Bei diesem Artikel handelt es
sich um die Übersetzung von „10 Strategien der Manipulation“, die auf
einer Ausarbeitung des Linguisten Noam Chomsky beruhen. Die Punkte
beschreiben, wie das "System", also die Regierung, die Medien und
Lobbyisten die Bevölkerung gezielt manipulieren und steuern, um die
eigenen Ziele zu verfolgen und somit umsetzen. Text von www.gulli.com
1 – Kehre die Aufmerksamkeit um
Das Schlüsselelement zur Kontrolle der Gesellschaft ist es die
Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf Ereignisse umzulenken, damit man
von wichtigen Informationen über tatsächliche Änderungen durch die
politischen und wirtschaftlichen Führungsorgane auf unwesentliche
Nachrichten ablenkt, der Technik des stetigen Präsent-Sein. Jene
Strategie ist der Grundstein, der das Basisinteresse aus den Bereichen
Bildung, Wirtschaft, Psychologie, Neurobiologie und Cybernetik
verhindert. Somit kehrt die öffentliche Meinung den wirklichen
gesellschaftlichen Problemen den Rücken zu, berieselt und abgelenkt
durch unwichtige Angelegenheiten. Schaffe es, dass die Gesellschaft
beschäftigt ist, beschäftige sie, beschäftige sie so, damit sie keine
Zeit hat über etwas nachzudenken, entsprechend auf dem Level eines
Tieres.
2 – Erzeuge Probleme und liefere die Lösung
Diese Methode wird die „Problem-Reaktion-Lösung“ genannt. Es wird ein
Problem bzw. eine Situation geschaffen, um eine Reaktion bei den
Empfängern auszulösen, die danach eine präventive Vorgehensweise
erwarten. Verbreite Gewalt oder zettle blutige Angriffe an, damit die
Gesellschaft eine Verschärfung der Rechtsnormen und Gesetze auf Kosten
der eigenen Freiheit akzeptiert. Oder kreiere eine Wirtschaftskrise um
eine radikale Beschneidung der Grundrechte und die Demontierung der
Sozialdienstleistungen rechtzufertigen.
3 – Stufe Änderungen ab
Verschiebe die Grenzen von Änderungen stufenweise, Schritt für Schritt,
Jahr für Jahr. Auf diese Weise setzte man in den Jahren 1980 und 1990
die neuen radikalen sozio-ökonomischen Vorraussetzungen durch
(Neoliberalismus): Minimum an Zeugnissen, Privatisierung, Unsicherheit,
was der Morgen bringt, Elastizität, Massenarbeitslosigkeit, Höhe der
Einkünfte, das Fehlen der Garantie auf gerechte Lohnänderungen.
4 – Aufschub von Änderungen
Die folgende Möglichkeit auf Akzeptanz einer von der Gesellschaft
ungewollten Änderung ist es, sie als „schmerzhaftes Muss“ vorzustellen,
damit die Gesellschaft es erlaubt, sie in Zukunft einzuführen. Es ist
einfacher zukünftige Opfer zu akzeptieren, als sich ihnen sofort
auszusetzen. Zudem hat die Gesellschaft, die naive Tendenz negative
Veränderungen mit einem „alles wird gut“ zu umschreiben. Diese Strategie
erlaubt es den Bürgern mehr Zeit sich der Änderung bewusst zu werden
und die Akzeptanz in eine Art der Resignation umzuwandeln.
5 – Sprich zur Masse, wie zu kleinen Kindern
Die Mehrheit der Inhalte gerichtet an die öffentliche Meinung
missbraucht die Art der Verkündung, durch Argumente oder sogar durch
einen gönnerhaften Ton, den man normalerweise in einer Unterhaltung mit
Kindern oder geistig behinderten Menschen verwendet. Je mehr man seinem
Gesprächspartner das Bild vor Augen vernebeln will, umso lieber greift
man auf diese Technik zurück. Warum? Wenn du zu einer Person sprichst,
als ob sie 12 Jahre alt wäre, dann, aus dem Grund der Suggestion, wird
mit höchster Wahrscheinlichkeit jene Person kritiklos reagieren oder
antworten, als ob sie tatsächlich 12 Jahre alt wäre.
6 – Konzentriere dich auf Emotionen und nicht auf Reflexion
Der Missbrauch des emotionalen Aspektes ist die klassische Technik, das
Ziel habend, eine rationale Analyse und den gesunden Menschenverstand
eines Individuums zu umgehen. Darüber hinaus öffnet eine emotionale Rede
Tür und Tor, Ideolgie, Bedürfnisse, Ängste und Unruhen, Impulse und
bestimmte Verhaltensweisen im Unterbewusstsein zu initiieren.
7 – Versuche die Ignoranz der Gesellschaft aufrechtzuerhalten
Die Masse soll nicht fähig sein die Methoden und Kontrolltechniken zu
erkennen. Bildung, die der gesellschaftlichen Unterschicht angeboten
wird, soll so einfach wie möglich sein, damit das akademische Wissen für
diese nicht begreifbar ist.
8 – Entfache in der Bevölkerung den Gedanken, dass sie durchschnittlich sei
Schaff es, dass die Bürger zu glauben beginnen, dass es cool und normal sei, dumm, vulgär und ungebildet zu sein.
9 – Wandle Widerstand in das Gefühl schlechten Gewissens um
Erlaube es, dass die Gesellschaft denkt, dass sie aufgrund zu wenig
Intelligenz, Kompetenz oder Bemühungen die einzig Schuldigen ihres
Nicht-Erfolges sind. Das „System“ wirkt also einer Rebellion der
Bevölkerung entgegen indem dem Bürger suggeriert wird, dass er an allem
Übel schuld sei und herabwürdigt damit dessen Selbstwertgefühl. Dies
führt zur Depression und Blockade weiteren Handelns. Ohne Handeln gibt
es nämlich keine Revolution!
10 – Lerne Menschen besser kennen, als sie sich selbst es tun
In den letzten 50 Jahren entstand durch den wissenschaftlichen
Fortschritt eine Schlucht zwischen dem Wissen, welches der breiten Masse
zur Verfügung steht und jenem, das für die schmale Elite reserviert
ist. Dank der Biologie, Neurobiologie und der angewandten Psychologie
erreichte das „System“ das Wissen zur Existenz des Menschen im
physischen als auch psychischen Bereich. Gegenwärtig kennt das „System“
den Menschen, den einzelnen Bürger besser, besser als dieser selbst und
verfügt somit über eine größere Kontrolle des einzelnen.
Fazit
Sind euch während des Lesens des Textes nicht auch aktuelle oder
vergangene Ereignisse eingefallen, die 1:1 auf diese Strategien
zurückzuführen sind? Ohne langer Recherche würden mir Dutzende Beispiele
einfallen, um diese Vorgehensweisen zu untermauern. Setzt euch doch mal
hin und durchforstet die offizielle Parlamentswebseite nach diversen
Entscheidungen und Anträgen, parallel dazu googelt worüber vor und
während dieser Vorgänge in den Medien berichtet wurde und worüber
Politiker tatsächlich gesprochen haben. Nebenbei schaltet ihr ATV oder
Sat1 ein und lässt euch vom "Bildungsfernsehen" berieseln.
Jetzt
stellt sich die Frage wie wir diese Strategien unterwandern können,
damit wir die nicht mehr denkende Masse zum Umdenken bewegen. Ist es
möglich, dass in ein paar Jahren Herr oder Frau Österreicher nicht mehr
zum Tagesblatt "Heute" greift oder in Deutschland, die Bildzeitung
einpacken kann?
Autor: Noam Chomsky
Originalquelle: Découvrez l’Alchimiste en Vous
Polnische Übersetzung: Autonom
Deutsche Übersetzung und Korrektur: Patryk Kopaczynski, Eve Bugs
Quellen: Silent Weapons for Quiet Wars
Rassismus, Kolonialismus und Kapitalismus
Prof. Dr. Rainer Mausfeld ist Professor für Allgemeine Psychologie an
der Christian-Albrechts-Universität in Kiel. In der Vergangenheit
beschäftigte er sich unter anderem mit Psychologie im Dienste des „Kampfes gegen den Terrorismus“. Viel Beachtung fand auch sein medienkritischer Vortrag „Warum schweigen die Lämmer? – Techniken des Meinungs- und Empörungsmanagements“.
Kapitalismus und die Wertegemeinschaft der „Herrenmenschen“ – Ein Interview Veröffentlicht am: 14. Oktober 2016 auf KenFM. Dieses Interview erschien am 12.Oktober im Magazin Hintergrund. Dank an die Autoren und Jens Wernicke für das Recht zur Veröffentlichung des Textes auf KenFM. KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln. Das Interview führte Marko Junghänel.
Prof. Dr. Rainer Mausfeld im Gespräch zum Themenkomplex Rassismus, Kolonialismus und Kapitalismus
Das Interview lesen
Wer sich zum Themenkomplex bilden will, dem sei dieser Verein empfohlen:
"Glokal e.V. ist ein Berliner Verein für machtkritische Bildungsarbeit und Beratung, der seit 2006 in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung tätig ist. Mit unserer Arbeit möchten wir für globale und innergesellschaftliche Machtverhältnisse sensibilisieren und Menschen dazu befähigen zu deren Abbau beizutragen. Auf dieser Website finden Sie unser bundesweites Beratungs-, Bildungs- und Fortbildungsangebot für Organisationen, Initiativen, Multiplikator_innen, Lehrer_innen, Jugendgruppen und Schulklassen."
www.glokal.org
Kapitalismus und die Wertegemeinschaft der „Herrenmenschen“ – Ein Interview Veröffentlicht am: 14. Oktober 2016 auf KenFM. Dieses Interview erschien am 12.Oktober im Magazin Hintergrund. Dank an die Autoren und Jens Wernicke für das Recht zur Veröffentlichung des Textes auf KenFM. KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln. Das Interview führte Marko Junghänel.
Prof. Dr. Rainer Mausfeld im Gespräch zum Themenkomplex Rassismus, Kolonialismus und Kapitalismus
Das Interview lesen
Wer sich zum Themenkomplex bilden will, dem sei dieser Verein empfohlen:
"Glokal e.V. ist ein Berliner Verein für machtkritische Bildungsarbeit und Beratung, der seit 2006 in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung tätig ist. Mit unserer Arbeit möchten wir für globale und innergesellschaftliche Machtverhältnisse sensibilisieren und Menschen dazu befähigen zu deren Abbau beizutragen. Auf dieser Website finden Sie unser bundesweites Beratungs-, Bildungs- und Fortbildungsangebot für Organisationen, Initiativen, Multiplikator_innen, Lehrer_innen, Jugendgruppen und Schulklassen."
www.glokal.org
Wo sind die Türme hin?

