhard Keil war vierzig Jahre lang Gymnasiallehrer, Fachberater des Regierungspräsidiums und zwei Jahrzehnte in der Lehrerbildung für Fachdidaktik tätig. Er ist Studiendirektor i. R.. Er gehört seit 40 Jahren der SPD an. Sein Artikel erschienen in der FAZ am 05.11.2015 in Bildungswelten (Politik) auf Seite 7. Er ist bedeutend!

ARD & Co – Wie Medien manipulieren

Zitate aus dem Buch

Naomi Klein

Naomi Klein ist die weibliche Stimme der intellektuellen Gegner des Neoliberalismus. Ihr aktuelles Buch ist dick, umfassend, klug - und eine der besten Zusammenfassungen zum Thema Kapitalismus vs. Klima. Es bietet auch Anregungen zum Thema: Wie retten wir die Welt! Wenn es nicht so dick wäre, sollte man es ständig mit sich tragen. Es aufmerksam durchzulesen, habe ich mir zumindest vorgenommen. Solange ich es das noch nicht tue, sehe ich mir wenigstens Interviews mit ihr an und lese, was über sie geschrieben wird.
Foto: Murdo Macleo.


Was gesagt werden muss - Von Günter Grass

"Warum schweige ich, verschweige zu lange, was offensichtlich ist und in Planspielen geübt wurde, an deren Ende als Überlebende wir allenfalls Fußnoten sind.

Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag, der das von einem Maulhelden unterjochte und zum organisierten Jubel gelenkte iranische Volk auslöschen könnte, weil in dessen Machtbereich der Bau einer Atombombe vermutet wird.

Doch warum untersage ich mir, jenes andere Land beim Namen zu nennen, in dem seit Jahren - wenn auch geheimgehalten - ein wachsend nukleares Potential verfügbar aber außer Kontrolle, weil keiner Prüfung zugänglich ist?

Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes, dem sich mein Schweigen untergeordnet hat, empfinde ich als belastende Lüge und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt, sobald er mißachtet wird; das Verdikt "Antisemitismus" ist geläufig.

Jetzt aber, weil aus meinem Land, das von ureigenen Verbrechen, die ohne Vergleich sind, Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird, wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert, ein weiteres U-Boot nach Israel geliefert werden soll, dessen Spezialität darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe dorthin lenken zu können, wo die Existenz einer einzigen Atombombe unbewiesen ist, doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will, sage ich, was gesagt werden muß.

Warum aber schwieg ich bislang? Weil ich meinte, meine Herkunft, die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist, verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit dem Land Israel, dem ich verbunden bin und bleiben will, zuzumuten.

Warum sage ich jetzt erst, gealtert und mit letzter Tinte: Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden? Weil gesagt werden muß, was schon morgen zu spät sein könnte; auch weil wir - als Deutsche belastet genug - Zulieferer eines Verbrechens werden könnten, das voraussehbar ist, weshalb unsere Mitschuld durch keine der üblichen Ausreden zu tilgen wäre.

Und zugegeben: ich schweige nicht mehr, weil ich der Heuchelei des Westens überdrüssig bin; zudem ist zu hoffen, es mögen sich viele vom Schweigen befreien, den Verursacher der erkennbaren Gefahr zum Verzicht auf Gewalt auffordern und gleichfalls darauf bestehen, daß eine unbehinderte und permanente Kontrolle des israelischen atomaren Potentials und der iranischen Atomanlagen durch eine internationale Instanz von den Regierungen beider Länder zugelassen wird.

Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern, mehr noch, allen Menschen, die in dieser vom Wahn okkupierten Region dicht bei dicht verfeindet leben und letztlich auch uns zu helfen."

Günter Grass Interview zu seinem Israel - Gedicht : " Was gesagt werden muss "

Die Grundlagen sind geschrieben

Präambel der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika vom 4. Juli 1776:

„Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, daß alle Menschen gleich erschaffen worden, daß sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt worden, worunter sind Leben, Freyheit und das Bestreben nach Glückseligkeit.

Daß zur Versicherung dieser Rechte Regierungen unter den Menschen eingeführt worden sind, welche ihre gerechte Gewalt von der Einwilligung der Regierten herleiten; daß sobald einige Regierungsform diesen Endzwecken verderblich wird, es das Recht des Volks ist, sie zu verändern oder abzuschaffen, und eine neue Regierung einzusetzen, die auf solche Grundsätze gegründet, und deren Macht und Gewalt solchergestalt gebildet wird, als ihnen zur Erhaltung ihrer Sicherheit und Glückseligkeit am schicklichsten zu seyn dünket.

 Zwar gebietet Klugheit, daß von langer Zeit her eingeführte Regierungen nicht um leichter und vergänglicher Ursachen willen verändert werden sollen; und demnach hat die Erfahrung von jeher gezeigt, daß Menschen, so lang das Uebel noch zu ertragen ist, lieber leiden und dulden wollen, als sich durch Umstossung solcher Regierungsformen, zu denen sie gewöhnt sind, selbst Recht und Hülfe verschaffen.

