1. Die moderne wissenschaftliche Weltsicht begründet sich vor allem auf Annahmen, die mit der klassischen Physik eng verbunden sind. Der Materialismus – die Idee, dass die Materie die einzige Realität ist – ist nur eine dieser Annahmen. Eine verwandte Annahme ist die des Reduktionismus, die Vorstellung, dass komplexe Dinge durch Reduktion auf die Wechselwirkungen ihrer Teile, oder durch den Fokus auf einfachere, grundlegendere Dinge wie winzige Materialpartikel zu verstehen sind.
2. Während des 19. Jahrhunderts verfestigten sich diese Annahmen, verwandelten sich in Dogmen und verschmolzen zu einem ideologischen Glaubenssystem, das als »wissenschaftlicher Materialismus« bekannt wurde. Dieses Glaubenssystem setzt voraus, dass der Geist nichts anderes als die körperliche Aktivität des Gehirns ist und dass unsere Gedanken keine Auswirkungen auf unser Gehirn und unseren Körper, unsere Handlungen und auf die physische Welt haben.
3. Die Ideologie des »wissenschaftlichen Materialismus« setzte sich in der Wissenschaft im 20. Jahrhundert durch. Sie wurde so vorherrschend, dass eine Mehrheit der Wissenschaftler zu glauben begann, sie basiere auf einer feststehenden empirischen Evidenz und stelle die einzige rationale Sicht auf die Welt dar.
4. Wissenschaftliche Methoden, die auf der materialistischen Philosophie beruhen, waren zu einem großen Teil erfolgreich, nicht nur um unser Verständnis für die Natur zu erweitern, sondern auch um bessere Kontrolle und Freiheit durch die Vorteile der Technologie zu bringen.
5. Allerdings hat die übermächtige Dominanz des Materialismus in der akademischen Welt die Wissenschaft streng begrenzt und die Entwicklung der wissenschaftlichen Erforschung von Geist, Bewusstsein und Spiritualität behindert. Der Glaube an diese Ideologie, als exklusiver Erklärungsrahmen für die Wirklichkeit, hat Wissenschaftler gezwungen, die subjektive Dimension der menschlichen Erfahrung zu vernachlässigen. Dies führte zu einem stark verzerrten und verarmten Verständnis von uns selbst und unserem Platz in der Natur.
Die Angst vor der Welt überwinden
Das Vorwalten des in seinen Fixierungen befangen Ichs, das alle Verwandlungen blockiert, manifestiert sich und ist zu verspüren auch in der leibhaftigen Weise, da zu sein. Das Lassen der in ihr erscheinenden Fehlhaltungen des Subjekts ist also kein nur innerlicher Vorgang. Es ist vielmehr vor allem ein Auflösen und Loslassen leibhaftiger Fehlhaltungen, in denen der Sicherungswille des Welt-Ichs erscheint und eingefleischt ist.
So das Fallenlassen der hochgezogenen Schultern, in denen sich das sich sichernde Ich ver-hält; das Loslassen des Unterkiefers, in dem ein übermächtig und eigenläuftig geworderner Eigenwille sich festsetzt; das Freigeben der Stirn, deren senkrechte Faltung die Erstarrung des intentionalen Blicks zugleich anzeigt und verewigt; das Zurücknehmen des gegenständlich fixierenden Auges des Welt-Ichs zugunsten des inständlich zulassenden und hinnehmend schauenden Wesensauges; das Freigeben des eingezogenen Bauches, der den Menschen von den Grundkräften abschnürt zugunsten einer breit verwurzelten Leibesmitte, die sich voll im Beckenraum ausschwingen darf.
Bei der Überwindung dieser Fehlhaltung geht es nicht nur um kleine „körperliche“ Verkrampfungen, sondern um den vielseitigen Ausdruck einer zentralen Verhaltenheit eines im Welt-Ich befangenen, dem Leben nicht trauerndernden Subjekts. Daher gelingt das Lassen in einem den Augenblick überdauernden Sein auch nicht durch ein bloß technisches Loslassen bestimmter Muskelpartien, geschweige durch eine Spritze oder Massage. Es gelingt nur, wo der Mensch lernt, sich als Ich loszulassen, das heißt ins Vertrauen zu gehen.
„Wo“ auch immer die besondere Verspannung körperlich sichtbar und fühlbar sein mag, in Wahrheit ist es immer der betreffende Jemand, der sich mangels rechten Vertrauens ver-hält und verspannt. Sich lassen bedeutet daher vor allem ein Zulassen des Vertrauens darauf, dass man auch, wenn man sich in seinem Welt-Ich löslässt, keineswegs in ein Nichts fallen wird. Man wird aufgefangen in einer Verfassung, in der man sich nicht mehr nur auf sich und sein Können verlässt und nicht mehr nur von der Welt her und auf sie hin da ist, sondern vom Wesen her, darin man teilhat am weltüberlegenen Sein. Wer gelernt hat, sich zum Wesen hin loszulassen, hat die Angst vor der Welt überwunden.
Karl Graf Dürckheim - Der Alltag als Übung
So das Fallenlassen der hochgezogenen Schultern, in denen sich das sich sichernde Ich ver-hält; das Loslassen des Unterkiefers, in dem ein übermächtig und eigenläuftig geworderner Eigenwille sich festsetzt; das Freigeben der Stirn, deren senkrechte Faltung die Erstarrung des intentionalen Blicks zugleich anzeigt und verewigt; das Zurücknehmen des gegenständlich fixierenden Auges des Welt-Ichs zugunsten des inständlich zulassenden und hinnehmend schauenden Wesensauges; das Freigeben des eingezogenen Bauches, der den Menschen von den Grundkräften abschnürt zugunsten einer breit verwurzelten Leibesmitte, die sich voll im Beckenraum ausschwingen darf.
Bei der Überwindung dieser Fehlhaltung geht es nicht nur um kleine „körperliche“ Verkrampfungen, sondern um den vielseitigen Ausdruck einer zentralen Verhaltenheit eines im Welt-Ich befangenen, dem Leben nicht trauerndernden Subjekts. Daher gelingt das Lassen in einem den Augenblick überdauernden Sein auch nicht durch ein bloß technisches Loslassen bestimmter Muskelpartien, geschweige durch eine Spritze oder Massage. Es gelingt nur, wo der Mensch lernt, sich als Ich loszulassen, das heißt ins Vertrauen zu gehen.
„Wo“ auch immer die besondere Verspannung körperlich sichtbar und fühlbar sein mag, in Wahrheit ist es immer der betreffende Jemand, der sich mangels rechten Vertrauens ver-hält und verspannt. Sich lassen bedeutet daher vor allem ein Zulassen des Vertrauens darauf, dass man auch, wenn man sich in seinem Welt-Ich löslässt, keineswegs in ein Nichts fallen wird. Man wird aufgefangen in einer Verfassung, in der man sich nicht mehr nur auf sich und sein Können verlässt und nicht mehr nur von der Welt her und auf sie hin da ist, sondern vom Wesen her, darin man teilhat am weltüberlegenen Sein. Wer gelernt hat, sich zum Wesen hin loszulassen, hat die Angst vor der Welt überwunden.
Karl Graf Dürckheim - Der Alltag als Übung
Unsere tiefste Angst
Unsere tiefste Angst ist nicht, ungenügend zu sein.
Unsere tiefste Angst ist, dass wir über alle Maßen kraftvoll sind.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, was wir am meisten fürchten,
Wir fragen uns, wer bin ich denn, um von mir zu glauben, dass ich brillant,
großartig, begabt und einzigartig bin?
Aber genau darum geht es, warum solltest Du es nicht sein?
Du bist ein Kind Gottes.
Dich klein zu machen nützt der Welt nicht.
Es zeugt nicht von Erleuchtung, sich zurückzunehmen,
nur damit sich andere Menschen um dich herum nicht verunsichert fühlen.
Wir alle sind aufgefordert, wie die Kinder zu strahlen.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, die in uns liegt,
auf die Welt zu bringen.
Sie ist nicht in einigen von uns, sie ist in jedem.
Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen,
geben wir anderen Menschen unbewusst die Erlaubnis,
das Gleiche zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,
befreit unser Dasein automatisch die anderen.
Von Marianne Williamson aus ihrem Buch „Rückkehr zur Liebe“.
Absztrakkt - Abszflowsz
Unsere tiefste Angst ist, dass wir über alle Maßen kraftvoll sind.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, was wir am meisten fürchten,
Wir fragen uns, wer bin ich denn, um von mir zu glauben, dass ich brillant,
großartig, begabt und einzigartig bin?
Aber genau darum geht es, warum solltest Du es nicht sein?
Du bist ein Kind Gottes.
Dich klein zu machen nützt der Welt nicht.
Es zeugt nicht von Erleuchtung, sich zurückzunehmen,
nur damit sich andere Menschen um dich herum nicht verunsichert fühlen.
Wir alle sind aufgefordert, wie die Kinder zu strahlen.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, die in uns liegt,
auf die Welt zu bringen.
Sie ist nicht in einigen von uns, sie ist in jedem.
Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen,
geben wir anderen Menschen unbewusst die Erlaubnis,
das Gleiche zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,
befreit unser Dasein automatisch die anderen.
Von Marianne Williamson aus ihrem Buch „Rückkehr zur Liebe“.
Absztrakkt - Abszflowsz
Worum geht es eigentlich?
Ich frage DICH!
Ja, ich meine DICH
Genau DICH!
Was hältst Du persönlich von der Liebe?
Ist diese Frage Dir peinlich?
Warum?
Wo ist die Liebe in diesen Zeiten?
Ist nicht alles FURCHTbar
LIEBlos geworden?
WARUM?
Weil wir alle der FURCHT dienen
Und nicht der LIEBE.
Die größte Dualität
Liebe und Angst.
Ja viele haben sogar ANGST vor der Liebe
Angst, dass Liebe sie schwach macht
Angst, verletzt zu werden,
Angst, abgelehnt zu werden,
Angst verspottet zu werden,
Angst nicht dazu zu gehören …
Angst, schon vor dem Wort
LIEBE
Alleine schon das Wort Liebe
ist in Ungnade gefallen,
in die Kitschecke geraten
durch den Verstand,
der sich so mächtig glaubt,
so stark,
so wissend,
so unverletzlich.
Dabei zerstört er
ohne die Liebe
alles.
Die LIEBE ist die größte Macht.
Sie drängt sich nicht auf.
Sie fordert nichts.
Sie urteilt nicht.
Sie spielt sich nicht in den Vordergrund.
Sie wartet geduldig
auf jeden.
Sie ist immer da.
bis wir bereit sind,
sie zu sehen
sie zu nehmen
ihr zu vertrauen
uns ihr hinzugeben.
Niemand kann sie verletzen
oder zerstören
oder töten.
Man kann sie nur ignorieren
verdrängen
sie klein reden
und schlecht machen …
Doch das stört sie nicht.
Sie bleibt.
Solange wie es braucht.
Bis wir ihre Macht wieder erkennen
ihre Kraft erkennen
sie ernst nehmen
sie annehmen
Integrieren
und leben.
Endlich.
Es geht um die Liebe,
die wahre Liebe
Nicht um Ver-liebt-sein
nicht um besitzen
nicht um haben.
Es geht um SEIN
Liebe sein.
Es geht darum die Angst zu überwinden
um in der Liebe zu SEIN.
Drum frage Dich bei jeder Entscheidung
Fälle ich diese Entscheidung aus Angst
oder aus Liebe?
Die Angst führt IMMER in eine Sackgasse
Sei dir dessen bewusst.
ANGST ist eng und bleibt eng.
Liebe ist weit.
Nur die Liebe führt uns hier heraus
Aus dem Sklaventum
in die Freiheit.
Drum fürchtet euch nicht …
ALLES was es braucht ist LIEBE.
Sonst nichts.
von Brigitte Doneyer-Perius
Ja, ich meine DICH
Genau DICH!
Was hältst Du persönlich von der Liebe?
Ist diese Frage Dir peinlich?
Warum?
Wo ist die Liebe in diesen Zeiten?
Ist nicht alles FURCHTbar
LIEBlos geworden?
WARUM?
Weil wir alle der FURCHT dienen
Und nicht der LIEBE.
Die größte Dualität
Liebe und Angst.
Ja viele haben sogar ANGST vor der Liebe
Angst, dass Liebe sie schwach macht
Angst, verletzt zu werden,
Angst, abgelehnt zu werden,
Angst verspottet zu werden,
Angst nicht dazu zu gehören …
Angst, schon vor dem Wort
LIEBE
Alleine schon das Wort Liebe
ist in Ungnade gefallen,
in die Kitschecke geraten
durch den Verstand,
der sich so mächtig glaubt,
so stark,
so wissend,
so unverletzlich.
Dabei zerstört er
ohne die Liebe
alles.
Die LIEBE ist die größte Macht.
Sie drängt sich nicht auf.
Sie fordert nichts.
Sie urteilt nicht.
Sie spielt sich nicht in den Vordergrund.
Sie wartet geduldig
auf jeden.
Sie ist immer da.
bis wir bereit sind,
sie zu sehen
sie zu nehmen
ihr zu vertrauen
uns ihr hinzugeben.
Niemand kann sie verletzen
oder zerstören
oder töten.
Man kann sie nur ignorieren
verdrängen
sie klein reden
und schlecht machen …
Doch das stört sie nicht.
Sie bleibt.
Solange wie es braucht.
Bis wir ihre Macht wieder erkennen
ihre Kraft erkennen
sie ernst nehmen
sie annehmen
Integrieren
und leben.
Endlich.
Es geht um die Liebe,
die wahre Liebe
Nicht um Ver-liebt-sein
nicht um besitzen
nicht um haben.
Es geht um SEIN
Liebe sein.
Es geht darum die Angst zu überwinden
um in der Liebe zu SEIN.
Drum frage Dich bei jeder Entscheidung
Fälle ich diese Entscheidung aus Angst
oder aus Liebe?
Die Angst führt IMMER in eine Sackgasse
Sei dir dessen bewusst.
ANGST ist eng und bleibt eng.
Liebe ist weit.
Nur die Liebe führt uns hier heraus
Aus dem Sklaventum
in die Freiheit.
Drum fürchtet euch nicht …
ALLES was es braucht ist LIEBE.
Sonst nichts.
von Brigitte Doneyer-Perius
Gedankenarbeit bringt uns weiter
Die Erkenntnis der in diesem Buche [Theosophie] gemeinten Geisteswissenschaft
kann jeder Mensch sich selbst erwerben. Ausführungen von der Art,
wie sie in dieser Schrift gegeben werden, liefern ein Gedankenbild
der höheren Welten. Und sie sind in einer gewissen Beziehung der
erste Schritt zur eigenen Anschauung. Denn der Mensch ist ein
Gedankenwesen. Und er kann seinen Erkenntnispfad nur finden, wenn er
vom Denken ausgeht.
Wird seinem Verstande ein Bild der höheren Welten gegeben, so ist dieses für ihn nicht unfruchtbar, auch wenn es vorläufig gleichsam nur eine Erzählung von höheren Tatsachen ist, in die er durch eigene Anschauung noch keinen Einblick hat. Denn die Gedanken, die ihm gegeben werden, stellen selbst eine Kraft dar, welche in seiner Gedankenwelt weiter wirkt. Diese Kraft wird in ihm tätig sein; sie wird schlummernde Anlagen wecken.
Wer der Meinung ist, die Hingabe an ein solches Gedankenbild sei überflüssig, der ist im Irrtum. Denn er sieht in dem Gedanken nur das Wesenlose, Abstrakte. Dem Gedanken liegt aber eine lebendige Kraft zugrunde. Und wie er bei demjenigen, der Erkenntnis hat, als ein unmittelbarer Ausdruck vorhanden ist dessen, was im Geiste geschaut wird, so wirkt die Mitteilung dieses Ausdrucks in dem, welchem er mitgeteilt wird, als Keim, der die Erkenntnisfrucht aus sich erzeugt.
Wer sich behufs höherer Erkenntnis, unter Verschmähung der Gedankenarbeit, an andere Kräfte im Menschen wenden wollte, der berücksichtigt nicht, dass das Denken eben die höchste der Fähigkeiten ist, die der Mensch in der Sinnenwelt besitzt. Wer also fragt: wie gewinne ich selbst die höheren Erkenntnisse der Geisteswissen schaft? dem ist zu sagen: unterrichte dich zunächst durch die Mitteilungen anderer von solchen Erkenntnissen. Und wenn er erwidert: ich will selbst sehen; ich will nichts wissen vondem, was andere gesehen haben, so ist ihm zu antworten: eben in der Aneignung der Mitteilungen anderer liegt die erste Stufe zur eigenen Erkenntnis.
Man kann dazu sagen: da bin ich ja zunächst zum blinden Glauben gezwungen. Doch es handelt sich ja bei einer Mitteilung nicht um Glauben oder Unglauben, so dern lediglich um eine unbefangene Aufnahme dessen, was man vernimmt. Der wahre Geistesforscher spricht niemals mit der Erwartung, dass ihm blinder Glaube entgegengebracht werde. Er meint immer nur: dies habe ich erlebt in den geistigen Gebieten des Daseins, und ich erzähle von diesen meinen Erlebnissen. Aber er weiß auch, dass die Entgegennahme dieser seiner Erlebnisse und die Durchdringung der Gedanken des andern mit der Erzählung für diesen andern lebendige Kräfte sind, um sich geistig zu entwickeln.
Was hier in Betracht kommt, wird richtig nur derjenige an schauen, der bedenkt, wie alles Wissen von seelischen und geistigen Welten in den Untergründen der menschlichen Seele ruht. Man kann es durch den «Erkenntnispfad» heraufholen. «Einsehen» kann man nicht nur das, was man selbst, sondern auch, was ein anderer aus den Seelengründen heraufgeholt hat. Selbst dann, wenn man selbst noch gar keine Veranstaltungen zum Betreten des Erkenntnispfades gemacht bat.