Sind die WTC-Türme vielleicht von einer Energy-Waffe zerstaubt worden? Nach diesem Video liegt der Verdacht mehr als nahe:
Dr Judy Wood : Evidence of breakthrough energy technology on 9/11
http://drjudywood.com/towers/index.html
https://vimeo.com/57923364
Der Fall Ken Jebsen
Der Verlag schreibt: Das Phänomen Ken Jebsen - KenFM ist einer der erfolgreichsten TV-Kanäle im Internet – unabhängig, crowdfinanziert und mit explizit politischem Programm. Bevor sich Ken Jebsen und die ARD trennten, war KenFM zehn Jahre lang eine erfolgreiche Jugendsendung im rbb. Und ihr Moderator, Schnellsprecher und rasender Reporter ein Publikumsliebling in Berlin und Brandenburg. Ihm gelang der Switch ins Medium Internet und von der GEZ-Gebühr zur freiwilligen Nutzerfinanzierung. Und Ken Jebsen wurde zu einer Reizfigur: Vorwürfe, er sei Antisemit und rechtspopulistisch, begleiten ihn seither, obwohl er selber in seinen Sendungen immer wieder vor eben diesen Erscheinungen warnte. Was ist nun dran am Phänomen Ken Jebsen? Mathias Bröckers ist ihm und dessen Erfolgsgeschichte auf der Spur.
www.westendverlag.de - der-fall-ken-jebsen-oder-wie-journalismus-im-netz-seine-unabhaengigkeit-zurueckgewinnen-kann/
www.westendverlag.de - der-fall-ken-jebsen-oder-wie-journalismus-im-netz-seine-unabhaengigkeit-zurueckgewinnen-kann/
Banken lenken unsere Wirtschaft
Auch wenn ihm mancher vorwirft, Verschwörungstheorien Vorschub zu leisten – Bestsellerautor Schreyer berichtet von einem Privileg der Reichen und Mächtigen, das nicht erst mit der Finanzkrise Bedeutung erlangt hat. Bis zu den Anfängen des Geldes verfolgt er die Spuren des Konflikts um die Geldschöpfung: Wer entscheidet in einer Gesellschaft, was als Geld anerkannt wird und wer die Kontrolle darüber hat – eine Elite oder der Staat? Schreyer greift auf die Gedanken anderer Autoren zurück, die in den letzten Jahren Grundsatzfragen zum Geldwesen gestellt haben, erklärt aber eloquenter als viele, wie Geld entsteht und funktioniert. Gleichzeitig gelingt es ihm, vor dem Hintergrund der Finanz-, Euro- und Staatsschuldenkrise interessante historische Parallelen und mögliche Alternativen aufzuzeigen. Was von letzteren zu halten ist, soll jeder Leser selbst entscheiden, meint getAbstract – Schreyers unkonventionelle Argumentationslinie lohnt sich auf jeden Fall zu verfolgen.
Das lernen Sie in seinem Buch
https://www.getabstract.com/de/zusammenfassung/finanzen/wer-regiert-das-geld/26640
https://geldschoepfer.wordpress.com/
https://www.westendverlag.de/buch/wer-regiert-das-geld/
KenFM im Gespräch mit: Paul Schreyer ("Wer regiert das Geld?")
Das lernen Sie in seinem Buch
- wieso Geld ganz anders entsteht, als viele denken
- welche Wurzeln das heutige Geldsystem hat
- wie es laut Paul Schreyer zum Wohl der Allgemeinheit statt zugunsten privater Eliten zu reformieren wäre
https://www.getabstract.com/de/zusammenfassung/finanzen/wer-regiert-das-geld/26640
https://geldschoepfer.wordpress.com/
https://www.westendverlag.de/buch/wer-regiert-das-geld/
KenFM im Gespräch mit: Paul Schreyer ("Wer regiert das Geld?")
Eine Wahrheit
Um die Welt retten zu wollen,
müssen wir uns erst einmal selbst retten;
um die Welt verändern zu wollen,
müssen wir uns erst einmal selbst verändern;
um die Welt führen zu wollen,
müssen wir erst einmal die Führung
durch das innere Selbst akzeptieren.
müssen wir uns erst einmal selbst retten;
um die Welt verändern zu wollen,
müssen wir uns erst einmal selbst verändern;
um die Welt führen zu wollen,
müssen wir erst einmal die Führung
durch das innere Selbst akzeptieren.
Erich Fromm - Haben oder Sein
Kapitel: Solidarität – Antagonismus (Ausschnitt)
Die relevantesten Beispiele für Freude ohne das Verlangen zu haben findet man in den zwischenmenschlichen Beziehungen. Ein Mann und eine Frau mögen einander aus vielen Gründen anziehen: wegen ihrer Grundhaltung, ihres Geschmacks, ihrer Ideen, ihres Temperamentes, ihrer gesamten Persönlichkeit. Doch nur bei jenen, die haben müssen, was ihnen gefällt, wird diese Zuneigung gewohnheitsmäßig das Verlangen nach sexuellem Besitz erwecken. Diejenigen, in denen die Existenzweise des Seins dominiert, werden die Gesellschaft eines Mannes oder einer Frau genießen und auch erotisch anziehend finden können, ohne sie oder ihn „pflücken“ zu müssen, wie es in Tennysons Gedicht heißt.Am Haben orientierte Menschen möchten den Menschen, den sie lieben, oder bewundern, haben. Dies kann man im Verhältnis zwischen Eltern und Kindern, Lehrern und Schülern und unter Freunden beobachten. Beide Partner wollen den anderen zu alleinigen Verfügung haben und begnügen sich nicht damit, die Nähe des anderen zu genießen; deshalb sind sie auf andere eifersüchtig, die den gleichen Menschen „haben“ wollen. Jeder klammert sich an den andern wie eine Schiffbrüchiger an eine Planke. Beziehungen, die wesentlich besitzorientiert sind, sind bedrückend, belastend, voll von Eifersucht und Konflikten.
Kapitel: Freude – Vergnügen (Ausschnitt)
Das Vergnügen der radikalen Hedonisten, die Befriedigung immer neuer Gelüste und das Vergnügungsgewerbe der heutigen Gesellschaft rufen Nervenkitzel verschiedenen Grades hervor, aber sie erfüllen den Menschen nicht mit Freude. Die Freudlosigkeit seinen Lebens zwingt ihn im Gegenteil, immer wieder nach neuen und noch aufregenderen Vergnügungen zu suchen. […]Vergnügen und Nervenkitzel hinterlassen ein Gefühl der Traurigkeit, wenn der Höhepunkt überschritten ist. Denn die Erregung wurde ausgekostet, aber das Gefäß ist nicht gewachsen. Die inneren Kräfte haben nicht zugenommen. Man hat versucht, Langeweile unproduktiver Beschäftigungen zu durchbrechen, es ist einem gelungen, für einen Augenblick alle Energien auf ein Ziel zu konzentrieren - außer Vernunft und Liebe. Man wollte eine Übermensch werden, ohne ein Mensch zu sein.
Im Augenblick des Triumphes glaubt man, sein Ziel erreicht zu haben - aber auf dem Triumph folgt tiefe Niedergeschlagenheit, weil man erkennen muss, dass sich im eigenen Innern nichts geändert hat. Der alte Satz: Omne animal post coitum triste (Alle Lebewesen sind nach dem Koitus traurig) drückt das Phänomen in Bezug auf lieblosen Sex aus - ebenfalls ein mit starker Erregung verbundenes Gipfelerlebnis und daher enttäuschend, sobald es vorüber ist. Sexuelle Freude fühlt man nur, wenn physische Intimität gleichzeitig Intimität des Liebens ist.
Erich Fromm - Objekte der Liebe
Liebe ist nicht in erster Linie eine Bindung an eine bestimmte
Person. Sie ist eine Haltung, eine Charakter Orientierung, welche die
Bezogenheit eines Menschen zur Welt als Ganzem und nicht nur zu einem
einzigen «Objekt» der Liebe bestimmt.
Wenn jemand nur eine einzige andere Person liebt und ihm alle übrigen Mitmenschen gleichgültig sind, dann handelt es sich bei seiner Liebe nicht um Liebe, sondern um eine symbiotische Bindung oder um einen erweiterten Egoismus.
Trotzdem glauben die meisten Menschen, Liebe komme erst durch ein Objekt zustande und nicht aufgrund einer Fähigkeit. Sie bilden sich tatsächlich ein, es sei ein Beweis für die Intensität ihrer Liebe, wenn sie außer der «geliebten» Person niemanden lieben.
Es ist dies der gleiche Irrtum, den wir bereits an anderer Stelle erwähnt haben. Weil man nicht er kennt, daß die Liebe ein Tätigsein, eine Kraft der Seele ist, meint man, man brauche nur das richtige Objekt dafür zu finden und alles andere gehe dann von selbst.
Man könnte diese Einstellung mit der eines Menschen vergleichen, der gern malen möchte und der, anstatt diese Kunst zu erlernen, behauptet, er brauche nur auf das richtige Objekt zu warten, und wenn er es gefunden habe, werde er wunderbar malen können.
Wenn ich einen Menschen wahrhaft liebe, so liebe ich alle Menschen, so liebe ich die Welt, so liebe ich das Leben. Wenn ich zu einem anderen sagen kann: «Ich liebe dich», muß ich auch sagen können: «Ich liebe in dir auch alle anderen, ich liebe durch dich die ganze Welt, ich liebe in dir auch mich selbst.»
Wenn jemand nur eine einzige andere Person liebt und ihm alle übrigen Mitmenschen gleichgültig sind, dann handelt es sich bei seiner Liebe nicht um Liebe, sondern um eine symbiotische Bindung oder um einen erweiterten Egoismus.
Trotzdem glauben die meisten Menschen, Liebe komme erst durch ein Objekt zustande und nicht aufgrund einer Fähigkeit. Sie bilden sich tatsächlich ein, es sei ein Beweis für die Intensität ihrer Liebe, wenn sie außer der «geliebten» Person niemanden lieben.
Es ist dies der gleiche Irrtum, den wir bereits an anderer Stelle erwähnt haben. Weil man nicht er kennt, daß die Liebe ein Tätigsein, eine Kraft der Seele ist, meint man, man brauche nur das richtige Objekt dafür zu finden und alles andere gehe dann von selbst.
Man könnte diese Einstellung mit der eines Menschen vergleichen, der gern malen möchte und der, anstatt diese Kunst zu erlernen, behauptet, er brauche nur auf das richtige Objekt zu warten, und wenn er es gefunden habe, werde er wunderbar malen können.
Wenn ich einen Menschen wahrhaft liebe, so liebe ich alle Menschen, so liebe ich die Welt, so liebe ich das Leben. Wenn ich zu einem anderen sagen kann: «Ich liebe dich», muß ich auch sagen können: «Ich liebe in dir auch alle anderen, ich liebe durch dich die ganze Welt, ich liebe in dir auch mich selbst.»
Eine Bücherliste
Gewaltfreie Kommunikation - GfK
- „Konflikte lösen durch gewaltfreie Kommunikation“ – Marshall B. Rosenberg – Herder, 2004. Mitschrift eines Interviews mit Marshal Rosenberg
"Gehört zum Besten was es gibt über Kommunikation und Konfliktmanagement. Rosenberg ist mein Held!" - „Gewaltfreie Kommunikation“ – Marshall B. Rosenberg – Junfermann, 2001. Das „Ur-Buch“ von Rosenberg.
"Würde ich allerdings erst als zweites lesen, weil das andere besser erklärt ist." - „Konfliktkiste“ - Ingrid Holler & Vera Heim – Junfermann Die süße kleine Kiste mit vielen Übungskarten
"Nicht ganz billig und sehr empfehlenswert." - „Das Herz gesellschaftlicher Veränderung“ –Marshall B. Rosenberg – Junfermann, 2004. "Wenn aus GfK ein politisches Statement und eine politische Bewegung wird."
- „Ich höre was, das Du nicht sagst - Gewaltfreie Kommunikation in Beziehungen“ – Susan Pásztor & Klaus-Dieter Gens – Junfermann, 2004
"Ja, klein und hilfreich." - „Mediation in Gruppen und Teams“ – Monika Oboth u. Gabriele Seils – Junfermann, 2006 "Nicht nur für Mediatoren und Juristen, sondern auch für Trainer, weil die beschriebenen Methoden auch für Schwierigkeiten in Trainingsgruppen gut sind."
Über und mit NLP
- „Die Coaching Fibel“ – Roman Braun et al. – Linde, 2004 Eines meiner Liebsten.
"Braun ist NLP Trainer, das Buch ist z.T. aus seiner Erfahrung geschrieben. Darüber hinaus hat er ein intensives Kapitel zu Gruppencoaching, was halbwegs einmalig ist. Sehr empfehlenswert." - „Der Zauberlehrling – das NLP Lern- u. Übungsbuch“ – Alexa Mohl – Junfermann, 1993 "Das deutsche NLP Standardwerk."
- „Der Meisterschüler – Der Zauberlehrling II – das NLP Lern- u. Übungsbuch“ – Alexa Mohl – Junfermann, 1993
"Die Fortsetzung – u.a. Hypnotische Sprachmuster, etc." - „Locker lernen – NLPädagogik für Lehrerinnen und Lehrer“ -Diana Beaver – Junfermann
"Ganz brauchbar für Trainer, etc." - „Psychologie und Metasprache - Die Struktur der Magie“ – Richard Bandler & John Grinder
"Das Ur-NLP Buch (da hieß das ganze noch gar nicht NLP). Darin wird u.a. die legendäre Fragetechnik begründet."