Wenn aber eine lange Reihe von Mißhandlungen und gewaltsamen Eingriffen, auf einen und eben den Gegenstand unabläßig gerichtet, einen Anschlag an den Tag legt sie unter unumschränkte Herrschaft zu bringen, so ist es ihr Recht, ja ihre Pflicht, solche Regierung abzuwerfen, und sich für ihre künftige Sicherheit neue Gewähren zu verschaffen.“
Unabhängigkeitserklärung

Präambel der Allgemeinen Menschenrechte vom 10. Dezember 1948:

Da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage von Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt bildet, da die Nichtanerkennung und Verachtung der Menschenrechte zu Akten der Barbarei geführt haben, die das Gewissen der Menschheit mit Empörung erfüllen,

und da verkündet worden ist, daß einer Welt, in der die Menschen Rede- und Glaubensfreiheit und Freiheit von Furcht und Not genießen, das höchste Streben des Menschen gilt, da es notwendig ist, die Menschenrechte durch die Herrschaft des Rechtes zu schützen, damit der Mensch nicht gezwungen wird, als letztes Mittel zum Aufstand gegen Tyrannei und Unterdrückung zu greifen, da es notwendig ist, die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Nationen zu fördern,

da die Völker der Vereinten Nationen in der Charta ihren Glauben an die grundlegende Menschenrechte, an die Würde und den Wert der menschlichen Person und an die Gleichberechtigung von Mann und Frau erneut bekräftigt und beschlossen haben, den sozialen Forschritt und bessere Lebensbedingungen in größerer Freiheit zu fördern, da die Mitgliedstaaten sich verpflichtet haben, in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen auf die allgemeine Achtung und Einhaltung der Menschenrechte und Grundfreiheiten hinzuwirken,

da ein gemeinsames Verständnis dieser Rechte und Freiheiten von größter Wichtigkeit für die volle Erfüllung dieser Verpflichtung ist, verkündet die Generalversammlung diese Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als das von allen Völkern und Nationen zu erreichende gemeinsame Ideal,

damit jeder einzelne und alle Organe der Gesellschaft sich diese Erklärung stets gegenwärtig halten und sich bemühen, durch Unterricht und Erziehung die Achtung vor diesen Rechten und Freiheiten zu fördern und durch fortschreitende nationale und internationale Maßnahmen ihre allgemeine und tatsächliche Anerkennung und Einhaltung durch die Bevölkerung der Mitgliedstaaten selbst wie auch durch die Bevölkerung der ihrer Hoheitsgewalt unterstehenden Gebiete zu gewährleisten.
Menschenrechte

Präambel der Allgemeinen Menschenpflichten:

Da die Anerkennung der allen Mitgliedern der menschlichen Familie innewohnenden Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte die Grundlage für Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt ist und Pflichten oder Verantwortlichkeiten einschließt, da das exklusive Bestehen auf Rechten Konflikt, Spaltung und endlosen Streit zur Folge hat und die Vernachlässigung der Menschenpflichten zu Gesetzlosigkeit und Chaos führen kann,

da die Herrschaft des Rechts und die Förderung der Menschenrechte abhängen von der Bereitschaft von Männern wie Frauen, gerecht zu handeln, da globale Probleme globale Lösungen verlangen, was nur erreicht werden kann durch von allen Kulturen und Gesellschaften beachtete Ideen, Werte und Normen, da alle Menschen nach bestem Wissen und Vermögen eine Verantwortung haben, sowohl vor Ort als auch global eine bessere Gesellschaftsordnung zu fördern – ein Ziel, das mit Gesetzen, Vorschriften und Konventionen allein nicht erreicht werden kann,

da menschliche Bestrebungen für Fortschritt und Verbesserung nur verwirklicht werden können durch übereinstimmende Werte und Maßstäbe, die jederzeit für alle Menschen und Institutionen gelten, deshalb verkündet die Generalversammlung der Vereinten Nationen diese Allgemeine Erklärung der Menschenpflichten.

Sie soll ein gemeinsamer Maßstab sein für alle Völker und Nationen, mit dem Ziel, daß jedes Individuum und jede gesellschaftliche Einrichtung, dieser Erklärung stets eingedenk, zum Fortschritt der Gemeinschaften und zur Aufklärung all ihrer Mitglieder beitragen mögen.

Wir, die Völker der Erde, erneuern und verstärken hiermit die schon durch die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte proklamierten Verpflichtungen: die volle Akzeptanz der Würde aller Menschen, ihrer unveräußerlichen Freiheit und Gleichheit und ihrer Solidarität untereinander. Bewußtsein und Akzeptanz dieser Pflichten sollen in der ganzen Welt gelehrt und gefördert werden.
Menschenpflichten

Frau mit Meinung: Bilbo Calvez

Sie arbeitet im Team mit KenFM und hat auch eine eigene Meinung. Diese teilt sie mit uns. Persönlich. Direkt. Kritisch. 

11.12.2014
Sowohl als auch #1 - Links sein und gegen Frieden?

05.01.2015
Sowohl als auch #2 - Rassismus und andere Volkskrankheiten

09.04.2015
Sowohl als auch #3: Was kann der Einzelne tun?

09.06.2015
Sowohl Als Auch #4 - Männlichkeit oder Kooperation?

Die Anstalt

Satire muss nicht nur für steife, bestinformierte Intellektuelle sein. Sie kann auch menschliches, unterhaltsames Theater sein, mit Gags, Kalauern, Schenkelklopfern und vor allem einer deutlichen Botschaft: Hey, Volk, lass dich nicht verarschen. Übernehme Verantwortung - und lache dabei!