Eine richtige geistige Einsicht erweckt in dem nicht durch Vorurteile getrübten Gemüt die Kraft des Verständnisses. Das unbewusste Wissen schlägt der von andern gefundenen geistigen Tatsache entgegen. Und dieses Entgegenschlagen ist nicht blinder Glaube, sondern rechtes Wirken des gesunden Menschenverstandes. In diesem gesunden Begreifen sollte man einen weit besseren Ausgangsort auch zum Selbsterkennen der Geistwelt sehen als in den zweifelhaften mystischen «Versenkungen» und dergleichen, in denen man oft etwas Besseres zu haben glaubt als in dem, was der gesunde Menschenverstand anerkennen kann, wenn es ihm von echter geistiger Forschung entgegengebracht wird.
Man kann gar nicht stark genug betonen, wie notwendig es ist, dass derjenige die ernste Gedankenarbeit auf sich nehme, der seine höheren Erkenntnisfähigkeiten ausbilden will. Diese Be tonung muss um so dringlicher sein, als viele Menschen, welche zum «Seher» werden wollen, diese ernste, entsagungsvolle Gedankenarbeit geradezu geringachten. Sie sagen, das «Denken» kann mir doch nichts helfen; es kommt auf die «Empfindung», das «Gefühl» oder ähnliches an.
Demgegenüber muss gesagt werden, dass niemand im höheren Sinne (das heißt wahrhaft) ein «Seher» werden kann, der nicht vorher sich in das Gedankenleben eingearbeitet hat. Es spielt da bei vielen Personen eine gewisse innere Bequemlichkeit eine missliche Rolle. Sie werden sich dieser Bequemlichkeit nicht bewusst, weil sie sich in eine Verachtung des «abstrakten Denkens», des «müßigen Spekulierens»und so weiter kleidet.
Aber man verkennt eben das Denken, wenn man es mit dem Ausspinnen müßiger, abstrakter Gedankenfolgen verwechselt. Dieses «abstrakte Denken» kann die übersinnliche Erkenntnis leicht ertöten; das lebensvolle Denken kann ihr zur Grundlage werden. Es wäre allerdings viel bequemer, wenn man zu der höheren Sehergabe unter Vermeidung der Gedankenarbeit kommen könnte. Das möchten eben viele.
Wird seinem Verstande ein Bild der höheren Welten gegeben, so ist dieses für ihn nicht unfruchtbar, auch wenn es vorläufig gleichsam nur eine Erzählung von höheren Tatsachen ist, in die er durch eigene Anschauung noch keinen Einblick hat. Denn die Gedanken, die ihm gegeben werden, stellen selbst eine Kraft dar, welche in seiner Gedankenwelt weiter wirkt. Diese Kraft wird in ihm tätig sein; sie wird schlummernde Anlagen wecken.
Wer der Meinung ist, die Hingabe an ein solches Gedankenbild sei überflüssig, der ist im Irrtum. Denn er sieht in dem Gedanken nur das Wesenlose, Abstrakte. Dem Gedanken liegt aber eine lebendige Kraft zugrunde. Und wie er bei demjenigen, der Erkenntnis hat, als ein unmittelbarer Ausdruck vorhanden ist dessen, was im Geiste geschaut wird, so wirkt die Mitteilung dieses Ausdrucks in dem, welchem er mitgeteilt wird, als Keim, der die Erkenntnisfrucht aus sich erzeugt.
Wer sich behufs höherer Erkenntnis, unter Verschmähung der Gedankenarbeit, an andere Kräfte im Menschen wenden wollte, der berücksichtigt nicht, dass das Denken eben die höchste der Fähigkeiten ist, die der Mensch in der Sinnenwelt besitzt. Wer also fragt: wie gewinne ich selbst die höheren Erkenntnisse der Geisteswissen schaft? dem ist zu sagen: unterrichte dich zunächst durch die Mitteilungen anderer von solchen Erkenntnissen. Und wenn er erwidert: ich will selbst sehen; ich will nichts wissen vondem, was andere gesehen haben, so ist ihm zu antworten: eben in der Aneignung der Mitteilungen anderer liegt die erste Stufe zur eigenen Erkenntnis.
Man kann dazu sagen: da bin ich ja zunächst zum blinden Glauben gezwungen. Doch es handelt sich ja bei einer Mitteilung nicht um Glauben oder Unglauben, so dern lediglich um eine unbefangene Aufnahme dessen, was man vernimmt. Der wahre Geistesforscher spricht niemals mit der Erwartung, dass ihm blinder Glaube entgegengebracht werde. Er meint immer nur: dies habe ich erlebt in den geistigen Gebieten des Daseins, und ich erzähle von diesen meinen Erlebnissen. Aber er weiß auch, dass die Entgegennahme dieser seiner Erlebnisse und die Durchdringung der Gedanken des andern mit der Erzählung für diesen andern lebendige Kräfte sind, um sich geistig zu entwickeln.
Was hier in Betracht kommt, wird richtig nur derjenige an schauen, der bedenkt, wie alles Wissen von seelischen und geistigen Welten in den Untergründen der menschlichen Seele ruht. Man kann es durch den «Erkenntnispfad» heraufholen. «Einsehen» kann man nicht nur das, was man selbst, sondern auch, was ein anderer aus den Seelengründen heraufgeholt hat. Selbst dann, wenn man selbst noch gar keine Veranstaltungen zum Betreten des Erkenntnispfades gemacht bat.
Eine richtige geistige Einsicht erweckt in dem nicht durch Vorurteile getrübten Gemüt die Kraft des Verständnisses. Das unbewusste Wissen schlägt der von andern gefundenen geistigen Tatsache entgegen. Und dieses Entgegenschlagen ist nicht blinder Glaube, sondern rechtes Wirken des gesunden Menschenverstandes. In diesem gesunden Begreifen sollte man einen weit besseren Ausgangsort auch zum Selbsterkennen der Geistwelt sehen als in den zweifelhaften mystischen «Versenkungen» und dergleichen, in denen man oft etwas Besseres zu haben glaubt als in dem, was der gesunde Menschenverstand anerkennen kann, wenn es ihm von echter geistiger Forschung entgegengebracht wird.
Man kann gar nicht stark genug betonen, wie notwendig es ist, dass derjenige die ernste Gedankenarbeit auf sich nehme, der seine höheren Erkenntnisfähigkeiten ausbilden will. Diese Be tonung muss um so dringlicher sein, als viele Menschen, welche zum «Seher» werden wollen, diese ernste, entsagungsvolle Gedankenarbeit geradezu geringachten. Sie sagen, das «Denken» kann mir doch nichts helfen; es kommt auf die «Empfindung», das «Gefühl» oder ähnliches an.
Demgegenüber muss gesagt werden, dass niemand im höheren Sinne (das heißt wahrhaft) ein «Seher» werden kann, der nicht vorher sich in das Gedankenleben eingearbeitet hat. Es spielt da bei vielen Personen eine gewisse innere Bequemlichkeit eine missliche Rolle. Sie werden sich dieser Bequemlichkeit nicht bewusst, weil sie sich in eine Verachtung des «abstrakten Denkens», des «müßigen Spekulierens»und so weiter kleidet.
Aber man verkennt eben das Denken, wenn man es mit dem Ausspinnen müßiger, abstrakter Gedankenfolgen verwechselt. Dieses «abstrakte Denken» kann die übersinnliche Erkenntnis leicht ertöten; das lebensvolle Denken kann ihr zur Grundlage werden. Es wäre allerdings viel bequemer, wenn man zu der höheren Sehergabe unter Vermeidung der Gedankenarbeit kommen könnte. Das möchten eben viele.
Die Bedeutung des Denkens
In Ergänzung zum Blogartikel "Die Wesenheit des Menschen" wird die Nennung der folgenden Kapitelstruktur klar. In aller Kürze geht es hier allerdings um das Kapitel IV:
I. Die leibliche Wesenheit des Menschen
II. Die seelische Wesenheit des Menschen
III. Die geistige Wesenheit des Menschen
IV. Leib, Seele und Geist
Der Mensch kann sich in richtiger Art nur über sich aufklären, wenn er sich die Bedeutung des Denkens innerhalb seiner Wesenheit klarmacht. Das Gehirn ist das leibliche Werkzeug des Denkens. Wie der Mensch nur mit einem wohlgebildeten Auge Farben sehen kann, so dient ihm das entsprechend gebaute Gehirn zum Denken. Der ganze Leib des Menschen ist so gebildet, dass er in dem Geistesorgan, im Gehirn, seine Krönung findet.
Man kann den Bau des menschlichen Gehirnes nur verstehen, wenn man es im Hinblick auf seine Aufgabe betrachtet. Diese besteht darin, die Leibesgrundlage des denkenden Geistes zu sein. Das zeigt ein vergleichender Überblick über die Tierwelt. Bei den Amphibien ist das Gehirn noch klein gegenüber dem Rückenmark; bei den Säugetieren wird es verhältnismäßig größer. Beim Menschen ist es am größten gegenüber dem ganzen übrigen Leib. Gegen solche Bemerkungen über das Denken, wie sie hier vorgebracht werden, herrscht manches Vorurteil.
Manche Menschen sind geneigt, das Denken zu unterschätzen und das «innige Gefühlsleben», die «Empfindung», höher zu stellen. Ja man sagt wohl: nicht durch das «nüchterne Denken», sondern durch die Wärme des Gefühls, durch die unmittelbare Kraft der Empfindungen erhebe man sich zu den höheren Erkenntnissen. Menschen, die so sprechen, fürchten, durch klares Denken die Gefühle abzustumpfen.
Beim alltäglichen Denken, das sich nur auf die Dinge der Nützlichkeit bezieht, ist das sicher der Fall.
Aber bei den Gedanken, die in höhere Regionen des Daseins führen, tritt das Umgekehrte ein. Es gibt kein Gefühl und keinen Enthusiasmus, die sich mit den Empfindungen an Wärme, Schönheit und Gehobenheit vergleichen lassen, welche angefacht werden durch die reinen, kristallklaren Gedanken, die sich auf höhere Welten beziehen. Die höchsten Gefühle sind eben nicht diejenigen, die «von selbst» sich einstellen, sondern diejenigen, welche in energischer Gedankenarbeit errungen werden.
Quelle: Theosophie - Seite 15
I. Die leibliche Wesenheit des Menschen
II. Die seelische Wesenheit des Menschen
III. Die geistige Wesenheit des Menschen
IV. Leib, Seele und Geist
Der Mensch kann sich in richtiger Art nur über sich aufklären, wenn er sich die Bedeutung des Denkens innerhalb seiner Wesenheit klarmacht. Das Gehirn ist das leibliche Werkzeug des Denkens. Wie der Mensch nur mit einem wohlgebildeten Auge Farben sehen kann, so dient ihm das entsprechend gebaute Gehirn zum Denken. Der ganze Leib des Menschen ist so gebildet, dass er in dem Geistesorgan, im Gehirn, seine Krönung findet.
Man kann den Bau des menschlichen Gehirnes nur verstehen, wenn man es im Hinblick auf seine Aufgabe betrachtet. Diese besteht darin, die Leibesgrundlage des denkenden Geistes zu sein. Das zeigt ein vergleichender Überblick über die Tierwelt. Bei den Amphibien ist das Gehirn noch klein gegenüber dem Rückenmark; bei den Säugetieren wird es verhältnismäßig größer. Beim Menschen ist es am größten gegenüber dem ganzen übrigen Leib. Gegen solche Bemerkungen über das Denken, wie sie hier vorgebracht werden, herrscht manches Vorurteil.
Manche Menschen sind geneigt, das Denken zu unterschätzen und das «innige Gefühlsleben», die «Empfindung», höher zu stellen. Ja man sagt wohl: nicht durch das «nüchterne Denken», sondern durch die Wärme des Gefühls, durch die unmittelbare Kraft der Empfindungen erhebe man sich zu den höheren Erkenntnissen. Menschen, die so sprechen, fürchten, durch klares Denken die Gefühle abzustumpfen.
Beim alltäglichen Denken, das sich nur auf die Dinge der Nützlichkeit bezieht, ist das sicher der Fall.
Aber bei den Gedanken, die in höhere Regionen des Daseins führen, tritt das Umgekehrte ein. Es gibt kein Gefühl und keinen Enthusiasmus, die sich mit den Empfindungen an Wärme, Schönheit und Gehobenheit vergleichen lassen, welche angefacht werden durch die reinen, kristallklaren Gedanken, die sich auf höhere Welten beziehen. Die höchsten Gefühle sind eben nicht diejenigen, die «von selbst» sich einstellen, sondern diejenigen, welche in energischer Gedankenarbeit errungen werden.
Quelle: Theosophie - Seite 15
Die Dualität
Aus Richard Rohr „Ins Herz geschrieben“, S. 57, Freiburg 2010:
„Haben Sie bei der Lektüre von Genesis 1,1-2,4 übrigens gemerkt, dass es nur am dritten, vierten, fünften, sechsten und siebten Tag heißt, dass alles, was Gott gemacht hat, „gut“ war? Die meisten Menschen übersehen, dass das am ersten und zweiten Tag Gemachte nicht als „gut“ bezeichnet wird! Der erste Tag ist der der Tag der Scheidung der Finsternis vom Licht; der zweite Tag ist derjenige der Scheidung in Himmel oben von der Erde unten. Die Bibel sagt nicht, dass diese Trennung gut gewesen ist. Und warum nicht? Weil sie nicht gut ist! Genau das ist der Grund, weshalb Jesus für viele von uns die Ikone der Erlösung ist: Weil er beides so wunderbar zusammenhält und uns sagt, dass wir das genauso machen können.“„Aber dualistische Geister tun sich mit der Zusammenschau von Gedanken schwer und denken lieber im Schema von entweder/oder. Auf einer frühen Stufe ist das Denken fast vollständig dualistisch, weil es mittels des Unterscheidens von Gegensätzen erkennt. Dagegen neigen Heilige und Mystiker in ihrem Denken dazu, nicht-dualistisch zu sein. Sie sehen Ganzheiten statt Teilstücke.“
Das Wesen des Menschen
Die folgenden Worte Goethes bezeichnen in schöner Art den
Ausgangspunkt eines der Wege, auf denen das Wesen des Menschen
erkannt werden kann:
«Sobald der Mensch die Gegenstände um sich her gewahr wird, betrachtet er sie in bezug auf sich selbst; und mit Recht, denn es hängt sein ganzes Schicksal davon ab, ob sie ihm gefallen oder missfallen, ob sie ihn anziehen oder abstoßen, ob sie ihm nützen oder schaden. Diese ganz natürliche Art, die Dinge anzusehen und zu beurteilen, scheint so leicht zu sein, als sie notwendig ist, und doch ist der Mensch dabei tausend Irrtümern ausgesetzt, die ihn oft beschämen und ihm das Leben verbittern.
Ein weit schwereres Tagewerk übernehmen diejenigen, deren lebhafter Trieb nach Kenntnis die Gegenstände der Natur an sich selbst und in ihren Verhältnissen untereinander zu beobachten strebt: denn sie vermissen bald den Maßstab, der ihnen zu Hilfe kam, wenn sie als Menschen die Dinge in bezug auf sich betrachten. Es fehlt ihnen der Maßstab des Gefallens und Missfallens, des Anziehens und Abstoßens, des Nutzens und Schadens. Diesem sollen sie ganz entsagen, sie sollen als gleichgültige und gleichsam göttliche Wesen suchen und untersuchen, was ist, und nicht, was behagt.
So soll den echten Botaniker weder die Schönheit noch die Nutzbarkeit der Pflanzen rühren, er soll ihre Bildung, ihr Verhältnis zu dem übrigen Pflanzenreiche untersuchen; und wie sie alle von der Sonne hervorgelockt und beschienen werden, so soll er mit einem gleichen ruhigen Blicke sie alle ansehen und übersehen und den Maßstab zu dieser Erkenntnis, die Data der Beurteilung nicht aus sich, sondern aus dem Kreise der Dinge nehmen, die er beobachtet.
«Sobald der Mensch die Gegenstände um sich her gewahr wird, betrachtet er sie in bezug auf sich selbst; und mit Recht, denn es hängt sein ganzes Schicksal davon ab, ob sie ihm gefallen oder missfallen, ob sie ihn anziehen oder abstoßen, ob sie ihm nützen oder schaden. Diese ganz natürliche Art, die Dinge anzusehen und zu beurteilen, scheint so leicht zu sein, als sie notwendig ist, und doch ist der Mensch dabei tausend Irrtümern ausgesetzt, die ihn oft beschämen und ihm das Leben verbittern.
Ein weit schwereres Tagewerk übernehmen diejenigen, deren lebhafter Trieb nach Kenntnis die Gegenstände der Natur an sich selbst und in ihren Verhältnissen untereinander zu beobachten strebt: denn sie vermissen bald den Maßstab, der ihnen zu Hilfe kam, wenn sie als Menschen die Dinge in bezug auf sich betrachten. Es fehlt ihnen der Maßstab des Gefallens und Missfallens, des Anziehens und Abstoßens, des Nutzens und Schadens. Diesem sollen sie ganz entsagen, sie sollen als gleichgültige und gleichsam göttliche Wesen suchen und untersuchen, was ist, und nicht, was behagt.
So soll den echten Botaniker weder die Schönheit noch die Nutzbarkeit der Pflanzen rühren, er soll ihre Bildung, ihr Verhältnis zu dem übrigen Pflanzenreiche untersuchen; und wie sie alle von der Sonne hervorgelockt und beschienen werden, so soll er mit einem gleichen ruhigen Blicke sie alle ansehen und übersehen und den Maßstab zu dieser Erkenntnis, die Data der Beurteilung nicht aus sich, sondern aus dem Kreise der Dinge nehmen, die er beobachtet.