Zwischen Philosophie, Metaphysik, Psychologie und Hirnforschung:
- „Wie wirklich ist die Wirklichkeit“ – Paul Watzlawick – Piper, 1995
"Wieder was fürs Hirn. Der komplette NLP Kram fußt z.T. auf Watzlawick. Wer’s gelesen hat, hat die „rote Pille geschluckt“ – Vorsicht!" - „Münchhausens Zopf“ – Paul Watzlawick – Piper.
"Über Psychologie, Psychiatrie und all den Unsinn, in dem es darum geht, dass Leute glauben, sie hätten die „richtige“ Wahrnehmung der Realität." - Robert Anton Willson – „Der neue Prometheus“
"Schon aus den Achtzigern und trotzdem immer noch aktuell – ausgehend von Learys „Neurologics“ zeichnet Willson den Weg der geistigen Evolution der Menschen – auch mit viel Humor." - „Neurologics“ – Timothy Leary – Verlag: Der grüne Zweig
"Wer sich was antun will ... Es ist suuper anstrengend zu lesen. (Ich hatte jedes dritte Wort nachzuschlagen) – Es hat dafür auch nur 60 Seiten. Über die acht Stufen des Bewusstseins. Vorsicht vor Vorurteilen über Leary (LSD Papst). Er war auch mal Psychologie Professor in Harvard." - „Das Spektrum des Bewusstseins“ - Ken Wilber
"Ein Klassiker. Für diejenigen die weiter suchen, wo Messgeräte aufhören." - „Denken am Rande des Undenkbaren“ – Sheldrake, Abraham, McKenna – Verlag Piper.
"Ein Mathematiker (Miterfinder der Chaos Theorie), ein Biologe (Erfinder der morphischen Felder) und ein Ethnopharmakologe (irre Berufsbezeichnung – professioneller Drogendoktor) unterhalten sich über die Weltseele und den ganzen Rest. Abgehoben, irre und spannend." - „Das Schöpferische Universum“ – Rupert Sheldrake
"Morphogenetische Felder – was verbindet uns alle – Was die Form ausmacht – Form ist energetisch bisher nicht beschrieben." - „Etwas mehr Hirn bitte“ - Gerald Hüther
"Neurobiologische Erklärung für alles, was ich so erzähle." - „Wer wir sind und was wir sein könnten“ – Gerald Hüther
"Ein neurobiologischer Mutmacher. Der Titel spricht für sich selbst." - „Die Macht der inneren Bilder“ - Gerald Hüther
"Wie uns unsere Vorstellungen der Welt beeinflussen."
Weiteres zu Kommunikation
- „Miteinander reden 1 - Störungen und Klärungen“ - F. Schulz von Thun – Rowohlt, 1981
- „Miteinander reden 2 — Stile, Werte und Persönlichkeitsentwicklung“ - F. Schulz von Thun – Rowohlt, 1989
- „Miteinander reden 3 — Das innere Team und situationsgerechte Kommunikation“ - F. Schulz von Thun – Rowohlt, 1998
Zur Persönlichkeitsentwicklung
- „So geht’s Dir gut“, „So machst Du Dir Freunde“ und „Tu was Dir am
Herzen liegt“ - Andrew Matthews
"Er schreibt zuckersüße Bücher über das Leben und illustriert sie mit eigenen Cartoons. Kurz, Humorvoll und inhaltlich ein Volltreffer. Eine meiner ersten Empfehlungen für Leute, die an sich arbeiten wollen."
Noch eine Linkliste
Schulsystem:
https://www.youtube.com/watch?v=EpIXYHAh3cQ
https://www.youtube.com/watch?v=rePVPlirR2o
Geiler Vortrag: https://www.youtube.com/watch?v=ZXhug_e43tk
Vera
Birkenbihl
https://www.youtube.com/watch?v=c_1-nbfRzO0
https://www.youtube.com/watch?v=lOpsxqtTo5g
https://www.youtube.com/watch?v=uq6vrz8rwS8
https://www.youtube.com/watch?v=foIneWSFqLo
https://www.youtube.com/watch?v=XY60DBP4UQk
Zur Gewaltfreien
Kommunikation und Empathie
https://www.youtube.com/watch?v=LwuXo_H_QlQ
https://www.youtube.com/watch?v=NlBbBj3R204
https://www.youtube.com/watch?v=q4RQdFEb9N4
Zu NLP
https://www.youtube.com/watch?v=yqWVRrameoM
https://www.youtube.com/watch?v=pzjcsN6cN6U
https://www.youtube.com/watch?v=r9hUrAsWYyA
https://www.youtube.com/watch?v=xIzRuxoOs3U
https://www.youtube.com/watch?v=74F4NU21fgE
https://www.youtube.com/watch?v=7XSnFnqyJKE
https://www.youtube.com/watch?v=u1M0S7m8VAU
Zu Unternehmen
die alles anders machen
https://www.youtube.com/watch?v=culjElgNTmw
https://www.youtube.com/watch?v=0yGRgERiPCI
Franz Hörmann – österreichischer Professor für Rechnungswesen und Informationsmanagement:
https://www.youtube.com/watch?v=Oouoee9UvEc
Dirk Müller:
http://www.cashkurs.com/
Ein Aalener Ökonomieprofessor:
https://www.youtube.com/watch?v=7CPW7zzpsfg
Zum Thema Medien
geniales Interview von KenFM über die Krise des Journalismus mit einem Insider (Ex FAZ Redakteur – nicht Ulfkotte):
https://www.youtube.com/watch?v=NqbMhzWtRQc
Auch KenFM – geniales Interview zu Neoliberalismus:
https://www.youtube.com/watch?v=OwRNpeWj5Cs
Uwe Krüger über seine Studien zur Verflechtung der deutschen Medien mit Transatlantischen Netzwerken:
https://www.youtube.com/watch?v=xzGb7tyzaCM
in Kurzform und „witzig“:
https://www.youtube.com/watch?v=JFvQuZBxh-Q
Alternative Medien
https://kenfm.de/
https://deutsch.rt.com/
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/
http://www.nachdenkseiten.de/
http://www.heise.de/tp/
http://www.hintergrund.de/
Satire
Volker Pispers:
Gesamtprogramm (letztes Programm 2016): https://www.youtube.com/watch?v=vsEAqbPDOuU
Kurzform – auf den Punkt: https://www.youtube.com/watch?v=u07XONlDwX8
Erwin Pelzig – Legende: https://www.youtube.com/watch?v=XXLlrd5dKQc
Weitere von ihm: https://www.youtube.com/watch?v=-P-3Ck2mjXY, https://www.youtube.com/watch?v=fzqWNCNSItY, https://www.youtube.com/watch?v=Kcy4sJ-1uiQ (wenn er am Whiteboard erklärt – geht kaum besser....)
Professor Kruse
https://www.youtube.com/watch?v=e_94-CH6h-o
https://www.youtube.com/watch?v=01Lb78hJcME
https://www.youtube.com/watch?v=FLFyoT7SJFs
Es gibt mehr als wir messen können – die moderne Physik
Über Heisenberg: https://www.youtube.com/watch?v=MbV4wjkYtYc
Hans Peter Dürr:
https://www.youtube.com/watch?v=rT6ekqvt42k
https://www.youtube.com/watch?v=Wik_bas2Sbw
https://www.youtube.com/watch?v=oVEQoUynYHk
witzige kleine Comics zu Quantenphysik und Dimensionalität:
https://www.youtube.com/watch?v=je6haxaLBPc
Gerald
Hüther:
https://www.youtube.com/watch?v=cVOwIRv0Fs0https://www.youtube.com/watch?v=EpIXYHAh3cQ
https://www.youtube.com/watch?v=rePVPlirR2o
Alles
andere ist auch sehenswert....
Richard
David Precht:
(Bei
Markus Lanz) - https://www.youtube.com/watch?v=QAOaUiOsw6UGeiler Vortrag: https://www.youtube.com/watch?v=ZXhug_e43tk
zu
Psychologie und dem Unnutz politischer Diskussionen:
https://www.youtube.com/watch?v=X5cSdXf3UbA
André
Stern:
https://www.youtube.com/watch?v=I5_x35E38bIhttps://www.youtube.com/watch?v=lOpsxqtTo5g
https://www.youtube.com/watch?v=uq6vrz8rwS8
https://www.youtube.com/watch?v=foIneWSFqLo
https://www.youtube.com/watch?v=XY60DBP4UQk
https://www.youtube.com/watch?v=NlBbBj3R204
https://www.youtube.com/watch?v=q4RQdFEb9N4
https://www.youtube.com/watch?v=pzjcsN6cN6U
https://www.youtube.com/watch?v=r9hUrAsWYyA
https://www.youtube.com/watch?v=xIzRuxoOs3U
https://www.youtube.com/watch?v=74F4NU21fgE
https://www.youtube.com/watch?v=7XSnFnqyJKE
https://www.youtube.com/watch?v=u1M0S7m8VAU
https://www.youtube.com/watch?v=0yGRgERiPCI
Zum
Finanz- und Wirtschaftssystem
Franz Hörmann – österreichischer Professor für Rechnungswesen und Informationsmanagement:
https://www.youtube.com/watch?v=Oouoee9UvEc
Dirk Müller:
http://www.cashkurs.com/
Ein Aalener Ökonomieprofessor:
https://www.youtube.com/watch?v=7CPW7zzpsfg
Zum Thema Medien
geniales Interview von KenFM über die Krise des Journalismus mit einem Insider (Ex FAZ Redakteur – nicht Ulfkotte):
https://www.youtube.com/watch?v=NqbMhzWtRQc
Auch KenFM – geniales Interview zu Neoliberalismus:
https://www.youtube.com/watch?v=OwRNpeWj5Cs
Uwe Krüger über seine Studien zur Verflechtung der deutschen Medien mit Transatlantischen Netzwerken:
https://www.youtube.com/watch?v=xzGb7tyzaCM
in Kurzform und „witzig“:
https://www.youtube.com/watch?v=JFvQuZBxh-Q
Alternative Medien
https://kenfm.de/
https://deutsch.rt.com/
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/
http://www.nachdenkseiten.de/
http://www.heise.de/tp/
http://www.hintergrund.de/
Satire
Volker Pispers:
Gesamtprogramm (letztes Programm 2016): https://www.youtube.com/watch?v=vsEAqbPDOuU
Kurzform – auf den Punkt: https://www.youtube.com/watch?v=u07XONlDwX8
Erwin Pelzig – Legende: https://www.youtube.com/watch?v=XXLlrd5dKQc
Weitere von ihm: https://www.youtube.com/watch?v=-P-3Ck2mjXY, https://www.youtube.com/watch?v=fzqWNCNSItY, https://www.youtube.com/watch?v=Kcy4sJ-1uiQ (wenn er am Whiteboard erklärt – geht kaum besser....)
Professor Kruse
https://www.youtube.com/watch?v=e_94-CH6h-o
https://www.youtube.com/watch?v=01Lb78hJcME
https://www.youtube.com/watch?v=FLFyoT7SJFs
Es gibt mehr als wir messen können – die moderne Physik
Über Heisenberg: https://www.youtube.com/watch?v=MbV4wjkYtYc
Hans Peter Dürr:
https://www.youtube.com/watch?v=rT6ekqvt42k
https://www.youtube.com/watch?v=Wik_bas2Sbw
https://www.youtube.com/watch?v=oVEQoUynYHk
witzige kleine Comics zu Quantenphysik und Dimensionalität:
https://www.youtube.com/watch?v=je6haxaLBPc
Die Ehre dieser Welt
Es kann die Ehre dieser Welt
Dir keine Ehre geben,
Was dich in Wahrheit hebt und hält,
Muss in dir selber leben.
Wenn's deinem Innersten gebricht
An echten Stolzes Stütze,
Ob dann die Welt dir Beifall spricht,
Ist all dir wenig nütze.