2014
Folge 1 - Revolution - 4. Februar 2014
Folge 2 - Rente - 11. März 2014 
Folge 3 - Europäische Union - 29. April 2014
Folge 4 - Fußball-Weltmeisterschaft - 27. Mai 2014
Folge 5 - Erster Weltkrieg - 23. September 2014  
Folge 6 - Steuern - 28. Oktober 2014
Folge 7 - Flüchtlinge - 18. November 2014
Folge 8 - Weihnachtsfeier und Jahresrückblick - 9. Dezember 2014

2015
Folge 9 - Religion - 3. Februar 2015
Folge 10 - Griechenland - 31. März 2015
Folge 11 - Feminismus - 28. April 2015   
Folge 12 - Spionage - 26. Mai 2015
Folge 13 - Fluchtursachen - 22. September 2015
Folge 14 - Syrien-Konflikt - 20. Oktober 2015    

Talkrunde mit Stil und Gehirn

Wer eine Talkrunde sucht, aber in Fernsehen keine findet, der ist, denke ich, mit diesen zwei Runden gut versorgt, zumindest für fast sechs Stunden. Und das tolle ist, man kann auch auf Pause drücken, und morgen weiterschauen.

03.06.2015
KenFM-Positionen #1: Krieg oder Frieden in Europa - Wer bestimmt auf dem Kontinent?
  • Mit Willy Wimmer, CDU-Urgestein, ehemaliger Vize-Präsident der OSZE/KSZE und Autor des Buches "Wiederkehr der Hasardeure";
  • Mathias Bröckers, TAZ-Mitbegründer und Autor des Buches "Wir sind die Guten";
  • Dirk Pohlmann, Dokumentarfilmer für ARTE und ZDF
  • Dr. Daniele Ganser; Historiker und Friedensforscher aus der Schweiz, sein bekanntestes Buch: "NATO-Geheimarmeen in Europa - Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung".

29.09.2015
KenFM-Positionen #2: Ethik oder Etat - Sind unsere Werte nur Börsenwerte? 
  • Mit Prof. Dr. Athanassios Giannis, Leiter des Instituts für organische Chemie der Universität Leipzig,
  • Peter König, der über 20 Jahre für die Weltbank Wasserentwicklungsprojekte geleitet hat,
  • Ernst Wolff, Autor des Buches "Weltmacht IWF - Chronik eines Raubzuges",
  • Albrecht Müller, Ökonom, ehemaliger Wahlkampfleiter von Willy Brandt und Kopf des alternativen Nachrichtenportals NachDenkSeiten. 

04.01.2016
KenFM-Positionen #3: Demokratie oder Markt - Was kostet uns der Casino-Kapitalismus?  
  • Mit Giorgos Chondros, Umweltpolitischer Sprecher und Mitglied im Zentralkomitee von Syriza
  • Dirk C. Fleck, Romancier und Zeitzeuge, Autor von „Feuer am Fuss“ und weiteren Titeln
  • Owe Schattauer, Musiker, Bauunternehmer und Friedensaktivist, auch bekannt als die „Stimme des Zorns“
  • Elias Tsolakidis, Politischer Aktivist und Mitbegründer des griechischen Selbstversorger-Projektes „O Topos Mou“

Der falsche Feind

Druckt das Internet aus - Free21.org

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Das aktuelle Heft als PDF

Der Erfinder im Interview:

27.08.2014
KenFM im Gespräch mit: Tommy Hansen

10.09.2014
KenFM im Gespräch mit: Tommy Hansen (Free21.org)

22.12.2014
KenFM im Gespräch mit: Tommy Hansen (Free21.org)


KenFM - Me, Myself & Media


22.12.2014 
Me, Myself and Medien #1 - Reaktionen auf PEGIDA

06.01.2015
Me, Myself and Medien #2 - Pegida, NoPegida und Reptiloidenschwachsinn

13.01.2015
Me, Myself and Medien #3 - Wer ist alles Charlie?

25.01.2015
Me, Myself and Medien #4 - Sharif Hebdo und die Ukraine im deutschen TV 

27.02.2015
Me, Myself and Medien #5 - Schicksalstage in der deutschen Presse - auf wen hört Jauch noch? 

08.03.2015
Me, Myself and Medien #6 - Gierige Griechen, Rachsüchtige Russen und Arrogante Amerikaner 

27.05.2015
Me, Myself and Medien #7 - USA erfinden IS, G7-Treffen und Programmausblick 

18.06.2015
Me, Myself and Medien #8 - Panorama, G7 und der Marsch der Entschlossenen

02.09.2015
Me, Myself and Media #9 - Recherche? Fehlanzeige!

02.10.2015
Me, myself and Media #10 - Flüchtlinge und Überforderung 

22.10.2015
Me, Myself and Media #11 - Putin greift an, TTIP, Kundus, Flüchtlinge in der ARD 

30.10.2015
Me, Myself and Media #12 - Flucht nach vorn. 

15.11.2015
Me, Myself and Media #13: NATO-Presse auf Kollisionskurs. 

22.11.2015
Me, Myself and Media #14 - Paris, Terror-Übungen und die Ausweispflicht für Attentäter 

07.12.2015
Me, Myself and Media #15. Im Fadenkreuz: Putin, Naidoo, Mali und Syrien

25.12.2015
Me, Myself and Media #16 - Das Schicksal der Andersdenkenden

10.01.2016
Me, Myself and Media #17 - KÖLN. Die innere Sicherheit und der starke Staat!

26.01.2016
Me, Myself and Media #18: Das Ende der Hysterie?

Mehr Koans

Ein Professor wanderte weit in die Berge, um einen berühmten Zen-Mönch zu besuchen. Als der Professor ihn gefunden hatte, stellte er sich höflich vor, nannte alle seine akademischen Titel und bat um Belehrung.
„Möchten Sie Tee?“, fragte der Mönch.
„Ja, gern“, sagte der Professor.
Der alte Mönch schenkte Tee ein. Die Tasse war voll, aber der Mönch schenkte weiter ein, bis der Tee überfloss und über den Tisch auf den Boden tropfe.
„Genug!“, rief der Professor. „Sehen Sie nicht, dass die Tasse schon voll ist? Es geht nichts mehr hinein.“
Der Mönch antwortete: „Genau wie diese Tasse sind auch Sie voll von Ihrem Wissen und Ihren Vorurteilen. Um Neues zu lernen, müssen Sie erst Ihre Tasse leeren.“