Blog-Archiv
AGAPE Befreie deine Gefühle
Medienmanipulation durchschauen
Willentliches Denken und gedankengeleitetes Wollen
Über das Schlachtfeld schweben?
Was ist die soziale Dreigliederung?
Die Spiegelgesetze
Hesse: Menschlichkeit und Harmonie
Ginko Biloba und die Einheit
EARTHLINGS 2.0
Thomas D und die Tiere
Daniele Ganser - ein Mann für den Frieden
Stopp Ramstein! - Kein Drohnenkrieg
PISA - verpiss dich!
Auf die Atmosphäre kommt es an
Die Erkenntnis von Paolo Coehlo
Zärtlichkeit und Treue
Kommunale Intelligenz - Potenzialentfaltung in Städten und Kommunen
Vegan, regional, saisonal
Das Wichtigste
Krieger des Lichts
Weise Worte
Neusprech und Amtsprache
Endlich wäre Kunst das Problem
Orgasmen heilen die Welt
Die Bedeutung der Einheit von Körper und Geist
Medienmanipulation durchschauen
Willentliches Denken und gedankengeleitetes Wollen
Über das Schlachtfeld schweben?
Was ist die soziale Dreigliederung?
Die Spiegelgesetze
Hesse: Menschlichkeit und Harmonie
Ginko Biloba und die Einheit
EARTHLINGS 2.0
Thomas D und die Tiere
Daniele Ganser - ein Mann für den Frieden
Stopp Ramstein! - Kein Drohnenkrieg
PISA - verpiss dich!
Auf die Atmosphäre kommt es an
Die Erkenntnis von Paolo Coehlo
Zärtlichkeit und Treue
Kommunale Intelligenz - Potenzialentfaltung in Städten und Kommunen
Vegan, regional, saisonal
Das Wichtigste
Krieger des Lichts
Weise Worte
Neusprech und Amtsprache
Endlich wäre Kunst das Problem
Orgasmen heilen die Welt
Die Bedeutung der Einheit von Körper und Geist
AGAPE Befreie deine Gefühle
Irgendwo im Netz fand ich diesen Text. Der Herr, der dahinter steht, ist speziell. Doch das ist nicht so wichtig. Er hat einen tollen Text geschrieben. Der Text ist natürlich auch Werbung für seine Schule. Egal. Das was er über den Menschen und die Liebe schreibt, finde ich sehr erhellend. Ich habe seinen persönlichen Absatz an den Anfang gestellt:
Auf meiner Suche nach Freiheit, Wahrheit und Richtigkeit bin ich [Dr. Martin W. Spiegel] 1994 auf ein merkwürdiges Phänomen gestoßen. Wieder einmal war der Punkt gekommen, wo alles zusammenbrach und ich nicht mehr wusste, was richtig und falsch war. Alles wurde mir egal und ich überließ alles seinem Schicksal, mischte mich nicht mehr ein und versuchte nicht mehr verzweifelt, alle Brüche im Innen und Außen zu kitten und zu heilen. Wo sollte es „langgehen“?
Dadurch, dass ich plötzlich alles zuließ, das Fühlen aller Gefühle, die in mir hochkamen, ohne sie zu filtern und zu bewerten, konnte ich mich tief fallen lassen in das Untergeschoss des Hauses meiner Seele, zum ersten Mal wirklich entspannen und erlebte erstaunt, dass sich trotzdem oder jetzt erst alles gut und richtig anfühlte. Ich erkannte, dass wir in unserer Kindheit unter dem Einfluss von Unwissen und Hilflosigkeit ein vollkommen überflüssiges künstliches Ich aufgebaut haben – ich nannte es später das Oberflächenselbst -, das uns leiten soll im Leben und doch zu einem Gespenst wird, das wirkliches Leben verhindert.
Mein Lauf - von Ramón Castillo de Luz, spiritueller Lehrer und Heiler (Dr. Martin Spiegel, Geistlicher Leiter der Kirche des Lichts - Ordens des Lotus und der Rose)
Auf meiner Suche nach Freiheit, Wahrheit und Richtigkeit bin ich [Dr. Martin W. Spiegel] 1994 auf ein merkwürdiges Phänomen gestoßen. Wieder einmal war der Punkt gekommen, wo alles zusammenbrach und ich nicht mehr wusste, was richtig und falsch war. Alles wurde mir egal und ich überließ alles seinem Schicksal, mischte mich nicht mehr ein und versuchte nicht mehr verzweifelt, alle Brüche im Innen und Außen zu kitten und zu heilen. Wo sollte es „langgehen“?
Dadurch, dass ich plötzlich alles zuließ, das Fühlen aller Gefühle, die in mir hochkamen, ohne sie zu filtern und zu bewerten, konnte ich mich tief fallen lassen in das Untergeschoss des Hauses meiner Seele, zum ersten Mal wirklich entspannen und erlebte erstaunt, dass sich trotzdem oder jetzt erst alles gut und richtig anfühlte. Ich erkannte, dass wir in unserer Kindheit unter dem Einfluss von Unwissen und Hilflosigkeit ein vollkommen überflüssiges künstliches Ich aufgebaut haben – ich nannte es später das Oberflächenselbst -, das uns leiten soll im Leben und doch zu einem Gespenst wird, das wirkliches Leben verhindert.
Medienmanipulation durchschauen
„Niemand ist mehr Sklave,Johann Wolfgang von Goethe
als der, der sich für frei hält,
ohne es zu sein.“
„Nur wenn wir uns entschließen,Rainer Mausfeld
uns unseres Verstandes zu bedienen
und unsere induzierte moralische Apathie überwinden
und nicht mehr bereit sind,
die Illusion der Informiertheit,
die Illusion der Demokratie,
die Illusion der Freiheit,
uns mit diesen Illusionen zufrieden zu geben,
haben wir eine Chance,
diesen Manipulationstechniken zu entgehen.“
Die Propagandaschau schreibt: Es gibt wohl keinen anderen Vortrag, der die
Quintessenz dessen, dem sich die Propagandaschau verschrieben hat,
komprimierter, verständlicher und in geradezu überwältigend stringenter
Weise auf den Punkt bringt, als die Vorlesung von Prof. Dr. Rainer Mausfeld,
die wir hier deshalb nicht als schlichte Empfehlung veröffentlichen,
sondern mit dem alles andere als übertriebenen Hinweis, dass der Weg zur
Mündigkeit als Bürger dieses Staates nur über die Einsicht in jene
Erkenntnisse führt, die Professor Mausfeld hier so überzeugend
darbietet.
Die Methoden der Desinformation, Propaganda
und Steuerung der Bevölkerung, die wir hier seit bald zwei Jahren
analysieren und dokumentieren, wird jeder regelmäßige Leser dieses Blogs
im Vortrag spielend wiederfinden. Wer neu in der Materie ist, muss sich
nur den Vortrag anschauen und anschließend den aktuellen Beitrag
zu Golineh Atais Machwerk „Zerrissene Ukraine“ durchlesen und er wird
die Methoden der Fragmentierung von Informationen, der De- oder
Rekontextualisierung oder des „Verschwindenlassens“ wiederfinden.
Erkenntnis bedeutet Verantwortung. Wer
verstanden hat, was in diesem Staat falsch läuft, wird die Verpflichtung
spüren, diese Erkenntnisse zu teilen. Deshalb möchte ich ausdrücklich
dazu aufrufen, dieses Video nicht nur auf Social Media und im Web zu
teilen, sondern auch offline unter Freunden und Bekannten. Mit
entsprechenden Addons unter Firefox kann man es herunterladen, als DVD
brennen und selbst an Oma und Opa weitergeben.
Willentliches Denken und gedankengeleitetes Wollen
Willentliches DenkenGeradeso wie wir zur Freiheit kommen durch die Durchstrahlung des Gedankenlebens mit dem Willen, so kommen wir zur Liebe durch die Durchsetzung des Willenslebens mit Gedanken. Wir entwickeln in unserem Handeln Liebe dadurch, daß wir die Gedanken hineinstrahlen lassen in das Willensgemäße; wir entwickeln in unserem Denken Freiheit dadurch, daß wir das Willensgemäße hineinstrahlen lassen in die Gedanken.
führt zur inneren Freiheit,
gedankengeleitetes Wollen
führt zur Liebe.
Und da wir als Mensch ein Ganzheit, eine Totalität sind, so wird, wenn wir dazu kommen, in dem Gedankenleben die Freiheit und in dem Willensleben die Liebe zu finden, in unserem Handeln die Freiheit, in unserem Denken die Liebe mitwirken. Sie durchstrahlen einander, und wir vollziehen ein Handeln, ein gedankenvolles Handeln in Liebe, ein willensdurchsetztes Denken, aus dem wiederum das Handlungsgemäße in Freiheit entspringt.
Sie sehen, wie im Menschen die zwei größten Ideale zusammenwachsen, Freiheit und Liebe. Und Freiheit und Liebe sind auch dasjenige, was eben der Mensch, indem er dasteht in der Welt, in sich so verwirklichen kann, daß gewissermaßen das eine mit dem anderen sich gerade durch den Menschen für die Welt verbindet.
Wenn aber das Denken aktiv wird und das Wollen empfangend, dann ersteht in der Mitte ein Fühlen, das zum Wahrnehmungsorgan für Weltbewegung wird. Zwischen Denken und Wollen lebt und webt das Fühlen.
Je weniger Lust und Schmerz sich in den Wellen erschöpfen, die sie im Innenleben des Erkennenden aufwerfen, desto mehr werden sie Augen bilden für die übersinnliche Welt. Solange der Mensch in Lust und Leid lebt, so lange erkennt er nicht durch sie. Wenn er durch sie zu leben lernt, wenn er sein Selbstgefühl aus ihnen herauszieht, dann werden sie seine Wahrnehmungsorgane; dann sieht, dann erkennt er durch sie.
Es ist unrichtig, zu glauben, der Erkennende werde ein trockener, nüchterner, lust- und leidloser Mensch. Lust und Leid sind in ihm vorhanden, aber dann, wenn er in der Geisteswelt forscht, in verwandelter Gestalt; sie sind «Augen und Ohren» geworden.
QUELLE 1
QUELLE 2
Selbst denken, selbst wollen!
91. Tagesenergie mit Alexander Wagandt - Min 160
Über das Schlachtfeld schweben?
Du musst wohl immer ein Suchender sein, um was finden zu können. Aber du wirst es nicht durch die Suche finden, sondern du wirst es finden, wenn du nicht mehr suchst.Leichter gesagt, als getan. Und weil der ein oder andere auch noch Sachen sagt, die einige Esos und Spiris nicht so gerne hören, kommen hier zwei Links zu unbequemen Wahrheiten:
Zum Schlachtfeld
91. Tagesenergie mit Alexander Wagandt - Min 50
Zur psychologischen Arbeit
ABDI ASSADI spricht über sein Buch "SCHATTEN AUF DEM PFAD"
Was ist die soziale Dreigliederung?
Eine gesunde Gesellschaft setzt eine Differenzierung der Gesellschaft in die Bereiche Geistesleben (Kultur und Bildung), Wirtschaftsleben (Preise und Währung) und Rechtsleben voraus. Entscheidend ist eine exakte Zuordnung der gesellschaftlichen Phänomene zu den einzelnen Lebensbereichen. Gerade was diese Zuordnung anbelangt, bringt der Dreigliederungsansatz manche Überraschungen.
Erst wenn die Bereiche nicht mehr durcheinander geworfen werden, können sie ihre Eigengesetzmäßigkeiten voll zur Blüte bringen und ihren eigentlichen Idealen nachjagen: Freiheit im Geistesleben, Gleichheit im Rechtsleben und Brüderlichkeit im Wirtschaftleben. Eine andere Zuordnung der Ideale würde zerstörerisch wirken:
Gleichheit im Geistesleben tötet jede Innovation, Freiheit vor dem Gesetz hebt die Gesetze auf. Ein anderes Ideal als die Brüderlichkeit für das Wirtschaftsleben führt zum Sozialismus (Gleichheit) oder zum Liberalismus (Freiheit). Erst die Zuordnung zu unterschiedlichen Lebensbereichen macht die Ideale unserer Menschheit lebendig: vermischt heben sie sich gegenseitig auf.
Die Gesellschaftsbereiche sollen sich autonom gestalten und dadurch im Ergebnis organisch, d.h. positiv aufeinander wirken. Was zunächst abstrakt klingt, hat, wenn es in die Praxis umgesetzt wird, radikale Folgen. So darf das Rechtsleben - das heißt der Staat - nicht mehr in die Autonomie des Geisteslebens eingreifen und beispielsweise Bildungspolitik betreiben.
Das freie Geistesleben, als freischaffende Kunst oder Bildungswesen baut die Fähigkeiten auf, die die Menschheit für ihren ideellen und materiellen Erhalt und Fortentwicklung benötigt. Fähigkeiten können sich nur aus einem freien Geist heraus entwickeln.
Das wirtschaftsleben setzt sich zusammen aus Warenproduktion, Warenzirkulation und Warenkonsum. Durch sie werden die menschlichen Bedürfnisse befriedigt. Die Bedürfnisse werden durch nichtstaatlichen Assoziationen ausgelotet und finden hierin den Bedürfnissen entsprechenden Verträge und Preisregulierung. Erste Ansätze davon findet man im heutigen fairen Handel, der dem blinden Markt langfristige Verträge entgegensetzt und sich durch seine Rücksicht auszeichnet.
Das Staatsleben ist aber kein Überbau über die Zivilgesellschaft, sondern nur ein Glied neben Geistes- und Wirtschaftsleben. Im staatlichen Rechtsleben sind vor dem Gesetz alle gleich, und darin steht jeder dem andern als ein Gleicher gegenüber. In ihm macht sich alles das demokratisch geltend, was von dem Urteil und der Empfindung eines jeden mündig gewordenen Menschen abhängig sein muß, wie die innere und äußere Sicherheit. Anders als im Geistes- und Wirtschaftsleben hat er sich hier damit abzufinden, daß er von einer Mehrheit überstimmt werden kann.
Jeder Mensch ist zugleich eine Minderheit, ein Bürger und steht für die ganze Menschheit. Soziale Einrichtungen müssen aber einfacher gestrickt sein. Sie können jeweils nur eins davon. Für sich allein genommen kann daher eine soziale Einrichtung im strengen Sinne gar nicht menschlich sein. Sie bleibt immer einseitig. Der Mensch kann daher in einer Einrichtung nur einen Teil seiner Selbst verwirklichen. Menschlich wird die Gesellschaft erst durch das Zusammenwirken der sozialen Einrichtungen, wenn diese anfangen, sich wirklich zu ergänzen, ohne einander vereinnahmen zu wollen.
Wer ist aber der Garant dafür, daß die sozialen Einrichtungen mit ihrer Einseitigkeit nicht auseinanderdriften? Niemand außer der Mensch selbst. Er ist es, der die Brücken schlägt. Er ist nicht nur Bürger im Staate, sondern steht auch aktiv im Kulturellen und im Wirtschaftlichen. Auch der überarbeitete Lehrer ist auch noch ein Konsument und daher nicht nur Teil der Schule und damit des Geisteslebens, sondern auch des Wirtschaftslebens. Der Mensch ist die Einheit der Gesellschaft. Und je mehr er damit zu schaffen hat, desto besser.
www.dreigliederung.org/gliederung
Erst wenn die Bereiche nicht mehr durcheinander geworfen werden, können sie ihre Eigengesetzmäßigkeiten voll zur Blüte bringen und ihren eigentlichen Idealen nachjagen: Freiheit im Geistesleben, Gleichheit im Rechtsleben und Brüderlichkeit im Wirtschaftleben. Eine andere Zuordnung der Ideale würde zerstörerisch wirken:
Gleichheit im Geistesleben tötet jede Innovation, Freiheit vor dem Gesetz hebt die Gesetze auf. Ein anderes Ideal als die Brüderlichkeit für das Wirtschaftsleben führt zum Sozialismus (Gleichheit) oder zum Liberalismus (Freiheit). Erst die Zuordnung zu unterschiedlichen Lebensbereichen macht die Ideale unserer Menschheit lebendig: vermischt heben sie sich gegenseitig auf.
Die Gesellschaftsbereiche sollen sich autonom gestalten und dadurch im Ergebnis organisch, d.h. positiv aufeinander wirken. Was zunächst abstrakt klingt, hat, wenn es in die Praxis umgesetzt wird, radikale Folgen. So darf das Rechtsleben - das heißt der Staat - nicht mehr in die Autonomie des Geisteslebens eingreifen und beispielsweise Bildungspolitik betreiben.
Freiheit im Geistesleben
Das freie Geistesleben, als freischaffende Kunst oder Bildungswesen baut die Fähigkeiten auf, die die Menschheit für ihren ideellen und materiellen Erhalt und Fortentwicklung benötigt. Fähigkeiten können sich nur aus einem freien Geist heraus entwickeln.
Brüderlichkeit im Wirtschaftsleben
Das wirtschaftsleben setzt sich zusammen aus Warenproduktion, Warenzirkulation und Warenkonsum. Durch sie werden die menschlichen Bedürfnisse befriedigt. Die Bedürfnisse werden durch nichtstaatlichen Assoziationen ausgelotet und finden hierin den Bedürfnissen entsprechenden Verträge und Preisregulierung. Erste Ansätze davon findet man im heutigen fairen Handel, der dem blinden Markt langfristige Verträge entgegensetzt und sich durch seine Rücksicht auszeichnet.