Das flücht'ge Lob, des Tages Ruhm
Magst du dem Eitlen gönnen;
Das aber sei dein Heiligtum:
Vor dir bestehen können.
Dir keine Ehre geben,
Was dich in Wahrheit hebt und hält,
Muss in dir selber leben.
Wenn's deinem Innersten gebricht
An echten Stolzes Stütze,
Ob dann die Welt dir Beifall spricht,
Ist all dir wenig nütze.
Das flücht'ge Lob, des Tages Ruhm
Magst du dem Eitlen gönnen;
Das aber sei dein Heiligtum:
Vor dir bestehen können.
Theodor Fontane
Die ganze Wahrheit über alles
Glaub keinem, der dir sagt, dass du nichts verändern kannst.
Die, die das behaupten haben nur vor Veränderungen Angst.
Es sind die Selben die erklären, es sei gut so, wie es ist.
Und wenn du etwas ändern willst, dann bist du automatisch Terrorist.
Die, die das behaupten haben nur vor Veränderungen Angst.
Es sind die Selben die erklären, es sei gut so, wie es ist.
Und wenn du etwas ändern willst, dann bist du automatisch Terrorist.
Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist,
es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt
Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist,
es wär nur deine Schuld wenn sie so bleibt.
Weil jeder, der die Welt nicht ändern will,
es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt
Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist,
es wär nur deine Schuld wenn sie so bleibt.
Weil jeder, der die Welt nicht ändern will,
ihr Todesurteil unterschreibt
Die Ärzte
Politik
Was gemeint war:
Alles, was uns alle betrifft.
Was wir daraus gemacht haben:
Alles, was uns alle betrifft, aber nicht von allen entschieden wird.
Was ihr daraus machen werdet:
Alles, was uns alle betrifft und von uns allen entschieden wird.
Lebensmittel
Was gemeint war:
Alle Mittel zu einem gesunden Leben, bereitgestellt von der Natur.
Was wir daraus gemacht haben:
Nahrungsmittel, deren Herstellungsweise wir nicht kennen, deren Inhaltsstoffe wir nicht aussprechen könen und die bizarrerweise in überernährten Ländern zu Mangelerscheinungen und Krankheiten führen.
Was ihr daraus machen werdet:
Was gemeint war.
Werte
Was gemeint war:
Moralisch hochstehende Qualitäten oder Eigenschaften.
Was wir daraus gemacht haben:
Preisschilder incl. Umdeutung von Sünden zu Tugenden (Geiz ist geil).
Was ihr daraus machen werdet:
In memoriam Oscar Wilde: Ihr werdet wieder den Wert von Dingen kennen, nicht nur deren Preis.
Verantwortung
Was gemeint war:
Seine Verantwortung kennen und verantwortungsvoll handeln.
Was wir daraus gemacht haben:
Verantwortung übernehmen: zurücktreten und woanders den gleichen Scheiß machen.
Was ihr daraus machen werdet:
Verantwortungsvoll handeln.
Sex
Was gemeint war:
Notwendig zur Arterhaltung und macht Spaß.
Was wir daraus gemacht haben:
Nicht notwendig zur Arterhaltung und macht Stress.
Was ihr daraus machen werdet:
Nicht notwendig zur Arterhaltung und macht Spaß.
So geht es munter weiter mit: Sicherheit, Aufklärung, dem Netz, Computer, Energie, Musik und dem ganzen Rest. Es fehlt nichts. Die gesamte Gesellschaft wird beschrieben. Einige Kapitel sind wesentlich länger als die oben zitierten. Das Buch lohnt sich sehr - auch und vor allem im ehrlichen Austausch mit Schülern und schulfreien, jungen Menschen unter 25. Denn wie Goethe schon sagte: Das Schicksal jedes Volkes und jeder Zeit hängt von den Menschen unter 25 ab.
Beim regionalen Buchhändler kaufen!
Bist du ein Opfer?
Es gibt eine wichtige Sache, die ein Opfer von einem eigenverantwortlichen Menschen unterscheidet. Es ist die Art, wie man Fragen stellt. Ein Opfer fragt "Warum ist mir das passiert?" Ein freier Mensch fragt "Wozu ist mir das passiert?" Wenn man [...] (diese Frage genau) betrachtet, so findet man, dass die Antwort lautet: "Um zu lernen, unsere Herzen zu öffnen und wieder in Eigenverantwortung zu kommen."
Harald Kautz-Vella in Total vernebelt - Giftiger Krieg, Saarbrücken, 2016
Harald Kautz-Vella in Total vernebelt - Giftiger Krieg, Saarbrücken, 2016
Will Apple mir helfen?
Wollen wir wirklich, dass am Profit orientierte Unternehmen wie Apple uns über Gesundheit aufklären? Naja, denke ich, wenn sie wirklich aufklären ... Nur denke ich immer daran, dass Apple mich nicht aufklärt, damit ich ein freieres Leben genieße, sondern damit ich ein besserer, in eingebildeter Freiheit dem Profit von einigen wenigen Apple-Besitzern dienender Arbeiter werde.
Apple Health - Gesundheit: Überblick (2016)
Apple Health – Schlaf
Apple Health – Alles hängt zusammen
Apple Health – Achtsamkeit
Apple Health – Aktivität
Apple Health – Ernährung
Apple Health - Gesundheit: Überblick (2016)
Apple Health – Schlaf
Apple Health – Alles hängt zusammen
Apple Health – Achtsamkeit
Apple Health – Aktivität
Apple Health – Ernährung
Vom Erwachen und Erwachsen
„Erwachen“
oder
„Erkenntnis
, die handelt“,
ist die Folge eines Bewusstseins- schubes in eine
Ebene, in der ich
alles Gewesene auf den Prüfstand legen muss, weil es womöglich nicht mehr
genügt. Es
ereignet sich etwas, was man „Bewusstheit“
nennen könnte: Ich erkenne für mich
etwas
bewusst und suche eine Strategie, das Erkannte für mich zu verwirklichen. Bewusstheit
wird mir durch Intuition gegeben, sie muss aber gesucht werden. Weiterlesen: www.selbstheilung-online.de - Vom Erwachen
Textquelle
Das Portal selbstheilung-online versteht sich als eine Plattform von bewährten alternativen Möglichkeiten, oft Jahrtausende alt, die tatsächlich zur Gesundheit führen. Aktuelle Umsetzung ist die Sanierung des Grundsystems nach Pischinger, die Prinzipien der Chinesischen Medizin und die aktuelle Energiemedizin.
Video:
Alexander Wagand bei Jo Conrad - bewusst.tv
Leben wir nach einem kindlichen Weltbild?
Textquelle
Das Portal selbstheilung-online versteht sich als eine Plattform von bewährten alternativen Möglichkeiten, oft Jahrtausende alt, die tatsächlich zur Gesundheit führen. Aktuelle Umsetzung ist die Sanierung des Grundsystems nach Pischinger, die Prinzipien der Chinesischen Medizin und die aktuelle Energiemedizin.
Video:
Alexander Wagand bei Jo Conrad - bewusst.tv
Leben wir nach einem kindlichen Weltbild?
Erkennen und künstlerisches Schaffen
Das Schlusskapitel der Arbeit
"Grundlinien einer Erkenntnistheorie der goetheschen Weltanschauung" von Rudolf Steiner ist das Fazit der Arbeit und argumentiert in Richtung einer neuen Betrachtung von Kunst und Wissenschaft: Wissenschaft das Theorem, Kunst das Problem.
"Unsere Erkenntnistheorie hat das Erkennen des bloß passiven Charakters, den man ihm oft beilegt, entkleidet und es als Tätigkeit des menschlichen Geistes aufgefasst. Gewöhnlich glaubt man, der Inhalt der Wissenschaft sei ein von außen aufgenommener; ja man meint, der Wissenschaft die Objektivität in einem um so höheren Grad wahren zu können, als sich der Geist jeder eigenen Zutat zu dem aufgefassten Stoff enthält.
Unsere Ausführungen haben gezeigt, dass der wahre Inhalt der Wissenschaft überhaupt nicht der wahrgenommene äußere Stoff ist, sondern die im Geiste erfasste Idee, welche uns tiefer in das Weltgetriebe einführt, als alles Zerlegen und Beobachten der Außenwelt als bloßer Erfahrung. Die Idee ist Inhalt der Wissenschaft. Gegenüber der passiv aufgenommenen Wahrnehmung ist die Wissenschaft somit ein Produkt der Tätigkeit des menschlichen Geistes.
Damit haben wir das Erkennen dem künstlerischen Schaffen genähert, das ja auch ein tätiges Hervorbringen des Menschen ist. Zugleich haben wir aber auch die Notwendigkeit herbeigeführt, die gegenseitige Beziehung beider klarzustellen.
Sowohl die erkennende wie die künstlerische Tätigkeit beruhen darauf, dass der Mensch von der Wirklichkeit als Produkt sich zu ihr als Produzenten erhebt; dass er von dem Geschaffenen zum Schaffen, von der Zufälligkeit zur Notwendigkeit aufsteigt. Indem uns die äußere Wirklichkeit stets nur ein Geschöpf der schaffenden Natur zeigt, erheben wir uns im Geiste zu der Natureinheit, die uns als die Schöpferin erscheint. Jeder Gegenstand der Wirklichkeit stellt uns eine von den unendlichen Möglichkeiten dar, die im Schoße der schaffenden Natur verborgen liegen. Unser Geist erhebt sich zur Anschauung jenes Quelles, in dem alle diese Möglichkeiten enthalten sind.
Wissenschaft und Kunst sind nun die Objekte, denen der Mensch einprägt, was ihm diese Anschauung bietet. In der Wissenschaft geschieht es nur in der Form der Idee, das heißt in dem unmittelbar geistigen Medium; in der Kunst in einem sinnenfällig oder geistig wahrnehmbaren Objekte. In der Wissenschaft erscheint die Natur als «das alles Einzelne Umfassende» rein ideell; in der Kunst erscheint ein Objekt der Außenwelt dieses Umfassende darstellend. Das Unendliche, das die Wissenschaft im Endlichen sucht und in der Idee darzustellen sucht, prägt die Kunst einem aus der Seinswelt genommenen Stoffe ein. Was in der Wissenschaft als Idee erscheint, ist in der Kunst Bild. Es ist dasselbe Unendliche, das Gegenstand der Wissenschaft wie der Kunst ist, nur dass es dort anders als hier erscheint. Die Art der Darstellung ist eine verschiedene. Goethe tadelte es daher, dass man von einer Idee des Schönen spricht, als ob das Schöne nicht einfach der sinnliche Abglanz der Idee wäre.
Hier zeigt sich, wie der wahre Künstler unmittelbar aus dem Urquell alles Seins schöpfen muss, wie er seinen Werken das Notwendige einprägt, das wir ideell in Natur und Geist in der Wissenschaft suchen. Die Wissenschaft lauscht der Natur ihre Gesetzlichkeit ab; die Kunst nicht minder, nur dass sie die letztere noch dem rohen Stoffe einpflanzt. Ein Kunstprodukt ist nicht minder Natur als ein Naturprodukt, nur dass ihm die Naturgesetzlichkeit schon so eingegossen wurde, wie sie dem Menschengeist erschienen ist. Die großen Kunstwerke, die Goethe in Italien sah, erschienen ihm als der unmittelbare Abdruck des Notwendigen, das der Mensch in der Natur gewahr wird. Ihm ist daher auch die Kunst eine Manifestation geheimer Naturgesetze.