Nachhaltigkeit kommt von innen

Das Thema der Woche acht im Online-Seminar Nachhaltigkeit der Uni Kaiserslautern hieß Pädagogische Herausforderungen einer gesellschaftlichen Transformation für Nachhaltigkeit. Unter diesem Titel ist der Mensch mehr als ein statistischer Akteur des gesamten menschlichen Handelns. Hier geht es nicht um Materialien, Produktionsweisen und Managementstrukturen, die außerhalb des Menschen stehen. Es geht um den Menschen mit seinem Selbst.

Kleiner Text-Wahn

Schreiben kann man lernen, oder auch nicht. Schlimm ist, wenn man nicht schreiben kann, aber trotzdem schreibt und dann behauptet, es sei richtig richtig gut. Ok, eines muss man dem folgenden Text lassen, er hat Persönlichkeit. Aber nutze ich Quasimodos Hackfresse im Kundenkontakt?

"Welche Ursache liegen diesem für die südliche Rhône fast einzigartigen Stil zu Grunde? In erste Linie spielt die relativ hohe Lage der extrem kalkhaltigen Parzellen inmitten der pittoresken Naturlandschaft der Dentelles de Montmirail eine große Rolle, welche besonders große Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht ermöglicht, die wiederum ideal sind zur komplexen Aromenbildung der Trauben. Des weiteren ist die hohe Pflanzdichte der sehr alten Reben bedeutsam, wodurch deren Wurzeln zur Nahrungsaufnahme aus Konkurrenzgründen tief in die Erde gezwungen werden und die nördlich orientierte Ausrichtung der Parzellen, die eine späte, selektive und behutsame Handlese sehr aromatischer, hochreifer Trauben mit genügend Säure (wichtig für die Frische der Weine) aus einem relativ langen Vegetationszyklus ermöglichen. Danach vinifiziert Louis in seinen uralten unterirdischen, in die Felsen getriebenen Kelleranlagen (in Stein gehauene Bottiche aus der Römerzeit zeugen hier von einer langen Weinbautradition) unter traumhaften klimatischen Bedingungen „Weltklasse-Gigondas und sehr preiswerte Côtes-du-Rhône in höchster Qualität die meine Leser nicht vermissen sollten”, wie Parker enthusiastisch urteilt! Lassen Sie sich, werte Kunden, diese Trouvaillen auf keinen Fall entgehen."

Was ich damit anstellen musste?

KLOOC - Fairphone und das Rauchen

Das Online-Seminar Nachhaltige Entwicklung der Uni Kaiserlautern KLOOC dauerte acht Wochen im Sommer 2015. Jaja, sage ich heute, es war informativ. Aber viel wichtiger ist: In Woche vier lachte ich den Prof aus. 

Der rundliche Professor steht vor einer weißen Wand und schwadroniert, was die Ressourcen angeht, man müsse schon vorsichtig sein, gerade in Handys befänden sich viele Seltene Erden, unter grausamen Umständen gefördert, aber die technischen Vorteile seien eben überzeugend, meint er. Er holt zur Anschauung sein iphone aus der Tasche. Er hält das Gerät in die Kamera. Er wiederholt mahnende Worte, die Produktionbedingungen des iphones seien ja schon mies, müsse man bedenken. Ich spüre einen leichten Würgereiz. Noch blöder wäre nur, mit einer Kippe im Maul vom Rauchen zu plappern, wie schädlich es sei, man solle auf keinen Fall rauchen, aber der Geschmack liege halt gut auf der Zunge.

Aber dem war nicht genug, so fiel dem Prof ein aktuelles Beispiel für eine nette Idee ein, ja, eine nette Idee, es gäbe da wohl, wähnte er, in den Niederlanden eine junge Unternehmung, die wolle zeigen, dass man ein Handy auch fair produzieren könne. Fairhandy würden sie es nennen wollen. Ich nagte am Bildschirm. Nur mal kurz nebenbei, Herr Professör: Das Online-Nachhaltigkeit-Seminar findet im Sommer 2015 statt. Das Handy heißt Fairphone und ist seit September 2013 erhältlich. Reisen sie noch mit der Droschke?

Dieser Prof dient mir seither als schlechtes Beispiel für die Abgründe der Lehre an der Uni und, viel wichtiger, als Mahnmal des Versagens des Menschen im Bereich Nachhaltigkeit. Wissen ja - handeln nein! Glücklicherweise tauchte in Woche acht ein Prof auf, der mir auch die gute Seite offenbarte. Dazu im nächsten Text, denn ich soll mich kurz fassen, damit Leser nicht so viel lesen müssten, wähnt es mir.

www.fairphone.com

KLOOC

Harald Welzer - gegen die Infantilisierung der Gesellschaft

Harald Welzer ist Mitbegründer und Direktor der gemeinnützigen Stiftung "Futurzwei", seit Juli 2012 Honorarprofessor für Transformationsdesign an der Europa-Universität Flensburg, wo er das Norbert Elias Center for Transformation Design Research leitet. Außerdem ist er Affiliated Member of Faculty am Marial-Center der Emory University (Atlanta/USA), lehrt an der Universität St. Gallen und ist Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Beiräte und Akademien. Er sprach im Rahmen einer Veranstaltungsreihe der Bundesstiftung Baukultur in Saarbrücken.