Gleichheit im Rechtsleben
Das Staatsleben ist aber kein Überbau über die Zivilgesellschaft, sondern nur ein Glied neben Geistes- und Wirtschaftsleben. Im staatlichen Rechtsleben sind vor dem Gesetz alle gleich, und darin steht jeder dem andern als ein Gleicher gegenüber. In ihm macht sich alles das demokratisch geltend, was von dem Urteil und der Empfindung eines jeden mündig gewordenen Menschen abhängig sein muß, wie die innere und äußere Sicherheit. Anders als im Geistes- und Wirtschaftsleben hat er sich hier damit abzufinden, daß er von einer Mehrheit überstimmt werden kann.
Zusammenwirken der Extreme
Jeder Mensch ist zugleich eine Minderheit, ein Bürger und steht für die ganze Menschheit. Soziale Einrichtungen müssen aber einfacher gestrickt sein. Sie können jeweils nur eins davon. Für sich allein genommen kann daher eine soziale Einrichtung im strengen Sinne gar nicht menschlich sein. Sie bleibt immer einseitig. Der Mensch kann daher in einer Einrichtung nur einen Teil seiner Selbst verwirklichen. Menschlich wird die Gesellschaft erst durch das Zusammenwirken der sozialen Einrichtungen, wenn diese anfangen, sich wirklich zu ergänzen, ohne einander vereinnahmen zu wollen.
Wer ist aber der Garant dafür, daß die sozialen Einrichtungen mit ihrer Einseitigkeit nicht auseinanderdriften? Niemand außer der Mensch selbst. Er ist es, der die Brücken schlägt. Er ist nicht nur Bürger im Staate, sondern steht auch aktiv im Kulturellen und im Wirtschaftlichen. Auch der überarbeitete Lehrer ist auch noch ein Konsument und daher nicht nur Teil der Schule und damit des Geisteslebens, sondern auch des Wirtschaftslebens. Der Mensch ist die Einheit der Gesellschaft. Und je mehr er damit zu schaffen hat, desto besser.
www.dreigliederung.org/gliederung
Die Spiegelgesetze
1. Spiegelgesetz
Alles, was mich am anderen stört, ärgert oder in Wut geraten lässt und ich anders haben will, habe ich selbst in mir.
2. Spiegelgesetz
Alles, was ich am anderen kritisiere oder sogar bekämpfe und verändern will, kritisiere, bekämpfe oder unterdrücke ich in Wahrheit in mir und hätte es gerne anders.
3. Spiegelgesetz
Alles, was der andere an mir kritisiert, bekämpft, verändern will und weswegen ich mich verletzt fühle, betrifft mich – ist in mir noch nicht erlöst, meine gegenwärtige Persönlichkeit fühlt sich beleidigt – Der Egoismus ist noch stark.
4. Spiegelgesetz
Alles, was der andere an mir kritisiert und mir vorwirft oder anders haben will und bekämpft, mich dies aber nicht berührt, ist sein eigenes Bild, sein eigener Charakter, seine eigenen Unzulänglichkeiten, die er auf mich projiziert.
5. Spiegelgesetz
Alles, was mir am anderen gefällt, was ich an ihm liebe, bin ich selbst, hab ich selbst in mir und liebe dies im anderen. Ich erkenne mich selbst im anderen – in diesen Angelegenheiten sind wir eins.
Frage Dich immer: Wer hat das Problem?
von Lilos Seite Lichtblicke Finden
Alles, was mich am anderen stört, ärgert oder in Wut geraten lässt und ich anders haben will, habe ich selbst in mir.
2. Spiegelgesetz
Alles, was ich am anderen kritisiere oder sogar bekämpfe und verändern will, kritisiere, bekämpfe oder unterdrücke ich in Wahrheit in mir und hätte es gerne anders.
3. Spiegelgesetz
Alles, was der andere an mir kritisiert, bekämpft, verändern will und weswegen ich mich verletzt fühle, betrifft mich – ist in mir noch nicht erlöst, meine gegenwärtige Persönlichkeit fühlt sich beleidigt – Der Egoismus ist noch stark.
4. Spiegelgesetz
Alles, was der andere an mir kritisiert und mir vorwirft oder anders haben will und bekämpft, mich dies aber nicht berührt, ist sein eigenes Bild, sein eigener Charakter, seine eigenen Unzulänglichkeiten, die er auf mich projiziert.
5. Spiegelgesetz
Alles, was mir am anderen gefällt, was ich an ihm liebe, bin ich selbst, hab ich selbst in mir und liebe dies im anderen. Ich erkenne mich selbst im anderen – in diesen Angelegenheiten sind wir eins.
Frage Dich immer: Wer hat das Problem?
von Lilos Seite Lichtblicke Finden
Hesse: Menschlichkeit und Harmonie
Serie: „Selbstführung und Führung“, Teil 34 - von Prof. (em.) Dr. Heiner Müller-Merbach - QUELLE
Hermann Hesse (1877 – 1962) wird seit Jahren immer wieder als der im Ausland am meisten gelesene deutsche Schriftsteller genannt. Woher kommt das? Ist er ein Lehrmeister der Menschlichkeit, ein Vorbild an Harmonie, ein Maßstab für andere Menschen? Wohl kaum! Eher mag es daran liegen, dass er sich als Mensch mit seinen Stärken und Schwächen darstellt, ohne sie zu beschönigen, und dass er Ideen ausstrahlt in Richtung auf mehr Harmonie in dieser Welt.
Aus seinen vielfältigen Werken ist im Suhrkamp-Verlag das Lesebuch „Die Einheit hinter den Gegensätzen“ (1986) zusammengestellt worden, aus dem hier im Folgenden überwiegend zitiert wird (auch schon bei Müller-Merbach 1987).
Ein Mensch wie Hermann Hesse ist Stimmungen unterworfen und steht nicht unbewegt wie ein Fels in der Brandung, wie etwa Marc Aurel (121 – 180), der Stoiker und römische Kaiser formuliert: „Der Klippe gleich sein, an der sich ständig die Wogen brechen. Sie aber steht unerschüttert, und die sie umtobende See sinkt in Schlummer.“
Hermann Hesse bekennt sich zu seinem Wankelmut: „Ach, und nun stand ich wieder einmal so völlig außerhalb der Einheit, war ein vereinzeltes, leidendes, hassendes, feindliches Ich. Auch andre waren das, gewiß, ich stand damit nicht allein, es gab eine Menge von Menschen, deren ganzes Leben ein Kampf, ein kriegerisches Sichbehaupten des Ich gegen die Umwelt war, welchen der Gedanke der Einheit, der Liebe, der Harmonie unbekannt war und fremd, töricht und schwächlich erschienen wäre, ja, die ganze praktische Durchschnittsreligion des modernen Menschen bestand in einem Verherrlichen des Ich und seines Kampfes. Aber in diesem Ichgefühl und Kampf sich wohlzufühlen, war nur den Naiven möglich, den starken, ungebrochenen Naturwesen; den Wissenden, den in Leiden sehend Gewordnen, den in Leiden differenziert Gewordnen war es verboten, in diesem Kampfe ihr Glück zu finden, ihnen war Glück nur denkbar im Hingeben des Ich, im Erleben der Einheit …“
Hermann Hesse geht es um das Zurechtfinden des Einzelnen in dieser Welt, nämlich um das Ich als Teil der Ganzheiten und um die Ganzheiten, in die man sich einfügen muss: „Ich glaube an nichts in der Welt so tief, keine andere Vorstellung ist mir so heilig wie die der Einheit, die Vorstellung, daß das Ganze der Welt eine göttliche Einheit ist und daß alles Leiden, alles Böse nur darin besteht, daß wir einzelne uns nicht mehr als unlösbare Teile des Ganzen empfinden, daß das Ich sich zu wichtig nimmt“.
Hermann Hesse (1877 – 1962) wird seit Jahren immer wieder als der im Ausland am meisten gelesene deutsche Schriftsteller genannt. Woher kommt das? Ist er ein Lehrmeister der Menschlichkeit, ein Vorbild an Harmonie, ein Maßstab für andere Menschen? Wohl kaum! Eher mag es daran liegen, dass er sich als Mensch mit seinen Stärken und Schwächen darstellt, ohne sie zu beschönigen, und dass er Ideen ausstrahlt in Richtung auf mehr Harmonie in dieser Welt.
Aus seinen vielfältigen Werken ist im Suhrkamp-Verlag das Lesebuch „Die Einheit hinter den Gegensätzen“ (1986) zusammengestellt worden, aus dem hier im Folgenden überwiegend zitiert wird (auch schon bei Müller-Merbach 1987).
Zerrissenheit
Hermann Hesse stellt sich selbst als einen Menschen dar, der zwischen verschiedenen psychischen Zuständen hin- und herschwankt, also nicht wie eine starre, unbewegliche Eiche, die sich von keinem Wind biegen lässt, sondern eher wie schwankender Bambus, der je nach Windeinfluss nach links, rechts, vorn oder hinten gebogen wird.Ein Mensch wie Hermann Hesse ist Stimmungen unterworfen und steht nicht unbewegt wie ein Fels in der Brandung, wie etwa Marc Aurel (121 – 180), der Stoiker und römische Kaiser formuliert: „Der Klippe gleich sein, an der sich ständig die Wogen brechen. Sie aber steht unerschüttert, und die sie umtobende See sinkt in Schlummer.“
Hermann Hesse bekennt sich zu seinem Wankelmut: „Ach, und nun stand ich wieder einmal so völlig außerhalb der Einheit, war ein vereinzeltes, leidendes, hassendes, feindliches Ich. Auch andre waren das, gewiß, ich stand damit nicht allein, es gab eine Menge von Menschen, deren ganzes Leben ein Kampf, ein kriegerisches Sichbehaupten des Ich gegen die Umwelt war, welchen der Gedanke der Einheit, der Liebe, der Harmonie unbekannt war und fremd, töricht und schwächlich erschienen wäre, ja, die ganze praktische Durchschnittsreligion des modernen Menschen bestand in einem Verherrlichen des Ich und seines Kampfes. Aber in diesem Ichgefühl und Kampf sich wohlzufühlen, war nur den Naiven möglich, den starken, ungebrochenen Naturwesen; den Wissenden, den in Leiden sehend Gewordnen, den in Leiden differenziert Gewordnen war es verboten, in diesem Kampfe ihr Glück zu finden, ihnen war Glück nur denkbar im Hingeben des Ich, im Erleben der Einheit …“
Hermann Hesse geht es um das Zurechtfinden des Einzelnen in dieser Welt, nämlich um das Ich als Teil der Ganzheiten und um die Ganzheiten, in die man sich einfügen muss: „Ich glaube an nichts in der Welt so tief, keine andere Vorstellung ist mir so heilig wie die der Einheit, die Vorstellung, daß das Ganze der Welt eine göttliche Einheit ist und daß alles Leiden, alles Böse nur darin besteht, daß wir einzelne uns nicht mehr als unlösbare Teile des Ganzen empfinden, daß das Ich sich zu wichtig nimmt“.
Ginko Biloba und die Einheit
Dieses Baums Blatt, der, von Osten,
Meinem Garten anvertraut,
Gibt geheimen Sinn zu kosten,
Wie‘s den Wissenden erbaut.
Ist es Ein lebendig Wesen?
Das sich in sich selbst getrennt;
Sind es Zwei? Die sich erlesen,
Daß man sie als Eines kennt.
Solche Fragen zu erwidern
Fand ich wohl den rechten Sinn;
Fühlst Du nicht an meinen Liedern,
Daß ich Eins und doppelt bin?
------
In Helga Simon-Wagenbach, Vollende, was du bist. Thesus Verlag 2007, auf Seite 164 steht:
Goethes Gedicht Ginko Biloba ist eine Metapher, ein Sinnbild sowohl für die innermenschliche als auch die zwischengeschlechtliche Polarität weiblich-männlicher Wirklichkeit in einem. Es ist in diesem Sinne ein Liebesgedicht. Beziehung bedeutet immer, dass eine innere Bewegung der gegenseitigen Anziehung zur Verbindung führt.
Das Lankavatara-Sutra des Mahayana Buddismus sagt: "Die falsche Vorstellung lehrt, dass Dinge wie Licht und Schatten, lang und kurz, schwarz und weiß verschieden sind und auseinandergehalten werden müssen; aber sie sind nicht unabhängig voneinander; sie sind nur verschiedene Aspekte desselben, sie sind Ausdrücke von Beziehungen, nicht Wirklichkeit. Daseinsbedinungen sind nicht von der Art, dass sie sich gegenseitig ausschließen, im Kern sind die Dinge nicht zwei, sondern eins."
Meinem Garten anvertraut,
Gibt geheimen Sinn zu kosten,
Wie‘s den Wissenden erbaut.
Ist es Ein lebendig Wesen?
Das sich in sich selbst getrennt;
Sind es Zwei? Die sich erlesen,
Daß man sie als Eines kennt.
Solche Fragen zu erwidern
Fand ich wohl den rechten Sinn;
Fühlst Du nicht an meinen Liedern,
Daß ich Eins und doppelt bin?
------
In Helga Simon-Wagenbach, Vollende, was du bist. Thesus Verlag 2007, auf Seite 164 steht:
Goethes Gedicht Ginko Biloba ist eine Metapher, ein Sinnbild sowohl für die innermenschliche als auch die zwischengeschlechtliche Polarität weiblich-männlicher Wirklichkeit in einem. Es ist in diesem Sinne ein Liebesgedicht. Beziehung bedeutet immer, dass eine innere Bewegung der gegenseitigen Anziehung zur Verbindung führt.
Das Lankavatara-Sutra des Mahayana Buddismus sagt: "Die falsche Vorstellung lehrt, dass Dinge wie Licht und Schatten, lang und kurz, schwarz und weiß verschieden sind und auseinandergehalten werden müssen; aber sie sind nicht unabhängig voneinander; sie sind nur verschiedene Aspekte desselben, sie sind Ausdrücke von Beziehungen, nicht Wirklichkeit. Daseinsbedinungen sind nicht von der Art, dass sie sich gegenseitig ausschließen, im Kern sind die Dinge nicht zwei, sondern eins."
EARTHLINGS 2.0
Earthlings ist eine Dokumentation über den Konsum von Fleisch und die Nutzhaltung von Tieren. Die Tiere dienen unter anderem als Rohstofflieferanten für Kleidung, der Unterhaltung und als Testobjekt im Rahmen von Tierversuchen.
Mit einer Betrachtung bezüglich Tierzucht, Tierheimen sowie Massentierhaltung, des Leder- und Pelzhandels, der Sport- und Unterhaltungsindustrie sowie der medizinischen und wissenschaftlichen Nutzung, will Earthlings unter Verwendung von versteckten Kameras und heimlich gemachten Bildaufnahmen das tägliche Elend der Tiere zeigen.
In der Dokumentation wird es auf die Profitgier von Industriezweigen, die Tierprodukte vermarkten und daher wirtschaftlich von der Nutzung der Tiere abhängig sind, zurückgeführt. Weiter wird ausdrücklich erwähnt, dass laut den Autoren der Vergleich der Massentierhaltung mit dem Holocaust legitim sei.
Earthlings (deutsch „Erdlinge“) ist eine Dokumentation, produziert von Shaun Monson, der auch das Drehbuch schrieb und Regie führte. Co-produziert wurde Earthlings durch Persia White. Der Sprecher des Films ist Hollywood-Schauspieler und Tierrechtsverfechter Joaquin Phoenix. Ein großer Teil des Soundtracks stammt von Moby. Am 12. August 2015 wurde die Fortsetzung Unity veröffentlicht.
www.earthlings.de
EARTHLINGS 2.0 (deutsche Übersetzung)
Die Doku-Macher
Thomas D und die Tiere
Du wirst es durch die Augen eines Tieres sehen.
- Thomas D
http://ianimal360.de/#
Daniele Ganser - ein Mann für den Frieden
Auf www.danieleganser.ch steht: Daniele Ganser - Schweizer Historiker, Energie- und Friedensforscher, Leiter des Swiss Institute for Peace and Energy Research (SIPER).
In meiner Arbeit untersuche ich die Themen Energie, Krieg und Frieden aus geostrategischer Perspektive. Tausende Menschen engagieren sich heute weltweit für Frieden und erneuerbare Energien. Ich glaube, dass auch Wissenschaftler helfen können, einen Teil der Lügen und der Brutalität zu überwinden, die unsere Welt noch immer prägen.
Forschungsschwerpunkte:
- Internationale Zeitgeschichte seit 1945
- Verdeckte Kriegsführung und Geostrategie
- Geheimdienste und Spezialeinheiten
- Peak Oil und Ressourcenkriege
- Globalisierung und Menschenrechte
Hintergründe zur Glaubwürdigkeit der Wikipedia:
KenFM zeigt: Die dunkle Seite der Wikipedia
Was sagt Daniele Ganser? Informier dich selbst:
KenFM im Gespräch mit: Dr. Daniele Ganser (August 2014)
KenFM im Gespräch mit: Dr. Daniele Ganser (Dezember 2014)
Medial vermittelte Feindbilder und die Anschläge vom 11. September 2001 - Vortrag von Daniele Ganser
Die gefährlichste MAFIA der WELT - Die NATO // Dr.Daniele Ganser
Dr. Daniele Ganser: „Medienkompetenz - Wie funktioniert Kriegspropaganda?“ (Berlin, 23.10.2015)
KenFM im Gespräch mit: Dr. Daniele Ganser (Medienkompetenz und Kriegspropaganda)
„Bewusstsein schafft Frieden“ – Dr. Daniele Ganser im Gespräch
Mythos Verschwörung? (3sat Scobel mit Daniele Ganser, Andreas von Bülow, Thomas Grüner)
Stopp Ramstein! - Kein Drohnenkrieg
Mitmachen & unterstützen!
www.ramstein-kampagne.euSO WAR ES: KenFM am Set: Protestwochenende gegen die US-Air Base Ramstein, 11.6.2016
Es gibt vielfältige Möglichkeiten, wie Du dich bei STOPP RAMSTEIN beteiligen kann.