Alles kommt beim Kunstwerke darauf an, inwiefern der Künstler dem Stoffe die Idee eingepflanzt hat. Nicht was er behandelt, sondern wie er es behandelt, darauf kommt es an. Hat in der Wissenschaft der von außen wahrgenommene Stoff völlig unterzutauchen, so dass nur sein Wesen, die Idee zurückbleibt, so hat er in dem Kunstprodukte zu verbleiben, nur dass seine Eigentümlichkeit, seine Zufälligkeit vollkommen durch die künstlerische Behandlung zu überwinden ist. Das Objekt muss ganz aus der Sphäre des Zufälligen herausgehoben und in jene des Notwendigen versetzt werden. Es darf im Kunstschönen nichts zurückbleiben, dem nicht der Künstler seinen Geist aufgedrückt hätte. Das Was muss durch das Wie besiegt werden. Überwindung der Sinnlichkeit durch den Geist ist das Ziel von Kunst und Wissenschaft. Diese überwindet die Sinnlichkeit, indem sie sie ganz in Geist auflöst; jene, indem sie ihr den Geist einpflanzt. Die Wissenschaft blickt durch die Sinnlichkeit auf die Idee, die Kunst erblickt die Idee in der Sinnlichkeit.
Ein diese Wahrheiten in umfassender Weise ausdrückender Satz Goethes mag unsere Betrachtungen abschließen: «Ich denke, Wissenschaft könnte man die Kenntnis des Allgemeinen nennen, das abgezogene Wissen; Kunst dagegen wäre Wissenschaft zur Tat verwendet; Wissenschaft wäre Vernunft, und Kunst ihr Mechanismus, deshalb man sie auch praktische Wissenschaft nennen könnte. Und so wäre denn endlich Wissenschaft das Theorem, Kunst das Problem.»"
Grundlinien einer Erkenntnistheorie der goetheschen Weltanschauung - GA 002 - Seite 102
"Unsere Erkenntnistheorie hat das Erkennen des bloß passiven Charakters, den man ihm oft beilegt, entkleidet und es als Tätigkeit des menschlichen Geistes aufgefasst. Gewöhnlich glaubt man, der Inhalt der Wissenschaft sei ein von außen aufgenommener; ja man meint, der Wissenschaft die Objektivität in einem um so höheren Grad wahren zu können, als sich der Geist jeder eigenen Zutat zu dem aufgefassten Stoff enthält.
Unsere Ausführungen haben gezeigt, dass der wahre Inhalt der Wissenschaft überhaupt nicht der wahrgenommene äußere Stoff ist, sondern die im Geiste erfasste Idee, welche uns tiefer in das Weltgetriebe einführt, als alles Zerlegen und Beobachten der Außenwelt als bloßer Erfahrung. Die Idee ist Inhalt der Wissenschaft. Gegenüber der passiv aufgenommenen Wahrnehmung ist die Wissenschaft somit ein Produkt der Tätigkeit des menschlichen Geistes.
Damit haben wir das Erkennen dem künstlerischen Schaffen genähert, das ja auch ein tätiges Hervorbringen des Menschen ist. Zugleich haben wir aber auch die Notwendigkeit herbeigeführt, die gegenseitige Beziehung beider klarzustellen.
Sowohl die erkennende wie die künstlerische Tätigkeit beruhen darauf, dass der Mensch von der Wirklichkeit als Produkt sich zu ihr als Produzenten erhebt; dass er von dem Geschaffenen zum Schaffen, von der Zufälligkeit zur Notwendigkeit aufsteigt. Indem uns die äußere Wirklichkeit stets nur ein Geschöpf der schaffenden Natur zeigt, erheben wir uns im Geiste zu der Natureinheit, die uns als die Schöpferin erscheint. Jeder Gegenstand der Wirklichkeit stellt uns eine von den unendlichen Möglichkeiten dar, die im Schoße der schaffenden Natur verborgen liegen. Unser Geist erhebt sich zur Anschauung jenes Quelles, in dem alle diese Möglichkeiten enthalten sind.
Wissenschaft und Kunst sind nun die Objekte, denen der Mensch einprägt, was ihm diese Anschauung bietet. In der Wissenschaft geschieht es nur in der Form der Idee, das heißt in dem unmittelbar geistigen Medium; in der Kunst in einem sinnenfällig oder geistig wahrnehmbaren Objekte. In der Wissenschaft erscheint die Natur als «das alles Einzelne Umfassende» rein ideell; in der Kunst erscheint ein Objekt der Außenwelt dieses Umfassende darstellend. Das Unendliche, das die Wissenschaft im Endlichen sucht und in der Idee darzustellen sucht, prägt die Kunst einem aus der Seinswelt genommenen Stoffe ein. Was in der Wissenschaft als Idee erscheint, ist in der Kunst Bild. Es ist dasselbe Unendliche, das Gegenstand der Wissenschaft wie der Kunst ist, nur dass es dort anders als hier erscheint. Die Art der Darstellung ist eine verschiedene. Goethe tadelte es daher, dass man von einer Idee des Schönen spricht, als ob das Schöne nicht einfach der sinnliche Abglanz der Idee wäre.
Hier zeigt sich, wie der wahre Künstler unmittelbar aus dem Urquell alles Seins schöpfen muss, wie er seinen Werken das Notwendige einprägt, das wir ideell in Natur und Geist in der Wissenschaft suchen. Die Wissenschaft lauscht der Natur ihre Gesetzlichkeit ab; die Kunst nicht minder, nur dass sie die letztere noch dem rohen Stoffe einpflanzt. Ein Kunstprodukt ist nicht minder Natur als ein Naturprodukt, nur dass ihm die Naturgesetzlichkeit schon so eingegossen wurde, wie sie dem Menschengeist erschienen ist. Die großen Kunstwerke, die Goethe in Italien sah, erschienen ihm als der unmittelbare Abdruck des Notwendigen, das der Mensch in der Natur gewahr wird. Ihm ist daher auch die Kunst eine Manifestation geheimer Naturgesetze.
Alles kommt beim Kunstwerke darauf an, inwiefern der Künstler dem Stoffe die Idee eingepflanzt hat. Nicht was er behandelt, sondern wie er es behandelt, darauf kommt es an. Hat in der Wissenschaft der von außen wahrgenommene Stoff völlig unterzutauchen, so dass nur sein Wesen, die Idee zurückbleibt, so hat er in dem Kunstprodukte zu verbleiben, nur dass seine Eigentümlichkeit, seine Zufälligkeit vollkommen durch die künstlerische Behandlung zu überwinden ist. Das Objekt muss ganz aus der Sphäre des Zufälligen herausgehoben und in jene des Notwendigen versetzt werden. Es darf im Kunstschönen nichts zurückbleiben, dem nicht der Künstler seinen Geist aufgedrückt hätte. Das Was muss durch das Wie besiegt werden. Überwindung der Sinnlichkeit durch den Geist ist das Ziel von Kunst und Wissenschaft. Diese überwindet die Sinnlichkeit, indem sie sie ganz in Geist auflöst; jene, indem sie ihr den Geist einpflanzt. Die Wissenschaft blickt durch die Sinnlichkeit auf die Idee, die Kunst erblickt die Idee in der Sinnlichkeit.
Ein diese Wahrheiten in umfassender Weise ausdrückender Satz Goethes mag unsere Betrachtungen abschließen: «Ich denke, Wissenschaft könnte man die Kenntnis des Allgemeinen nennen, das abgezogene Wissen; Kunst dagegen wäre Wissenschaft zur Tat verwendet; Wissenschaft wäre Vernunft, und Kunst ihr Mechanismus, deshalb man sie auch praktische Wissenschaft nennen könnte. Und so wäre denn endlich Wissenschaft das Theorem, Kunst das Problem.»"
Grundlinien einer Erkenntnistheorie der goetheschen Weltanschauung - GA 002 - Seite 102
Ist das Saarland unabhängig?
Hier betone ich extra: Texte, die ich reblogge, geben nicht ausschließlich meine Meinung wieder. Den Inhalt dieses Textes fand ich lustig und denke, was wäre, wenn das stimmt?
Saarland und Berlin sind nicht Teil der BRD
Neuheiten - Zum Thema Wahlen
von Arne Freiherr von Hinkelbein
In den vergangenen Jahren haben alle Inhaber deutscher Ausweispapiere mit dem Eintrag "DEUTSCH" ab dem 18. Lebensjahr wählen dürfen, obwohl die Gesetze dies nicht vorsehen. Demzufolge sind auch aus diesem Grund alle Wahlen ungültig und nichtig.
Doch auch das Grundgesetz selbst läßt erkennen, daß es keinen legitimierten Bundestag und damit auch keinen legitimierten Gesetzgeber geben kann. So heißt es im Art. 144 (2) GG:
"Soweit die Anwendung dieses Grundgesetzes in einem der in Artikel 23 aufgeführten Länder oder in einem Teile eines dieser Länder Beschränkungen unterliegt, hat das Land oder der Teil des Landes das Recht, gemäß Artikel 38 Vertreter in den Bundestag und gemäß Artikel 50 Vertreter in den Bundesrat zu entsenden."
Im Art. 23 GG sind jedoch keine Länder aufgeführt und benannt. Folglich gibt es auch keinen Bundestag, der rechtmäßig im Sinne der verfassungsgebenden Ordnung dem Bonner Grundgesetz zusammen gesetzt ist. Wie auch immer dies zu werten ist, Vertreter aus der ehemaligen Ostzone können keinen Zugang zu den Parlamenten haben.
Ebenso Vertreter des Saarlandes und von Berlin.
Das Saarland trat bekanntlich durch eine Volksabstimmung im Jahre 1955 im Jahr 1957 der Bundesrepublik Deutschland politisch bei. Die Gesetze, die diesen Beitritt regelten wurden mit dem zweiten Bundesbereinigungsgesetzes vom 23.11.2007 aufgehoben und wie folgt vermerkt:
Artikel 1 Aufhebung des Gesetzes über die Eingliederung des Saarlandes (101-2) LINK
"Das Gesetz über die Eingliederung des Saarlandes in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 101-2, veröffentlichten bereinigten Fassung wird aufgehoben."
Artikel 2 Aufhebung des Gesetzes zur Einführung von Bundesrecht im Saarland (101-3)
"Das Gesetz zur Einführung von Bundesrecht im Saarland in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 101-3, veröffentlichten bereinigte Fassung wird aufgehoben."
Das Saarland ist nicht mehr in den Bundesländern eingegliedert und es gilt auch kein Bundesrecht mehr im Saarland.
Auch für Berlin gibt es keine Zugehörigkeit zum Bundesgebiet:
Zur Direktwahl der Berliner Vertretungen zum Bundestag und ihr volles Stimmrecht im Bundestag und im Bundesrat finden wir wörtlich: (Bundesgesetzblatt 1990, Teil I S 1068).
"Die Haltung der Alliierten, daß die Bindungen zwischen den Westsektoren Berlins und der Bundesrepublik Deutschland aufrechterhalten und entwickelt werden, wobei sie berücksichtigen, daß diese Sektoren wie bisher KEIN Bestandteil (konstitutiver Teil) der Bundesrepublik Deutschland sind und auch weiterhin NICHT von ihr regiert werden, bleibt unverändert."
Daher werden bundesdeutsche "Gesetze" (Geschäftsanordnungen des Vereinigten Wirtschaftsgebietes als Treuhänder der Alliierten) weiterhin in Bonn ausgegeben. Berlin hat nur repräsentativen Charakter und bleibt daher weiterhin Vier-Sektoren-Stadt.
1.) BGBl. 1990, Teil I, Nr. 27, S. 1068, ausgegeben zu Bonn am 20. Juni 1990
2.) BGBl. 1990, Teil II, Nr. 36, S. 1273-1276, ausgegeben zu Bonn am 2. Oktober 1990
3.) BGBl. 1990, Teil II, Nr. 42, S. 1386-1389, ausgegeben zu Bonn am 9. November 1990
Juristisch gesehen ist das zur Wahl gehen, Beihilfe zum Verfassungsbruch und das Drucken und Aufstellen von Wahlplakaten Anstiftung zum Verfassungsbruch.
Saarland und Berlin sind nicht Teil der BRD
Neuheiten - Zum Thema Wahlen
von Arne Freiherr von Hinkelbein
In den vergangenen Jahren haben alle Inhaber deutscher Ausweispapiere mit dem Eintrag "DEUTSCH" ab dem 18. Lebensjahr wählen dürfen, obwohl die Gesetze dies nicht vorsehen. Demzufolge sind auch aus diesem Grund alle Wahlen ungültig und nichtig.