Der Titel der Veranstaltungsreihe lautet "Weiterbauen". Welzer stellt sich allerdings die Frage, kann Weiterbauen auch Nicht-Bauen oder Abbauen bedeuten? Und welches Bauen gilt es zu verhindern? Die Beantwortung seiner Fragen bezieht der Soziologe nicht allein auf das physische Bauen von Gebäuden, sondern auf das Bauen am zivilistorischen Modell, auf unsere Gesellschaft, auf unser Zusammenleben. Denn eines ist offensichtlich: Obwohl der nachhaltige Lebensstil wissentlich in aller Köpfe ist, breitet sich der katastrophale Konsumkapitalismus rasend schnell aus. Er wächst. Wie lässt sich auf dasjenige Handeln einwirken, das Kapitalismus überwindet? Wie finden die Menschen in die Aktion, die eine anders geordnete Gesellschaft formt, nachdem sie jetzt bereits wissen, wie ein nachhaltiger Lebensstil aussieht? Gibt es bereits tätige Akteure für den Umbau der Gesellschaft? Die Pioniere dieser neuen Welt stellt die Stiftung Futur zwei vor.

Welzer spricht frei, unterhaltsam und er schafft den Zuhörern Gelegenheiten über sich, als Teil einer irren Gesellschaft, zu lachen. Mit Harald Welzer fällt die gemeinsame Selbstkritik leicht. Und er motiviert uns, in Kooperationen mit anderen die Themen anzusprechen, vor denen wir uns selbst am liebsten verstecken, weil sie absolut subjektiv sind, mit dem Fokus auf unserem Selbst und unserer Handlungsfreiheit.

Gegenwärtig 8

Mein aktueller Status: Ein Podest erreicht.
Mein Outfit: Gelb soll es leuchten.
Letzte gegessene Pflanze: Würssing.
Motto: Lebe, Junge, lebe!
Vergangenheit: Endlich verstanden.
Neue Richtung: Tanzend vorwärts.
Zum Nachtisch: Rein gar nichts.
Zitat der Stunde: "Um ganz wir selbst zu sein, müssen wir unser wahres Selbst zulassen. So einfach ist das. Es liegt nur an uns, wenn es schwer erscheint." (John Strelecky)

Sein Name ist Guz

Liebe Musiksachverständige: Mein Name ist GUZ!

Wenn sie das noch nicht wussten, dann wird es höchste Zeit, dass Sie sich meinen Namen merken, denn ich habe eine CD gemacht! Ein gutes Album sollte klingen, wie wenn es das Erste wäre: Als hätte jemand 20 Jahre darauf gewartet, der Welt endlich zu sagen, was los ist und dahinter rumpelt eine zu allem entschlossene Band entlang am Abgrund. Natürlich habe ich genau so ein Album gemacht und wenn Sie die CD einlegen, beweise ich es Ihnen! Sie werden sehen: Man braucht nicht mehr als 4 Akkorde für ein Album und für ein Lied reicht auch schon mal einer. Zählen Sie nach! Die Musik nennen wir der Einfachheit halber mal BLUES. Allerdings interessiere ich mich auch sehr für schöne POPMUSIK und STUMPFPUNK. Das sind drei gute Stichwörter, den Rest müssen Sie nun selber herausfinden. Ach ja, die Texte: Fassen wirs mal so zusammen: /"Alles was ich weiss, ist dass ich nichts weiss, aber davon eine ganze Menge!"/ Ich halte mich fern von jeglicher Ideologie und propagiere die entschlossene Ratlosigkeit! Ich gucke den Verrückten und Normalen zu und sehe, dass ich genauso verrückt und normal bin. Ich war schon immer sehr altklug. Ausserdem halte ich mich für sehr witzig.

Also! schieben Sie endlich die CD ein, stampfen Sie rücksichtslos auf den Boden und schreien Sie den Refrain mit! Wenn die Bullen kommen, löschen Sie das Licht und tun Sie so als ob sie nicht da wären!

Olifr M. Guz

Und die Kurzbeschreibung, ebenfalls verfasst von Herrn Olifr M. Guz:

GUZ (*1967) wohnt in Schaffhausen (Schweiz) und hat schon einige CDs gemacht und die Band auf dieser CD ist er selber. Er ist Sänger bei den AERONAUTEN und GUZ nennt er sich, wenn er alleine Musik macht. Daneben ist er noch Theatermusiker und ein bisschen Schauspieler. Nebenbei spielt er noch in einer üblen Bierzeltkapelle namens DIE ZORROS. Und damit es ihm nicht langweilig wird, arbeitet er als Tontechniker und Produzent im STARTRACK TONSTUDIO in Schaffhausen. Noch nie hat ihn jemand ohne ein Buch angetroffen. Der Künstler über die CD

Nichts zu verbergen?