- Den Aufruf unterzeichnen und Freunde dazu per Email oder Facebook einladen.
- Online bei der Mobilisierung mithelfen, in dem Du unsere Facebookseite teilst oder Freunde dazu einlädst.
- Nutze unseren Downloadbereich, um Grafiken, Flugblätter, Zeitung und Infomaterial auf Deinen Rechner zu laden, dieses entweder ausdrucken und verteilen oder per Email an Freunde weiterzuleiten.
- Unsere Zeitung „Stopp Ramstein: Kein Drohnenkrieg“ kann nun bestellt werden.
- Wir laden Dich herzlich ein, dich bei unseren Arbeitsgruppen aktiv zu engagieren und mitzuhelfen.
- Neben der vielen, ehrenamtlichen Helfer benötigt diese Kampagne auch finanzielle Unterstützung. Mit einer Spende kannst Du mithelfen, diese Kampagne zu unterstützen.
Programm:
- Fr 10.06.
tagsüber Aktionen in der Stadt Kaiserslautern
11:00 - 21:30 Stopp Ramstein in der Kirche: "(Drohnen-) Kriege beenden" - Sa 11.06.
Menschenkette Stopp Ramstein
11:00 - 13:00 Uhr Auftaktkundgebung in Kaiserslautern mit Oskar Lafontaine
11:00 Uhr Demonstrationszug vom Camp zur Auftaktkundgebung in Ramstein
11:30 - 13:30 Uhr Auftaktkundgebung Ramstein und Kaiserslautern
gegen 15:00 Uhr Menschenkette geschlossen
15:30 Uhr Abschlußkundgebung vor dem Gate der Airbase
Ende 17 Uhr ab 18:00 Uhr Abschlußfeier im Camp
Auftakt 1: Kaiserslautern, Hauptbahnhof - 11:00 bis 13:00 Uhr
- Oskar Lafontaine, Fraktionsführer Die Linke im saarländischen Landtag
- Claudia Kettering, Pfarrerin Kaiserslautern
- Elsa Rassbach , Codepink USA/D
- Dave Webb, Vorsitzender der Campaign for Nuclear Disarmament (CND), (GB)
- Otto Jäckel, Vorsitzender IALANA Deutschland, Ramstein Prozess
- Alain Roué , Mouvement de la Paix (Frankreich)
- Hans Sanders, ver.di Arbeitslosenausschuss
- Tabea Rössner, MdB DieGrünen
Musik: Vita Vision, Ernesto Schwarz, Georg Bermuda
Auftakt 2: Ramstein-Miesenbach, Marktplatz - 11:30 bis 13:30 Uhr
- Claudia Haydn, Informationsstelle Militarisierung (IMI)
- Torsten Schleip, DFG-VK, Kooperation für den Frieden
- Karl-Heinz Peil, Bundesausschuss Friedensratschlag
- Merle Lindemann, Wanfrieder Kreis + Peter Jüriens, Bochum
- Simone Zuberbühler, (Schweiz)
- Helena Potapova, Russian Peace Foundation, Smolensk
Musik: Photon, Max Koch, Die Lauscher
Kunst: Peter Meiser (Gedichte)
Auftakt 3: Landstuhl, Stadthalle - 11:30 bis 13:30 Uhr
- Ray McGovern, Ex-CIA-Beamter, (USA)
- Roland Blach, DFG-VK (Baden-Württemberg)
- Claudia Kohde-Kilsch, Tennis Wimbledon-Siegerin
- Thomas (Tommy) Rödl, DFG-VK (München)
- Susanne Wildberger, Pfarrerin Kaiserslautern
Musik: WAMP, René Rebell, Tjorben (mit Morgaine), Lebenslaute
Ab 13:30 Uhr Bildung der Menschenkette (Kindspech – Landstuhl – Ramstein-Miesenbach)
Schlusskundgebung: Base - 15:30 Uhr
- Ray McGovern, Ex-CIA-Beamter, (USA)
- Roland Vogt, MdB die Grünen a.D., Konversionsexperte
- Alexander Ulrich, MdB die Linke
- Mohamed-Bashar Alajloub, (Syrien)
- Connie Burkert-Schmitz, Sprecherin der Initiative Stopp Ramstein – Kaiserslautern
Musik: Prinz Chaos, Morgaine, Kilez More, Diether Dehm
KenFM im Gespräch mit: Rolf Hochhuth (Ausstieg aus der Nato oder Finis Germaniae)
KenFM im Gespräch mit: Willy Wimmer (Wiederkehr der Hasardeure)
PISA - verpiss dich!
Kernelement von Propaganda ist, nicht offen für etwas Werbung zu machen – dann würde jeder die Absichten des Akteurs erkennen. Propaganda inszeniert vielmehr Scheinwirklichkeiten, auf die die Medien und dann die Bevölkerung und die Politik erst reagieren, so etwa Walter Lippmann, einer der Begründer des Propaganda-Konzepts schon 1921: „Man fügt eine Scheinwelt zwischen den Menschen und seine Umwelt ein. Sein Verhalten ist eine Reaktion auf diese Scheinwelt. Aber weil es Verhalten ist, operieren die Konsequenzen […] nicht in der Scheinwelt […], sondern in der tatsächlichen Umwelt […].
Die Scheinwirklichkeit der OECD ist der PISA-Test. Er gibt vor, „Bildung“ zu messen und „objektive Daten“ über den Leistungsstandes Schüler zu liefern. Tatsächlich misst er eben Kompetenzen, die dem Lehrplänen nicht entsprechen und führt ein Menschenbild mit sich, das dem Grundgesetzes und der Länderverfassungen widerspricht. Gleichwohl wurden die Ergebnisse medial skandalisiert und ein „ PISA-Schock“ ausgerufen. Nun fragte niemand mehr, was dort eigentlich gemessen wird, sondern alle reagierten zustimmend oder ablehnend nur noch auf die PISA-Ergebnisse.
In der Schockstarre griffen Politiker dann nur zu gerne auf die seitens der OECD angebotenen Kompetenz-Konzepte zurück, um bei den nächsten Tests in jedem Fall besser abzuschneiden. Und ganze Heerscharen von Wissenschaftlern begannen mit Feuer Eifer, dem neuen Paradigma hinterherzulaufen – nicht zuletzt, weil es dafür nun Unmengen an Forschungsgeldern gab.
Die OECD setzte ihr Konzept so per „Schock-Strategie“ und „diskursiver Streuung“ durch: Man steuerte das Verhalten souveräner Staaten und ihrer Bürger über indirekte, propagandistische Beeinflussung. Die PISA- Tester selbst behaupteten dabei, sie würden ja „nur messen“. Doch liegt die normative Macht dieser Messung in der verdeckten Durchsetzung eines alle kulturellen Überzeugungen negierenden Bildungsverständnisses an den Bürgern vorbei.
Diese Strategie beschreibt die OECD selbst ganz offen: In Peer-Reviews wie PISA sieht sie den „effizienteste(n) Weg, Einfluss auf das Verhalten souveräner Staaten auszuüben“, obwohl ihr dieser Einfluss nicht zusteht. Dieses manipulative Vorgehen der OECD ist seitens der Politikwissenschaft auch empirisch in seiner durchschlagenden Wirkung nachgewiesen. (Vgl. hierzu ausführlich Krautz 2013a, b und Graupe/Krautz 2014)
Textquelle: http://www.gew-berlin.de/public/media/20150622_streit1-kompetenzen.pdf
Scheint mir auch ein gutes Buch zu sein. Wurde im GEW-Heft besprochen:
www.westendverlag.de - gute-macht-geschichten-daniel-baumann-stephan-hebel.html
Die Scheinwirklichkeit der OECD ist der PISA-Test. Er gibt vor, „Bildung“ zu messen und „objektive Daten“ über den Leistungsstandes Schüler zu liefern. Tatsächlich misst er eben Kompetenzen, die dem Lehrplänen nicht entsprechen und führt ein Menschenbild mit sich, das dem Grundgesetzes und der Länderverfassungen widerspricht. Gleichwohl wurden die Ergebnisse medial skandalisiert und ein „ PISA-Schock“ ausgerufen. Nun fragte niemand mehr, was dort eigentlich gemessen wird, sondern alle reagierten zustimmend oder ablehnend nur noch auf die PISA-Ergebnisse.
In der Schockstarre griffen Politiker dann nur zu gerne auf die seitens der OECD angebotenen Kompetenz-Konzepte zurück, um bei den nächsten Tests in jedem Fall besser abzuschneiden. Und ganze Heerscharen von Wissenschaftlern begannen mit Feuer Eifer, dem neuen Paradigma hinterherzulaufen – nicht zuletzt, weil es dafür nun Unmengen an Forschungsgeldern gab.
Die OECD setzte ihr Konzept so per „Schock-Strategie“ und „diskursiver Streuung“ durch: Man steuerte das Verhalten souveräner Staaten und ihrer Bürger über indirekte, propagandistische Beeinflussung. Die PISA- Tester selbst behaupteten dabei, sie würden ja „nur messen“. Doch liegt die normative Macht dieser Messung in der verdeckten Durchsetzung eines alle kulturellen Überzeugungen negierenden Bildungsverständnisses an den Bürgern vorbei.
Diese Strategie beschreibt die OECD selbst ganz offen: In Peer-Reviews wie PISA sieht sie den „effizienteste(n) Weg, Einfluss auf das Verhalten souveräner Staaten auszuüben“, obwohl ihr dieser Einfluss nicht zusteht. Dieses manipulative Vorgehen der OECD ist seitens der Politikwissenschaft auch empirisch in seiner durchschlagenden Wirkung nachgewiesen. (Vgl. hierzu ausführlich Krautz 2013a, b und Graupe/Krautz 2014)
Textquelle: http://www.gew-berlin.de/public/media/20150622_streit1-kompetenzen.pdf
Scheint mir auch ein gutes Buch zu sein. Wurde im GEW-Heft besprochen:
www.westendverlag.de - gute-macht-geschichten-daniel-baumann-stephan-hebel.html
Auf die Atmosphäre kommt es an
Erkenntnisse und Konsequenzen für das Gelingen von Bildungsprozessen aus der Hirnforschung von Gerald Hüter, Göttingen 2008
Die Zukunft unseres Landes wird von den Kindern gestaltet, die heute heranwachsen. Wollen wir keine Bruchlandung erleiden, müssen wir sie auf die Herausforderungen vorbereiten, die auf sie zukommen und denen wir schon jetzt gegenüberstehen. Wir müssen Ihnen das nötige Rüstzeug zur Bewältigung dieser Aufgaben mit auf den Weg geben.
Das wichtigste, was Ihnen helfen wird, diesen Herausforderungen gewachsen zu sein, ist nicht mehr allein ihr Wissen – das kann künftig jederzeit verfügbar gemacht und abgerufen werden – sondern vielmehr ihre Bildung, also die Fähigkeit, sich das vorhandene Wissen nutzbar zu machen, es zu beurteilen, zu verstehen, anzuwenden und dadurch wieder neues Wissen hervorzubringen. Und diese Bildung beginnt nicht erst in der Schule, sondern bereits im Kindergarten, in Kindergrippen und den jeweiligen Herkunftsfamilien.
In der alten Industriegesellschaft des vorigen Jahrhunderts sollten die Menschen das in der Schule erworbene Wissen ein ganzes Leben lang anwenden. Deshalb brauchten sie gut eingeprägtes Fachwissen und solide Kenntnisse, auf die sie zeitlebens zurückgreifen konnten. In der Wissens- und Ideengesellschaft des 21. Jahrhunderts hat sich dieser Wissenspool enorm erweitert. Jetzt kommt es immer stärker darauf an, neue Herausforderungen annehmen und unbekannte Probleme lösen zu können. Die Schule wird ihre Schüler daher künftig nicht nur auf die Durchführung von Routinen, sondern in erster Linie auf die Bewältigung von Vielheit und Offenheit vorbereiten müssen. Damit ändert sich aber schlagartig auch die traditionelle Vorstellung von Bildung und Erziehung.
Überall dort, wo Bildung stattfindet, geht es nun viel stärker um die Aneignung sogenannter Metakompetenzen, um die Entwicklung von Haltungen und Einstellungen, um die Bereitschaft, sich auf neue Herausforderungen einzulassen, um die Lust am Entdecken und Gestalten, um Engagement, Teamfähigkeit und Verantwortungsbereitschaft.
„Die Zeit ruft nach Persönlichkeiten, aber sie wird solange vergeblich rufen, bis wir die Kinder als Persönlichkeiten leben und lernen lassen, ihnen gestatten, einen eigenen Willen zu haben, ihre eigenen Gedanken zu denken, sich eigene Kenntnisse zu erarbeiten, sich eigene Urteile zu bilden; bis wir, mit einem Wort, aufhören, in den Schulen die Rohstoffe der Persönlichkeit zu ersticken, denen wir dann vergebens im Leben zu begegnen hoffen.“ (Ellen Key, schwedische Reformpädagogin, 1900).
Und genau hier, bei der Suche nach Lösungen, wie sich diese Forderungen in unserem gegenwärtigen Bildungssystem umsetzen lassen, bekommen diese Bemühungen plötzlich Schützenhilfe und eine enorme Bestätigung ihres Ansatzes von einer Disziplin, der man das eigentlich kaum zugetraut hätte: der Neurobiologie.
Die Zukunft unseres Landes wird von den Kindern gestaltet, die heute heranwachsen. Wollen wir keine Bruchlandung erleiden, müssen wir sie auf die Herausforderungen vorbereiten, die auf sie zukommen und denen wir schon jetzt gegenüberstehen. Wir müssen Ihnen das nötige Rüstzeug zur Bewältigung dieser Aufgaben mit auf den Weg geben.
Das wichtigste, was Ihnen helfen wird, diesen Herausforderungen gewachsen zu sein, ist nicht mehr allein ihr Wissen – das kann künftig jederzeit verfügbar gemacht und abgerufen werden – sondern vielmehr ihre Bildung, also die Fähigkeit, sich das vorhandene Wissen nutzbar zu machen, es zu beurteilen, zu verstehen, anzuwenden und dadurch wieder neues Wissen hervorzubringen. Und diese Bildung beginnt nicht erst in der Schule, sondern bereits im Kindergarten, in Kindergrippen und den jeweiligen Herkunftsfamilien.
In der alten Industriegesellschaft des vorigen Jahrhunderts sollten die Menschen das in der Schule erworbene Wissen ein ganzes Leben lang anwenden. Deshalb brauchten sie gut eingeprägtes Fachwissen und solide Kenntnisse, auf die sie zeitlebens zurückgreifen konnten. In der Wissens- und Ideengesellschaft des 21. Jahrhunderts hat sich dieser Wissenspool enorm erweitert. Jetzt kommt es immer stärker darauf an, neue Herausforderungen annehmen und unbekannte Probleme lösen zu können. Die Schule wird ihre Schüler daher künftig nicht nur auf die Durchführung von Routinen, sondern in erster Linie auf die Bewältigung von Vielheit und Offenheit vorbereiten müssen. Damit ändert sich aber schlagartig auch die traditionelle Vorstellung von Bildung und Erziehung.
Überall dort, wo Bildung stattfindet, geht es nun viel stärker um die Aneignung sogenannter Metakompetenzen, um die Entwicklung von Haltungen und Einstellungen, um die Bereitschaft, sich auf neue Herausforderungen einzulassen, um die Lust am Entdecken und Gestalten, um Engagement, Teamfähigkeit und Verantwortungsbereitschaft.
„Die Zeit ruft nach Persönlichkeiten, aber sie wird solange vergeblich rufen, bis wir die Kinder als Persönlichkeiten leben und lernen lassen, ihnen gestatten, einen eigenen Willen zu haben, ihre eigenen Gedanken zu denken, sich eigene Kenntnisse zu erarbeiten, sich eigene Urteile zu bilden; bis wir, mit einem Wort, aufhören, in den Schulen die Rohstoffe der Persönlichkeit zu ersticken, denen wir dann vergebens im Leben zu begegnen hoffen.“ (Ellen Key, schwedische Reformpädagogin, 1900).
Und genau hier, bei der Suche nach Lösungen, wie sich diese Forderungen in unserem gegenwärtigen Bildungssystem umsetzen lassen, bekommen diese Bemühungen plötzlich Schützenhilfe und eine enorme Bestätigung ihres Ansatzes von einer Disziplin, der man das eigentlich kaum zugetraut hätte: der Neurobiologie.
Die Erkenntnis von Paolo Coehlo
Viele Jahre hatte ich Magie, Alchemie und okkulte Wissenschaften studiert und praktiziert. Ich war von dem Gedanken fasziniert, dass eine Gruppe von Menschen eine ungeheure Macht besaß, die auf gar keinen Fall mit dem Rest der Menschheit geteilt werden durfte, weil es höchst riskant wäre, dieses riesige Potenzial in unerfahrene Hände gelangen zu lassen. Ich hatte in Geheimgesellschaften mitgemacht, war in exotische Sekten verwickelt gewesen, hatte sündhaft teure, auf dem Markt nicht erhältliche Bücher gekauft, wahnsinnig viel Zeit mit Ritualen und Initiationen verbracht. Andauernd war ich in irgendwelche Gruppen und Bruderschaften ein- und wieder ausgetreten, in der fieberhaften Hoffnung, jemanden zu treffen, der mir endlich die Mysterien der nichtsichtbaren Welt enthüllen würde. Und ich war jedesmal wieder enttäuscht, wenn ich herausfand, dass die meisten dieser Menschen - sosehr sie auch von guten Absichten geleitet waren - nur blind einem Dogma folgten und häufig zu Fanatikern wurden, weil Fanatismus der einzige Ausweg aus den Zweifeln ist, die die Seele des Menschen unaufhörlich quälen.