Doch auch das Grundgesetz selbst läßt erkennen, daß es keinen legitimierten Bundestag und damit auch keinen legitimierten Gesetzgeber geben kann. So heißt es im Art. 144 (2) GG:
"Soweit die Anwendung dieses Grundgesetzes in einem der in Artikel 23 aufgeführten Länder oder in einem Teile eines dieser Länder Beschränkungen unterliegt, hat das Land oder der Teil des Landes das Recht, gemäß Artikel 38 Vertreter in den Bundestag und gemäß Artikel 50 Vertreter in den Bundesrat zu entsenden."
Im Art. 23 GG sind jedoch keine Länder aufgeführt und benannt. Folglich gibt es auch keinen Bundestag, der rechtmäßig im Sinne der verfassungsgebenden Ordnung dem Bonner Grundgesetz zusammen gesetzt ist. Wie auch immer dies zu werten ist, Vertreter aus der ehemaligen Ostzone können keinen Zugang zu den Parlamenten haben.
Ebenso Vertreter des Saarlandes und von Berlin.
Das Saarland trat bekanntlich durch eine Volksabstimmung im Jahre 1955 im Jahr 1957 der Bundesrepublik Deutschland politisch bei. Die Gesetze, die diesen Beitritt regelten wurden mit dem zweiten Bundesbereinigungsgesetzes vom 23.11.2007 aufgehoben und wie folgt vermerkt:
Artikel 1 Aufhebung des Gesetzes über die Eingliederung des Saarlandes (101-2) LINK
"Das Gesetz über die Eingliederung des Saarlandes in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 101-2, veröffentlichten bereinigten Fassung wird aufgehoben."
Artikel 2 Aufhebung des Gesetzes zur Einführung von Bundesrecht im Saarland (101-3)
"Das Gesetz zur Einführung von Bundesrecht im Saarland in der im Bundesgesetzblatt Teil III, Gliederungsnummer 101-3, veröffentlichten bereinigte Fassung wird aufgehoben."
Das Saarland ist nicht mehr in den Bundesländern eingegliedert und es gilt auch kein Bundesrecht mehr im Saarland.
Auch für Berlin gibt es keine Zugehörigkeit zum Bundesgebiet:
Zur Direktwahl der Berliner Vertretungen zum Bundestag und ihr volles Stimmrecht im Bundestag und im Bundesrat finden wir wörtlich: (Bundesgesetzblatt 1990, Teil I S 1068).
"Die Haltung der Alliierten, daß die Bindungen zwischen den Westsektoren Berlins und der Bundesrepublik Deutschland aufrechterhalten und entwickelt werden, wobei sie berücksichtigen, daß diese Sektoren wie bisher KEIN Bestandteil (konstitutiver Teil) der Bundesrepublik Deutschland sind und auch weiterhin NICHT von ihr regiert werden, bleibt unverändert."
Daher werden bundesdeutsche "Gesetze" (Geschäftsanordnungen des Vereinigten Wirtschaftsgebietes als Treuhänder der Alliierten) weiterhin in Bonn ausgegeben. Berlin hat nur repräsentativen Charakter und bleibt daher weiterhin Vier-Sektoren-Stadt.
1.) BGBl. 1990, Teil I, Nr. 27, S. 1068, ausgegeben zu Bonn am 20. Juni 1990
2.) BGBl. 1990, Teil II, Nr. 36, S. 1273-1276, ausgegeben zu Bonn am 2. Oktober 1990
3.) BGBl. 1990, Teil II, Nr. 42, S. 1386-1389, ausgegeben zu Bonn am 9. November 1990
Juristisch gesehen ist das zur Wahl gehen, Beihilfe zum Verfassungsbruch und das Drucken und Aufstellen von Wahlplakaten Anstiftung zum Verfassungsbruch.
Die Links-Rechts-Verwirrung (Mausfeld bei den NachDenkseiten)
"Die NachDenkSeiten beschäftigen
sich von Beginn an mit dem Thema Manipulation und mit der Frage, wie
man sich davor schützen kann. Ein großer Experte dafür ist auch
Professor Mausfeld.
Ihn hatten wir im vergangenen Sommer mit den
NachDenkSeiten-Leserinnen und Lesern bekannt gemacht. Jens
Wernicke hat ihn
jetzt aus aktuellem Anlass ein zweites Mal für die NachDenkSeiten
interviewt. Der Text auf den Nachdenkseiten
Sind viele Linke nicht eigentlich verkappte Faschisten? Und viele Rechte nicht furchtbar progressiv? Ja, ist die Unterscheidung von links und rechts daher nicht schon lange überholt? Das könnte man glauben, wenn man die Nazi-Demagogie betrachtet, die zurzeit durch das Internet schwappt. Oder die Leitartikel des Mainstreams verfolgt. Sahra Wagenknecht etwa sei eigentlich rechts, ja, nahe bei AfD und NPD. Und die CDU in den letzten Jahren so weit nach links gerutscht, dass sie längst sozialdemokratisiert sei und ihre „konservativen Werte“ verloren habe. Worum geht es bei dieser Demagogie? Welche Ziele verfolgt und Interessen bedient sie? Hierüber sowie über die Mechanismen der diesbezüglichen Gegenaufklärung und Manipulation sprach Jens Wernicke mit dem Kognitionsforscher Rainer Mausfeld, der klar analysiert und benennt, worum es bei all den Nebelkerzen und der damit intendierten Verwirrung tatsächlich geht: unseren Geist zu vernebeln und Kritik am immer grausamer betriebenen „Klassenkrieg“ von Reich gegen Arm, den inzwischen selbst der Milliardär und Starinvestor Warren Buffet als solchen benennt, unmöglich zu machen.
Herr Mausfeld, soeben wurde ein wirklich sehenswertes Video-Interview mit Ihnen veröffentlicht, in dem Sie zu den Methoden und Auswirkungen der alltäglichen Indoktrination sowie zur Frage, wie man sich selbst aus der alltäglichen Ohnmacht zu befreien vermag, Rede und Antwort stehen. Aber sagen Sie mir: Wenn Medien dazu dienen sollen, die Bevölkerung über gesellschaftliche Dinge zu unterrichten, was bedeutet es dann, die Funktionsweise von Medien zu durchschauen und Indoktrination zu erkennen? Warum ist dies für den „normalen Menschen“ von Belang und wie kann er dies überhaupt leisten?
Medien stiften Gesellschaft und schaffen und formen erst unser Bild von der gesellschaftlichen und politischen Realität. Sie schaffen gemeinsame Denkräume, helfen Erfahrungen in Sinnzusammenhänge zu integrieren und stiften durch eine Synchronisation der Aufmerksamkeit gemeinsame Erfahrungen. Daher sind sie ganz zentrale Instrumente zur Organisation und zur Ausübung von politischer Macht.
Folglich gehen politische Kämpfe zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Interessengruppen stets mit Bemühungen einher, Zugriff auf die Medien zu gewinnen. Da jedoch die Einstiegs- und Betreiberkosten im Bereich der Massenmedien sehr hoch sind, ist es nicht überraschend, dass sie sich überwiegend im Besitz von Konzernen oder Multimillionären befinden und somit deren politische Weltsicht und Interessen zu vermitteln suchen.
Dieser Tatsache muß man sich täglich beim Lesen von „Nachrichten“ bewusst sein, um nicht der naiven Vorstellung zu verfallen, dass Medien uns über die gesellschaftliche Realität unterrichten würden. Die Leitmedien ebenso wie die Massenmedien sind Geschäftsmodelle und dienen so wenig der Vermittlung von „Wahrheit“, wie die Pharmaindustrie der Förderung der Volksgesundheit dient. Indoktrination gehört zum Wesenskern von Medien.
Wir werden also täglich manipuliert?
Sind viele Linke nicht eigentlich verkappte Faschisten? Und viele Rechte nicht furchtbar progressiv? Ja, ist die Unterscheidung von links und rechts daher nicht schon lange überholt? Das könnte man glauben, wenn man die Nazi-Demagogie betrachtet, die zurzeit durch das Internet schwappt. Oder die Leitartikel des Mainstreams verfolgt. Sahra Wagenknecht etwa sei eigentlich rechts, ja, nahe bei AfD und NPD. Und die CDU in den letzten Jahren so weit nach links gerutscht, dass sie längst sozialdemokratisiert sei und ihre „konservativen Werte“ verloren habe. Worum geht es bei dieser Demagogie? Welche Ziele verfolgt und Interessen bedient sie? Hierüber sowie über die Mechanismen der diesbezüglichen Gegenaufklärung und Manipulation sprach Jens Wernicke mit dem Kognitionsforscher Rainer Mausfeld, der klar analysiert und benennt, worum es bei all den Nebelkerzen und der damit intendierten Verwirrung tatsächlich geht: unseren Geist zu vernebeln und Kritik am immer grausamer betriebenen „Klassenkrieg“ von Reich gegen Arm, den inzwischen selbst der Milliardär und Starinvestor Warren Buffet als solchen benennt, unmöglich zu machen.
Herr Mausfeld, soeben wurde ein wirklich sehenswertes Video-Interview mit Ihnen veröffentlicht, in dem Sie zu den Methoden und Auswirkungen der alltäglichen Indoktrination sowie zur Frage, wie man sich selbst aus der alltäglichen Ohnmacht zu befreien vermag, Rede und Antwort stehen. Aber sagen Sie mir: Wenn Medien dazu dienen sollen, die Bevölkerung über gesellschaftliche Dinge zu unterrichten, was bedeutet es dann, die Funktionsweise von Medien zu durchschauen und Indoktrination zu erkennen? Warum ist dies für den „normalen Menschen“ von Belang und wie kann er dies überhaupt leisten?
Medien stiften Gesellschaft und schaffen und formen erst unser Bild von der gesellschaftlichen und politischen Realität. Sie schaffen gemeinsame Denkräume, helfen Erfahrungen in Sinnzusammenhänge zu integrieren und stiften durch eine Synchronisation der Aufmerksamkeit gemeinsame Erfahrungen. Daher sind sie ganz zentrale Instrumente zur Organisation und zur Ausübung von politischer Macht.
Folglich gehen politische Kämpfe zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Interessengruppen stets mit Bemühungen einher, Zugriff auf die Medien zu gewinnen. Da jedoch die Einstiegs- und Betreiberkosten im Bereich der Massenmedien sehr hoch sind, ist es nicht überraschend, dass sie sich überwiegend im Besitz von Konzernen oder Multimillionären befinden und somit deren politische Weltsicht und Interessen zu vermitteln suchen.
Dieser Tatsache muß man sich täglich beim Lesen von „Nachrichten“ bewusst sein, um nicht der naiven Vorstellung zu verfallen, dass Medien uns über die gesellschaftliche Realität unterrichten würden. Die Leitmedien ebenso wie die Massenmedien sind Geschäftsmodelle und dienen so wenig der Vermittlung von „Wahrheit“, wie die Pharmaindustrie der Förderung der Volksgesundheit dient. Indoktrination gehört zum Wesenskern von Medien.
Wir werden also täglich manipuliert?
Der Wert spiritueller Ressourcen
Spirituelle Ressourcen sind alle Fertigkeiten, Fähigkeiten, Eigenschaften und Haltungen, welche eine Verbundenheit mit der Natur, den Mitmenschen, dem Selbst, einem höheren, geistigen Wesen, Gott erlebbar machen und die ein Mensch prinzipiell aktivieren kann, um mit seinem Leben angemessen umzugehen und sich wohlzufühlen. So wie Ressourcen allgemein, liefern auch spirituelle Ressourcen die Motivation und Kraft, Ziele zu erreichen. Spirituelle Ressourcen sind zwar prinzipiell unverfügbar, weshalb sie nicht wie materielle Ressourcen ausbeutbar sind, können aber durch spirituelle Praktiken „angezapft“ werden.