Reblog von: scratchbook.ch

"Amsterdam gilt seit jeher als Musterbeispiel gelungener Stadtplanung. Bereits 1851 begann die Stadt, systematisch Daten der Bevölkerung zu erheben, um optimal ihre Ressourcen zu verteilen. Fürs „Bevölkingsregister“ gaben die Einwohner bereitwillig Beziehungsstatus, Beruf und Religionszugehörigkeit an. 1936 stieg man sogar auf die Datenerfassung mit einem hochmodernen Lochkartensystem um. 1939 aktualisierte eine Volkszählung das Stadtregister nochmals.

Im Mai 1940 rissen die einmarschierten deutschen Besatzer das Register an sich und ermittelten anhand dieses Datenschatzes in wenigen Tagen fast alle jüdischen Einwohner. Ein Großteil der rund 100 000 Amsterdamer Juden wurde ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Von einem Tag auf den anderen entschied ein Marker im Big-Data-Pool über Leben und Tod. Zuvor hatte 90 Jahre lang niemand etwas zu verbergen gehabt – schließlich diente die Erfassung ja dem Wohl aller."

Gedanken am Tresen

In seinem blauen T-Shirt steht er da. Er streckt das Rotweinglas in den Himmel, als wäre er die lebendige Freiheitsstatue. Mit dem Kinn hin zum flüssigen Sinn spricht er aus, was er fühlt: „Heute ist ein guter Tag. Er brachte Gedanken, die ein Projekt gebaren und jetzt ist es warm hier auf dem Balkon. Und die Welt zeigt mir einen singenden Sonnenuntergang.

Die Kunst, Pflanzen zur Blüte zu ziehen, ist der Achtsamkeit zuzurechnen, die manchen menschlichen Beziehungen fehlt. Ob eine Pflanze zu wenig Wasser hat, oder ob ihre Wurzeln ertrinken, ob ihr zu wenig Sonnenenergie keine Kraft schenkt, oder ob die Hitze ihre Zellen verbrennt, ob die müde Luft im Raum schlechte Träume schafft, oder ob ständiger Durchzug keine Ruhe lässt - wir müssen achtsam sein, dass die Bedingungen optimal sind. Sind wir nicht zu Recht stolz auf die Blühte einer Pflanze, die wir selbst gesät haben?

Die kleine Schülerin lernt Geige. Ihre Wangen sind rosig und prall, wie ein reifer Apfel. Wenn sie spielt, verwandelt sich Wein in Wasser, aus den Dielen sprießen Knospen und die Perlen am Collier der Lehrerin springen davon und hüpfen zurück in ihre Muscheln.

Will ich die Regierung abschaffen?

Die Recherche zu Libertarismus und Anarchie haben einen Dialog angezettelt. Er fand in mir statt. Ich habe mit mir diskutiert, ob die Menschheit zum Frieden fähig ist. Das Ich, das der Menscheit vertraut, hat das andere überzeugt. Die Menschheit kann aufatmen. Toll ist übrigens, ich habe beide Ichs besser kennengelernt. Wenn ihr sie auch kennenlernen wollt, lest!

Schloss Tempelhof

In Baden-Württemberg, in der Nähe von Crailsheim, wird in einem kleinem Dorf eine andere Gesellschaft erprobt, basierend auf den Erkenntnissen "glücklichen Lebens". Das Projekt umfasst alle Lebensbereiche wie Landwirtschaft, Politik und Schule. Alle Beteiligten haben sich selbstermächtigt auf gemeinsame Werte geeinigt. Sie lesen sich wie Regeln für das Paradies.

Gemeinschaft

Verbindender Hintergrund unserer Vision ist der gemeinschaftliche Einsatz für das Wir, um für jeden Beteiligten einen Raum zu gestalten, in dem er seine persönlichen geistig-spirituellen und praktischen Wege gehen kann. Durch ein bewusstes Ich, das seinen Platz einnimmt, kann ein gemeinsames Wir geschaffen werden. So entsteht ein Raum der Stille und der Aktivität, offen für alle Weisheitstraditionen.

C.G. Jung - Das rote Buch

Das Rote Buch ist ein rotes Buch, in Leder gebunden, im brutalen Format 30 x 40 cm und 10,5 cm dick. Es ist wahrlich ein Mammutwerk. Nicht nur wegen seiner Ausmaße. Es dokumentiert Jungs langes Experiment mich sich selbst. Es zeigt seine Träume, seine Imaginationen und Gedanken, die aus seinem Unterbewusstsein aufstiegen. Nach eigenen Angaben arbeitete er 16 Jahre lang am roten Buch. Von 1913 bis 1928. Also vor ungefähr einhundert Jahren.

Texte und Bilder überarbeitete Jung mehrfach bevor er sie ins rote Buch brachte. Seine lluminierte, mittelalterliche Handschrift ist grandios. Jede Seite hat ihr eigenes Gesicht. Jeder Buchstabe, fein säuberlich geschrieben, zeugt von Achtsamkeit. Das ganze Buch wirkt wie das wichtigste, was Jung in seinem Leben geschaffen hat. Im Jahre 1958 kommentierte er seine Auseinandersetzung mit seinem Unbewussten mit den Worten:
"Meine gesamte spätere Tätigkeit bestand darin, das auszuarbeiten, was in jenen Jahren aus dem Unbewussten aufgebrochen war und mich zunächste überflutete. Es war der Urstoff für ein Lebenswerk." 
Warum das Rote Buch erst im Jahr 2000 veröffentlicht wurde, ist unklar. Hauptgrund war vermutlich, dass es keinen wissenschaftlichen, sondern autobiographischen Charakter hat. Denn im Gegenzug zu den meist "wissenschaftlichen Werken, in denen Jung sachlich-distanziert eine objetkive Betrachtungsweise pflegt, dokumentiert das rote Buch subjektive Imaginationen, persönliche Eindrücke und namentlich auch Emotionen."