Ich hatte herausgefunden, dass viele der Rituale tatsächlich funktionierten. Aber ich hatte auch herausgefunden, dass diese selbsternannten Meister, die behaupteten, um die Geheimnisse des Lebens zu wissen, Techniken zu kennen, die jedem Menschen, die Fähigkeit verleihen, alles zu erreichen, was er will, die Verbindung zu den Lehrer der Alten bereits verloren hatten. Auf dem Jakobsweg zu gehen, und zu entdecken, dass das Universum eine eigene Sprache spricht (die Sprache der Zeichen) und wir, um sie zu verstehen, nur mit wachem Geist das anzuschauen brauchen, was um uns herum geschieht - all das hat mich daran zweifeln lassen, dass der Okkultismus wirklich das einzige Tor zu diesen Mysterien ist. In meinem Buch über den Jakobsweg beginne ich nun, über andere Möglichkeiten des Wachsens nachzudenken, und komme zu dem Schluss: „Es reicht, aufmerksam zu sein; die Lektionen kommen immer dann, wenn du bereit bist und offen für die Zeichen, und sie lehren dich alles, was du für den nächsten Schritt brauchst.“
Allerdings gibt es da immer zwei Probleme: Das erste ist, zu wissen, wann man etwas anfängt, das zweite, wann man damit aufhört.
Quelle: Paolo Coelho - Der Zahir, Diogenes 2006, S.37-38
über das Buch
Ich hatte herausgefunden, dass viele der Rituale tatsächlich funktionierten. Aber ich hatte auch herausgefunden, dass diese selbsternannten Meister, die behaupteten, um die Geheimnisse des Lebens zu wissen, Techniken zu kennen, die jedem Menschen, die Fähigkeit verleihen, alles zu erreichen, was er will, die Verbindung zu den Lehrer der Alten bereits verloren hatten. Auf dem Jakobsweg zu gehen, und zu entdecken, dass das Universum eine eigene Sprache spricht (die Sprache der Zeichen) und wir, um sie zu verstehen, nur mit wachem Geist das anzuschauen brauchen, was um uns herum geschieht - all das hat mich daran zweifeln lassen, dass der Okkultismus wirklich das einzige Tor zu diesen Mysterien ist. In meinem Buch über den Jakobsweg beginne ich nun, über andere Möglichkeiten des Wachsens nachzudenken, und komme zu dem Schluss: „Es reicht, aufmerksam zu sein; die Lektionen kommen immer dann, wenn du bereit bist und offen für die Zeichen, und sie lehren dich alles, was du für den nächsten Schritt brauchst.“
Allerdings gibt es da immer zwei Probleme: Das erste ist, zu wissen, wann man etwas anfängt, das zweite, wann man damit aufhört.
Quelle: Paolo Coelho - Der Zahir, Diogenes 2006, S.37-38
über das Buch
Zärtlichkeit und Treue
Auszüge aus
Utopische Gedanken über Liebe, Ehe und Eifersucht sowie über Frieden und Krieg
von August E. Hohler:
Diese Sekunden der Zärtlichkeit, wortlos, denn da war nichts zu sagen, unsere Körper sagten alles (und unser Körper, wenn wir ihn gewähren lassen, weiss Bescheid), diese paar stummen Sekunden wogen oder hoben Jahre und Jahrzehnte fruchtloser Streitereien auf, wie sie zwischen, sagen wir, konservativen Eltern und abtrünnigen Kindern seit je üblich sind; diese Augenblicke der Zärtlichkeit räumten weg, was uns trennte, und legten frei, was verstellt auch immer dagesessen war: Liebe, Dankbarkeit, Einverständnis, Wärme. Schmelzprozess im Tiegel des Lebens, unvergesslich.
Was machen Verliebte? Genau das gleiche. Der umbeschreibbare Moment, in dem zwei Menschen einander erkennen und zu Verliebten, Geliebten werden, verwandelt diese Menschen in eigentümlicher und gewissermassen eintöniger Weise: plötzlich haben sie ein unbezähmbares Bedürfnis, einander zu halten, einander in die Augen zu blicken, einander alles mitzuteilen. Verliebtheit als Dammbruch, der die Grenzen meiner Individualität überspült und dessen einströmende Wasser mich lebendig, empfänglich, aber auch wehrlos machen; das Bedürfnis nach Nähe, wechselseitiger Annahme und Bestätigung, nach Vereinigung, Einswerdung, Verschmelzung als natürliche Folge. Einander halten, Halt geben in der Wehrlosigkeit des Dammbruchs.
Tiefer ist die Einsicht, dass ich einen geliebten Menschen am besten „halte“, wenn ich ihn „loslasse“, dass wechselseitige Freiheit die verlässlichste Gewähr für wirkliche Verbundenheit bietet, die einzige: indem wir einander Entscheidungsmöglichkeiten zubilligen, können wir aus eigenem Antrieb zusammenbleiben oder zurückkehren. Das schreibt sich leicht, ist hart zu glauben und schwer zu praktizieren. Nicht das Loslassen, sondern das Festhalten haben wir gelernt, nicht die Lässigkeit, sondern den Krampf. Und doch ist das Loslassen, wie ja der Ausdruck sagt, das Ende einer Anstrengung und macht Energien frei, die im Festhalten blockiert sind: macht meine Hände frei. Einander halten in Zärtlichkeit, einander lassen in Freiheit: wie geht das zusammen?
Gibt es einen anderen, weiteren, tieferen Begriff von Treue? Ich glaube schon. Nicht die Sexualität wäre dann das Kriterium, sondern das Vertrauen, das aus Zärtlichkeit und Freiheit wächst; einander zärtlich halten, einander freilassen: das ist die Voraussetzung, um zueinander zu halten in einer Treue, Verbundenheit und Verlässlichkeit, die Stürme und Schmerzen überdauert und vielleicht sogar sich freuen kann an der Liebesfreude des andern. Wenn wir aufhören, einander zu gehören, können wir besser zueinander gehören. Und wenn wir aufhören, die Sexualität so entsetzlich wichtig zu nehmen, kann sie schöner werden und das Problem der Treue entschärfen.
Wenn wir einander halten in Zärtlichkeit, einander lassen in Freiheit; wenn wir Treue nicht mehr vom Sexuellen her definieren, sondern als ein verlässliches Zueinandergehören in Zärtlichkeit und Freiheit verstehen; wenn Sexualität weniger wichtig und dafür schöner, selbstverständlicher wird, weniger mit Eroberung und Besitz zu tun hat als Ausdruck der Lebensfreude ist: liegen dann die Qualen der Eifersucht hinter mir? Theoretisch ja; vielleicht; nicht unbedingt; möglicherweise überhaupt nicht.
Am Tag, an dem die Mehrheit der Menschen erkannt hat, dass es natürlicher ist, wenn wir einander lieben, als wenn wir es nicht tun oder einander hassen, an dem Tage wird die Welt, falls sie noch steht, gerettet sein.
TEXT: Zärtlichkeit und Treue von August E. Hohler
Marshall B. Rosenberg - Do you love me?
Christopher Gottwald - Interview zu Sexualität
Song from a Secret Garden (Rumba)
Utopische Gedanken über Liebe, Ehe und Eifersucht sowie über Frieden und Krieg
von August E. Hohler:
Diese Sekunden der Zärtlichkeit, wortlos, denn da war nichts zu sagen, unsere Körper sagten alles (und unser Körper, wenn wir ihn gewähren lassen, weiss Bescheid), diese paar stummen Sekunden wogen oder hoben Jahre und Jahrzehnte fruchtloser Streitereien auf, wie sie zwischen, sagen wir, konservativen Eltern und abtrünnigen Kindern seit je üblich sind; diese Augenblicke der Zärtlichkeit räumten weg, was uns trennte, und legten frei, was verstellt auch immer dagesessen war: Liebe, Dankbarkeit, Einverständnis, Wärme. Schmelzprozess im Tiegel des Lebens, unvergesslich.
Was machen Verliebte? Genau das gleiche. Der umbeschreibbare Moment, in dem zwei Menschen einander erkennen und zu Verliebten, Geliebten werden, verwandelt diese Menschen in eigentümlicher und gewissermassen eintöniger Weise: plötzlich haben sie ein unbezähmbares Bedürfnis, einander zu halten, einander in die Augen zu blicken, einander alles mitzuteilen. Verliebtheit als Dammbruch, der die Grenzen meiner Individualität überspült und dessen einströmende Wasser mich lebendig, empfänglich, aber auch wehrlos machen; das Bedürfnis nach Nähe, wechselseitiger Annahme und Bestätigung, nach Vereinigung, Einswerdung, Verschmelzung als natürliche Folge. Einander halten, Halt geben in der Wehrlosigkeit des Dammbruchs.
Tiefer ist die Einsicht, dass ich einen geliebten Menschen am besten „halte“, wenn ich ihn „loslasse“, dass wechselseitige Freiheit die verlässlichste Gewähr für wirkliche Verbundenheit bietet, die einzige: indem wir einander Entscheidungsmöglichkeiten zubilligen, können wir aus eigenem Antrieb zusammenbleiben oder zurückkehren. Das schreibt sich leicht, ist hart zu glauben und schwer zu praktizieren. Nicht das Loslassen, sondern das Festhalten haben wir gelernt, nicht die Lässigkeit, sondern den Krampf. Und doch ist das Loslassen, wie ja der Ausdruck sagt, das Ende einer Anstrengung und macht Energien frei, die im Festhalten blockiert sind: macht meine Hände frei. Einander halten in Zärtlichkeit, einander lassen in Freiheit: wie geht das zusammen?
Gibt es einen anderen, weiteren, tieferen Begriff von Treue? Ich glaube schon. Nicht die Sexualität wäre dann das Kriterium, sondern das Vertrauen, das aus Zärtlichkeit und Freiheit wächst; einander zärtlich halten, einander freilassen: das ist die Voraussetzung, um zueinander zu halten in einer Treue, Verbundenheit und Verlässlichkeit, die Stürme und Schmerzen überdauert und vielleicht sogar sich freuen kann an der Liebesfreude des andern. Wenn wir aufhören, einander zu gehören, können wir besser zueinander gehören. Und wenn wir aufhören, die Sexualität so entsetzlich wichtig zu nehmen, kann sie schöner werden und das Problem der Treue entschärfen.
Wenn wir einander halten in Zärtlichkeit, einander lassen in Freiheit; wenn wir Treue nicht mehr vom Sexuellen her definieren, sondern als ein verlässliches Zueinandergehören in Zärtlichkeit und Freiheit verstehen; wenn Sexualität weniger wichtig und dafür schöner, selbstverständlicher wird, weniger mit Eroberung und Besitz zu tun hat als Ausdruck der Lebensfreude ist: liegen dann die Qualen der Eifersucht hinter mir? Theoretisch ja; vielleicht; nicht unbedingt; möglicherweise überhaupt nicht.
Am Tag, an dem die Mehrheit der Menschen erkannt hat, dass es natürlicher ist, wenn wir einander lieben, als wenn wir es nicht tun oder einander hassen, an dem Tage wird die Welt, falls sie noch steht, gerettet sein.
TEXT: Zärtlichkeit und Treue von August E. Hohler
Marshall B. Rosenberg - Do you love me?
Christopher Gottwald - Interview zu Sexualität
Song from a Secret Garden (Rumba)
Kommunale Intelligenz - Potenzialentfaltung in Städten und Gemeinden
Der Mensch lernt nur, was ihn begeistert. Nur, was mit unserer Erfahrungswelt zu tun hat und was wir in Beziehung zu anderen erfahren, etabliert neue und dauerhafte neuronale Verknüpfungen – Voraussetzung für wirklichen Lernerfolg. Gerald Hüther, einer der bekanntesten Neurobiologen Deutschlands, fordert die Umsetzung dieser Erkenntnis auf kommunaler Ebene.
Kommune, das ist viel mehr als eine Verwaltungseinheit, das sind wir alle. Kommune bedeutet ursprünglich »Gemeinschaft«: die Familie, das Dorf, die Stadt. Das sind die wahren Lernorte, für Kinder wie für Erwachsene. Hier lernt der junge Mensch, worauf es im Leben ankommt, wie man gemeinsam mit anderen sein Leben gestaltet und Verantwortung übernimmt. Diesen entscheidenden Erfahrungsraum wiederzubeleben, erfordert ein radikales Umdenken: eine neue Beziehungskultur.
So wie das Gehirn nicht immer größer wird, aber sich ständig weiterentwickelt, können auch Städte und Gemeinden wachsen: nicht durch ein »immer mehr«, sondern durch die Verbesserung der Beziehungen. »Kommunale Intelligenz« ist ein Aufruf, heute, vor Ort, mit einer neuen Lern- und Beziehungskultur zu beginnen. Jede Veränderung beginnt im Kopf, und sie manifestiert sich in vielen einzelnen Schritten.
Podcast zum Buch - 1h 30min
Video zum Thema - 1h 30min
Thüringer Bildungsmodell - Neue Lernkultur in Kommunen
Körber-Stiftung
Akademie für Potentialentfaltung
Vegan, regional, saisonal
Was der Verlag schreibt:
Immer mehr Menschen möchten klima- und tierfreundlich kochen und essen. Und das geht am besten vegan mit saisonalen und regionalen Zutaten. Lisa stellt ihre liebsten Rezepte vor, von einfach und schnell bis raffiniert und vielschichtig – aber immer super lecker. Für die alltagstauglichen Rezepte sind die meist saisonalen Zutaten einfach in der eigenen Region zu beschaffen.
Frühling, Sommer, Herbst und Winter? Vegan schmeckt immer richtig gut!
Immer wieder regen die Rezepte dazu an, Neues auszuprobieren: geh doch einmal selbst auf Wildkräuterpirsch oder lass vitaminreiche Keimlinge auf der Fensterbank sprießen – so gibst du den Rezepten einen ganz eigenen Pfiff.
Immer mehr Menschen möchten klima- und tierfreundlich kochen und essen. Und das geht am besten vegan mit saisonalen und regionalen Zutaten. Lisa stellt ihre liebsten Rezepte vor, von einfach und schnell bis raffiniert und vielschichtig – aber immer super lecker. Für die alltagstauglichen Rezepte sind die meist saisonalen Zutaten einfach in der eigenen Region zu beschaffen.
Frühling, Sommer, Herbst und Winter? Vegan schmeckt immer richtig gut!
Immer wieder regen die Rezepte dazu an, Neues auszuprobieren: geh doch einmal selbst auf Wildkräuterpirsch oder lass vitaminreiche Keimlinge auf der Fensterbank sprießen – so gibst du den Rezepten einen ganz eigenen Pfiff.
Vorschau zum Buch
Das Wichtigste
Lieber Freund, in Gedanken an dich las ich in einem Buch von Richard Rohr folgendes:
„Religion ist weithin von Menschen bevölkert, die Angst vor der Hölle haben; Spiritualität beginnt erst für diejenigen ihren Sinn zu entfalten, die durch die Hölle durchgegangen sind, das heißt, die den vollen Becher der Schwierigkeiten des Lebens getrunken haben.“
„Jesus kam als das Opfer der Menschheitsgeschichte, weil, spirituell gesprochen, nur ein Opfer sowohl die dunklen als auch die hellen Seiten dieser Geschichte aufzeigen kann. Das Opfer weiß, worin der wahre Sieg besteht und wofür die Insider wirklich stehen. Warum sonst hätte Jesus etwas so Abwegiges sagen können wie: „Glücklich seid ihr, wenn euch die Menschen misshandeln und verfolgen und ihr auf alle möglichen Weisen verleumdet werdet.“ (Matthäus 5,11)
Das heißt nicht, dass erleuchtete Menschen auf jeden Fall abgelehnt werden müssten, aber wahr ist, dass verletzte und abgelehnte Menschen eine viel größere Chance haben, klarer zu sehen und etwas Wichtiges sagen können (allerdings auch eine größerer Chance haben, zu verbittern!) Jesus schickt seine Nachfolger immer noch in diese Richtung, denn Weisheit erwächst aus dem, was ein Mensch aus seinem Schmerz macht! Der Ort des Leidens eröffnet eine einzigartige und unerlässliche Perspektive. Dichtern, Künstlern und Sehern war das schon immer klar.“
Auch Martin Spura bringt es auf den Punkt:
„Nur der darf sich zu Licht, Hoffnung und geistigen Welten emporschwingen, der vorher seine „dunklen Ecken“ konfrontiert hat, seine Schattenseiten, Eitelkeiten, Feinheiten, auch die Verlockungen seiner wilden in archaische Bereiche reichenden Triebnatur.“
„Die archaische Kraft ist kein Dämon, den es abzuschütteln gilt, er ist ein Keim, der zum Edelstein hin entfaltet werden will.“
„Das Wärmelicht des Sterns findet uns nicht, wenn wir uns selbst immerzu ins Licht stellen, es findet uns nur dann, wenn wir uns in die Nacht wagen, damit auch in der abgelehnten Finsternis ein Licht der Liebe scheint. Nur indem wir das Abgespaltene heimholen, zurück in unser Herz, können wir heil und ganz werden.“
Mit anderen Worten:
„Nach alter tantrischer Anschauung ist das, wodurch wir fallen, zugleich auch das Mittel, durch das wir uns wieder erheben können.“
„Immer wenn wir körperlichen und seelischen Konflikten unterliegen, sollten wir unsere Bewusstheit auf sie richten, sie sogar noch zu steigern versuchen und schließlich mitten in sie hineingehen.“
Mein lieber Freund, du sagtest es neben mir mit Bier im Kopf: Du willst, dass es mir gut geht. OK, sage ich. Wenn du das ehrlich willst, dann kümmere dich um dich selbst! Mit einem Freund, der für sich sorgen kann, geht es mir gut. Alles Oberflächliche „gut gehen“ geht mir am… you know? Setz dich all dem, was du gerade durchmachst, auseinander – in all seiner Heftigkeit. Konfrontiere dich. Gehe rein – und durch. Sonst wird es zu Ballast.