Ein wesentlicher Unterschied z.B. zu profanen Entspannungsübungen ist aber, dass spirituelle Praktiken absichtslos durchgeführt werden sollen. Ihr Ziel ist also nicht die Gesundheit! Ihre diesbezügliche Wirkung kann deshalb als positive Nebenwirkung aufgefasst werden, die den (schulischen) Alltag meistern und schwierige Situation so sehen lässt, wie sie wirklich sind. Dies beinhaltet auch Emotionen wie Angst. Gesunde Spiritualität, welche spirituelle Ressourcen zeitigt, ist keine Weltflucht, sondern macht kommunikations-, konflikt- und letztlich wirklichkeitsfähiger.
FORUM Schulstiftung.
Zeitschrift für die Katholischen Freien Schulen der Erzdiözese Freiburg.
Ausgabe Nr. 64, Juli 2016, 26. Jahrgang
Autor: Manfred Riegger
Artikel: Lehrende an katholischen Schulen - gesünder durch Spiritualtität
Ein wesentlicher Unterschied z.B. zu profanen Entspannungsübungen ist aber, dass spirituelle Praktiken absichtslos durchgeführt werden sollen. Ihr Ziel ist also nicht die Gesundheit! Ihre diesbezügliche Wirkung kann deshalb als positive Nebenwirkung aufgefasst werden, die den (schulischen) Alltag meistern und schwierige Situation so sehen lässt, wie sie wirklich sind. Dies beinhaltet auch Emotionen wie Angst. Gesunde Spiritualität, welche spirituelle Ressourcen zeitigt, ist keine Weltflucht, sondern macht kommunikations-, konflikt- und letztlich wirklichkeitsfähiger.
FORUM Schulstiftung.
Zeitschrift für die Katholischen Freien Schulen der Erzdiözese Freiburg.
Ausgabe Nr. 64, Juli 2016, 26. Jahrgang
Autor: Manfred Riegger
Artikel: Lehrende an katholischen Schulen - gesünder durch Spiritualtität
Der magische Mensch und sein Werden
Januar
1951
B
L Ä T T E R F Ü R .
A
N G E W A N D T E O K K U L T E
L
E B E N S K U N S T
v o n G R E G O R I U S
Das kommende Wassermannzeitalter ist nicht nur ein Zeitalter der Technik, der Elektrizität und der Maschine, die nur sein Beginn ankündigen, sondern ein Zeitalter der Strahlungskräfte. Wir stehen vor gewaltigen Umwälzungen und einem riesigen Aufstieg menschlichen Geistes und Wissensdranges. Dieser Zeitraum von 2160 Jahren gliedert sich in mehrere Epochen.
Alles ist fließend, aber in- und untereinander verbunden. Dieses muß der Neophit sehen lernen, ungetrübt und frei von den großen suggestiven Beeinflussungen, die immer stärker die Welt als Begleiterscheinungen der großen Umwälzungen durchfluten. Dann wird er auch die Marktsteine in der Menschheitsgeschichte erkennen und bewußt mit erleben.
Er soll nicht nur einseitig politisch schauen oder nur wirtschaftlich denken. Dieser historisch-politische und wirtschaftliche Aufbau ist eine Sache für sich und soll Politikern und Wirtschaftlern überlassen bleiben. Aufgabe des Esoterikers ist aber, das geistige Reifen der Menschheit in den großen Zusammenhängen zu erfassen und zu studieren.
Jede Epoche wird getragen von einem geistigen Impuls. Man muß erkennen, ob dieser Impuls göttlichen oder dämonischen Ursprunges ist. Jedes Zeitalter hat ganz bestimmte Vertreter und Führer. Es ist nötig, unterscheiden zu lernen, welchem Prinzip diese mehr oder weniger starken Persönlichkeiten angehören, ob sie den Aufstieg oder Abstieg wollen, ob sie die Menschheitsevolution vorwärts treiben oder hindern, ganz gleich, ob sie bewußt oder unbewußt handeln, denn sie sind alle doch nur Werkzeuge höher gelagerter kosmischer Kräfte. Hier die primären Wurzeln zu erkennen, ist wichtig und nötig. So wurde kurz nach dem ersten Weltkrieg eine kleinere geistige Epoche von einem Fünfgestirn hervorragender Persönlichkeiten getragen:
Wir gegen den Neoliberalismus
"Was können wir konkret machen? Es wird sehr schwierig. Wir haben - was
Gramsci sagt - den Pessimismus des Intellekts, aber den Optimismus des
Willens. Mehr haben wir nicht.
Der Optimismus des Willens heißt: wir müssen bereit sein, unseren Willen, unsere Entschlossenheit zu artikulieren, inhumane Zustände zu ändern - als Teil eines Gegenprojekts gegen die neoliberale Indoktrination und die Verformung des Selbst.
Kognitiv heißt das: das explizite Ziel des Neoliberalismus, die induzierte Ignoranz überwinden. (Heute Abend noch Philip Mirowski lesen.)
Sozial heißt das: die tiefgehende Fragmentierung sozialer Beziehungen überwinden.
Affektiv heißt das: induzierte Fragmentierung des Selbst und Falsch-Identitäten überwinden. Das ist eine ganz schwierige Sache. Das steckt uns so tief in den Knochen, dass wir gar nicht wissen, wie tief das geht.
Wir müssen Wesen und Funktionsweise neoliberaler Indoktrination erkennen und
die Asymmetrie des Wissens, das die Eliten über uns haben und das wir über uns haben, versuchen zu reduzieren."
Textquelle: https://linkezeitung.de/2016/05/12/warum-schweigen-die-laemmer/
Vortrag zum Anhören: Prof. Mausfeld Der Neoliberalismus und das Ende der Demokratie.
Der Optimismus des Willens heißt: wir müssen bereit sein, unseren Willen, unsere Entschlossenheit zu artikulieren, inhumane Zustände zu ändern - als Teil eines Gegenprojekts gegen die neoliberale Indoktrination und die Verformung des Selbst.
Kognitiv heißt das: das explizite Ziel des Neoliberalismus, die induzierte Ignoranz überwinden. (Heute Abend noch Philip Mirowski lesen.)
Sozial heißt das: die tiefgehende Fragmentierung sozialer Beziehungen überwinden.
Affektiv heißt das: induzierte Fragmentierung des Selbst und Falsch-Identitäten überwinden. Das ist eine ganz schwierige Sache. Das steckt uns so tief in den Knochen, dass wir gar nicht wissen, wie tief das geht.
Wir müssen Wesen und Funktionsweise neoliberaler Indoktrination erkennen und
die Asymmetrie des Wissens, das die Eliten über uns haben und das wir über uns haben, versuchen zu reduzieren."
Textquelle: https://linkezeitung.de/2016/05/12/warum-schweigen-die-laemmer/
Vortrag zum Anhören: Prof. Mausfeld Der Neoliberalismus und das Ende der Demokratie.
Stefan Zweig: Das typische Lebensziel des jüdischen Menschen
Im Allgemeinen wird angenommen, reich zu werden sei das eigentliche und typische Lebensziel des jüdischen Menschen. Nichts ist falscher. Reich zu werden bedeutet für ihn nur eine Zwischenstufe, ein Mittel zum wahren Zweck und keineswegs das innere Ziel.
Der eigentliche Wille des Juden, sein immanentes Ideal ist der Aufstieg ins Geistige, in eine höhere kulturelle Schicht. Schon im östlichen orthodoxen Judentum, wo sich die Schwächen ebenso wie die Vorzüge der ganzen Rasse intensiver abzeichnen, findet diese Suprematie des Willens zum Geistigen über das bloß Materielle plastischen Ausdrucks: der Fromme, der Bibelgelehrte gilt tausendmal mehr innerhalb der Gemeinde als der Reiche; selbst der Vermögendste wird seine Tochter lieber einem bettelarmen Geistesmenschen zur Gattin geben als einem Kaufmann.
Diese Überordnung des Geistigen geht bei den Juden einheitlich durch die Stände; auch der ärmste Hausiere, der seine Packen durch Wind und Wetter schleppt, wird versuchen, wenigstens einen Sohn unter den schwersten Opfern studieren zu lassen, und es wird als Ehrentitel für die ganze Familie betrachtet, jemanden in ihrer Mitte zu haben, der sichtbar im Geistigen gilt, einen Professor, einen Gelehrten, einen Musiker, als ob er durch seine Leistungen sie alle adelte.
Unbewusst sucht etwas in dem jüdischen Menschen, dem moralisch Dubiosen, dem Widrigen, Kleinlichen und Ungeistigen, das allem Handel, allem bloß Geschäftlichen anhaftet, zu entrinnen und sich in die reine, die geldlose Sphäre des Geistigen zu erheben, als wollte er - wagnerisch gesprochen - sich und seine ganze Rasse vom Fluch des Geldes erlösen.
Darum ist auch fast immer im Judentum der Drang nach Reichtum in zwei höchstens drei Generationen innerhalb einer Familie erschöpft, und gerade die mächtigsten Dynastien finden ihre Söhne unwillig, die Banken, die Fabriken die ausgebauten und warmen Geschäfte ihrer Väter zu übernehmen.
Es ist kein Zufall, dass ein Lord Rothschild Ornithologe, ein Warburg Kunsthistoriker, ein Cassirer Philosoph, ein Sassoon Dichter wurde; sie alle gehorchten dem gleichen, unbewussten Trieb, sich von dem frei zu machen, was das Judentum eng gemacht hat, vom bloßen kalten Geldverdienen, und vielleicht drückt sich darin sogar die geheime Sehnsucht aus, durch Flucht ins Geistige sich aus dem bloß Jüdischen ins allgemein Menschliche aufzulösen.
Eine „gute“ Familie meint also mehr als das bloße Gesellschaftliche, das sie selbst mit dieser Bezeichnung sich zubilligt; sie meint ein Judentum, das sich von allen Defekten und Engheiten und Kleinlichkeiten, die das Ghetto ihm aufgezwungen, durch Anpassung an eine andere Kultur und womöglich eine universale Kultur befreit hat oder zu befreien beginnt.
Dass diese Flucht ins Geistige durch eine unproportionale Überfüllung der intellektuellen Berufe dem Judentum dann ebenso verhängnisvoll geworden ist wie vordem seine Einschränkung ins Materielle, gehört freilich zu den ewigen Paradoxien des jüdischen Schicksals.
Stefan Zweig um 1942 in Die Welt von gestern. (In dem oberen Text bezieht er sich auf das Leben in Wien vor 1900.)
Der eigentliche Wille des Juden, sein immanentes Ideal ist der Aufstieg ins Geistige, in eine höhere kulturelle Schicht. Schon im östlichen orthodoxen Judentum, wo sich die Schwächen ebenso wie die Vorzüge der ganzen Rasse intensiver abzeichnen, findet diese Suprematie des Willens zum Geistigen über das bloß Materielle plastischen Ausdrucks: der Fromme, der Bibelgelehrte gilt tausendmal mehr innerhalb der Gemeinde als der Reiche; selbst der Vermögendste wird seine Tochter lieber einem bettelarmen Geistesmenschen zur Gattin geben als einem Kaufmann.
Diese Überordnung des Geistigen geht bei den Juden einheitlich durch die Stände; auch der ärmste Hausiere, der seine Packen durch Wind und Wetter schleppt, wird versuchen, wenigstens einen Sohn unter den schwersten Opfern studieren zu lassen, und es wird als Ehrentitel für die ganze Familie betrachtet, jemanden in ihrer Mitte zu haben, der sichtbar im Geistigen gilt, einen Professor, einen Gelehrten, einen Musiker, als ob er durch seine Leistungen sie alle adelte.
Unbewusst sucht etwas in dem jüdischen Menschen, dem moralisch Dubiosen, dem Widrigen, Kleinlichen und Ungeistigen, das allem Handel, allem bloß Geschäftlichen anhaftet, zu entrinnen und sich in die reine, die geldlose Sphäre des Geistigen zu erheben, als wollte er - wagnerisch gesprochen - sich und seine ganze Rasse vom Fluch des Geldes erlösen.