Wovon träumen Libertäre?

Alle liberalen und libertären Strömungen haben als zentrales Prinzip das Selbsteigentum. Und sie wollen den Staat vollständig oder zumindest teilweise abschaffen. Das macht sie natürlich aktuell für staatliche Verfassungsschützer zu Staatsfeinden und Linksradikalen. Aber sind sie wirklich linksradikal? Sie fordern nämlich, aktuelle Staatsaufgaben so weit wie möglich auszulagern und auf private Hände zu übertragen. Und als Basis für die Gesellschaft verlangen sie robuste Eigentumsrechte und weit reichende wirtschaftliche Freiheit.

Die libertäre Grundeinstellung

Murray Newton Rothbard, 1926 in New York City geboren und 1995 dort gestorben, war ein US-amerikanischer Ökonom und politischer Philosoph. Warum ich ihn ausgrabe? Er war der maßgebliche Vordenker der anarcho-kapitalistischen Bewegung und der Libertarian Party in den USA. Um die Grundeinstellung eines Libertären zu verstehen, zitiere ich einige Aussagen aus einem seiner Essays.

Einordung: Als Ökonom stand er in der Tradition der Österreichischen Schule. Kulturell war er konservativ eingestellt und wurde als junger Mann durch den Geist der amerikanischen Old Right beeinflusst. Schubladierer verpassen ihm das Label des Paläolibertarismus.

Murray N. Rothbard schrieb 1974:

„Erstaunlicherweise findet man unter der wachsenden Zahl Libertären in diesem Land viele Menschen, die aus einer sehr begrenzten und persönlichen Sichtweise heraus zu einer Libertären Haltung gelangt sind. Viele von Ihnen erliegen der Freiheit als einem intellektuellen Gedankenkonstrukt, oder einem ästhetischen Zweck. Sie bleibt dabei jedoch eine rein intellektuelle Spielwiese, völlig losgelöst vom alltäglichen, „wirklichen“ Leben.

An was glauben Christen?

Klar ist, Christ zu sein, hat etwas mit Jesus Christus als Person zu tun. Und Jesus Christus ist für Christen der Mensch gewordene Gott. Soweit so gut. Nun geben manche Theologen mit Gott und Jesus Christus dem Menschen ein Gegenüber. Andere setzten Jesus Christus als "Geist" und "Licht" ins innere des Menschen. Weil ich das bisher nicht klar verstanden hatte, habe ich mal nachgelesen, was andere dazu sagen.

Buckminster Fuller

Buckminster Fuller im Jahre 1927, 32 Jahre alt, ein gescheiterter Harvard-Student, Ex-Marinefunker und total pleite. Weil gerade seine vierjährige Tochter gestorben war, auch innerlich total zerrüttet. Er stand kurz davor, sich im Lake Michigan zu ertränken. Am Ufer des Sees erlebte er ein erleuchtendes Erwachen. In ihm verkündete eine Stimme: "Du gehörst nicht dir selbst. Du gehörst dem Universum."

Er verließ das Ufer wieder und begab sich zurück in die Gesellschaft. Sein Ziel: "herauszufinden, wie viel ein Individuum dazu beitragen kann, die Welt zum Nutzen der gesamten Menschheit zu verändern." Alsdann entwickelte sich dieser Mensch zum "Leonardo da Vinci unserer Zeit". So nannte ihn der Kommunikationstheoretiker Marshall McLuhan. Er selbst nannte sich lieber "Guinea Pig B". Seine Freunde ihn einfach Bucky.

In den folgenden Jahren bis zu seinem Tod im Jahre 1983 agierte er als Architekt, Konstrukteur, Visionär, Designer, Philosoph und Schriftsteller. Er konstruierte geodätische Kuppeln. Er formte die Erdkugel zu einem Ikosaeder und entfaltet sie. Bereits 1932 baute er ein noch nach heutigen Maßstäben futuristisches Auto. Stets war er bemüht, der Menschheit zu dienen, die Armut in der Welt zu bekämpfen. Seine Arbeit war weitreichend. Sie inspirierte Architekten und Designer auf der ganzen Welt, damals - und tut es noch heute.

Warum hörten wir in der Schule nichts von ihm? Egal. Hier ist er: Buckminster Fuller. Einige seiner philosophischen, gesellschaftskritischen Aussagen zeigen, mit welch gründlicher Klarsicht er sich seinen Projekten widmete:

C.G. Jung

Das Bild, das ich innerlich von Sigmund Freud habe, ist kalt. Hingegen spüre ich beim Namen Carl Gustav Jungs eine positive, warme Ressonanz tief in meiner Seele klingen. Vor Kurzem näherte ich mich zum ersten Mal inhaltlich diesem berühmten Schweizer Psychiater. Was ich fand, überraschte mich und brachte mir schon nach wenigen Sätzen wertvolle, neue Erkenntnisse.
(Quelle: Wikipedia)

C. G. Jung lebte von 1875 und gilt als der Begründer der analytischen Psychologie. Aber die analytische Psychologie? Hat die nicht Freud begründet? Er und Freud waren zumindest eine Zeit lang Freunde.