Der Kapitalismus verkauft uns die Illusion, dass wir das Übel wegschieben können. Die aufgewachten Menschen erinnern uns daran, dass wir das Übel integrieren müssen, dass wir es nicht überspringen können, sondern durchleben müssen – um hinterher frei, stark und selbstständig zu sein. Ich tue es. Ich bemühe mich. Andere auch. Du hast Reisegefährten auf deiner persönlichen Heldenreise. Und du willst doch der Welt etwas ganz und gar Positives schenken können, oder?
Liebe Grüße Dein Freund
„Religion ist weithin von Menschen bevölkert, die Angst vor der Hölle haben; Spiritualität beginnt erst für diejenigen ihren Sinn zu entfalten, die durch die Hölle durchgegangen sind, das heißt, die den vollen Becher der Schwierigkeiten des Lebens getrunken haben.“
„Jesus kam als das Opfer der Menschheitsgeschichte, weil, spirituell gesprochen, nur ein Opfer sowohl die dunklen als auch die hellen Seiten dieser Geschichte aufzeigen kann. Das Opfer weiß, worin der wahre Sieg besteht und wofür die Insider wirklich stehen. Warum sonst hätte Jesus etwas so Abwegiges sagen können wie: „Glücklich seid ihr, wenn euch die Menschen misshandeln und verfolgen und ihr auf alle möglichen Weisen verleumdet werdet.“ (Matthäus 5,11)
Das heißt nicht, dass erleuchtete Menschen auf jeden Fall abgelehnt werden müssten, aber wahr ist, dass verletzte und abgelehnte Menschen eine viel größere Chance haben, klarer zu sehen und etwas Wichtiges sagen können (allerdings auch eine größerer Chance haben, zu verbittern!) Jesus schickt seine Nachfolger immer noch in diese Richtung, denn Weisheit erwächst aus dem, was ein Mensch aus seinem Schmerz macht! Der Ort des Leidens eröffnet eine einzigartige und unerlässliche Perspektive. Dichtern, Künstlern und Sehern war das schon immer klar.“
Auch Martin Spura bringt es auf den Punkt:
„Nur der darf sich zu Licht, Hoffnung und geistigen Welten emporschwingen, der vorher seine „dunklen Ecken“ konfrontiert hat, seine Schattenseiten, Eitelkeiten, Feinheiten, auch die Verlockungen seiner wilden in archaische Bereiche reichenden Triebnatur.“
„Die archaische Kraft ist kein Dämon, den es abzuschütteln gilt, er ist ein Keim, der zum Edelstein hin entfaltet werden will.“
„Das Wärmelicht des Sterns findet uns nicht, wenn wir uns selbst immerzu ins Licht stellen, es findet uns nur dann, wenn wir uns in die Nacht wagen, damit auch in der abgelehnten Finsternis ein Licht der Liebe scheint. Nur indem wir das Abgespaltene heimholen, zurück in unser Herz, können wir heil und ganz werden.“
Mit anderen Worten:
„Nach alter tantrischer Anschauung ist das, wodurch wir fallen, zugleich auch das Mittel, durch das wir uns wieder erheben können.“
„Immer wenn wir körperlichen und seelischen Konflikten unterliegen, sollten wir unsere Bewusstheit auf sie richten, sie sogar noch zu steigern versuchen und schließlich mitten in sie hineingehen.“
Mein lieber Freund, du sagtest es neben mir mit Bier im Kopf: Du willst, dass es mir gut geht. OK, sage ich. Wenn du das ehrlich willst, dann kümmere dich um dich selbst! Mit einem Freund, der für sich sorgen kann, geht es mir gut. Alles Oberflächliche „gut gehen“ geht mir am… you know? Setz dich all dem, was du gerade durchmachst, auseinander – in all seiner Heftigkeit. Konfrontiere dich. Gehe rein – und durch. Sonst wird es zu Ballast.
Der Kapitalismus verkauft uns die Illusion, dass wir das Übel wegschieben können. Die aufgewachten Menschen erinnern uns daran, dass wir das Übel integrieren müssen, dass wir es nicht überspringen können, sondern durchleben müssen – um hinterher frei, stark und selbstständig zu sein. Ich tue es. Ich bemühe mich. Andere auch. Du hast Reisegefährten auf deiner persönlichen Heldenreise. Und du willst doch der Welt etwas ganz und gar Positives schenken können, oder?
Liebe Grüße Dein Freund
Krieger des Lichts
Ein Krieger des Lichts glaubt.
Weil er an Wunder glaubt, geschehen auch Wunder. Weil er sich sicher ist, dass seine Gedanken sein Leben verändern, verändert sich sein Leben. Weil er sicher ist, dass er der Liebe begegnen wird, begegnet ihm diese Liebe auch. Manchmal wird er enttäuscht, manchmal verletzt.
Und dann hört er Kommentare wie diesen: „Wie naiv er doch ist!“ Aber der Krieger weiß, dass es sich lohnt. Für jede Niederlage gibt es zwei Siege.
Alle, die glauben, wissen das.
Ein Krieger des Lichts vergisst niemals, dankbar zu sein.
Die Engel haben ihm im Kampf beigestanden; die himmlischen Heerscharen haben einem jedem Ding seinen rechten Platz zugewiesen und dem Krieger des Lichts erlaubt, sein Bestes zu geben. Daher kniet er bei Sonnenuntergang nieder und dankt dem schützenden Mantel, der ihn umgibt.
Seine Gefährten meinen: „Was hat er doch für ein Glück!“ Aber unter „Glück“ versteht er, sich umschauen zu können und zu sehen, wo seine Freunde sind: denn durch das, was sie gesagt haben, konnten die Engel sich Gehör verschaffen.
Weil er an Wunder glaubt, geschehen auch Wunder. Weil er sich sicher ist, dass seine Gedanken sein Leben verändern, verändert sich sein Leben. Weil er sicher ist, dass er der Liebe begegnen wird, begegnet ihm diese Liebe auch. Manchmal wird er enttäuscht, manchmal verletzt.
Und dann hört er Kommentare wie diesen: „Wie naiv er doch ist!“ Aber der Krieger weiß, dass es sich lohnt. Für jede Niederlage gibt es zwei Siege.
Alle, die glauben, wissen das.
Ein Krieger des Lichts vergisst niemals, dankbar zu sein.
Die Engel haben ihm im Kampf beigestanden; die himmlischen Heerscharen haben einem jedem Ding seinen rechten Platz zugewiesen und dem Krieger des Lichts erlaubt, sein Bestes zu geben. Daher kniet er bei Sonnenuntergang nieder und dankt dem schützenden Mantel, der ihn umgibt.
Seine Gefährten meinen: „Was hat er doch für ein Glück!“ Aber unter „Glück“ versteht er, sich umschauen zu können und zu sehen, wo seine Freunde sind: denn durch das, was sie gesagt haben, konnten die Engel sich Gehör verschaffen.
- Paulo Coelho
Der Film, der die Fanta 4 sehr inspiriert hat:
Und zur Erholung:
Weise Worte
Theodor Fontane sagt:
Es kann die Ehre dieser Welt
Dir keine Ehre geben,
Was dich in Wahrheit hebt und hält,
Muss in dir selber leben.
Wenn's deinem Innersten gebricht
An echten Stolzes Stütze,
Ob dann die Welt dir Beifall spricht,
Ist all dir wenig nütze.
Das flücht'ge Lob, des Tages Ruhm
Magst du dem Eitlen gönnen;
Das aber sei dein Heiligtum:
Vor dir bestehen können.
G.B. Shaw sagt:
Ich habe mich ständig mit der Vernunft zu befassen und mit der Materie abzufinden, aber ich bin weder Rationalist oder Materialist. Ich war und bin immer noch ein Vitalist, dem die Lebenskraft, die nackteste aller nackten Tatsachen, ein vollkommenes Rätsel ist.
Kierkegaart sagt:
Wenn du mir einen Namen gibst, verneinst du mich. Wenn du mir einen Namen oder eine Bezeichnung gibst, veneinst du all die anderen Dinge, die ich vielleicht sein könnte.
Ein mir Unbekannter sagt:
Es ist nicht die Strenge, die dich dorthin bringen wird, wo du hin möchtest, es ist nicht die Askese, nicht das Leiden, nichts von dem, was du glaubst, verstanden zu haben. Es ist die Würze, der Duft, der von der Kraft der Liebe kommt.
Dante sagt:
An dem Tag, an dem der Mensch der wahren Liebe erlaubt, sich zu zeigen, werden die wohlbeordneten Dinge heillos durcheinandergeraten und alles aus dem Gleichgewicht bringen, was wir für sicher, für wahr gehalten haben.
Die Welt wird wahr sein, wenn der Mensch zu lieben vermag - bis dahin werden wir in dem Glauben leben, wir würden die Liebe kennen. Wir bringen jedoch nicht den Mut auf, uns der Liebe als dem zu stellen, was sie ist.
Die Liebe ist etwas Wildes. Wenn wir versuchen, sie unter Kontrolle zu halten, zerstört sie uns. Wenn wir versuchen, sie einzusperren, macht sie uns zu Sklaven. Wenn wir versuchen, sie zu begreifen, stehen wir verloren und verwirrt da.
Diese Kraft ist auf Erden, um uns Freude zu geben und uns Gott und den anderen Menschen näherzubringen.
Darwin sagt:
Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand
Goethe sagt:
Wenn wir die Menschen nur nehmen, wie sie sind, so machen wir sie schlechter: wenn wir sie behandeln, als wären sie, was sie sein sollten, so bringen wir sie dahin, wohin sie zu bringen sind.
Wer auch immer sagt:
Imagination
Creates the Situation
And, then, the Situation
Creates Imagination.
It may, of course
Be the other way around:
Columbus was discovered
By what he found.
Ein anderer sagt:
Ich mag keine weisen Menschen. Die sind langweilig, gehen keine Risiken mehr ein, sind nicht mutig und selten impulsiv.
Talya Ferro singt:
Talya Ferro - Cuando Calienta El Sol
Es kann die Ehre dieser Welt
Dir keine Ehre geben,
Was dich in Wahrheit hebt und hält,
Muss in dir selber leben.
Wenn's deinem Innersten gebricht
An echten Stolzes Stütze,
Ob dann die Welt dir Beifall spricht,
Ist all dir wenig nütze.
Das flücht'ge Lob, des Tages Ruhm
Magst du dem Eitlen gönnen;
Das aber sei dein Heiligtum:
Vor dir bestehen können.
G.B. Shaw sagt:
Ich habe mich ständig mit der Vernunft zu befassen und mit der Materie abzufinden, aber ich bin weder Rationalist oder Materialist. Ich war und bin immer noch ein Vitalist, dem die Lebenskraft, die nackteste aller nackten Tatsachen, ein vollkommenes Rätsel ist.
Kierkegaart sagt:
Wenn du mir einen Namen gibst, verneinst du mich. Wenn du mir einen Namen oder eine Bezeichnung gibst, veneinst du all die anderen Dinge, die ich vielleicht sein könnte.
Ein mir Unbekannter sagt:
Es ist nicht die Strenge, die dich dorthin bringen wird, wo du hin möchtest, es ist nicht die Askese, nicht das Leiden, nichts von dem, was du glaubst, verstanden zu haben. Es ist die Würze, der Duft, der von der Kraft der Liebe kommt.
Dante sagt:
An dem Tag, an dem der Mensch der wahren Liebe erlaubt, sich zu zeigen, werden die wohlbeordneten Dinge heillos durcheinandergeraten und alles aus dem Gleichgewicht bringen, was wir für sicher, für wahr gehalten haben.
Die Welt wird wahr sein, wenn der Mensch zu lieben vermag - bis dahin werden wir in dem Glauben leben, wir würden die Liebe kennen. Wir bringen jedoch nicht den Mut auf, uns der Liebe als dem zu stellen, was sie ist.
Die Liebe ist etwas Wildes. Wenn wir versuchen, sie unter Kontrolle zu halten, zerstört sie uns. Wenn wir versuchen, sie einzusperren, macht sie uns zu Sklaven. Wenn wir versuchen, sie zu begreifen, stehen wir verloren und verwirrt da.
Diese Kraft ist auf Erden, um uns Freude zu geben und uns Gott und den anderen Menschen näherzubringen.
Darwin sagt:
Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand
Goethe sagt:
Wenn wir die Menschen nur nehmen, wie sie sind, so machen wir sie schlechter: wenn wir sie behandeln, als wären sie, was sie sein sollten, so bringen wir sie dahin, wohin sie zu bringen sind.
Wer auch immer sagt:
Imagination
Creates the Situation
And, then, the Situation
Creates Imagination.
It may, of course
Be the other way around:
Columbus was discovered
By what he found.
Ein anderer sagt:
Ich mag keine weisen Menschen. Die sind langweilig, gehen keine Risiken mehr ein, sind nicht mutig und selten impulsiv.
Talya Ferro singt:
Talya Ferro - Cuando Calienta El Sol
Neusprech und Amtsprache
„Krieg ist Frieden
Freiheit ist Sklaverei
Unwissenheit ist Stärke“
George Orwell
Einige Beispiele:
Entlassung, Kündigung – Freisetzung
Sozialabbau – Reformen
Demokratieabbau – Bürokratieabbau
Debatte um Gerechtigkeit – Neiddebatte
Vertreibungspolitik – Siedlungspolitik
Marshall Rosenberg über Amtsprache:
Nonviolent Communication - Marshall Rosenberg
Freiheit ist Sklaverei
Unwissenheit ist Stärke“
George Orwell
Einige Beispiele:
Entlassung, Kündigung – Freisetzung
Sozialabbau – Reformen
Demokratieabbau – Bürokratieabbau
Debatte um Gerechtigkeit – Neiddebatte
Vertreibungspolitik – Siedlungspolitik
Marshall Rosenberg über Amtsprache:
Nonviolent Communication - Marshall Rosenberg
Endlich wäre Kunst das Problem
In "Grundlinien einer Erkenntnistheorie der goetheschen Weltanschauung
Mit besonderer Rücksicht auf Schiller" von Rudolf Steiner aus dem Jahr 1886 steht in der Einleitung:
So wurde mein Blick auf den Weg von der Sinnesbeobachtung zu dem Geistigen hingelenkt, das mir im inneren erkennenden Erleben feststand. Ich suchte hinter den sinnenfälligen Erscheinungen nicht ungeistige Atomwelten, sondern das Geistige, das sich scheinbar im Innern des Menschen offenbart, das aber in Wirklichkeit den Sinnendingen und Sinnesvorgängen selbst angehört.
Es entsteht durch das Verhalten des erkennenden Menschen der Schein, als ob die Gedanken der Dinge im Menschen seien, während sie in Wirklichkeit in den Dingen walten. Der Mensch hat nötig, sie in einem Scheinerleben von den Dingen abzusondern; im wahren Erkenntniserleben gibt er sie den Dingen wieder zurück.
[...]
Ich erkannte bald, dass jene Errungenschaften, die Goethe von der heutigen Wissenschaft zugestanden werden, das Unwesentliche sind, während das Bedeutsame gerade übersehen wird. Jene Einzelentdeckungen wären wirklich auch ohne Goethes Forschen gemacht worden; seiner großartigen Naturauffassung aber wird die Wissenschaft solange entbehren, als sie sie nicht direkt von ihm selbst schöpft.
Damit war die Richtung gegeben, die die Einleitungen zu meiner Ausgabe zu nehmen haben. Sie müssen zeigen, dass jede einzelne von Goethe ausgesprochene Ansicht aus der Totalität seines Genius abzuleiten ist. Die Prinzipien, nach denen dies zu geschehen hat, sind der Gegenstand des vorliegenden Schriftchens.
[...]
Die letzen Worte: Überwindung der Sinnlichkeit durch den Geist ist das Ziel von Kunst und Wissenschaft. Diese überwindet die Sinnlichkeit, indem sie sie ganz in Geist auflöst; jene, indem sie ihr den Geist einpflanzt. Die Wissenschaft blickt durch die Sinnlichkeit auf die Idee, die Kunst erblickt die Idee in der Sinnlichkeit. Ein diese Wahrheiten in umfassender Weise ausdrückender Satz Goethes mag unsere Betrachtungen abschließen: «Ich denke, Wissenschaft könnte man die Kenntnis des Allgemeinen nennen, das abgezogene Wissen; Kunst dagegen wäre Wissenschaft zur Tat verwendet; Wissenschaft wäre Vernunft, und Kunst ihr Mechanismus, deshalb man sie auch praktische Wissenschaft nennen könnte. Und so wäre denn endlich Wissenschaft das Theorem, Kunst das Problem.
anthroposophie.byu.edu - Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung
So wurde mein Blick auf den Weg von der Sinnesbeobachtung zu dem Geistigen hingelenkt, das mir im inneren erkennenden Erleben feststand. Ich suchte hinter den sinnenfälligen Erscheinungen nicht ungeistige Atomwelten, sondern das Geistige, das sich scheinbar im Innern des Menschen offenbart, das aber in Wirklichkeit den Sinnendingen und Sinnesvorgängen selbst angehört.
Es entsteht durch das Verhalten des erkennenden Menschen der Schein, als ob die Gedanken der Dinge im Menschen seien, während sie in Wirklichkeit in den Dingen walten. Der Mensch hat nötig, sie in einem Scheinerleben von den Dingen abzusondern; im wahren Erkenntniserleben gibt er sie den Dingen wieder zurück.