Darum ist auch fast immer im Judentum der Drang nach Reichtum in zwei höchstens drei Generationen innerhalb einer Familie erschöpft, und gerade die mächtigsten Dynastien finden ihre Söhne unwillig, die Banken, die Fabriken die ausgebauten und warmen Geschäfte ihrer Väter zu übernehmen.
Es ist kein Zufall, dass ein Lord Rothschild Ornithologe, ein Warburg Kunsthistoriker, ein Cassirer Philosoph, ein Sassoon Dichter wurde; sie alle gehorchten dem gleichen, unbewussten Trieb, sich von dem frei zu machen, was das Judentum eng gemacht hat, vom bloßen kalten Geldverdienen, und vielleicht drückt sich darin sogar die geheime Sehnsucht aus, durch Flucht ins Geistige sich aus dem bloß Jüdischen ins allgemein Menschliche aufzulösen.
Eine „gute“ Familie meint also mehr als das bloße Gesellschaftliche, das sie selbst mit dieser Bezeichnung sich zubilligt; sie meint ein Judentum, das sich von allen Defekten und Engheiten und Kleinlichkeiten, die das Ghetto ihm aufgezwungen, durch Anpassung an eine andere Kultur und womöglich eine universale Kultur befreit hat oder zu befreien beginnt.
Dass diese Flucht ins Geistige durch eine unproportionale Überfüllung der intellektuellen Berufe dem Judentum dann ebenso verhängnisvoll geworden ist wie vordem seine Einschränkung ins Materielle, gehört freilich zu den ewigen Paradoxien des jüdischen Schicksals.
Stefan Zweig um 1942 in Die Welt von gestern. (In dem oberen Text bezieht er sich auf das Leben in Wien vor 1900.)
Die Psychologie der Intimität
Intimität ist das subjektive (d.h. einseitige) Gefühl der Selbsterfahrung und Selbstpreisgabe (als ein „Sich-Erfahren“) in Gegenwart eines anderen Menschen. Diese Selbstpreisgabe ist dann vom anderen wahrnehmbar, wenn sie offen, nicht absichtlich verfälscht oder verstellt und damit authentisch ist. Die Selbsterfahrung (d.h. die Wahrnehmung der eigenen Gedanken und Gefühle und die Auseinandersetzung mit sich selbst) ist notwenige Vorbedingung.Diese Definition schließt die Einteilung in selbstbestätigte und fremdbestätigte Intimität ein (Schnarch 1997) und umfasst auch Erscheinungsformen wie emotionale, körperliche und intellektuelle Intimität. Intimität ist also nicht synonym mit Nähe, und die im allgemeinen Sprachgebrauch häufig verwendete Gleichsetzung von Intimität und Sexualität ist ebenfalls keine Lesart dieser Definition.
[…]
Nähe heißt, einen anderen in seiner Gegenwart zu erfahren und kennenzulernen. Intimität heißt, sich selbst in Gegenwart eines anderen zu erleben und kennenzulernen.
[…]
Intimität bedeutet, dass ich selbst frei und offen derjenige sein kann, der ich bin, und zwar in fremder Gegenwart. Intimität ist ein Phänomen, das weder an das Bestehen einer romantischen Liebesbeziehung noch an Akzeptanz oder Bestätigung gebunden ist. Indes setzt Intimität voraus, dass ein Mensch stark genug ist, in sich selbst Halt zu finden, sich selbst (kritisch) beobachten und einschätzen zu können und seinen Gedanken und Gefühlen adäquat Ausdruck zu verleihen."
Quelle: Tobias Ruland, Die Psychologie der Intimität, Kapitel 3.1.: Versuch einer Definition, S. 108-112, Zweite Auflage, Klett-Cotta, Stuttgart 2015
Radikalkritik an der Schule und die Lust am Denken
Meine Kernbotschaft
Aufgrund der langjährigen Forschungstätigkeit auf dem Gebiet der Entwicklungsneurobiologie versuche ich zu beschreiben, dass die Expression der genetischen Anlagen des Menschen zunächst zur Herausbildung eines Überangebots neuronaler Vernetzungsmöglichkeit im sich entwickelnden Gehirn führt und dass anschließend von diesem Überangebot nur diejenigen Verschaltungsmuster stabilisiert werden, die im Verlauf der prä- und postnatalen Entwicklung besonders häufig aktiviert werden.
Das Konzept der nutzungsabhängigen Plastizität („experience dependent plasticity“) impliziert, dass die Strukturierung des menschlichen Gehirns im hohen Maß durch die individuellen Erfahrungen gelenkt wird, die ein Mensch insbesondere während dieser Phase neuronaler Ausreifungsprozesse in seinem jeweiligen sozialen und kulturellen Umfeld macht, zu machen Gelegenheit hat oder zu machen gezwungen ist. Nur unter entsprechend günstigen Rahmenbedingungen kann das anfänglich angelegte Potenzial auch weitgehend genutzt und in Form entsprechend komplexer neuronaler Verschaltungsmuster stabilisiert werden.
Unter weniger günstigen Bedingungen kommt es zur Stabilisierung einfacherer aber dafür robusterer Verschaltungsmuster und damit zur Verbesserung einzelner Teilleistungen auf Kosten von Komplexität und Kohärenz, oder einfacher ausgedrückt: zu einer Kümmerversion dessen, was aus diesem anfänglichen Potenzial hätte werden können. Um es Menschen in Zukunft zu ermöglichen, ihre Potenziale optimaler zu entfalten, müssen dafür günstigere Rahmenbedingungen geschaffen werden, muss eine auf Potenzialentfaltung ausgerichtete Beziehungskultur in Familien, Kindergärten, Schulen, Universitäten, im Berufsleben, und nicht zuletzt in den Kommunen entwickelt werden.
Damit ist grob umrissen, worum es mir in meinen öffentlichen Aktivitäten geht. Ich möchte die Erkenntnisse über die Plastizität des menschlichen Gehirns anbieten, als Hilfe zur Selbsterkenntnis und zur bewussten Gestaltung und Weiterentwicklung der von Menschen auf der Grundlage ihrer jeweiligen Erkenntnisse bisher geschaffenen Lebenswelten.
Gerald Hüther: Schule und Gesellschaft - die Radikalkritik
Gerald Hüther: Wieso die Schulen versagen
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Die neue Lust am eigenen Denken | Gerald Hüther im Gespräch
Wachse an Dir selbst! - Prof. Dr. Gerald Hüther im Dialog mit I-Protest
Keiner kann Heilen oder Gesundmachen
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www.gerald-huether.de
Techniken des Meinungs- und Empörungsmanagements
Rainer Mausfeld: „Warum schweigen die Lämmer?“ - Diskussion
Prof. Mausfeld Der Neoliberalismus und das Ende der Demokratie. (Ton überarbeitet)
KenFM im Gespräch mit: Prof. Rainer Mausfeld
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The Century of the Self (Full Documentary)
Die romantische Liebe ist am Ende
Unser Bild der Liebe könnte veraltet sein. Doch Zynismus verbietet sich. Brauchen wir einfach nur eine bessere Vorstellung davon, wie wir unsere Zeit miteinander verbringen?
Text: Houssam Hamade
Mitunter kann man mit mathematischen Formeln die Wirklichkeit sehr genau abbilden. In diesem Fall möchte ich mit der Formel L > RL aufzeigen, warum L, die Liebe, größer ist als RL. Die romantische Liebe. Im Grunde ist sie eine Religion. Und im Folgenden erkläre ich warum.
Das Lieblingsbild der romantischen Liebe ist der händchenhaltende Gang in den Sonnenuntergang. Romantische Filme hören genau an diesem Punkt auf. Aus gutem Grund. Zwar hört das Leben hört diesem Punkt alles andere als auf, doch die romantische Liebe möchte hier ein Ende setzen, denn sie hasst Ambivalenzen und steht deshalb auf Kriegsfuß mit der Wirklichkeit. Im Grunde ist sie eine Religion und besitzt so ziemlich alle Eigenschaften einer Religion. Ich war selbst lange überzeugter Jünger der Religion der romantischen Liebe: Auch wenn ich sonst nicht an Vorsehung oder irgendwelche himmlischen Wesen geglaubt habe, begann ich doch immer, wenn ich verliebt war, an Engel zu glauben, die die Fäden des Schicksals so gewoben haben, damit genau dieser Mensch nun in mein Leben tritt. Von diesem Moment an machte alles Sinn. Von nun an, werde ich bis ins hohe Alter mit Lust, Liebe und ewiger Leidenschaft überschüttet werden. Genau dieser Mensch und kein anderer wurde in mein Leben gebracht, um mich Ganz zu machen. Sie ist der Topf zu dem ich der Deckel bin. Nach all dem Suchen habe ich sie endlich gefunden.
Nun empfand ich das in meinem recht ereignisreichen Leben um die 15-20 mal. Immer wieder ähnlich und doch ein bisschen anders. Das letzte Mal war es mit einer mäßig bekannten Schauspielerin. Wir waren so verliebt: Plötzlich dachte ich über Kinder nach, und meine Zukunft erschien mir hell und freundlich. Das ging etwa drei Wochen lang. Dann hatte wir unseren ersten Streit und innerhalb eines halben Mondes waren wir schon wieder auseinander und das Ganze wurde ein blöder Irrtum. Auch wenn einige meiner Beziehungen sich über Jahre erstreckten, war das ungefähr das Muster, nach dem sie alle verliefen. Ich war vollkommen überzeugt, endlich angekommen zu sein. Dieses würde nun halten! Der Sex war toll und wir sahen einander ins Herz. Bis ich dann feststellte, dass ihre Art mit attraktiven Männern zu reden, mich verrückt machte.
Text: Houssam Hamade
Mitunter kann man mit mathematischen Formeln die Wirklichkeit sehr genau abbilden. In diesem Fall möchte ich mit der Formel L > RL aufzeigen, warum L, die Liebe, größer ist als RL. Die romantische Liebe. Im Grunde ist sie eine Religion. Und im Folgenden erkläre ich warum.
Das Lieblingsbild der romantischen Liebe ist der händchenhaltende Gang in den Sonnenuntergang. Romantische Filme hören genau an diesem Punkt auf. Aus gutem Grund. Zwar hört das Leben hört diesem Punkt alles andere als auf, doch die romantische Liebe möchte hier ein Ende setzen, denn sie hasst Ambivalenzen und steht deshalb auf Kriegsfuß mit der Wirklichkeit. Im Grunde ist sie eine Religion und besitzt so ziemlich alle Eigenschaften einer Religion. Ich war selbst lange überzeugter Jünger der Religion der romantischen Liebe: Auch wenn ich sonst nicht an Vorsehung oder irgendwelche himmlischen Wesen geglaubt habe, begann ich doch immer, wenn ich verliebt war, an Engel zu glauben, die die Fäden des Schicksals so gewoben haben, damit genau dieser Mensch nun in mein Leben tritt. Von diesem Moment an machte alles Sinn. Von nun an, werde ich bis ins hohe Alter mit Lust, Liebe und ewiger Leidenschaft überschüttet werden. Genau dieser Mensch und kein anderer wurde in mein Leben gebracht, um mich Ganz zu machen. Sie ist der Topf zu dem ich der Deckel bin. Nach all dem Suchen habe ich sie endlich gefunden.
Nun empfand ich das in meinem recht ereignisreichen Leben um die 15-20 mal. Immer wieder ähnlich und doch ein bisschen anders. Das letzte Mal war es mit einer mäßig bekannten Schauspielerin. Wir waren so verliebt: Plötzlich dachte ich über Kinder nach, und meine Zukunft erschien mir hell und freundlich. Das ging etwa drei Wochen lang. Dann hatte wir unseren ersten Streit und innerhalb eines halben Mondes waren wir schon wieder auseinander und das Ganze wurde ein blöder Irrtum. Auch wenn einige meiner Beziehungen sich über Jahre erstreckten, war das ungefähr das Muster, nach dem sie alle verliefen. Ich war vollkommen überzeugt, endlich angekommen zu sein. Dieses würde nun halten! Der Sex war toll und wir sahen einander ins Herz. Bis ich dann feststellte, dass ihre Art mit attraktiven Männern zu reden, mich verrückt machte.
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