Jung sagte in einem Referat zu Freuds Schrift mit dem Titel Über den Traum: "Ich hatte das Buch wieder weggelegt, weil ich es noch nicht begriff. 1903 nahm ich die Traumdeutung noch einmal vor und entdeckte den Zusammenhang mit meinen eigenen Ideen."  In Folge wies Jung bis 1905 in nahezu allen publizierten Werken auf Freuds Arbeiten positiv hin - nur nicht auf seine Sexualtheorie. Deren Inhalt führte zum Streit.

Mobiler Dialog

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Nur wenige Situationen schaffen einen Rahmen, in dem sich zwei fremde Menschen genügend Zeit und Ruhe nehmen, für ein ausführliches Gespräch. Gemeinsam Auto zu fahren, schafft so eine Situation.

Im Auto, während sie miteinander sprechen, blicken sich die beiden fremden Personen nicht an.  Nur hin und wieder schauen sie nach, ob der andere noch zuhört. Vielleicht prüfen sie auch, ob er noch da ist. Ich denke, sie suchen die Augen des Anderen aus einer Gewohnheit heraus. Man sucht den Blick des Gesprächspartners, weil man ihn interpretieren kann. Blicke kommunizieren ja viel mehr als Worte, aber lenken auch vom Inhalt der Sprache ab.

Nebeneinandersitzend, im Auto, sehen sich zwei Menschen wenig an. Man blickt meist geradeaus auf die Straße. Ist das ein Vorteil für das inhaltliche Gespräch? Ich empfinde das so. Oft entstehen im Auto besonders tiefe Gespräche. Vielleicht weil sich die Gedanken frei bewegen, ich mich selbst nicht bewege, ich von der visuellen Kommunikation befreit nur auf die sprachliche Ebene fokussiert bin.

Beim Spazierengehen ist es ähnlich. Nur noch schöner. Leider gehe ich zu selten mit meinen Freunden spazieren und seltsamerweise nie mit fremden Menschen.

(Bild: SIMON PRADES)

Gehirnlust

Vor mir auf dem Tresen steht noch kein Bier. Hinter dem Tresen arbeitet ein Sex-Vulkan. Ein lockig brünetter. Ich würde ihn gerne anlocken. Traue mich aber nicht. Ich würde wahrscheinlich zerlaufen. Oder riskiere ich es?

Meine Unsicherheit füllt sich mit Gedanken: Warum muss diese neonrot gefärbte Hitzequelle auch noch hübsch sein? Es macht doch keinen Sinn, sich von dieser glühenden Attraktion irritieren zu lassen. Aber es ist nicht die Irritation, die mich stört. Es ist die brutale Gewalt, mit der sich diese scharfe Braut in meine Aufmerksamkeit schlingelt.

Diese Lustbombe rutscht mir durch den Leiter und robbt mir in die Eier. Warum brennt sie sich nicht einfach durch den Bauchnabel? Von den Hoden rast sie als heiße Begierde direkt ins Hirn. Dort angekommen zieht sie sich als nackte Fraulichkeit wie Raclette-Käse durch meine neuronalen Windungen und verklebt Sinne und Gedanken. Mein Sprachzentrum schmilzt. Die Zunge wird lang. Meine Sätze korsisch.

Vielleicht, damit alles wieder gut wird, muss ich nur mit ihr vögeln, der fleischlichen Versuchung die Zunge bis zum Würgereiz reinstecken und ihr dabei den Hals zudrücken, weil sie so lebendig ist, während ich wie eine Marionette auf ihre Reize hereinfalle und mir nichts sehnlicher wünsche, als bestialisch zu explodieren.

Meine Wille ist zerstört. Meine Moral verreckt. Und das Subjekt meiner Triebe stellt vor mir ab, was sie mir geben kann. Mit dem Griff zum Bier drehe ich mich weg.

Folter mit Jazz

(Bild: SIMON PRADES)

Der Jazz sollte fernab von Gefrickel sein, stand auf der Ankündigung. Sogar geeignet zum Abtanzen. Das war ein Irrtum. Entweder der Autor hatte die falsche Musik gehört, oder, was wahrscheinlicher war, die Musiker hatten den Text geschrieben. Es war Fragezeichen-Jazz und Gefiepse. Die Blasinstrumente kannten nur falsche Töne oder spielten Tonkaskaden ohne Mitleid.

Und genau darin offenbart sich das Problem des akademischen Jazz. Er scheint nicht für ein gewöhnliches Publikum gespielt zu werden. An diesem Abend sogar ganz offensichtlich nicht: Es war das Abschlussprüfungskonzert eines Musikakademikers.

In der Bar, wo das Folterkonzert stattfand, versammelten sich dürre Studenten, bärtige Professoren, blasse Profimusiker und noch blassere, selbst ernannte Jazz-Kenner. Sie saßen in Stuhlreihen. Die Hände auf den Schenkeln. Die Blicke stur auf die Musiker gerichtet. Noch ein Fehler.

Wer Jazz mag, darf nicht hinsehen müssen. Die Bewegungen der meisten Instrumentalisten erinnern, insbesondere wenn Sie ein Solo improvisieren, an epileptische Anfälle. Sie geben der Musik etwas unverdient Krankhaftes das jegliche humane Ästhetik beleidigt.

Ach, mache ich den Eindruck, ich möge keinen Jazz? Das ist falsch. Ich mag keine musikalischen Masturbationssessions, bei denen Solisten das Publikum vergewaltigen und ich gezwungen bin zuzusehen.