[...]
Ich erkannte bald, dass jene Errungenschaften, die Goethe von der heutigen Wissenschaft zugestanden werden, das Unwesentliche sind, während das Bedeutsame gerade übersehen wird. Jene Einzelentdeckungen wären wirklich auch ohne Goethes Forschen gemacht worden; seiner großartigen Naturauffassung aber wird die Wissenschaft solange entbehren, als sie sie nicht direkt von ihm selbst schöpft.
Damit war die Richtung gegeben, die die Einleitungen zu meiner Ausgabe zu nehmen haben. Sie müssen zeigen, dass jede einzelne von Goethe ausgesprochene Ansicht aus der Totalität seines Genius abzuleiten ist. Die Prinzipien, nach denen dies zu geschehen hat, sind der Gegenstand des vorliegenden Schriftchens.
[...]
Die letzen Worte: Überwindung der Sinnlichkeit durch den Geist ist das Ziel von Kunst und Wissenschaft. Diese überwindet die Sinnlichkeit, indem sie sie ganz in Geist auflöst; jene, indem sie ihr den Geist einpflanzt. Die Wissenschaft blickt durch die Sinnlichkeit auf die Idee, die Kunst erblickt die Idee in der Sinnlichkeit. Ein diese Wahrheiten in umfassender Weise ausdrückender Satz Goethes mag unsere Betrachtungen abschließen: «Ich denke, Wissenschaft könnte man die Kenntnis des Allgemeinen nennen, das abgezogene Wissen; Kunst dagegen wäre Wissenschaft zur Tat verwendet; Wissenschaft wäre Vernunft, und Kunst ihr Mechanismus, deshalb man sie auch praktische Wissenschaft nennen könnte. Und so wäre denn endlich Wissenschaft das Theorem, Kunst das Problem.
anthroposophie.byu.edu - Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung
Orgasmen heilen die Welt
Frage: Können auch ekstatische Selbstbefriediungsrituale die Welt heilen?
1920er
Wilhelm Reich betreibt psychoanalytische Forschungen, veröffentlicht 1925 sein Buch "Der triebhafte Charakter", 1927 "Die Funktion des Orgasmus". Er leitet das für angehende Analytiker konzipierte Seminar für Psychoanalytische Therapie und entwickelt seine Methode der Charakteranalyse und die Idee der orgastischen Potenz. Zunehmend bemüht sich Reich um eine Synthese von Freud'schem und marxistischem Denken.
1930-34
Nicht zuletzt durch seine Orgasmustheorie gerät Reich in zunehmende Opposition zu Freud und der orthodoxen analytischen Bewegung. 1934 wird er aus der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung ausgeschlossen, hauptsächlich aus politischen Gründen. So hatte Reich bereits 1933 vorgeschlagen, die Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft aufzulösen, um einer Gleichschaltung durch die Nazis zuvorzukommen. Auch mit der Kommunistischen Partei kommt es in diesen Jahren zum Bruch.
1934-39
Für Reich rückt der Körper immer stärker in den Mittelpunkt seiner analytischen Arbeit. Die sexuelle Energie, die von Freud zuletzt fast nur noch als abstrakte Idee behandelt worden war, begreift Reich sehr konkret als im vegetativen Nervensystem verwurzeltes bio-elektrisches Phänomen; den Orgasmus beschreibt er als "elektrophysiologische Entladung". Mit Elektrodenmessungen an der Haut versucht er Lust- und Angstgefühle eindeutig zu fassen. Eine der Versuchspersonen ist der ebenfalls nach Norwegen emigrierte spätere Bundeskanzler Willy Brandt. Reich beobachtet Körperhaltung und Atmung seiner Patienten, schließt von Muskelverhärtungen - dem "Muskelpanzer" - auf dahinter liegende Abwehrmechanismen gegen traumatische Erfahrungen. Ziel der nun als "Vegetotherapie" bezeichneten Behandlung ist es, muskuläre, emotionale und energetische Blockaden zu lösen.
Textquelle:
ausbruchsversuche.de
archive.org - Die Funktion des Orgasmus
www.berndsenf.de
www.welt.de - Warum-guter-Sex-die-Welt-heilen-kann
stirnwelt.wordpress.com - wer-hat-angst-vor-wilhelm-reich
www.wilhelm-reich-gesellschaft.de
Die Bedeutung der Einheit von Körper und Geist
Durch die integrativen Erkenntnisse des Tantrismus (etwa ab dem 5. Jh. n. Chr.) hat sich für den einzelnen Menschen und seine spirituelle Entfaltung ein weiterer entscheidender Entwicklungsschritt im Prozess der Bewusstseinsevolution angebahnt: die Einbeziehung und Bedeutung der Empfindungsebenen und damit die Bedeutung des Körpers als allumfassendes Empfindungsorgan.
Der Körpergeist darf nicht abgespalten und abgewertet werden, wie es in der Zeit der Unpanishaden (6. Jh. v. Chr.) durch strenge Akese praktiziert wurde. Die Geschichte der Mystik, auch der christlichen, zeigt immer wieder bis in die heutige Zeit, diese leibfeindlichen Tendenzen. Eine tiefgreifende Veränderung zeigt sich aber innerhalb der spirituellen Wege unserer Zeit.
Wir können darauf vertrauen, dass die integrale Spiritualität (Anm. von mir: lies Ken Wilber) die Mystik der Zukunft ist. Doch es genügt nicht, dass man integral denkt, die Prinzipien der Polarität und der Einheit intellektuell versteht, erforscht und diskutiert. Die Lösung liegt nicht auf diesen Ebenen und ihren rationalen Möglichkeiten, sondern „in der Entwicklung des nichtdualen Bereichs, worauf das Problem gelöst wird.“
Nur durch einen Lebens- und Übungsweg, in dem alle Daseinsbereich in jedem Augenblick des Lebens integriert sind, wird sich das neue Bewusstsein entfalten können.
Nicht das äußere Sehen und Hören, auch kein Mentaltraining, sondern das Spüren und innere Lauschen führen das Bewusstsein zur Innenschau und Selbsterkenntnis:
Der klare Geist, der durch Stille und Gedankenleere Einsicht in die Wesensnatur ermöglicht, ist ein innerer Zustand, in dem nicht nur die Gedanken, sondern insbesondere auch die verschiedenen Gefühls- und Sinnesaktivitäten zur Ruhe gekommen sind.
Dann fließen im inneren Körperraum alle Bewegungen des Geistes ineinander und miteinander in eine Richtung zum Ursprung. Vorher abgespaltene Energien der körperlichen, psychischen oder mentalen Ebene sind integriert.
Veränderung durch Inspiration
Aus ENTWICKLUNG DER PERSÖNLICHKEIT von Carl. R. Rogers
Das Leben ist ein fliessender, sich wandelnder Prozess in dem nichts starr ist. Wenn ich in diesem komplexen Strom meiner Erfahrungen treibe, und wenn ich versuche seine sich ständig verändernde Komplexität zu verstehen, gibt es keinen fixen Punkt mehr.
Es leuchtet dann ein, dass es kein geschlossenes System von Glaubensinhalten, keinen unveränderlichen Satz von Prinzipien geben kann, an denen ich mich festhalten könnte.
Das Leben wird von einem sich verändernden Verständnis und der jeweiligen Deutung meiner Erfahrung gelenkt. Es befindet sich immer in der Entwicklung.
Ich kann lediglich versuchen nach meiner Interpretation der gegenwärtigen Bedeutung, meiner Erfahrung zu leben, und versuchen, anderen die Erlaubnis und die Freiheit zu geben, ihre eigene innere Freiheit und somit ein eigenes, sinnvolles Verständnis der je eigenen Erfahrung zu entwickeln.
Meine Lebenserfahrung und die äußeren Umstände haben mich gelehrt, dass ich einem gestörten Menschen mittels irgend eines intellektuellen Verfahrens oder Trainings nicht behilflich sein kann.
Kein Ansatz der sich auf Wissen, auf Training auf die Annahme irgendeiner Lehre verlässt kann von Nutzen sein.
Es ist möglich, einem Menschen eine Erklärung seiner selbst zu geben, Schritte zu verschreiben, die ihn vorwärts führen und ihm Kenntnisse über einen befriedigenden Lebensmodus vermitteln müssten. Aber solche Methoden sind meiner Erfahrung nach nutz- und folgenlos.
Das Höchste, was wir erreichen können, ist eine temporale Veränderung, die bald verschwindet und den Einzelnen überzeugter denn je von seiner Unfähigkeit zurücklässt.
Wirkliche Veränderung kommt nur durch Erfahrung in einer Beziehung zustande.
Hypothese:
Wenn ich eine gewisse Art von Beziehung herstellen kann, dann wird der andere die Fähigkeit in sich entdecken, diese Beziehung zu seiner Entfaltung zu nutzen und Veränderung und persönliche Entwicklung finden statt.
----------------
Und Harald Kautz-Vella spricht von der Kraft des Herzraumes:
https://youtu.be/ReXNo6OSnpo?t=5m33s
https://youtu.be/GQVsjxLAN2w?t=50m12s
https://youtu.be/gOi0fUFnlCY?t=28m8s
https://youtu.be&t=7m55s
Das Leben ist ein fliessender, sich wandelnder Prozess in dem nichts starr ist. Wenn ich in diesem komplexen Strom meiner Erfahrungen treibe, und wenn ich versuche seine sich ständig verändernde Komplexität zu verstehen, gibt es keinen fixen Punkt mehr.
Es leuchtet dann ein, dass es kein geschlossenes System von Glaubensinhalten, keinen unveränderlichen Satz von Prinzipien geben kann, an denen ich mich festhalten könnte.
Das Leben wird von einem sich verändernden Verständnis und der jeweiligen Deutung meiner Erfahrung gelenkt. Es befindet sich immer in der Entwicklung.
Ich kann lediglich versuchen nach meiner Interpretation der gegenwärtigen Bedeutung, meiner Erfahrung zu leben, und versuchen, anderen die Erlaubnis und die Freiheit zu geben, ihre eigene innere Freiheit und somit ein eigenes, sinnvolles Verständnis der je eigenen Erfahrung zu entwickeln.
Meine Lebenserfahrung und die äußeren Umstände haben mich gelehrt, dass ich einem gestörten Menschen mittels irgend eines intellektuellen Verfahrens oder Trainings nicht behilflich sein kann.
Kein Ansatz der sich auf Wissen, auf Training auf die Annahme irgendeiner Lehre verlässt kann von Nutzen sein.
Es ist möglich, einem Menschen eine Erklärung seiner selbst zu geben, Schritte zu verschreiben, die ihn vorwärts führen und ihm Kenntnisse über einen befriedigenden Lebensmodus vermitteln müssten. Aber solche Methoden sind meiner Erfahrung nach nutz- und folgenlos.
Das Höchste, was wir erreichen können, ist eine temporale Veränderung, die bald verschwindet und den Einzelnen überzeugter denn je von seiner Unfähigkeit zurücklässt.
Wirkliche Veränderung kommt nur durch Erfahrung in einer Beziehung zustande.
Hypothese:
Wenn ich eine gewisse Art von Beziehung herstellen kann, dann wird der andere die Fähigkeit in sich entdecken, diese Beziehung zu seiner Entfaltung zu nutzen und Veränderung und persönliche Entwicklung finden statt.
----------------
Und Harald Kautz-Vella spricht von der Kraft des Herzraumes:
https://youtu.be/ReXNo6OSnpo?t=5m33s
https://youtu.be/GQVsjxLAN2w?t=50m12s
https://youtu.be/gOi0fUFnlCY?t=28m8s
https://youtu.be&t=7m55s
Was ist Freiheit?
Freiheit ist Möglichkeit: Freiraum.
Freiheit ist Fähigkeit: Innere Kraft.
Freiheit ist Verantwortlichkeit: Handeln aus sich selbst heraus.
Freiheit ist Originalität: Souveränität.
Text einer Werbeanzeige für
Wie Menschen frei werden:
Zum Verständnis des Jugendalters
von Karl-Martin Dietz,
Heidelberg 2015, 232 S. 22,50 €
www.glomer.com
Freiheit ist Fähigkeit: Innere Kraft.
Freiheit ist Verantwortlichkeit: Handeln aus sich selbst heraus.
Freiheit ist Originalität: Souveränität.
Text einer Werbeanzeige für
Wie Menschen frei werden:
Zum Verständnis des Jugendalters
von Karl-Martin Dietz,
Heidelberg 2015, 232 S. 22,50 €
www.glomer.com
Die Kraft des Mitfühlens
Auszug aus dem Aufsatz Anthroposophie und Psychologie von Andreas Meyer in die Drei - Zeitschrift für Anthroposophie in Wissenschaft, Kunst und sozialem Leben, Ausgabe Februar 2016, S. 18
Wie jedes Kind sich bedingungslos geliebt, gesehen und verstanden fühlen muss, um sich gesund entwickeln zu können, so braucht der erwachsene Mensch für seine Entwicklung, dass er von jemand anders miterlebt und mitgefühlt wird. So wie die Denkraft (nicht die ausgebrochenen Inhalte) meines Gegenübers mir helfen kann, meine eigenen Gedanken zu ordnen und zu klären, lösen sich auch emotionale Verknotungen durch aktives erkennendes Fühlen auf, dass mein therapeutisches Gegenüber mir als Kraft zur Verfügung stellt. Die auf dieses Weise wirkende „spirituelle Kraft“ des Anderen erzeugt im Kontext vertiefter Begegnungen und geschulter Aufmerksamkeit eine Resonanz im Gegenüber, was wiederum eigene Kräfte „entfacht“ und eine Gefühlsklärung und Verwandlung ermöglicht. Tieferes inneres Vertrauen bildet sich und man fühlt sich gefühlt und im Inneren erkannt.
Wie jedes Kind sich bedingungslos geliebt, gesehen und verstanden fühlen muss, um sich gesund entwickeln zu können, so braucht der erwachsene Mensch für seine Entwicklung, dass er von jemand anders miterlebt und mitgefühlt wird. So wie die Denkraft (nicht die ausgebrochenen Inhalte) meines Gegenübers mir helfen kann, meine eigenen Gedanken zu ordnen und zu klären, lösen sich auch emotionale Verknotungen durch aktives erkennendes Fühlen auf, dass mein therapeutisches Gegenüber mir als Kraft zur Verfügung stellt. Die auf dieses Weise wirkende „spirituelle Kraft“ des Anderen erzeugt im Kontext vertiefter Begegnungen und geschulter Aufmerksamkeit eine Resonanz im Gegenüber, was wiederum eigene Kräfte „entfacht“ und eine Gefühlsklärung und Verwandlung ermöglicht. Tieferes inneres Vertrauen bildet sich und man fühlt sich gefühlt und im Inneren erkannt.
Ernesto Cardenal über die Liebe
In irgendeinem Augenblick begeht der Liebhaber eine Verrücktheit, weil er, wie alle Liebenden, Vernunftsgründen nicht zugänglich ist. Er ist betrunken vor Liebe.
Dabei sind gerade die Menschen, die sich am heftigsten der Liebe, der Romantik oder dem Genuss der Sinne hingeben auch am meisten befähigt, Gott zu lieben. Denn ihn suchen sie ja in all ihren Abenteuern, ohne ihn je zu finden.
-----
"Das Buch von der Liebe" versammelt Meditationen, die Ernesto Cardenal im Kloster Gethsemani/Kentucky geschrieben hat und die zu seinen schönsten Texten gehören. Übersetzt in 18 Sprachen wurde das Buch ein Klassiker moderner Meditationsliteratur. - Amazon.
Ernesto Cardenal, 1926 in Granada/Nicaragua geboren, studierte Theologie und Literatur in Managua, Mexiko und Kolumbien. Nach seiner Priesterweihe gründete er 1966 die christliche Kommune auf Solentiname und unterstützte den Widerstand gegen die Diktatur Somozas. Während der Revolution war er Sprecher der sandinistischen Befreiungsbewegung FSLN. 1979, nach dem Sieg über Somoza, wurde er Kulturminister des Landes, 1980 erhielt er den Friedenspreis den Deutschen Buchhandels. - Amazon
www.poetryfoundation.org - ernesto-cardenal
www.amazon.de - Das Buch der Liebe
www.spiegel.de -1
www.spiegel.de -2
www.spiegel.de -3
www.spiegel.de -4
www.spiegel.de -5
www.spiegel.de -6
Das eine Welt-Promotor_innen-Programm
Schon heute gilt der Klimawandel als Ursache für die Zunahme von Dürren und Überschwemmungen, die z. B. in afrikanischen Regionen die Ernährungsgrundlagen zerstören und Hungersnöte und Krankheiten bringen. „Große Transformationen“, tiefgreifende Änderungen der Wirtschafts- und Lebensweisen, kurz: ein Paradigmenwechsel hin zu einer global nachhaltigen Entwicklung, sind dringend notwendig, um diese Entwicklungen zu begrenzen und z. B. einen gefährlichen Klimawandel noch zu verhindern. Laut WGBU wird in Langzeitstudien deutlich, „dass sich immer mehr Menschen weltweit einen Wandel in Richtung Zukunftsfähigkeit wünschen.
Das Promotor_innenprogramm bewirkt, dass sich Menschen unterschiedlicher Bevölkerungsschichten in allen Bundesländern für entwicklungspolitische Themen interessieren, ihre Kenntnisse über die „Eine Welt“ zunehmen sowie Engagement und Handlungsbereitschaft für eine gerechtere Welt gestärkt werden. Die Aufgabe des Eine Welt-Promotor_innen Programms besteht darin, die Menschen zu unterstützen, die diese Umbrüche und Transformationen – diese Welt im Wandel – mit gestalten wollen.
Abonnieren
Posts (Atom)







